Topic

Tierrecht

4 petitions

Started 2 months ago

Petition to Europäische Kommission

NOT cruelty free! Tierversuche in Beauty online Stores gesetzlich Kennzeichnen

Foundation für den perfekten Teint, Highlighter für den sommerlichen Glow, Lipstick für verführerische Lippen – Für viele Frauen und Männer sind das Dinge, die nicht mehr aus dem alltäglichen Leben wegzudenken sind. Dementsprechend boomt die Beauty-Branche und ist sehr erfolgreich. Alleine im Geschäftsjahr 2017/18 erwirtschaftete Douglas, der größte Beauty-Marktführer Europas, einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Der Umsatz im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 stieg dabei um 7,2 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Das zeigt, welchen Einfluss Unternehmen dieser Größenordnung auf den Markt und unsere Gesellschaft haben – Doch zu welchem echten Preis? Die Tatsache, dass für unser Aussehen immer noch Tiere in Versuchslaboren gequält und missbraucht werden, ist schon absurd genug, nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht. Leider sind sich viele Verbraucher dieser Tatsache gar nicht bewusst oder ignorieren es indirekt, weil der Kauf und die Nutzung der Kosmetik ihnen selbst nicht schadet und das Produkt an sich nicht erkennen lässt, welch grausamer Herstellungsprozess dahinter steckt. Wenn Beautyfirmen nicht aus Eigeninitiative bereit sind, derartige Missstände hinter einigen Produkte klar zu kennzeichnen, muss der Verbraucherschutz mit einer gesetzlichen Kennzeichnungspflicht eingreifen. Ich fordere daher die Europäische Kommission (für Verbraucherschutz) dazu auf, dass Beautyunternehmen (z.B. Douglas, Flaconi, Sephora) ein offizielles Kontrollsiegel und (oder) einen anderen gut sichtbaren Hinweis in ihren online Stores setzen müssen, um betroffene Produkte mit einem Background von Tierversuchen zu kennzeichnen. Das Siegel/der Hinweis muss verwendet werden, wenn direkt, indirekt oder über ein ausgelagertes Unternehmen (im In- oder Ausland) Tierversuche (im gesamten Herstellungsprozess, am Endprodukt und an einzelnen Inhaltsstoffen) im Spiel sind. Das gilt auch, wenn Hersteller/Konzerne generell Tierversuche durchführen, aber auch Marken mit Endprodukten ohne Tierversuche anbieten. Der Verbraucher erhält damit eine bessere Transparenz und die Möglichkeit, sich bewusster für oder gegen ein Produkt / einen Konzern mit Tierversuchen zu entscheiden. Damit können wir generell das Konsumverhalten sensibilisieren und aktiv gegen Verbrauchertäuschung vorgehen. Der Hersteller hingegen wird damit zur Vernunft bewegt, um Tierversuche dauerhaft einzustellen. Genauso sollten Produkte ohne Tierversuche positiv mit den offiziellen Gütesiegeln (cruelty free, laut oben geforderten Richtlinien) gekennzeichnet werden, sofern der jeweilige Hersteller diese belegen/vorweisen kann.   Damit können wir innerhalb der riesigen Beauty-Branche ein klares Zeichen setzen.   Hersteller dürfen nicht denken, dass es niemanden interessiert, was im Herstellungsprozess ihrer Produkte hinter verschlossenen Türen vor sich geht. Wir dürfen diese Ignoranz nicht länger unterstützen - Schließlich stehen echte Leben auf dem Spiel, genauso wie die Moral des Menschen. Ich als einer dieser Verbraucher, will & werde nicht mehr blind einkaufen und mich einer stumpfsinnigen Selbstverständlichkeit hingeben. Doch wie kann ein einzelner Mensch wie Du & Ich auf diese Umstände innerhalb dieser riesigen Beauty-Industrie aufmerksam machen? Meine Antwort ist diese Petition und Deine kann sein, diese zu unterschreiben.   Beautyprodukte sind und bleiben ein Luxusgut, welches erst recht nicht auf Kosten unschuldiger Lebewesen hergestellt und positiv vermarktet werden darf. Bitte unterstützt diese Petition und helft dabei, dass das Thema Tierversuche weiterhin ernst genommen wird. Auch Deine Stimme zählt! Herzlichen Dank.   ---------------------------------------------- Verbraucherinformationen und Hilfetools: https://docdro.id/R7A6QVz offizielle cruelty free Kontrollsiegel : https://notocruelty.com/labels.html Beispiel offizielles Kontrollsiegel der EU Kommission: https://ec.europa.eu/info/food-farming-fisheries/farming/organic-farming/organics-glance/organic-logo_de Petition direkt an Douglas: http://chng.it/N8pVsG5mnT  

nicole & cats
1,270 supporters
Update posted 4 weeks ago

Petition to Wissenschaftsministerin Anja Karliczek und von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner

Für einen Masterplan für den Ausstieg aus dem Tierversuch!

Rund 2,8 Millionen Tiere leiden und sterben immer noch jedes Jahr in deutschen Laboren. Ein deutlicher Rückgang ist nicht erkennbar und die Bundesregierung zeigt bisher kaum Interesse, an dieser Situation etwas zu ändern. Dabei steht schon in den Erwägungsgründen der EU-Tierversuchsrichtlinie (1), dass „Verfahren mit lebenden Tieren für wissenschaftliche Zwecke und Bildungszwecke vollständig zu ersetzen (sind), sobald dies wissenschaftlich möglich ist“. Abbauplan: Niederlande machen es vorDamit der anvisierte Ausstieg gelingen kann, ist jedoch eine Gesamtstrategie notwendig, ähnlich wie beim Atomausstieg oder beim Klimaschutzplan. Deswegen fordern Menschen für Tierrechte von Wissenschaftsministerin Anja Karliczek und von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner einen Masterplan für den Ausstieg aus dem System Tierversuch. Deutschland kann sich dabei am Vorbild der Niederlande orientieren: Den Haag hatte bereits 2016 einen systematischen Abbauplan (2) veröffentlicht, der konkrete Meilensteine und strategische Maßnahmen umfasst, wie ein schrittweiser Ausstieg aus dem System Tierversuch gelingen kann. Nötig: Konkrete MaßnahmenDer Bundesverband Menschen für Tierrechte hat vor Jahren schon ein Konzept für einen Ausstieg aus dem Tierversuch vorgestellt und seitdem weiterentwickelt. Unser Konzept umfasst u.a. folgende Maßnahmen: Drastische Erhöhung der Forschungsgelder explizit für tierversuchsfreie Verfahren Festlegung besonders dringlicher Forschungsbereiche, für die vorrangig tierversuchsfreie Verfahren entwickelt werden müssen Ausweitung einer tierversuchsfreien Wissenschaft in Lehre und Forschung Ausweitung der Verbotsregelungen zur Reduktion der Tierversuche: Verbote, die die Richtlinie 2010/63/EU vorsieht, sollten endlich umgesetzt werden, beispielsweise das Verbot schwerbelastender Tierversuche Drastische Verkürzung der zeitlichen Prozesse für Prüf- und Anerkennungsverfahren für tierversuchsfreie Verfahren Erfolgskontrolle über die Zunahme tierversuchsfreier Verfahren und Abnahme der Tierversuche Einrichtung eines nationalen Kompetenzzentrums als Auskunftsstelle für Behörden und Wissenschaftler Unterschreiben Sie für den AusstiegFordern Sie mit uns die Politik auf, endlich einen konkreten Masterplan für den Ausstieg aus dem Tierversuch vorzulegen und umzusetzen. Für die Tiere und für eine zukunftsorientierte humanspezifische Forschung. Die Unterschriften werden wir zu gegebener Zeit an die oben genannten Ministerinnen übergeben. Bitte unterschreiben Sie unsere Petition und teilen Sie sie. Vielen herzlichen Dank! Mehr Details zum Ausstiegsplan lesen Sie auf unserer Webseite: www.tierrechte.de Foto: Fotolia.com/Kzenon, Grafik: Alexa Binnewies (1) 2010 haben die EU-Mitgliedstaaten vereinbart, Verfahren mit lebenden Tieren für wissenschaftliche Zwecke und Bildungszwecke vollständig zu ersetzen, sobald dies wissenschaftlich möglich ist (Richtlinie 2010/63/EU, Erwägungsgründe 10, 46, Artikel 47 Absatz 1). (2) Abbauplan der Niederlande unter: www.ncadierproevenbeleid.nl

Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
64,556 supporters
Update posted 10 months ago

Petition to Olaf Lies

Bitte rettet Roddy, den Vaterwolf des Rodewald Rudels in Niedersachsen vor dem Abschuss!

Das große staatliche Wolfstöten beginnt! Neben Niedersachsen hat auch Schleswig-Holstein heute einen 20 Monate jungen Wolfsrüden zum Abschuss frei gegeben. In dem Landkreis Nienburg lebt eine Wolfsfamilie bestehend aus Vater, Mutter, 2 Kinder aus Mai 2018, eine 2,5 jährige Fähe und ein sechster unbekannter Wolf. 8 Übergriffe in 2017 hatte Roddy allein. 2018 waren es 32. 22 x davon auf Schafe. 20 x waren sie nicht geschützt! 1x ein ungeschütztes Alpaka, 7 X Kälber und 2 x Mini Shetty - 1x Fohlen -. Alle nicht geschützt und auch nicht eingestallt. Die Nutztierhalter dort wollen nicht schützen. Über 92 % + der getöteten Tiere waren NICHT geschützt! Der Abschuss ist rechtswidrig und strafbar. Die gesetzlichen Voraussetzungen liegen nicht vor. Schützen, Vergrämen hätte zunächst erfolgen müssen. Dann muss ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden vorliegen, der Grundrechts relevant ist. Liegt hier aber nicht vor.  Das Rudel ist wertvoll, weil beide Elterntiere frische Gene bringen und mit den deutschen Wölfen nicht verwandt sind! Außerdem lassen sie 2 fremde Wölfe mitlaufen. Der Abschuss von Roddy wurde am 31.01.2019 genehmigt. Das wird die Familie durch einander bringen. Es wird erst Recht zu Nutztierrissen kommen. Solange nicht geschützt wird, wird es immer so weitergehen. Und die Nutztierhalter werden nicht schützen - das haben sie Ende Oktober 2018 öffentlich gesagt: "Wer seine Tiere schützt, ist ein Denunziant!" Ich habe sehr viele emails und Rechtsausführungen an den Minister und seinen Leuten übersandt auch von befreundeten Richtern usw.  Olaf Lies, nehmen Sie Ihre Abschussgenehmigung zurück! PS: Ich gehe 2x die Woche in Roddys Revier mit meinen Wolfhunden spazieren. Es ist ein geradezu ideales Wolfshabitat und große Teile sind NATURA 2000 Gebiet. Es gibt so viel Wild dort. Wenn die Nutztierhalter schützen würden, wüsste die Bevölkerung nicht mal, dass dort 6 Wölfe - aktuell wird von 10 Wölfen gesprochen - sind.    

Christian Berge
31,198 supporters