Topic

Sonntagsschutz

2 petitions

Update posted 1 week ago

Petition to Jede Bürgerin und jeder Bürger

OFFENER "HEILIG ABEND" AM SONNTAG ?

An alle Bürgerinnen und Bürger in Nah (Ravensburg, Weingarten) und Fern (Flensburg, Berlin, Dresden, Köln, Frankfurt, München, Titisee ...) Tja, wer hätte das gedacht? Der "Heilige Abend" kann doch tatsächlich auch mal auf einen Sonntag fallen. Und nicht nur das. Er ist dann gleichzeitig auch noch der 4. Advent. Ein wenig viel auf einmal, oder? Durch die so genannten Schaltjahre, kommt dies allerdings nicht sooft vor. Zuletzt feierten wir den Hl Abend im Jahr 2000 an einem Sonntag. Der Gesetzgeber hat den 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25.12. und 26.12.) je zu einem gesetzlichen Feiertag, mit seinen gesetzlich festgesetzten Regeln, erhoben. Der 24.12.  aber, den wir den "Heiligen Abend" nennen, ist kein gesetzlicher Feiertag --- es sei denn, er fällt auf einen Sonntag, der (das nur zur freundlichen Erinnerung) einem  gesetzlicher Feiertag gleich zu rechnen ist = Sonn- und Feiertagsregelung. In der Tat war das alles vor 17 Jahren kein Thema. Aber gewisse Einrichtungen - wie zum Beispiel das Ravensburger Wirtschaftsforum - und einige Geschäftsleute können mittlerweile den Hals nicht voll genug bekommen. Seit fast 70  Jahren hatten wir in Oberschwaben keine Hungersnot und/oder Lebensmittelknappheit über Wochen und Monate hinweg. Die Regale in den Geschäften und unseren Kellern sind voll, die Kühlschränke in unseren Haushalten laufen. Was sind da drei Tage? Und überhaupt: Was sollen da die "verkaufsoffenen Sonntage", die manche Kommunen eingeführt haben? Das ist ja auch noch ein Thema. Also: Ich plädiere dafür, dass die Geschäftsleute sich am Heilig Abend 2017 so verhalten, wie sie es an jedem anderen gesetzlichen Sonn- und Feiertag auch tun (müssen) und unterschreibe deshalb diese Petition. Bitte unterschreiben auch Sie und auch Du diese Eingabe. Danke! Stefan Weinert, 11.11. 2017  

Tauziehen für Vernunft und Gerechtigkeit
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Update posted 1 day ago

Petition to Dr. Stephan Fanderl, Roland Neuwald

Der Sonntag muss frei bleiben! Keine Grundgesetzänderung für Karstadt und Kaufhof!

Der freie Sonntag ist durch unsere Verfassung geschützt. Dennoch wird er derzeit von mehreren politischen Initiativen in Frage gestellt. Der radikalste Vorstoß kommt von den Warenhäusern Karstadt und Kaufhof, die mit einer Kampagne die vollständige Abschaffung des arbeitsfreien Sonntags im Handel fordern. Wir bitten deshalb Beschäftigte des Einzelhandels, mittelständische Händler, Kirchengemeinden, Familienverbände, Sportvereine und alle anderen Freundinnen und Freunde des freien Sonntags, diese Petition bundesweit zu unterstützen. Sehr geehrter Herr Dr. Fanderl,sehr geehrter Herr Neuwald, die von Ihren Warenhäusern angeführte neue Initiative "Selbstbestimmter Sonntag" fordert die völlige Abschaffung des freien Sonntags im Einzelhandel. Die Geschäfte sollen nach Ihrem Willen künftig an allen 52 Sonntagen im Jahr öffnen können. Sie fordern damit eine Änderung des Grundgesetzes. Der Sonntag ist als „Tag der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung“ bislang wirksam geschützt (Art. 140 GG i.V.m. Art. 139 WRV). Verkaufsoffene Sonntage dürfen nur ausnahmsweise aufgrund eines besonderen Anlasses stattfinden. Würde sich Ihre Initiative durchsetzen, hätte dies nicht nur tiefgreifende Folgen für 3,1 Millionen Handelsbeschäftigte, sondern würde den freien Sonntag insgesamt in Frage stellen. Verkäuferinnen und Verkäufer arbeiten bereits heute hochflexibel, sehr oft auch am Abend oder am Samstag, wenn andere Erwerbstätige frei haben. Umso wichtiger ist der freie Sonntag für sie. Er ist eine zentrale Voraussetzung für ihr Familienleben, für die Pflege von Freundschaften, für die Mitwirkung in Sportvereinen, Kirchengemeinden oder anderen Gemeinschaften. Die Lohnzuschläge, die manche Handelsunternehmen derzeit noch zahlen, können für den Verlust des freien Sonntags nicht dauerhaft entschädigen. Auch Verkäuferinnen und Verkäufer haben ein Recht auf gemeinsame freie Zeit. Wir verstehen Ihr Anliegen, den stationären Einzelhandel gegenüber dem Onlinehandel zu stärken. Doch die Strategie, den Wettstreit mit dem Internet ausgerechnet über Öffnungszeiten auszutragen, ist nicht erfolgsversprechend. Die besten Argumente des Handels gegenüber der Onlinekonkurrenz sind sein Service, seine hohe Beratungsqualität und seine motivierten Mitarbeitenden. Wenn Sie den Sonntag zum generellen Einkaufstag machen, werden Sie nur viele kleinere Einzelhändler in Bedrängnis bringen, aber nicht Amazon oder Zalando. Der freie Sonntag hat gemäß unserer Verfassung Vorrang vor jeglichen kommerziellen Interessen. Eine Abkehr von diesem Prinzip hätte Folgen weit über den Einzelhandel hinaus. Sollte Ihre Kampagne Erfolg haben, würden andere Branchen nachziehen und den Sonntag nach und nach zu einem gewöhnlichen Werktag machen. Klar ist doch: Wenn Karstadt und Kaufhof künftig sonntags öffnen, dürfte auch Amazon bald sonntags Waren ausliefern. Und viele Kundinnen und Kunden, die Sie mit Sonntagsöffnungen in Ihre Warenhäuser locken möchten, müssten selbst am Sonntag arbeiten. Von einem siebten Werktag profitiert langfristig niemand. Wir sind überzeugt: Die in den vergangenen Jahren massiv ausgedehnten Ladenöffnungszeiten reichen aus, um nach Herzenslust einzukaufen. Laut einer repräsentativen Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der Zeitung „Die Welt“ spricht sich eine große Mehrheit von 73 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland dagegen aus, auch noch den Sonntag zum Einkaufstag zu machen. Wir fordern Sie deshalb auf: Respektieren Sie den verfassungsrechtlichen Schutz des freien Sonntags! Nur ein arbeitsfreier Sonntag ist ein „Selbstbestimmter Sonntag“!  Allianz für den freien Sonntag, München Christian Bindl, katholische BetriebsseelsorgePhilip Büttner, evangelischer Kirchlicher Dienst in der ArbeitsweltSimone Burger, Deutscher GewerkschaftsbundHeinz Neff, Katholische ArbeitnehmerbewegungGeorg Wäsler, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Weitere Informationen: www.facebook.com/sonntagsallianz.bayern

Allianz für den freien Sonntag, München
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