Topic

Tierschutz

9 petitions

Update posted 2 weeks ago

Petition to United Nations, Harald Braun, Nikki Haley, Roman Oyarzun Marchesi, Asoke Kumar Mukeri, Desra Percaya, Datuk Hussein Haniff, Libran N. Cabactulan, Norachit Sinhaseni, Liu Jieyi, Antonio de Aguiar Patriota, Motohide Yoshikawa, Joon Oh, Vitaly Churkin, Geir O. Pedersen, Nguyen Phuong Nga, Jean-Claude Juncker, Abdelaziz Enani, Téte Antonio, Maria Cristina Perceval, AKT-Institut für Mitweltethik

The United Nations is to outlaw crimes against humanity!

Video Der Petitionstext in Deutsch: http://www.akt-mitweltethik.de/images/aktuelles/2017/petition/petition_uno_german.pdf die französische Version (Traduction français ci-dessous): http://www.akt-mitweltethik.de/images/aktuelles/2017/petition/petition_uno_french.pdf, die chinesische Version (致聯合國的 聯署 信(節錄本) 聯合國應遏止不人道的罪行!): http://www.akt-mitweltethik.de/images/aktuelles/2017/petition/petition_uno_chinese.pdfdf  I am Peter H. Arras and have been fighting against injustice and for the defenceless since I was a child. The most defenceless beings are animals, which is why 30 years ago I founded the NGO “AKT - Action for Consequent Animal Welfare" in Germany www.akt-mitweltethik.de For a long time, I have known about incomprehensible animal torture, especially in countries where there is no animal welfare legislation. These practices are committed for the fun of tormenting others, and they are taking on ever-worsening forms. They are filmed, photographed and placed on the Internet and viewed by people - including adolescents - around the world. These crimes brutalize countless people and lead to imitation, or they disturb compassionate people and lead to mental suffering – as it continues to happen with me, because the pictures and films of, for example, animals who have been skinned alive or boiled alive, who are tormented to death for days and hours, do not let go. Because we live in a world of globalization, what happens in China, for example, is the same as if it happened in my neighbourhood. Therefore, I must step in and take action against such atrocities, and I hope for vast support: It must be the task of the United Nations (UN) in the 21st century to pacify our world and to outlaw and ban sadism - against animals, too - in any form. Hitherto, the UN is in no way dealing with intercultural issues of ethics – there is not even a department on this important topic. However, globalization cannot work unless the ethics of life also are modernized and have validity in all the world. With this petition, we call on the UN to: 1. Ostracise all kinds of animal torture, since there can be no reasonable justifications for that.2. Intervene immediately in all States which do not have animal welfare legislation to pass animal welfare acts without delay. 3. Establish a UN department for intercultural ethics and to develop ethical standards in accordance with scientific knowledge.4. Establish a UN organization for animal welfare and animal rights.5. Make the proclamation that also non-humans are inhabitants of this planet and have a natural right to life, protection and habitat, which must be respected and maintained by mankind in principle. The measures which I demand are the minimum requirements for an international community that consists of us all, since "The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated." (Mahatma Gandhi) Everybody can sign my petition, because a world community that tolerates such atrocities loses its claim to be a human one. Please sign my petition and spread it in all the world!   Deutsche Version der Petition:Vereinte Nationen sollen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ächten! Ich bin Peter H. Arras und kämpfe seit Kindesbeinen gegen Unrecht und für Wehrlose. Die Wehrlosesten sind Tiere, weswegen ich vor 30 Jahren die AKT- Aktion Konsequenter Tierschutz in Deutschland www.akt-mitweltethik.de gegründet habe. Seit langem weiß ich um unfassbare Tierfolterungen vor allem in jenen Ländern, in denen es kein Tierschutzgesetz gibt. Diese Praktiken werden aus Spaß am Quälen begangen und nehmen immer schlimmere Formen an. Sie werden gefilmt, fotografiert und ins Internet gestellt und von Menschen – auch Jugendlichen -  auf der ganzen Welt betrachtet. Diese Verbrechen verrohen zahllose Menschen und stiften zur Nachahmung an, oder sie verstören Mitfühlende und führen zu seelischen Leidzuständen – wie z. B. bei mir, denn die Bilder und Filme von z. B. lebendig gehäuteten oder gekochten Tieren, die man über Tage und Stunden absichtlich zu Tode quält, lassen mich nicht mehr los. Weil wir in einer globalisierten Welt leben, ist das, was z. B. in China geschieht gleichbedeutend mit dem, was mein Nachbar tut – deshalb muss ich dagegen vorgehen und hoffe auf breite Unterstützung. Es muss Aufgabe der Vereinten Nationen (UN) im 21. Jahrhundert sein, unsere Welt zu befrieden und Sadismus in jedweder Form – auch gegenüber Tieren - zu ächten. Die UN sind bezüglich interkultureller Fragen der Ethik in keinster Weise aufgestellt – es gibt nicht einmal ein Ressort zu dieser bedeutenden Thematik. Globalisierung kann aber nicht funktionieren, solange nicht auch die Ethik gegenüber Leben weltweit modernisiert wird. Mit dieser Petition fordern wir die UN zu folgenden Maßnahmen auf: 1.) Ächtung von Tierfolterungen, da es hierzu keinen vernünftigen Grund geben kann.2.) Intervention bei allen Staaten, die kein Tierschutzgesetz aufweisen, ein solches unverzüglich zu erlassen.3.) Einrichtung eines UN-Ressorts für interkulturelle Ethik und deren Entwicklung gemäß wissenschaftlicher Erkenntnisse.4.) Gründung einer UN-Organisation für Tierschutz und Tierrechte.5.) Proklamation, dass auch Nichtmenschen Bewohner dieses Planeten sind und ein naturgewolltes Anrecht auf Leben, Schutz und artgemäßen Lebensraum aufweisen, das von der Menschheit grundsätzlich zu respektieren und zu wahren ist. Die von mir geforderten Maßnahmen sind das Mindeste, wozu eine Staatengemeinschaft – jeder von uns -  verpflichtet ist, denn „Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln.“  (Mahatma Gandhi)  JEDER kann meine Petition unterschreiben, denn eine Weltgemeinschaft, die diese Verbrechen toleriert, verliert ihren Anspruch, menschlich zu sein! Bitte unterschreibt und verbreitet diesen Aufruf überall auf der Welt – er ist in Deutsch, Englisch, Französisch und in Chinesisch abgefasst!    

AKT-Aktion Konsequenter Tierschutz
43,600 supporters
Update posted 4 weeks ago

Petition to Patrick Koch

Kein Profit mit eingesperrten Haien! #NoSharkCircus

[English text below] Kein Profit mit eingesperrten Haien! #NoSharkCircus Wir fordern den Bürgermeister von Pfungstadt auf, den Bau des geplanten Hai-Aquariums zu untersagen! Liebt Ihr das Meer und seine Lebewesen? Seid Ihr von Haien fasziniert? Dann sperrt sie nicht in Pfungstadt ein, entgegen ihrer Natur und fernab vom Ozean! Unweit vom Frankfurter Flughafen ist der Bau eines Hai-Aquariums geplant, welches 100 (!) Haie von 40 verschiedenen Arten halten soll.¹ Der Bürgermeister freut sich auf Gelder für die Stadtkasse - auf Kosten der Tiere.² Unserer Meinung nach sollten diese beeindruckenden und vielfältigen Tiere nicht für den menschlichen Drang nach Profit ausgenutzt werden. Als ein gemeinnütziger Verein aus Frankfurt am Main, dessen Ziel es ist, über die Meeresbewohner zu informieren und über deren Gefährdungen aufzuklären, halten wir das geplante Hai-Aquarium für falsch. Wir sollten unsere Kinder nicht lehren, dass man jegliche Tierart, die man für besonders hält, zum eigenen Vergnügen in ein Becken sperren kann. Pfungstadt und seine Umgebung haben ein vielfältiges Angebot in Kultur und Bildung. Sollte es also die Intention der Stadt sein, der Öffentlichkeit die weltweiten Hai-Arten und ihre Lebensräume näherzubringen, so wäre es ein leichtes für Pfungstadt, Ausstellungen, Dokumentarfilme und eindrückliche Fotoshows in Kinos, Museen und insbesondere Schulen zu bringen. Eine "Shark City School", wie sie vom Betreiber "Seven Seas Aquarium" angekündigt wird, könnte genauso erfolgreich mit moderner Multimedia-Technik und begleitenden Experten realisiert werden, *ohne* dass man gefangene Tiere in kleinen, nicht artgerechten Becken zur Schau stellen muss. Wir finden, dass ein Hai-Aquarium ein falsches Signal an die Bevölkerung sendet - denn über 70 Hai-Arten sind bereits nahe am Aussterben, hauptsächlich durch menschliche Ausbeutung: Beifang der Fischerei, Trophäenjagd, und Gier nach Haifischflossen.³Lasst uns zusammen darauf hin arbeiten, den *natürlichen* Lebensraum der Haie zu erhalten und zu schützen - anstatt sie zu unserer Unterhaltung auszubeuten! Speak up #ForTheWild - Do not support #captivity!#NoSharkCircus Danke! -Team TDV Quellen:1: Radio hr3 Nachrichten, 16 June 20172: http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/pfungstadt/haifischbecken-fuer-pfungstadt_17967432.htm3: https://de.wikipedia.org/wiki/Haie *** No shark business in Germany! #NoSharkCircus We call on the mayor of Pfungstadt to deny the construction of the planned shark aquarium! Do you love nature's creatures? Do sharks fascinate you? Then don't cage them against their nature in Pfungstadt, Germany! Just around the corner from Frankfurt airport, and far away from any ocean, a new shark aquarium is planned, intended to hold 100 (!) sharks belonging to 40 different species.¹ The mayor was quoted to be looking forward to the money that will flow into his town's economy.² Don't misuse these powerful and diverse animals for business purposes! As a Frankfurt-based NGO, The Dolphin's Voice e.V. aims to raise awareness about the ocean inhabitants and the human-made challenges they face. We believe it is wrong to teach our children that any wild creature they like should be caged in a tank for their pleasure. Pfungstadt and its surrounding region have a rich cultural and educational offer - if the town's intention was to *educate* the public about sharks around the world, they could easily bring exhibitions, documentaries, and stunning presentations by photographers to their cinemas, museums, and especially schools. A "Shark City School" as proposed by the company Seven Seas Aquarium could be run successfully with modern multi-media techniques and expert guides *without* the need to display captive animals in a small enclosure that is absolutely inappropriate for this wide-ranging species. We believe a shark aquarium is sending the wrong signal to the public - over 70 shark species are already facing extinction, mainly due to human exploitation: bycatch, trophy hunting, and shark-finning.³ Let's work together for the preservation of the sharks' natural habitat and for their protection in the wild - instead of abusing them for our own entertainment! Speak up #ForTheWild - Do not support #captivity!#NoSharkCircus Thank you! -Team TDV Sources:1: hr3 radio news, 16 June 20172: http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/pfungstadt/haifischbecken-fuer-pfungstadt_17967432.htm3: https://de.wikipedia.org/wiki/Haie

The Dolphin's Voice e.V.
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Update posted 1 month ago

Petition to Patrick Koch

No shark business in Germany! #NoSharkCircus

[German text below]No shark business in Germany! #NoSharkCircus We call on the mayor of Pfungstadt to deny the construction of the planned shark aquarium! Do you love nature's creatures? Do sharks fascinate you? Then don't cage them against their nature in Pfungstadt, Germany! Just around the corner from Frankfurt airport, and far away from any ocean, a new shark aquarium is planned, intended to hold 100 (!) sharks belonging to 40 different species.¹ The mayor was quoted to be looking forward to the money that will flow into his town's economy.² Don't misuse these powerful and diverse animals for business purposes! As a Frankfurt-based NGO, The Dolphin's Voice e.V. aims to raise awareness about the ocean inhabitants and the human-made challenges they face. We believe it is wrong to teach our children that any wild creature they like should be caged in a tank for their pleasure. Pfungstadt and its surrounding region have a rich cultural and educational offer - if the town's intention was to *educate* the public about sharks around the world, they could easily bring exhibitions, documentaries, and stunning presentations by photographers to their cinemas, museums, and especially schools. A "Shark City School" as proposed by the company Seven Seas Aquarium could be run successfully with modern multi-media techniques and expert guides *without* the need to display captive animals in a small enclosure that is absolutely inappropriate for this wide-ranging species. We believe a shark aquarium is sending the wrong signal to the public - over 70 shark species are already facing extinction, mainly due to human exploitation: bycatch, trophy hunting, and shark-finning.³ Let's work together for the preservation of the sharks' natural habitat and for their protection in the wild - instead of abusing them for our own entertainment! Speak up #ForTheWild - Do not support #captivity!#NoSharkCircus Thank you! -Team TDV Sources:1: hr3 radio news, 16 June 20172: http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/pfungstadt/haifischbecken-fuer-pfungstadt_17967432.htm3: https://de.wikipedia.org/wiki/Haie***Kein Profit mit eingesperrten Haien! #NoSharkCircus Wir fordern den Bürgermeister von Pfungstadt auf, den Bau des geplanten Hai-Aquariums zu untersagen! Liebt Ihr das Meer und seine Lebewesen? Seid Ihr von Haien fasziniert? Dann sperrt sie nicht in Pfungstadt ein, entgegen ihrer Natur und fernab vom Ozean! Unweit vom Frankfurter Flughafen ist der Bau eines Hai-Aquariums geplant, welches 100 (!) Haie von 40 verschiedenen Arten halten soll.¹ Der Bürgermeister freut sich auf Gelder für die Stadtkasse - auf Kosten der Tiere.² Unserer Meinung nach sollten diese beeindruckenden und vielfältigen Tiere nicht für den menschlichen Drang nach Profit ausgenutzt werden. Als ein gemeinnütziger Verein aus Frankfurt am Main, dessen Ziel es ist, über die Meeresbewohner zu informieren und über deren Gefährdungen aufzuklären, halten wir das geplante Hai-Aquarium für falsch. Wir sollten unsere Kinder nicht lehren, dass man jegliche Tierart, die man für besonders hält, zum eigenen Vergnügen in ein Becken sperren kann. Pfungstadt und seine Umgebung haben ein vielfältiges Angebot in Kultur und Bildung. Sollte es also die Intention der Stadt sein, der Öffentlichkeit die weltweiten Hai-Arten und ihre Lebensräume näherzubringen, so wäre es ein leichtes für Pfungstadt, Ausstellungen, Dokumentarfilme und eindrückliche Fotoshows in Kinos, Museen und insbesondere Schulen zu bringen. Eine "Shark City School", wie sie vom Betreiber "Seven Seas Aquarium" angekündigt wird, könnte genauso erfolgreich mit moderner Multimedia-Technik und begleitenden Experten realisiert werden, *ohne* dass man gefangene Tiere in kleinen, nicht artgerechten Becken zur Schau stellen muss. Wir finden, dass ein Hai-Aquarium ein falsches Signal an die Bevölkerung sendet - denn über 70 Hai-Arten sind bereits nahe am Aussterben, hauptsächlich durch menschliche Ausbeutung: Beifang der Fischerei, Trophäenjagd, und Gier nach Haifischflossen.³ Lasst uns zusammen darauf hin arbeiten, den *natürlichen* Lebensraum der Haie zu erhalten und zu schützen - anstatt sie zu unserer Unterhaltung auszubeuten! Speak up #ForTheWild - Do not support #captivity!#NoSharkCircus Danke! -Team TDV Quellen:1: Radio hr3 Nachrichten, 16 June 20172: http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/pfungstadt/haifischbecken-fuer-pfungstadt_17967432.htm3: https://de.wikipedia.org/wiki/Haie

The Dolphin's Voice e.V.
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Update posted 2 months ago

Petition to das Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz

Frau Dr. Hendricks, stoppen Sie den Import von Jagdtrophäen geschützter Tierarten!

Der Jagdtourismus trägt maßgeblich zur Ausrottung selten gewordener Tierarten in Afrika bei. Unglaublich aber wahr. Das Bundesamt für Naturschutz erteilt noch immer Importgenehmigungen für Jagdtrophäen. Doch wir können etwas dagegen tun. Unterschreiben Sie diese Petition, damit Deutschland künftig die Einfuhr von Trophäen bedrohter Arten verweigert. Hintergrund Jagdskandale wie die grausame Pfeil-Jagd eines amerikanischen Zahnarztes auf den Löwen Cecil oder der Abschuss von Ncombo, Afrikas größtem Elefantenbullen, durch einen Berliner Immobilienmakler sind keine Einzelfälle. Jahr für Jahr fallen rund 600 Löwen, 800 Leoparden und 900 Elefanten Hobbyjägern zum Opfer. Dabei sind die schönsten und stärksten Tiere als Trophäe besonders beliebt, was die Jagd auf die von Wilderei bereits bedrohten Arten noch mörderischer macht. Denn gerade diese Tiere sind für die Arterhaltung am wichtigsten. Wer einen Elefanten mit langen Stoßzähnen erschießt, raubt einer ganzen Herde das Wissen, das sie zum Überleben braucht, denn nur die alten, erfahrenen Elefanten kennen die Migrationsrouten und Wasserstellen in Dürrezeiten und wissen um die Wirkung heilender Pflanzen. Wer ein stattliches Löwenmännchen erlegt, bringt Stress und Rivalitätskämpfe in das Rudel, ist für den Tod der Nachkommen verantwortlich und sorgt für eine genetische Verarmung. Je seltener ein Tier desto begehrter und teurer die Jagd. Für das Töten eines Elefanten zahlt der Hobbyjäger 17.000 bis 65.000 Euro. Selbst die wenigen Bullen der 200 noch lebenden Wüstenelefanten in Namibia werden für entsprechende Entgelte legal ins Visier genommen. Für 280.000 Euro dürfen auch die letzten Vertreter der Spitzmaulnashörner erschossen werden. Jagdanbieter werben gerne mit dem Argument der angeblichen Nachhaltigkeit der Trophäenjagd; die Geldeinnahmen für die Vergabe der Abschusslizenzen kämen dem Artenschutz und der lokalen Bevölkerung zugute. Zahlreiche wissenschaftliche Studien der letzten Jahre widerlegen genau dies. Die Bevölkerung bekommt von den Jagdeinnahmen praktisch nichts ab, in den Jagdländern Tansania, Namibia, Sambia, Zentralafrikanische Republik, Burkina Faso und Benin sind es gemittelt 30 Cent pro Kopf und Jahr. Noch weniger profitiert der Artenschutz in den gerade in Jagd- und Naturschutz-Angelegenheiten von Korruption geplagten Ländern. In den meisten Jagdgebieten geht nicht nur der Wildtierbestand rapide zurück, auch die dort lebende Bevölkerung verarmt immer mehr. Weil es an alternativen Erwerbsmöglichkeiten mangelt, wird sie zur Wilderei gezwungen, um ihre Existenz zu sichern. Den größten Profit beim Verkauf der Abschusslizenzen streichen indes die ausländischen Anbieter der Jagdsafaris ein. Länder wie Namibia und Tansania locken Jagdtouristen in der Hoffnung auf Devisen. Doch gerade in Tansania hat die Strategie der nachhaltigen Jagd komplett versagt. Im größten Jagdgebiet Afrikas, dem Wildreservat Selous und Umgebung, schlachteten Wilderer in den letzten fünf Jahren 57.000 Elefanten ab. Für die Hobbyjäger gibt es jetzt dort nichts mehr zu schießen. Kenia dagegen hat bereits 1977 die Jagd verboten, Botswana 2014. Aus gutem Grund. Wirtschaftlichen Studien zufolge schafft der Fototourismus wesentlich mehr dauerhafte Jobs als der Jagdtourismus und ist um ein Vielfaches lukrativer. Ein Elefant beispielsweise trägt zum BIP umgerechnet 1,5 Mio. Euro bei, bezogen auf seine gesamte Lebensspanne von 70 Jahren. Die EU hat inzwischen den Import von Trophäen getöteter Elefanten aus Tansania, Mosambik und Kamerun verboten. Löwentrophäen dürfen Jäger aus Äthiopien, Benin, Burkina Faso und Kamerun nicht mehr mitbringen. Dadurch verliert die Jagd ihren Reiz. Doch aus anderen Ländern, in denen die Wildtierbestände teilweise dramatisch eingebrochen sind, ist die Einfuhr von Jagdtrophäen gefährdeter Arten weiterhin möglich. Deutschland verhindert das bisher nicht, obwohl gerade deutsche Jäger einen hohen Anteil an der Jagd auf streng geschützte afrikanische Tierarten haben. In den letzten zehn Jahren wurden die Trophäen von 323 Elefanten, 417 Leoparden, 195 Löwen, 24 Breitmaulnashörnern und 2 Spitzmaulnashörnern nach Deutschland eingeführt. Das dem Ministerium für Umwelt und Naturschutz unterstellte Bundesamt für Naturschutz hat damit 99,7 % aller Import-Anträge für die Trophäen besonders schützenswerter Tierarten genehmigt (aufgelistet in Anhang I des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES). Dabei wäre das Amt nach der EU-Artenschutzverordnung 338/97 verpflichtet, jeden Importantrag hinsichtlich der Mindestanforderungen für die Einfuhr von Exemplaren gefährdeter Tierarten zu prüfen. Danach darf die Erteilung einer Einfuhrgenehmigung das Verbreitungsgebiet der Population nicht beeinträchtigen oder sonstigen Belangen des Artenschutzes entgegenstehen und muss dem Schutz der betreffenden Art dienen. Die Großwildjagd ist ein Relikt aus der Kolonialzeit, sie ist ethisch nicht vertretbar, lässt die lokale Bevölkerung verarmen und heizt die Wilderei an, sie dient weder der Arterhaltung noch dürfte sie im Interesse des einzelnen Tieres stehen. Es wird höchste Zeit, dass Deutschland seiner rechtlichen Verpflichtung nachkommt.  Quellen IUCN/PACO: Big Game Hunting in West Africa. What is its contribution to conservation? IUCN, Cambridge, 2009, ISBN: 978-2-8317-1204-8 Sara Wehrli: Jagdtourismus: Die Schattenseite unserer „Heger und Pfleger“, Fachstelle Wildtiere STS, Basel, 2014, www.tierschutz.com „Duties of the CITES Scientific Authorities and Scientific Review Group under Regulations (EC) No 338/97 and (EC) No 865/2006”, http://ec.europa.eu/environment/cites/pdf/srg/guidelines.pdf „Verordnung (EG) Nr. 338/97 des Rates vom 9. Dezember 1996 über den Schutz von Exemplaren wildlebender Tier- und Pflanzenarten durch Überwachung des Handels“, http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:31997R0338&from=EN „Einfuhr von Jagdtrophäen, Antwort der Bundesregierung, 13.10.2015“, http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/063/1806317.pdf „Großwildjagd: Der ganz legale Ausverkauf bedrohter Arten“, www.prowildlife.de/presseinformation_trophaenjagd_KleineAnfrage_2015 „Elefantenmassaker in Tansania“, www.reaev.de/wordpress/wp-content/2015/05/pm5_apr2015_rea3.pdf The David Sheldrick Wildlife Trust: „Dead or Alive? Valuing an Elephant“, www.iworry.org Economists at Large: The $200 million question: How much does trophy hunting really contribute to African communities?, A report for the African Lion Coalition, prepared by Economists at Large, Melbourne, Australia, 2013

Dr. Christian Felix
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