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Solidarität

3 petitions

Update posted 5 months ago

Petition to Angela Merkel (CDU), Frank-Walter Steinmeier, Martin Schulz (SPD), Angela Merkel, Katja Kipping, Bernd Riexinger, Simone Peter, Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen), Horst Seehofer, Norbert Lammert

Dienst für Alle

Wie entsteht Solidarität? Durch einen DIENST für ALLE fördern wir den gesellschaftlichen Austausch und Zusammenhalt. Wir stärken den Solidaritätsgedanken und bauen so Vorurteilen und sozialen Spannungen vor. Gleichzeitig hilft der DIENST für ALLE jungen Menschen dabei, ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Denn nur gemeinsam können wir die Zukunft unseres Landes erfolgreich gestalten. Die Herausforderung: Es herrscht ein enormer Erfolgs-, Wettbewerbs- und Zeitdruck in der Ausbildung für Jugendliche und junge Erwachsene. Die persönliche Entwicklung bleibt dabei oft auf der Strecke. Weitreichende Entscheidungen, die unter Umständen das ganze Leben betreffen, müssen sehr früh und ohne große Bedenkzeit getroffen werden. Die Kommunikation zwischen den verschiedenen Gesellschaftsteilen funktioniert nicht mehr. Man versteht einander nicht. Soziale Schichten driften auseinander und isolieren sich. Solidarität und Stabilität innerhalb der Gesellschaft nehmen ab. Als Gesellschaft müssen wir uns überlegen, wo wollen wir uns hin entwickeln. Wollen wir eine egoistische Gesellschaft, die auf maximale Leistung getrimmt ist oder wollen wir eine solidarische Gesellschaft? Wenn wir uns für eine nachhaltige, solidarische Gesellschaft entscheiden, in der jeder für den anderen eintritt, in der jeder eine Perspektive erhält – dann müssen wir diesen Gedanken auch in den Menschen verankern. Unsere Vision: Daher plädieren wir dafür, Solidarität als Teil der Ausbildung bei jeder Staatsbürgerin und jedem Staatsbürger zu verankern! Solidarität muss erfahren werden. Nur so kann man sie später auch leben. Jeder muss diese Erfahrungen machen, da am Ende nur so alle davon profitieren. Niemand wird ausgeschlossen – unabhängig von seinem Geschlecht, seiner körperlichen Konstitution oder seiner Weltanschauung. Man tritt aus seinem gewohnten Umfeld und trifft Menschen aus anderen Schichten und mit anderen Ansichten. Durch die gemeinsame Tätigkeit lernt man zusammenzuarbeiten, sich auszutauschen und zu respektieren. Dies erreichen wir durch den Dienst für Alle! Unsere Forderung: Die WEHRPFLICHT ist nicht abgeschafft, sondern ausgesetzt. Wir plädieren dafür, diese wieder einzuführen, ABER NICHT OHNE SIE mit folgenden WICHTIGEN ÄNDERUNGEN zu versehen: ----------------------------- 1. Umbenennung der „Wehrpflicht“ in die „DIENSTPFLICHT“ Folge: Die Dienste (Wehrdienst, sozialer Dienst & ökologischer Dienst im In- und Ausland - Erweiterung z.B. um Vereine, Kitas, etc.) sind als gleichwertig einzustufen. Jeder kann sich frei entscheiden und muss dies nicht begründen. 2. DIENST für ALLE! JEDER leistet den Dienst - unabhängig vom Geschlecht, der körperlichen Konstitution* oder der religiösen Zugehörigkeit. Denn jeder kann sich in die Gesellschaft einbringen!  Der DIENST für ALLE kann flexibel in einem festgelegten Zeitraum abgeleistet werden und sollte i.d.R. direkt nach der schulischen Ausbildung erfolgen – in einer Lebensphase, in der man offen für neue Einflüsse ist und wichtige Entscheidungen für den eigenen Lebensweg noch vor einem liegen. Zudem ist der Zeitpunkt ideal, da man bis dahin v.a. von der Gesellschaft profitiert hat (z.B. kostenlose Ausbildung). Nun ist man selbst mit dem Geben dran. *dabei ist uns bewusst, dass in diesem Bereich ggf. Ausnahmen gemacht werden müssen. ----------------------------- Mögliche Ausgestaltung: Man leistet 10 Monate Dienst. Dabei erhält man ein festgelegtes Grundgehalt. Dabei soll während den 10 Monaten ein sinnvolles Ausbildungselement integriert werden (z.B. Trainerschein, Führerschein, etc.). Im Anschluss hat man zwei Monate zur freien Verfügung. Idealerweise stellt die Bundesregierung zusammen mit der Europäischen Union den Dienstleistenden für diese zwei Monate ein kostenloses Interrail-Ticket zur Verfügung*. Dadurch könnte man in diesem Dienst-Jahr mit relativ geringen Aufwand nicht nur die nationale sondern auch die europäische Solidarität festigen. Denn: Wie sollen sich junge Menschen mit etwas identifizieren, das sie nicht kennengelernt und dessen Vorteile sie nicht selbst erfahren haben? *Diese Idee existiert im losgelösten Rahmen bereits: https://www.welt.de/politik/ausland/article158228758/Gratis-Interrail-Ticket-soll-Jugend-fuer-EU-gewinnen.html Petition dafür:https://www.change.org/p/europa-retten-schickt-die-junge-generation-auf-reisen-freeinterrail-eu-commission-junckereu ----------------------------- Unser Weg: Die Onlinepetition über dieses Portal ist der erste Schritt. Wenn wir es schaffen mind. 25.000 Unterstützer zu finden, erhalten neben dem Bundespräsidenten (der angekündigt hat, seinen Fokus auf die Jugendlichen und die Solidarität in der Gesellschaft zu legen) auch alle im Bundestag vertretenen Parteien* unsere Forderungen zusammen mit der Unterschriftenliste. Die Onlinepetition dient dazu, das Thema in der politischen Diskussion zu etablieren – jede Stimme zählt. Im zweiten Schritt starten wir dann eine Petition beim Bundestag. Um dort Erfolg zu haben, benötigen wir 50.000 Stimmen. Daraufhin muss sich der Bundestag mit dem Thema auseinander setzten. So erhöhen wir nach und nach den Druck. *aktuell sind dies: die CDU/CSU, die Grünen, die Linke und die SPD Wer wir sind: DIENST für ALLE ist eine private Initiative. Wir agieren uns über Parteigrenzen hinweg und haben weder wirtschaftliche Interessen, Abhängigkeiten noch Verpflichtungen. Die Initiative trägt sich über persönlichen Einsatz. Wir sind offen für neue Anregungen und Diskussionen. Werdet ein Teil und unterstützt den DIENST für ALLE! Wir freuen uns über jeden Beitrag. ----- Die Webseite der Kampagne mit weiteren Informationen: www.dienst-fuer-alle.de ---- Aktuelle Artikel zum Thema: http://www.jetzt.de/politik/juergen-gradl-fordert-in-einer-petition-den-dienst-fuer-alle-und-will-ein-verpflichtendes-solidarisches-jahr-fuer-junge-menschen http://www.fr.de/politik/meinung/aktivposten/aktivposten-dienst-an-der-eigenen-persoenlichkeit-a-1239409 http://www.zeit.de/2017/06/dienstpflicht-junge-menschen-rolle-gesellschaft-stresstauglichkeit http://www.wetterauer-zeitung.de/regional/wetteraukreis/bad-nauheim/art549,112412 Aktueller gesetzlicher Stand:https://www.bundestag.de/blob/436784/bc12a4dffc0661a0d9abca98c41457d8/wd-3-154-16-pdf-data.pdf Hinweis zu Kommentaren und Neuigkeiten:Wir freuen uns über jede Diskussion und konstruktive Kritik. Radikalen Strömungen möchten wir aber keine Plattform bieten und behalten uns daher vor hetzerische, radikale, beleidigende und unqualifizierte Kommentare auf dieser Seite zu veröffentlichen.

Dienst für Alle
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Update posted 8 months ago

Petition to Kay Gätgens

Die Flüchtlingsunterkunft in HH-Niendorf soll bleiben! Helfen Sie, bevor es zu spät ist!

Das Bezirksamt Hamburg-Eimsbüttel hat entschieden, dass die Flüchtlingsunterkunft in der Paul-Sorge-Straße in Hamburg-Niendorf zum 30.04.2017 geschlossen werden soll. Diese Entscheidung und vor allem die Kurzfristigkeit ist aus folgenden Gründen nicht nachhollziehbar: - Die Bewohner der Unterkunft sind im Stadtteil sehr gut integriert. Die Menschen wohnen hier gern und beleben die Nachbarschaft. - Die Infrastruktur mit den vielen Geschäften und zahlreichen Möglickeiten des öffentlichen Nahverkehrs ist nahezu perfekt dazu geeignet, die Menschen in die Nachbarschaft einzubinden. - Die Unterkunft beherbergt einen großen Prozentsatz an Familien. Für die Kinder bedeutet eine Schließung der Unterkunft ein Herausreißen aus sämtlichen sozialen Umfeldern (Kitas, Schulen, Sportvereine...) - In Hamburg sind Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge rar. Warum schließt man dann eine gut funktionierende Unterkunft? Der größte Kritikpunkt an der Entscheidung ist der kurze Zeitraum, der freiwilligen Helfern bleibt, Wohnraum für möglichst viele Bewohner der Unterkunft zu finden. Wir möchten zumindest die Möglichkeit haben, entsprechende Maßnahmen einzuleiten. In noch verbleibenden zwei Monaten ist dies nahezu unmöglich! Wir wollen unsere Nachbarn behalten bzw. wenigstens eine angemessene Zeit, Hilfsmaßnahmen einzuleiten!  

Florian Wietz
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This petition won 4 months ago

Petition to Irmela Mensah-Schramm

Solidarität mit Irmela Mensah-Schramm !

Verein Erinnern und VerANTWORTung e.V. - Gedenkarbeit an Berliner Schulen mit dem Projekt „Trost durch Tat“ Protest! Solidarisch an der Seite von Irmela Mensah-Schramm   Am 5. Oktober 2016 fand der Prozess gegen Irmela Mensah-Schramm statt - die „Polit-Putze“, wie sie sich selber bezeichnet. Der Tatvorwurf: Sachbeschädigung. Der Richter wollte das Verfahren einstellen, stieß aber auf den Widerstand der Staatsanwältin. Das durch das Berliner Kammergericht ergangene Urteil lautet: 1800 Euro Geldstrafe für den Fall einer Wiederholungstat während der Dauer eines Jahres. Inzwischen haben sowohl die Staatsanwaltschaft als auch Irmela Mensah-Schramm gegen dieses Urteil Berufung eingelegt (siehe „Der Tagesspiegel“ vom Sonntag, 16. 10. 2016 - http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-zehlendorf-rentnerin-uebermalt-hassparolen-und-muss-erneut-vor-gericht/14694882.html Was ist geschehen? Die Verurteilte hat in einem Zehlendorfer Fußgängertunnel den Spruch „Merkel muss weg!“ umgewandelt in „Merke! Hass weg“. In diesem Fall fällt eine Abwägung der gesellschaftlichen Interessen nicht schwer: Ein Anstoß zum Nachdenken, der sich gegen hasserfülltes Denken und dessen Niederschlag in öffentlichen Schmierereien richtet, ist gesellschaftlich bedeutsamer als die Straftat einer beschriebenen Wand. § 303 STGB wurde eingeführt, um Graffitis als Sachbeschädigung juristisch zu erfassen. Frau Mensah-Schramm wird nicht vom Wunsch getrieben, Wände im öffentlichen Raum mit „Graffitis“ zu beschädigen. Im Gegenteil: Sie entfernt seit drei Jahrzehnten in Berlin und anderen deutschen Städten Hassparolen an öffentlichen Wänden. Für ihr nachhaltiges politisch-moralisches Engagement wurde sie mehrfach öffentlich ausgezeichnet: 1996: Bundesverdienstmedaille, die sie aus Protest gegen die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an das ehemalige SS-, danach NPD- und spätere CDU-Mitglied Heinz Eckhoff zurückgibt; 1998: „Band für Mut und Verständigung“ der Initiative  „Gemeinsam für Ausländer“ vom Amt der/des Ausländerbeauftragten des Senats von Berlin; 2005: Erich- Kästner-Preis des Presseclubs Dresden e. V. „für ihre Zivilcourage“; 2006: Preis „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ der deutschen Bundesregierung; 2015: Göttinger Friedenspreis. Seit vielen Jahren besucht Irmela Mensah-Schramm Schulen, präsentiert ihre  Wanderausstellung „Hass vernichtet“ und berichtet den  Schülerinnen und Schülern von ihren Erfahrungen bei ihren Aktionen. Seit Jahren ist sie Gast bei unserem schulischen Gedenktag am 27. Januar, Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, in der Ruth-Cohn-Schule in Berlin-Charlottenburg. Lernende und Lehrende sind von ihrer Courage sehr beeindruckt. Für viele von uns ist sie ein Vorbild in ihrem unermüdlichen Engagement, das Beschimpfungen durch Herumstehende und selbst Angriffen auf ihre körperliche Unversehrtheit standhält. Diese Frau steht vor Gericht – und wird verurteilt. In einer gesellschaftlichen Situation, in der Hassschmierereien, öffentlich und in den „sozialen Medien“, Verunglimpfungen, Gewaltandrohungen, Pöbeleien das gesellschaftliche Klima unerträglich vergiften. Es wird offen und hemmungslos gehasst. Wir, die wir seit Jahrzehnten die unerschrockene Arbeit von Irmela Mensah-Schramm kennen und bewundern, sind über diesen Prozess, sein fragwürdiges Urteil und die Fortsetzung in einem Berufungsverfahren empört.   Liebe Irmela! Wir danken Dir! Wir sind solidarisch an Deiner Seite!   Im Namen des Vereins Erinnern und VerANTWORTung e.V. Szabine Adamek (Sprecherin) - Sara Bialas - Angelika Brauer (Schatzmeisterin) - Petra Madyda (Sprecherin) - Ulrike Pohlit - Michael Schlecker - Karin Weimann (Sprecherin) - Dr. Winfried Weimann - Kerstin Végh und Dr. Martina Emme (Anna-Freud-Schule, berufliches Gymnasium/ OnebyOn Inc. International) Sigrun Marks (Stolpersteininitiative Stierstraße, Berlin-Friedenau, sowie ehrenamtliche Betreuung von Geflüchteten beim Erlernen der deutschen Sprache) Bärbel Petersen (Kulturmanagement Berlin) Anni Söntgerath (Dipl. Psychologin, langjährige Kita-Beraterin) Renate Waldschütz-Leich (OnebyOne)           und Ta Tzizikia e. V. Frauennetzwerk für Politik, Kultur und Soziales Szabine Adamek - Helga Adamek - Helga Brendel - Lilo Eick - Doris Gläser - Rosita Hänsgen - Rosi Koester-Nierhoff - Evelyn Kreuchel - Jule Rösch und Ruth-Cohn-Schule (OSZ Sozialwesen) Katja Almstedt - Utz List    

Katja Almstedt
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