Stoppt die Lebensraumzerschneidung

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Lukas Schmitz und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Der ungebremste Bau von Straßen, Bahntrassen, Siedlungen, Industrieanlagen und Freiflächenphotovoltaikanlagen verinselt die Lebensräume von wildlebenden Tieren und gefährdet ihren Fortbestand. 

Die Lebensräume der Wildtiere werden immer kleiner und Wanderungen zwischen ihnen sind nur noch selten möglich, da die Wege der Tiere durch die o.g. Bauwerke und den dort herrschenden Verkehr verschlossen werden. Bestes Beispiel hierfür ist der Rothirsch, der bereits vielerorts Anzeichen von inzuchtbedingten Missbildungen zeigt. 

Die Lebensraumzerschneidung bedroht die biologische Vielfalt, da sie das Artensterben und die genetische Verarmung der Arten befeuert.

Das Problem besteht unabhängig vom Klimawandel, es wird jedoch durch den Klimawandel verstärkt, da landgebundene Tierarten ihrem klimaoptimalen Lebensraum, der sich stetig nach Norden verschiebt, nicht hinterherwandern können. Natürlich sind dies unscheinbare und kleine Tiere, ihre Vielfalt bildet aber die Lebensgrundlage auf unserem Planeten. 

Forderungen:

Wir fordern deshalb die sofortige Umsetzung der in §21 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) definierten Maßnahmen zur Herstellung eines länderübergreifenden Biotopverbunds, den Schutz der für den Biotopverbund erforderlichen Flächen und die Vernetzung bereits getrennter Biotope.

Als Sofortmaßnahme fordern wir die Herstellung des bereits 2010 von Hänel und Reck kartierten Netzwerks für Wald bewohnende, größere Säugetiere sowie die Umsetzung regionaler Konzepte, wie den Rotwildwegeplan in Schleswig-Holstein oder den Generalwildwegeplan in Baden-Württemberg. Angesichts der rasant fortschreitenden Lebensraumzerschneidung müssen dort, wo vorhanden, bereits erstellte Pläne für den Schutz der Wanderkorridore herangezogen werden. Es ist Eile geboten!

Auf (kartierten) Wanderkorridoren und in Trittsteinbiotopen fordern wir ein sofortiges Moratorium (Stopp) für Baumaßnahmen, ein Verschlechterungsverbot im Sinne der FFH-Richtlinie und die Beseitigung bereits vorhandener Wanderhemmnisse durch den Bau von Grünbrücken, die Beseitigung des Hindernisses oder andere geeignete Maßnahmen.

!! Bitte beachtet: Diese Aktion dient der Vorbereitung einer Petition im Deutschen Bundestag. Sobald die Petition dort nämlich angenommen wurde, haben wir nur genau 6 Wochen, um 30.000 Unterschriften vorzulegen. Deshalb nutzen wir diese Plattform hier um unsere Unterstützer zu versammeln und dann gut vorbereitet in die offizielle Petition zu starten !!

Vielen Dank für Deine Unterstützung!

Quellen:

Netzwerk für Wald bewohnende, größere Säugetiere:

https://www.bfn.de/daten-und-fakten/netzwerk-fuer-wald-bewohnende-groessere-saeugetiere-prioritaeten-zur-vernetzung

Rotwildwegeplan für Schleswig-Holstein:

https://opendata.schleswig-holstein.de/dataset/rotwildwegeplan-fur-schleswig-holstein

Generalwildwegeplan:

https://www.fva-bw.de/daten-tools/geodaten/generalwildwegeplan-baden-wuerttemberg

Die SWR-Dokumentation „Gefangen im Straßennetz“ beleuchtet das Problem am Beispiel der Wildkatze, von Amphibien und dem Rotwild sehr anschaulich.

https://www.ardmediathek.de/video/swr-wissen/gefangen-im-strassennetz-rettung-fuer-die-wildtiere/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIwMzU4OTc

Infos vom BUND:

https://www.bund.net/themen/lebensraeume/zerschneidung/

 

avatar of the starter
Frank ZabelPetitionsstarter*inWildbiologe (M.Sc.)

38.151

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Das Problem

Der ungebremste Bau von Straßen, Bahntrassen, Siedlungen, Industrieanlagen und Freiflächenphotovoltaikanlagen verinselt die Lebensräume von wildlebenden Tieren und gefährdet ihren Fortbestand. 

Die Lebensräume der Wildtiere werden immer kleiner und Wanderungen zwischen ihnen sind nur noch selten möglich, da die Wege der Tiere durch die o.g. Bauwerke und den dort herrschenden Verkehr verschlossen werden. Bestes Beispiel hierfür ist der Rothirsch, der bereits vielerorts Anzeichen von inzuchtbedingten Missbildungen zeigt. 

Die Lebensraumzerschneidung bedroht die biologische Vielfalt, da sie das Artensterben und die genetische Verarmung der Arten befeuert.

Das Problem besteht unabhängig vom Klimawandel, es wird jedoch durch den Klimawandel verstärkt, da landgebundene Tierarten ihrem klimaoptimalen Lebensraum, der sich stetig nach Norden verschiebt, nicht hinterherwandern können. Natürlich sind dies unscheinbare und kleine Tiere, ihre Vielfalt bildet aber die Lebensgrundlage auf unserem Planeten. 

Forderungen:

Wir fordern deshalb die sofortige Umsetzung der in §21 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) definierten Maßnahmen zur Herstellung eines länderübergreifenden Biotopverbunds, den Schutz der für den Biotopverbund erforderlichen Flächen und die Vernetzung bereits getrennter Biotope.

Als Sofortmaßnahme fordern wir die Herstellung des bereits 2010 von Hänel und Reck kartierten Netzwerks für Wald bewohnende, größere Säugetiere sowie die Umsetzung regionaler Konzepte, wie den Rotwildwegeplan in Schleswig-Holstein oder den Generalwildwegeplan in Baden-Württemberg. Angesichts der rasant fortschreitenden Lebensraumzerschneidung müssen dort, wo vorhanden, bereits erstellte Pläne für den Schutz der Wanderkorridore herangezogen werden. Es ist Eile geboten!

Auf (kartierten) Wanderkorridoren und in Trittsteinbiotopen fordern wir ein sofortiges Moratorium (Stopp) für Baumaßnahmen, ein Verschlechterungsverbot im Sinne der FFH-Richtlinie und die Beseitigung bereits vorhandener Wanderhemmnisse durch den Bau von Grünbrücken, die Beseitigung des Hindernisses oder andere geeignete Maßnahmen.

!! Bitte beachtet: Diese Aktion dient der Vorbereitung einer Petition im Deutschen Bundestag. Sobald die Petition dort nämlich angenommen wurde, haben wir nur genau 6 Wochen, um 30.000 Unterschriften vorzulegen. Deshalb nutzen wir diese Plattform hier um unsere Unterstützer zu versammeln und dann gut vorbereitet in die offizielle Petition zu starten !!

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Quellen:

Netzwerk für Wald bewohnende, größere Säugetiere:

https://www.bfn.de/daten-und-fakten/netzwerk-fuer-wald-bewohnende-groessere-saeugetiere-prioritaeten-zur-vernetzung

Rotwildwegeplan für Schleswig-Holstein:

https://opendata.schleswig-holstein.de/dataset/rotwildwegeplan-fur-schleswig-holstein

Generalwildwegeplan:

https://www.fva-bw.de/daten-tools/geodaten/generalwildwegeplan-baden-wuerttemberg

Die SWR-Dokumentation „Gefangen im Straßennetz“ beleuchtet das Problem am Beispiel der Wildkatze, von Amphibien und dem Rotwild sehr anschaulich.

https://www.ardmediathek.de/video/swr-wissen/gefangen-im-strassennetz-rettung-fuer-die-wildtiere/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIwMzU4OTc

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https://www.bund.net/themen/lebensraeume/zerschneidung/

 

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Petition am 23. April 2024 erstellt