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verkehr

13 petitions

This petition won 2 days ago

Petition to Michael Grötsch

Einführung eines Verbundsozialtickets für Mannheim

Mobilität darf kein Privileg, sondern muss ein Grundrecht sein. Wir wissen aus unserer Arbeit von und mit Betroffenen um die große Notwendigkeit eines Sozialtickets. Wir fordern ein Ticket, welches die Berechtigten mindestens um die Hälfte ermäßigt erwerben können. Armut gefährdet die Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben. Wer ALG2 oder Grundsicherung bezieht, dem stehen gerade einmal 25,77 € für den Posten Verkehr zur Verfügung – ein Betrag, der nicht einmal annähernd die Hälfte der Kosten für das RNV-Verbundticket deckt. Wir wünschen uns auch eine bessere Integration der Asylbewerber*innen in Mannheim und können dies durch eine für sie bezahlbare Mobilität unterstützen. Das Einkommen, das den Berechtigten zur Verfügung steht, reicht nicht aus, um ihr Mobilitätsbedürfnis zu decken. So sparen sie an Nahrung, Hygiene, Sport, Gesundheit, Kultur, Bildung und sozialen Kontakten, um das nötige Geld für den ÖPNV aufzubringen oder fahren ohne gültigen Fahrausweis und werden kriminalisiert bis hin zu JVA-Aufenthalten, da sie natürlich ebenfalls keine finanziellen Mittel zur Verfügung haben um Bußgelder zu begleichen. Erschwerend kommt hinzu, dass günstiger Wohnraum oft nur in entfernteren Stadtteilen Mannheims zur Verfügung steht und die Berechtigten ohne den ÖPNV nicht ins Zentrum fahren können. Neben den sozialen Aspekten dürfen die verkehrspolitischen und ökologischen Vorteile nicht außer Acht gelassen werden. Wird der ÖPNV noch stärker genutzt, ist dies gut für die Infrastruktur und schont die Umwelt. Viele Menschen in Mannheim sind auf ein Sozialticket angewiesen. Die Preise der Tickets steigen stetig, die Armut wächst. Deshalb muss die Stadt ihre politische und soziale Verantwortung für alle Menschen, die hier leben, ernst nehmen. Die Investition in Mobilität für alle ist eine sinnvolle Verwendung kommunaler Gelder für einen öffentlichen Zweck und somit Teil der Daseinsvorsorge.

Carola John
216 supporters
Started 1 week ago

Petition to Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg, Deutsche Bahn AG

Taktverdichtung des RE4 von Rathenow nach Berlin jetzt mit einplanen!

Aus dem Havelland pendeln täglich rund 33.500 Menschen zu ihrer Arbeitsstelle in andere Kreise und Städte. Das sind mehr als 53 % der im Havelland lebenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. 20.000 davon pendeln täglich nach Berlin. Viele davon auf der Linie des RE4 von Rathenow, über Buschow, Nennhausen, Wustermark, Elstal, Dallgow-Döberitz und Berlin-Staaken ins Stadtzentrum von Berlin. Rund 14.100 Menschen kommen zum Arbeiten ins Havelland. 5500 von ihnen kommen aus Berlin und viele davon nutzen ebenfalls den RE4. Die Einfahrtsstraßen nach Berlin sind verstopft, die Feinstaubbelastung nimmt zu und es fehlt fast überall an Parkraum. Immer mehr Menschen, die im Havelland wohnen und ins Havelland ziehen, wollen mit dem RE4 nach Berlin zur Arbeit fahren. Die Züge sind ab Wustermark allerdings voll. Ein Mensch aus Dallgow hat keine Chance mehr auf einen Sitzplatz. An manchen Tagen stehen die Menschen nach der Arbeit im oberen Zugteil bis Elstal. Dies ist ein unhaltbarer Zustand, wenn es die Politik ernst damit meint, mehr Verkehr auf die Schiene zu verlagern. Daher fordern wir, dass es erstens werktags und am Sonnabend eine Taktverdichtung des RE4 zwischen Rathenow und Berlin-Potsdamer Platz gibt und, dass zweitens am Sonnabend und Sonntag zwischen zwei und drei Uhr morgens jeweils eine zusätzliche Fahrt angeboten wird. Das Umsetzen dieser Forderungen würde nicht nur den morgendlichen Berufspendlern aus Richtung Berlin ins GVZ Wustermark (zwischen 4:30 Uhr und 6:30 Uhr), den Berufspendlern von Rathenow, Buschow, Nennhausen, Wustermark, Elstal, Dallgow-Döberitz und Berlin-Staaken nach Berlin (zwischen 6:30 Uhr und 9:30 Uhr), sondern auch dem Besucherverkehr zum Outletcenter und zu Karls-Erlebnis-Dorf (zwischen 11:30 Uhr und 14:30 Uhr) zu Gute kommen. Selbstverständlich betrifft es die abendlichen Berufspendler nach Berlin-Staaken, Dallgow, Elstal, Wustermark Nennhausen, Buschow und Rathenow (zwischen 15:30 Uhr und 18:30 Uhr) genauso, nur eben in die andere Fahrtrichtung. Zwischen 18:30 Uhr und 20:30 Uhr ist außerdem auch der Besucherverkehr aus dem Outletcenter nach Berlin noch einmal weit über Durchschnitt hoch.  Zusätzlich nutzen die Linie des RE4 Schüler, Studenten und Berufspendler aus allen oben genannten Orten, um über Wustermark mit der RB 21 nach Potsdam zu kommen. Der zusätzlichen Nachtzüge würden es endlich zulassen, dass man nach einem entspannten Abend in Berlin mit dem Zug nach Hause kommt und nicht aufs Auto oder den ersten Zug am Morgen angewiesen ist.  Aufgrund dieser Erfahrungen fordern wir, dass es erstens werktags und am Sonnabend eine Taktverdichtung des RE4 zwischen Rathenow und Berlin-Potsdamer Platz gibt und, dass zweitens am Sonnabend und Sonntag zwischen zwei und drei Uhr morgens jeweils eine zusätzliche Fahrt angeboten wird. Nadine Zemke Helena von Hutten Maria Zunke Patrick Göldner Tobias Bank Fabian Streich Alexandra Livet Daniel Golze     Zahlen und Fakten: - die Auspendlerquote fürs Havelland liegt bei 53 %, die Einpendlerquote bei 32 % - 33. 432 Menschen verlassen das Havelland um zur Arbeit zu kommen, 20.000 davon fahren nach Berlin - 274.000 Menschen pendeln täglich aus Brandenburg zu ihren Arbeitsplätzen nach Berlin; das sind 21 Prozent der Berliner Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer - Berlin ist damit bundesweit auf Platz vier der Einpendlerstädte, Tendenz steigend     Quellen und weiterführende Links: https://www.morgenpost.de/berlin/article210149443/Pendler-in-Berlin-Die-Bahn-ist-das-kleinere-Uebel.html http://m.maz-online.de/Lokales/Havelland/Immer-mehr-Menschen-pendeln-zur-Arbeit http://www.moz.de/details/dg/0/1/1593157/ http://m.maz-online.de/Lokales/Havelland/Havelland-Zwei-Betroffene-erzaehlen-aus-ihrem-Pendler-Alltag http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/1617081/ http://www.lbv.brandenburg.de/dateien/stadt_wohnen/Kreisprofil_2015_63_HVL.pdf

Tobias Bank
112 supporters
Update posted 1 day ago

Petition to Tarek Al-Wazir, Peter Feldmann, Rosemarie Heilig, Heinz Österling, Dr. Bernhard Traulich, Naturschutzbeirat

Dringend! Kein voreiliges Abholzen unserer 48 Kastanien - solange NICHT gebaut werden darf

Wir leben an einer der verkehrsreichsten Straßen in Frankfurt - mit horrendem Lärm und Abgaswerten über der zulässigen Grenznorm - der Erlenbruch ist berüchtigt für seine Staus. Damit leben wir seit Jahrzehnten - nur die alte Kastanienallee schützt noch vor dem Lärm und Dreck. Im Januar 2018 soll mit den Fällaktionen begonnen werden. Und das obwohl die Bauarbeiten für den Riederwaldtunnel frühestens in 5 (fünf) Jahren! - beginnen können (Aussage des Frankfurter Verkehrsdezernenten H. Österling). "Die Zahlen, auf denen die bisherigen Planungen beruhen, sind längst obsolet, weil zu niedrig. Al-Wazir hat deshalb eine neue Verkehrsprognose in Auftrag gegeben, die bis zum Jahr 2030 reicht und das Bevölkerungswachstum des Rhein-Main-Gebiets berücksichtigt. Nun müssen in einem Änderungsverfahren die Pläne revidiert werden. Im günstigsten Fall gibt es dann im nächsten Jahr einen neuen Planfeststellungsbeschluss. Dieser muss nicht nur öffentlich ausgelegt werden, auf dass die Bevölkerung Einsicht nehmen kann. Er darf auch vor Gericht beklagt werden – und wird es auch. Davon geht jedenfalls der Frankfurter Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) aus. Er, ein Befürworter des Riederwaldtunnels, rechnet deshalb mit einer Fertigstellung des Tunnels frühestens im Jahr 2030. „2030 plus“, lautet Oesterlings Prognose. ... Heute wäre eine Autobahn wie die A 661, die im Frankfurter Osten zwischen zwei dichtbesiedelten Stadtteilen verläuft, nicht mehr durchsetzbar. Auch würde niemand mehr eine Autobahn wie die A 66 wie einen Stumpf im Niemandsland enden lassen. Die Zeche zahlen seit Jahrzehnten vor allem die Bewohner des Riederwalds und die vielen Pendler aus dem Osten, die täglich im Stau stecken." FAZ vom 21.11.2017 Deshalb wenden wir uns an Sie mit unserer Petition und bitten Sie: Stoppen Sie die Baumfällaktion, verschonen Sie die Kastanien, solange kein Baurecht besteht. Noch ist es nicht zu spät, geben Sie den Bäumen, dem Klima und uns eine Chance! Es ist fünf vor zwölf - im Januar 2018 werden die Harvester - die  (Holz"ernte"maschinen) - anrücken und innerhalb weniger Stunden werden in Jahrzehnten gewachsene Kastanien gehäckselt und wegtransportiert. Der Berufsverkehr auf dem Erlenbruch wird fließen, nur einige Sägespäne an den Baumstümpfen werden daran erinnern, dass hier prachtvolle Kastanien gestanden haben, die uns vor dem Lärm und den Abgasen des Verkehrs geschützt haben.  Unsere Bäume haben uns jahrzehntelang geschützt, jetzt müssen wir sie schützen.  Bitte helfen Sie uns dabei mit Ihrer Unterschrift.

Catherine Béroud
766 supporters
This petition won 1 week ago

Petition to Landtag NRW, Landesregierung NRW

Rettet das #Sozialticket in NRW! Bus und Bahnfahren darf nicht zum Luxus werden!

Das müssen wir verhindern: Die schwarz-gelbe NRW-Regierung will das Sozialticket abschaffen. Das ist ein vergünstigtes Monatsticket, mit dem mehr als 300.000 Menschen mit wenig Geld (z.B. Hartz-IV-Empfänger, Wohngeldberechtigte und andere) in Bussen und Bahnen unterwegs sind. Behördengänge, Familie und Freunde besuchen, der Arztbesuch– für viele Menschen bedeutet das Ticket Teilhabe am ganz normalen Leben, die sie sich sonst nur schwer leisten können. Ein Beispiel: Im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr kostet das Sozialticket aktuell 37,80 Euro – ein vergleichbares Monats-Ticket im Abo aber fast 30 Euro mehr.  Das Ticket wurde 2010 eingeführt. 40 Millionen Euro jährlich erhalten die Verkehrsverbünde aktuell vom Land, damit sie das Ticket anbieten. CDU und FDP wollen diesen Zuschuss bis 2020 komplett streichen. Spätestens dann ist das Sozialticket Geschichte und wird abgeschafft. Der Grund: Die Verkehrsverbünde haben bereits angekündigt, dass sie ohne den Landeszuschuss das Ticket nicht länger anbieten werden.  Verkehrsminister Wüst (CDU) will das Geld lieber in zusätzliche Straßen investieren. Damit ist klar: Arme Menschen und ihr Wunsch, von A nach B zu kommen sind FDP und CDU einfach nicht wichtig. An dieser Stelle zu sparen, um landesweit ein oder zwei Ortsumgehungen im Jahr mehr realisieren zu können, ist ein sozialpolitisches Armutszeugnis.  Noch können wir diese Kürzung gemeinsam stoppen: Bereits im Haushalt 2018 sollen 5 Millionen Euro für das Sozialticket gekürzt werden. Dieser wird am 18. Januar 2018 beschlossen. Die Kürzung kann bis dahin rückgängig gemacht werden – mit Ihrer Unterstützung.  Fordern Sie jetzt die gelb-schwarze Landesregierung auf, das Sozialticket in NRW zu erhalten!

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Nordrhein-Westfalen
44,686 supporters