Keine Streichung der Personalschlüsselerhöhung in Brandenburgs Kitas!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Martin Schnabel und 10 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

An Minister Steffen Freiberg, den Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport des Landtages Brandenburg sowie Bundesfamilienministerin Lisa Paus.

Der Landtag Brandenburg plant, die bereits vereinbarte Verbesserung des Betreuungsschlüssels in Krippen von 1:4,25 auf 1:4 zu streichen – obwohl sie längst eingeplant war. 

Diese Entscheidung betrifft uns alle: Eltern, Kinder, Erzieher*innen und Träger – in Brandenburg und darüber hinaus.

Ich bin selbst Mutter eines kleinen Kindes in der Krippe. Ich weiß, wie wichtig ein gutes Verhältnis zu den Erzieher*innen ist – und wie entscheidend es ist, dass sie genug Zeit haben, um unsere Kinder nicht nur zu betreuen, sondern zu begleiten, zu fördern und zu stärken. Unsere Kinder verdienen das Beste – und das beginnt mit guten Bedingungen in der frühkindlichen Bildung.

Dazu ist ein guter Betreuungsschlüssel entscheidend, denn Studien zeigen: Je mehr Zeit pädagogische Fachkräfte pro Kind haben, desto besser die Bindung, die Förderung und die Bildungschancen – besonders in den ersten Lebensjahren.

Was bedeutet ein schlechter Betreuungsschlüssel in der Praxis?

  • Weniger Zeit für jedes einzelne Kind
  • Mehr Stress für die Fachkräfte
  • Höheres Risiko für Überlastung, Krankheit, Kündigungen
  • Weniger Förderung, weniger Bindung, weniger Sicherheit
  • Entlassungen von dringend benötigten Fachkräften, wenn die Zahl der Kinder zwischenzeitlich abnimmt.

In Zeiten sinkender Kinderzahlen ist diese Streichung ein gefährlicher Rückschritt: Träger müssten Personal (zusätzlich) abbauen, obwohl dringend Fachkräfte gebraucht und in den Einrichtungen gehalten werden müssen, um die Betreuungsqualität zu sichern bzw. zu verbessern - entsprechend der eigentlich angedachten Verbesserung des Personalschlüssels.

Was in Brandenburg passiert, hat Signalwirkung für ganz Deutschland. Frühkindliche Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – hier braucht es Standards, Verlässlichkeit und Verantwortung.

Wir fordern:

  • Die sofortige Rücknahme der geplanten Streichung,
  • Die Einhaltung der versprochenen Erhöhung auf 1:4
  • Ein klares politisches Bekenntnis zur Qualität in der frühkindlichen Bildung – in Brandenburg und bundesweit!

Jetzt unterschreiben – für unsere Kinder, für gute Arbeit, für starke Kitas!

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Martin Schnabel und 10 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

An Minister Steffen Freiberg, den Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport des Landtages Brandenburg sowie Bundesfamilienministerin Lisa Paus.

Der Landtag Brandenburg plant, die bereits vereinbarte Verbesserung des Betreuungsschlüssels in Krippen von 1:4,25 auf 1:4 zu streichen – obwohl sie längst eingeplant war. 

Diese Entscheidung betrifft uns alle: Eltern, Kinder, Erzieher*innen und Träger – in Brandenburg und darüber hinaus.

Ich bin selbst Mutter eines kleinen Kindes in der Krippe. Ich weiß, wie wichtig ein gutes Verhältnis zu den Erzieher*innen ist – und wie entscheidend es ist, dass sie genug Zeit haben, um unsere Kinder nicht nur zu betreuen, sondern zu begleiten, zu fördern und zu stärken. Unsere Kinder verdienen das Beste – und das beginnt mit guten Bedingungen in der frühkindlichen Bildung.

Dazu ist ein guter Betreuungsschlüssel entscheidend, denn Studien zeigen: Je mehr Zeit pädagogische Fachkräfte pro Kind haben, desto besser die Bindung, die Förderung und die Bildungschancen – besonders in den ersten Lebensjahren.

Was bedeutet ein schlechter Betreuungsschlüssel in der Praxis?

  • Weniger Zeit für jedes einzelne Kind
  • Mehr Stress für die Fachkräfte
  • Höheres Risiko für Überlastung, Krankheit, Kündigungen
  • Weniger Förderung, weniger Bindung, weniger Sicherheit
  • Entlassungen von dringend benötigten Fachkräften, wenn die Zahl der Kinder zwischenzeitlich abnimmt.

In Zeiten sinkender Kinderzahlen ist diese Streichung ein gefährlicher Rückschritt: Träger müssten Personal (zusätzlich) abbauen, obwohl dringend Fachkräfte gebraucht und in den Einrichtungen gehalten werden müssen, um die Betreuungsqualität zu sichern bzw. zu verbessern - entsprechend der eigentlich angedachten Verbesserung des Personalschlüssels.

Was in Brandenburg passiert, hat Signalwirkung für ganz Deutschland. Frühkindliche Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – hier braucht es Standards, Verlässlichkeit und Verantwortung.

Wir fordern:

  • Die sofortige Rücknahme der geplanten Streichung,
  • Die Einhaltung der versprochenen Erhöhung auf 1:4
  • Ein klares politisches Bekenntnis zur Qualität in der frühkindlichen Bildung – in Brandenburg und bundesweit!

Jetzt unterschreiben – für unsere Kinder, für gute Arbeit, für starke Kitas!

Die Entscheidungsträger*innen

Steffen Freiberg
Steffen Freiberg
Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

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