Topic

Tierschutz

12 petitions

Update posted 5 days ago

Petition to United Nations, Christoph Heusgen, Nikki Haley, Roman Oyarzun Marchesi, Asoke Kumar Mukeri, Desra Percaya, Datuk Hussein Haniff, Libran N. Cabactulan, Norachit Sinhaseni, Liu Jieyi, Antonio de Aguiar Patriota, Motohide Yoshikawa, Joon Oh, Vitaly Churkin, Geir O. Pedersen, Nguyen Phuong Nga, Jean-Claude Juncker, Abdelaziz Enani, Téte Antonio, Maria Cristina Perceval, AKT-Institut für Mitweltethik

The United Nations is to outlaw crimes against humanity!

Der Petitionstext in Deutsch,die französische Version (Traduction français ci-dessous),die italienische Version (Versione italiana della petizione),die spanische Version (Versión en español),die portugiesische Version (Versão em português),die tschechische Version (česká verze),die norwegische Version (den norske versjonen), die chinesische Version (致聯合國的 聯署 信(節錄本) 聯合國應遏止不人道的罪行!). I am Peter H. Arras and have been fighting against injustice and for the defenceless since I was a child. The most defenceless beings are animals, which is why 30 years ago I founded the NGO “AKT - Action for Consequent Animal Welfare" in Germany www.akt-mitweltethik.de For a long time, I have known about incomprehensible animal torture, especially in countries where there is no animal welfare legislation. These practices are committed for the fun of tormenting others, and they are taking on ever-worsening forms. They are filmed, photographed and placed on the Internet and viewed by people - including adolescents - around the world. These crimes brutalize countless people and lead to imitation, or they disturb compassionate people and lead to mental suffering – as it continues to happen with me, because the pictures and films of, for example, animals who have been skinned alive or boiled alive, who are tormented to death for days and hours, do not let go. Because we live in a world of globalization, what happens in China, for example, is the same as if it happened in my neighbourhood. Therefore, I must step in and take action against such atrocities, and I hope for vast support: It must be the task of the United Nations (UN) in the 21st century to pacify our world and to outlaw and ban sadism - against animals, too - in any form. Hitherto, the UN is in no way dealing with intercultural issues of ethics – there is not even a department on this important topic. However, globalization cannot work unless the ethics of life also are modernized and have validity in all the world. With this petition, we call on the UN to: 1. Ostracise all kinds of animal torture, since there can be no reasonable justifications for that.2. Intervene immediately in all States which do not have animal welfare legislation to pass animal welfare acts without delay. 3. Establish a UN department for intercultural ethics and to develop ethical standards in accordance with scientific knowledge.4. Establish a UN organization for animal welfare and animal rights.5. Make the proclamation that also non-humans are inhabitants of this planet and have a natural right to life, protection and habitat, which must be respected and maintained by mankind in principle. The measures which I demand are the minimum requirements for an international community that consists of us all, since "The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated." (Mahatma Gandhi) Everybody can sign my petition, because a world community that tolerates such atrocities loses its claim to be a human one. Please sign my petition and spread it in all the world!   Deutsche Version der Petition:Vereinte Nationen sollen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ächten! Ich bin Peter H. Arras und kämpfe seit Kindesbeinen gegen Unrecht und für Wehrlose. Die Wehrlosesten sind Tiere, weswegen ich vor 30 Jahren die AKT- Aktion Konsequenter Tierschutz in Deutschland www.akt-mitweltethik.de gegründet habe. Seit langem weiß ich um unfassbare Tierfolterungen vor allem in jenen Ländern, in denen es kein Tierschutzgesetz gibt. Diese Praktiken werden aus Spaß am Quälen begangen und nehmen immer schlimmere Formen an. Sie werden gefilmt, fotografiert und ins Internet gestellt und von Menschen – auch Jugendlichen -  auf der ganzen Welt betrachtet. Diese Verbrechen verrohen zahllose Menschen und stiften zur Nachahmung an, oder sie verstören Mitfühlende und führen zu seelischen Leidzuständen – wie z. B. bei mir, denn die Bilder und Filme von z. B. lebendig gehäuteten oder gekochten Tieren, die man über Tage und Stunden absichtlich zu Tode quält, lassen mich nicht mehr los. Weil wir in einer globalisierten Welt leben, ist das, was z. B. in China geschieht gleichbedeutend mit dem, was mein Nachbar tut – deshalb muss ich dagegen vorgehen und hoffe auf breite Unterstützung. Es muss Aufgabe der Vereinten Nationen (UN) im 21. Jahrhundert sein, unsere Welt zu befrieden und Sadismus in jedweder Form – auch gegenüber Tieren - zu ächten. Die UN sind bezüglich interkultureller Fragen der Ethik in keinster Weise aufgestellt – es gibt nicht einmal ein Ressort zu dieser bedeutenden Thematik. Globalisierung kann aber nicht funktionieren, solange nicht auch die Ethik gegenüber Leben weltweit modernisiert wird. Mit dieser Petition fordern wir die UN zu folgenden Maßnahmen auf: 1.) Ächtung von Tierfolterungen, da es hierzu keinen vernünftigen Grund geben kann.2.) Intervention bei allen Staaten, die kein Tierschutzgesetz aufweisen, ein solches unverzüglich zu erlassen.3.) Einrichtung eines UN-Ressorts für interkulturelle Ethik und deren Entwicklung gemäß wissenschaftlicher Erkenntnisse.4.) Gründung einer UN-Organisation für Tierschutz und Tierrechte.5.) Proklamation, dass auch Nichtmenschen Bewohner dieses Planeten sind und ein naturgewolltes Anrecht auf Leben, Schutz und artgemäßen Lebensraum aufweisen, das von der Menschheit grundsätzlich zu respektieren und zu wahren ist. Die von mir geforderten Maßnahmen sind das Mindeste, wozu eine Staatengemeinschaft – jeder von uns -  verpflichtet ist, denn „Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln.“  (Mahatma Gandhi)  JEDER kann meine Petition unterschreiben, denn eine Weltgemeinschaft, die diese Verbrechen toleriert, verliert ihren Anspruch, menschlich zu sein! Bitte unterschreibt und verbreitet diesen Aufruf überall auf der Welt – er ist in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Tschechisch, Norwegisch und in Chinesisch abgefasst!    

AKT-Aktion Konsequenter Tierschutz
78,532 supporters
Started 1 month ago

Petition to International Federation of Equestrian Sports, Fédération Équestre Internationale (FEI), DOKR , Deutsches Olympiade-Komitee für Reiterei, FN

No Rollkur! Wir fordern Sanktionen gegen alle bekannten Rollkur- und LDR Reiter im Sport!

(english version after the german) Die FEI sanktioniert den mutigen FEI Richter Leif Törnblad bis Ende 2017. Wir fordern im Gegenzug die sofortige Sperre aller bekannten LDR und Rollkurreiter! Rollkur- und LDR Reiter verstossen gegen den Ehrenkodex dem Partner Pferd gegenüber. Diese Reitmethoden bzw. Trainingsmethoden erfüllen vollständig den Tatbestand der Tierquälerei. Jedes Pferd, das von Reitern, die aktuell oder in der Vergangenheit mit diesen Trainingsmethoden aufgefallen sind, muß vor dem Start auf Championaten von Fachleuten der Biomechanik, Physiotherapeuten usw. muskulär überprüft werden - damit kann das heimische Training sichtbar gemacht werden! Auffällige Pferde und deren Reiter gehören bei  Prüfungen sofort gesperrt - die Beweislast gehört dann umgekehrt! Wir fordern hiermit alle Verantwortlichen auf, bekannte Rollkur- und LDR Reiter für Championate ab sofort zu sperren und die Pferde intensiv bezüglich heimischer Trainingsmethoden zu begutachten.  Zu den bekannten Rollkur-/LDR Reitern gehören zum Beispiel:  Edward Gal, Patrick Kittel, Isabell Werth, Andreas Helgstrand, Matthias Alexander Rath, Adelinde Cornelissen, Hans Peter Minderhoud, Anna Kasprzak, Madeleine Witte-Vrees, Imke Schellekens-Bartels und viele mehr. Weiterhin fordern wir Sanktionen gegen die Betreiber bzw. Starter und Trainingspartner der Sportstätten Academy Bartels, des Glock Performance Centers, des Trainers Sjef Janssens, der Trainerin Anky van Grunsven, Andreas Helgstrand Dressage und vielen mehr.  Auch fordern wir das längst überfällige Losverfahren für Richter ! Helft den so gequälten Pferden im Sport mit eurer Unterschrift!  The FEI suspended the courageous FEI judge Life Törnblad until the end of 2017. In return we demand the immediate suspension of all known LDR and Rollkur riders! Rollkur and LDR riders and trainers violate the code of honour against the horse as partner in equestrian sport..These riding and training methods completely fulfill the acknoweledged acts of animal cruelty.We hereby request all responsible persons to immediately block known Rollkur and LDR riders from competing in national and international shows and championships..These include, but not restricted to, for example:Edward Gal, Patrick Kittel, Isabell Werth, Andreas Helgstrand, Matthias Alexander Rath, Adelinde Cornelissen, Hans Peter Minderhoud, Anna Kasprzak, Madeleine Witte-Vrees, Imke Schellekens-Bartels and many more.Furthermore, we demand sanctions against the operators or starters and training partners of the sports facilities Academy Bartels, the Glock Performance Center, the coach Sjef Janssens, the trainer Anky van Grunsven, Andreas Helgstrand Dressage and many more.Help the tortured horses in sport with your signature!  

Birgit Fechner
16,240 supporters
Started 1 month ago

Petition to Petro Poroshenko

ПРОТИВ ЖИВОДЁРА СВЯТОГОРА! Stoppen sie endlich den Doghunter Svyatogor!

  Sehr geehrter Herr Präsident, wir wollen sie bitten, dafür Sorge zu tragen, dass der Doghunter Alexey Svyatogor endlich vor Gericht gestellt wird. Wie kann es sein, dass es in Ihrem Land möglich ist, einen Prozess durch Korruption nicht stattfinden zu lassen. Es gibt mehr als genug beweise gegen diesen Doghunter und trotzdem wurde der Anklage durch den Staatsanwalt nicht statt gegeben. Woran liegt das? Weil der Vater von dem obersten Doghunter Svyatogor, Mitarbeiter bei der Staatsanwaltschaft war? Wieso hat dieser Mann das Recht, sich frech grinsend ins TV zu setzten und dort noch ganz öffentlich und belustigt, über seine grausamen Taten zu sprechen?Wir alle, die hier unterschreiben haben, fordern Sie auf endlich einzuschreiten. Es gibt doch nun endlich neues Tierschutz Gesetz in Ihrem Land. Warum wird es nicht angewandt? Warum darf dieser Mann, weiter Straßentiere, qualvoll abschlachten? Vergiftet, Erschlagen, erschossen? Das ist das Leid was ständig Tiere in Ihrem Land durchstehen müssen. Finden Sie nicht das es langsam genug Qualen gegeben hat? Tierschützer aus Ihrem Land werden von diesen Doghuntern bedroht! Wo ist da die Gerechtigkeit? Tiere die Kastriert wurden, oder ein zuhause haben, selbst diese Tiere sind nicht sicher vor den Doghuntern. Kinder in Ihrem Land müssen mit ansehen, wie die Tiere sich im Todeskampf qualvoll winden, um dann grausam zu sterben. Finden Sie nicht, das jedes Kind das Recht auf ein Leben ohne Tötungen verdient hat? Was sollen Ihre Landsleute Ihren Kindern erzählen? Dass es normal ist Tiere zu töten? Was sagen sie den Kindern wenn sie Nachts schreiend aufwachen, weil diese Kinder es nicht verarbeiten können? Wir sind der Meinung das es an der Zeit ist, aufzuhören wegzusehen! Ihr Land möchte in die EU. In der EU werden keine Straßentiere so behandelt! In der EU gehört so ein Verhalten nicht rein.Herr Präsident werden sie endlich tätig!   ПЕТИЦИЯ Президенту Украины Порошенко П. А.ПРОТИВ ЖИВОДЁРА СВЯТОГОРА! Уважаемый Президент Украины!Эту петицию создали и поддерживают зоозащитники из многих стран.Мы требуем, чтобы живодёр Алексей Святогор предстал перед судом!Против этого живодёра есть достаточно доказательств! Но он нагло себя ведёт, оскорбляет и запугивает зоощитников, а также выставляет в открытый доступ их адреса и фамилии.Увавжаемый Президент!Мы требуем, чтобы живодёр А.Святогор предстал перед судом! Чтобы уголовное производство по нему по статье 300 Уголовного кодексв Украины № номер 42016101100000288 от 07.09.2006 , Киевская местная прокуратура № 10 наконец - то продвинулось с мёртвои точк. Есть огромное количество доказательств его злодеяний, но прокурор до сих пор не предъявил ему уведомление о подозрении. Почему к человеку, который совершил столько зла, до сих пор не применили наказания? Может быть, потому что он, его брат и его отец являются адвокатами? Почему эта нелюдь имеет право выступать на теле- и радиоэфирах, рассказывая, сколько бездомных животных он уничтожил? Мы все, нижеподписавшиеся, просим Вас вмешаться в эту ситуацию. У нас появился замечательный закон №5119-1, но он не работает!!! Почему животные в Вашей стране должны так страдать? Волонтёры тоже не в безопасности.Из-за Святогора страдают многие: стерилизованные, домашние животные, дети, на глазах у которых в мучительных конвульсиях умирают животные! Каждый ребёнок имеет право на то, чтобы такое не видеть! Ваша страна стремится в Евросоюз. В ЕС с бездомными животными так не обращаются! Господин Президент, просим: займите активную позицию - в наказании живодепра Святогор!Спасите МИР добрых людей от этого ЗЛА!!!   Dear Mr President, We want to ask you, to ensure that the doghunter Alexey Svyatogor is finally brought to justice. How can it be possible for your country to prevent corruption from taking place? There is more than enough evidence against this doghunter and yet the prosecutor did not file the charges. Why is that? Because the father of the Supreme Doghunter Svyatogor employees were at the prosecutor's office? Why does this man have the right to sit down on TV, grinning cheekily, and there still openly and amused to talk about his cruel deeds?All of us who sign here ask you to intervene. There is finally a good animal welfare laws in your country, why is it not applied? Why can this man, butcher excruciatingly, more stray animals? Poisoned, slain, shot? This is the suffering of having to go through animals in your country all the time. Do you not think that slowly enough torments have happened? Animal rights activists from your country are threatened by these doghunters! Where is the justice? Also Animals that have been castrated, or have a home, are not safe from the doghunters. Children in your country have to watch the animals squirm in the agony of death, then die cruelly. Do you not think that every child deserves the right to live without killing? What should your compatriots tell their children? Is it normal to kill animals? What do you say to the children when they wake up screaming at night because these children can not handle it?We think it's time to stop looking! Your country wants to go to the EU. In the EU, stray animals are not treated like this! In the EU such behavior is not pure. Mr President, please become active!    

Tati Neuhaus
2,113 supporters
Update posted 2 months ago

Petition to das Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz

Frau Dr. Hendricks, stoppen Sie den Import von Jagdtrophäen geschützter Tierarten!

Der Jagdtourismus trägt maßgeblich zur Ausrottung selten gewordener Tierarten in Afrika bei. Unglaublich aber wahr. Das Bundesamt für Naturschutz erteilt noch immer Importgenehmigungen für Jagdtrophäen. Doch wir können etwas dagegen tun. Unterschreiben Sie diese Petition, damit Deutschland künftig die Einfuhr von Trophäen bedrohter Arten verweigert. Hintergrund Jagdskandale wie die grausame Pfeil-Jagd eines amerikanischen Zahnarztes auf den Löwen Cecil oder der Abschuss von Ncombo, Afrikas größtem Elefantenbullen, durch einen Berliner Immobilienmakler sind keine Einzelfälle. Jahr für Jahr fallen rund 600 Löwen, 800 Leoparden und 900 Elefanten Hobbyjägern zum Opfer. Dabei sind die schönsten und stärksten Tiere als Trophäe besonders beliebt, was die Jagd auf die von Wilderei bereits bedrohten Arten noch mörderischer macht. Denn gerade diese Tiere sind für die Arterhaltung am wichtigsten. Wer einen Elefanten mit langen Stoßzähnen erschießt, raubt einer ganzen Herde das Wissen, das sie zum Überleben braucht, denn nur die alten, erfahrenen Elefanten kennen die Migrationsrouten und Wasserstellen in Dürrezeiten und wissen um die Wirkung heilender Pflanzen. Wer ein stattliches Löwenmännchen erlegt, bringt Stress und Rivalitätskämpfe in das Rudel, ist für den Tod der Nachkommen verantwortlich und sorgt für eine genetische Verarmung. Je seltener ein Tier desto begehrter und teurer die Jagd. Für das Töten eines Elefanten zahlt der Hobbyjäger 17.000 bis 65.000 Euro. Selbst die wenigen Bullen der 200 noch lebenden Wüstenelefanten in Namibia werden für entsprechende Entgelte legal ins Visier genommen. Für 280.000 Euro dürfen auch die letzten Vertreter der Spitzmaulnashörner erschossen werden. Jagdanbieter werben gerne mit dem Argument der angeblichen Nachhaltigkeit der Trophäenjagd; die Geldeinnahmen für die Vergabe der Abschusslizenzen kämen dem Artenschutz und der lokalen Bevölkerung zugute. Zahlreiche wissenschaftliche Studien der letzten Jahre widerlegen genau dies. Die Bevölkerung bekommt von den Jagdeinnahmen praktisch nichts ab, in den Jagdländern Tansania, Namibia, Sambia, Zentralafrikanische Republik, Burkina Faso und Benin sind es gemittelt 30 Cent pro Kopf und Jahr. Noch weniger profitiert der Artenschutz in den gerade in Jagd- und Naturschutz-Angelegenheiten von Korruption geplagten Ländern. In den meisten Jagdgebieten geht nicht nur der Wildtierbestand rapide zurück, auch die dort lebende Bevölkerung verarmt immer mehr. Weil es an alternativen Erwerbsmöglichkeiten mangelt, wird sie zur Wilderei gezwungen, um ihre Existenz zu sichern. Den größten Profit beim Verkauf der Abschusslizenzen streichen indes die ausländischen Anbieter der Jagdsafaris ein. Länder wie Namibia und Tansania locken Jagdtouristen in der Hoffnung auf Devisen. Doch gerade in Tansania hat die Strategie der nachhaltigen Jagd komplett versagt. Im größten Jagdgebiet Afrikas, dem Wildreservat Selous und Umgebung, schlachteten Wilderer in den letzten fünf Jahren 57.000 Elefanten ab. Für die Hobbyjäger gibt es jetzt dort nichts mehr zu schießen. Kenia dagegen hat bereits 1977 die Jagd verboten, Botswana 2014. Aus gutem Grund. Wirtschaftlichen Studien zufolge schafft der Fototourismus wesentlich mehr dauerhafte Jobs als der Jagdtourismus und ist um ein Vielfaches lukrativer. Ein Elefant beispielsweise trägt zum BIP umgerechnet 1,5 Mio. Euro bei, bezogen auf seine gesamte Lebensspanne von 70 Jahren. Die EU hat inzwischen den Import von Trophäen getöteter Elefanten aus Tansania, Mosambik und Kamerun verboten. Löwentrophäen dürfen Jäger aus Äthiopien, Benin, Burkina Faso und Kamerun nicht mehr mitbringen. Dadurch verliert die Jagd ihren Reiz. Doch aus anderen Ländern, in denen die Wildtierbestände teilweise dramatisch eingebrochen sind, ist die Einfuhr von Jagdtrophäen gefährdeter Arten weiterhin möglich. Deutschland verhindert das bisher nicht, obwohl gerade deutsche Jäger einen hohen Anteil an der Jagd auf streng geschützte afrikanische Tierarten haben. In den letzten zehn Jahren wurden die Trophäen von 323 Elefanten, 417 Leoparden, 195 Löwen, 24 Breitmaulnashörnern und 2 Spitzmaulnashörnern nach Deutschland eingeführt. Das dem Ministerium für Umwelt und Naturschutz unterstellte Bundesamt für Naturschutz hat damit 99,7 % aller Import-Anträge für die Trophäen besonders schützenswerter Tierarten genehmigt (aufgelistet in Anhang I des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES). Dabei wäre das Amt nach der EU-Artenschutzverordnung 338/97 verpflichtet, jeden Importantrag hinsichtlich der Mindestanforderungen für die Einfuhr von Exemplaren gefährdeter Tierarten zu prüfen. Danach darf die Erteilung einer Einfuhrgenehmigung das Verbreitungsgebiet der Population nicht beeinträchtigen oder sonstigen Belangen des Artenschutzes entgegenstehen und muss dem Schutz der betreffenden Art dienen. Die Großwildjagd ist ein Relikt aus der Kolonialzeit, sie ist ethisch nicht vertretbar, lässt die lokale Bevölkerung verarmen und heizt die Wilderei an, sie dient weder der Arterhaltung noch dürfte sie im Interesse des einzelnen Tieres stehen. Es wird höchste Zeit, dass Deutschland seiner rechtlichen Verpflichtung nachkommt.  Quellen IUCN/PACO: Big Game Hunting in West Africa. What is its contribution to conservation? IUCN, Cambridge, 2009, ISBN: 978-2-8317-1204-8 Sara Wehrli: Jagdtourismus: Die Schattenseite unserer „Heger und Pfleger“, Fachstelle Wildtiere STS, Basel, 2014, www.tierschutz.com „Duties of the CITES Scientific Authorities and Scientific Review Group under Regulations (EC) No 338/97 and (EC) No 865/2006”, http://ec.europa.eu/environment/cites/pdf/srg/guidelines.pdf „Verordnung (EG) Nr. 338/97 des Rates vom 9. Dezember 1996 über den Schutz von Exemplaren wildlebender Tier- und Pflanzenarten durch Überwachung des Handels“, http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:31997R0338&from=EN „Einfuhr von Jagdtrophäen, Antwort der Bundesregierung, 13.10.2015“, http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/063/1806317.pdf „Großwildjagd: Der ganz legale Ausverkauf bedrohter Arten“, www.prowildlife.de/presseinformation_trophaenjagd_KleineAnfrage_2015 „Elefantenmassaker in Tansania“, www.reaev.de/wordpress/wp-content/2015/05/pm5_apr2015_rea3.pdf The David Sheldrick Wildlife Trust: „Dead or Alive? Valuing an Elephant“, www.iworry.org Economists at Large: The $200 million question: How much does trophy hunting really contribute to African communities?, A report for the African Lion Coalition, prepared by Economists at Large, Melbourne, Australia, 2013

Dr. Christian Felix
210,299 supporters