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Update posted 7 hours ago

Petition to Dr. Susanne Eisenmann

Rücktritt von Dr. Susanne Eisenmann als Kultusministerin für Baden-Württemberg.

Sehr geehrte Damen und Herren, sicherlich ist Ihnen nicht entgangen, dass es bei dem diesjährigen Englisch Abitur gewisse Diskrepanzen gab, welche in der folgenden Petition bereits detailliert aufgeführt wurden: Englisch Abitur 2018 Baden-Württemberg unfair! Daher möchten wir hier nicht weiter darauf eingehen. Das Kultusministerium bezog hinsichtlich dieser Petition Stellung, jedoch sind einige Aussagen der Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann unserer Meinung nach sehr fragwürdig und sollten nochmals genauer betrachtet werden. Alle folgenden Zitate wurden der Antwort des Kultusministeriums entnommen.   1. Kritisierte Aufgabe stammt aus ländergemeinsamem IQB-Aufgabenpool und wurde auch in Mecklenburg-Vorpommern eingesetzt - Niveau der Aufgabe nach umfassender Prüfung angemessen Hierzu sei zu sagen, dass den Schülern aus Mecklenburg-Vorpommern zum einen 60 Minuten mehr Zeit zur Verfügung stand und zum anderen ein zweisprachiges Wörterbuch verwendet werden durfte. Dadurch ergab sich für die Schüler aus Mecklenburg-Vorpommern ein klarer Vorteil, welcher offensichtlich unterschlagen wurde.Weiterhin hatte der Leistungskurs Englisch in Mecklenburg-Vorpommern die Wahl zwischen dem poetischen Buchtext, welcher in Baden-Württemberg dran kam, oder einem Sachtext. Diese Wahl hatten Schüler aus Baden-Württemberg nicht. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es keine Beschwerden aus Mecklenburg-Vorpommern gibt. Wir finden es sehr traurig, dass durch das Auslassen wichtiger Fakten versucht wurde, den Eindruck zu vermitteln, als hätten die Schüler beider Bundesländer die gleichen Chancen gehabt. Dies lässt die Schüler aus Baden-Württemberg in schlechtem Licht dastehen, obwohl sich diese durchaus berechtigt für ein faires Abitur einsetzen. Außerdem stellt sich die Frage, seit wann Mecklenburg-Vorpommern als Maßstab für Baden-Württemberg herangezogen wird. Unter folgenden Links sind die Bedingungen für das Abitur in Baden-Württemberg und in Mecklenburg-Vorpommern zu finden.   2. „Ich habe vollstes Vertrauen, dass die Lehrkräfte ihren Ermessensspielraum bei der Korrektur verantwortungsvoll und ausgewogen ausschöpfen.“ Frau Dr. Susanne Eisenmann entzieht sich der Verantwortung und schiebt diese den Lehrern zu, was in unseren Augen ein Armutszeugnis ist! Abgesehen von der Tatsache, dass es bei der Reading Comprehension keinen Ermessensspielraum gibt, welchen die Lehrkräfte „verantwortungsvoll und ausgewogen ausschöpfen“ könnten, wurde kein Wort über die unfaire Verteilung der Verrechnungspunkte verloren. Diese wurde ebenfalls in der Petition Englisch Abitur 2018 Baden-Württemberg unfair! unter dem dritten Punkt angeführt. Stattdessen wird am Thema vorbeigeredet. Was soll eigentlich mit dieser Aussage zum Ausdruck gebracht werden? Waren die Aufgaben etwa doch zu schwer und die Lehrer sollen nun großzügiger mit der Vergabe der Punkte sein? Wenn die Großzügigkeit der Lehrer nun über die Noten der Schüler bestimmt, muss man sich letztendlich auch nicht um Chancengleichheit bemühen, denn diese wird dadurch zunichtegemacht.   3. Zwar sind die heute vom Kultusministerium hinzugezogenen externen Fachberater zu dem Ergebnis gekommen, dass der Haupttermin 2018 anspruchsvoller war, als die Klausuren der Jahre zuvor. Indes seien die Aufgaben in jedem Falle machbar gewesen. Auch hier zeigt sich, dass auf Chancengleichheit augenscheinlich kein Wert mehr gelegt wird. Schülern dieses Jahrganges wird es erschwert, einen Numerus clausus zu erreichen. Zudem ist die Aussage „die Aufgaben [seien] in jedem Falle machbar gewesen“ mehr als wage und unbefriedigend. Es geht hier nicht um die Machbarkeit der Aufgaben, sondern um deren Vergleichbarkeit.   4. Der als vermeintlich schwierig eingestufte Prüfungsteil „Analysis“ mache außerdem nur 15 Prozent der schriftlichen Abiturnote Englisch aus. Wenn der besagte Prüfungsteil für die Note so unbedeutend ist, dann hätte dieser auch gleich weggelassen werden können. Dieses Argument ist einfach nur schlecht.Außerdem sind 10 Verrechnungspunkte (VP) von 60 VP aufgerundet 17 und nicht 15 Prozent. Das Problem wird hier heruntergespielt, weshalb es verständlich ist, dass man sich als Schüler nach solchen Aussagen hinters Licht geführt fühlt.   5. Am Dienstag machte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) deutlich, dass sie nicht gewillt ist, auf weitere Kritik von Schülerinnen und Schülern am Englisch-Abitur zu reagieren. [swr.de] Allem Anschein nach hat Frau Eisenmann vergessen, welche Funktion Sie als Politikerin einnimmt. Dass Sie sich in einer solch ignoranten Art über die Schüler hinwegsetzt, ist unserer Meinung nach ein weiteres Armutszeugnis und zeigt, dass Frau Dr. Susanne Eisenmann nicht für das Amt als Kultusministerin geeignet ist.   Zusammenfassend kann gesagt werden, dass auf die Kritikpunkte der Petition fast nicht eingegangen wurde und die Tatsache, dass sich mittlerweile über 30.000 Schüler an der Petition beteiligt haben, wird mit Füßen getreten. Stattdessen wurde mit einer schlechten Argumentationsstrategie versucht, die Abiturienten zu beschwichtigen, wobei am Ende alles beim Alten bleibt. Wir zweifeln daher die Kompetenz der Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann an und bitten Sie höflichst, Ihren Rücktritt unverzüglich zu erklären. Vielen Dank Wir bitten darum, in den Kommentaren freundlich und sachlich zu bleiben. Hinweis: Die Verfasser dieser Petition stehen nicht in Verbindung mit der mehrfach angeführten Petition Englisch Abitur 2018 Baden-Württemberg unfair!

Abiturienten 2018
1,054 supporters
Update posted 4 weeks ago

Petition to Bernd Sibler, Carolina Trautner, Büro

"Endlich Inklusion: Herr Söder,das bayerische Schulgesetz muß dringend novelliert werden!"

Warum geht es in Bayern mit der Entwicklung schulischer Inklusion so langsam voran?Weil das bayerische Schulgesetz, seit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention 2009, nicht ausreichend entwickelt wurde, um benötigte inklusive Rahmenbedingungen umsetzen zu können. Behinderte Kinder, die eine Regelschule ohne Profil Inklusion besuchen, müssen oft unter schulischen Rahmenbedingungen lernen, die einst für die Unterrichtung von gesunden und nichtbehinderten Kindern entwickelt wurden. Die inklusiven Schulbedingungen haben sich seither an vielen Schulen kaum verbessert. Das führt oft zu Schwierigkeiten in der Umsetzung von Inklusion, da es an den Regelschulen in Bayern auch keine einheitlichen Inklusionskonzepte gibt und keine fest angestellten Sonderpädagogen und die Regelschullehrer keine sonderpädagogische Ausbildung haben um die Vielzahl der verschiedenen Behinderungen richtig einschätzen und begleiten zu können. Die wenigen Stunden vom MSD (Mobile Sonderpädagogische Dienst) reicht da nicht aus. Sie sind viel zu selten an den Schulen und beraten in erster Linie die Lehrer/innen.  Wenn es am Wohnort noch keine Schulen mit dem Profil Inklusion gibt und die inklusiven Voraussetzungen durch geänderte Schulgesetze noch nicht geschaffen wurden, lässt sich das Recht auf eine inklusive und wohnortnahe Beschulung rechtlich nicht einfordern. Ob das vom Freistaat so gewollt ist, kann ich nicht sagen. Vielleicht ist das Thema einfach zu komplex. Welche gravierenden Auswirkungen das für eine Familie mit behinderten Kindern haben kann, möchten wir mit unseren Erfahrungen verdeutlichen. Gastschulanträge/Schulzuweisungen wegen fehlender Inklusion in StarnbergWeil Elias sehr krank ist und eine Schwerbehinderung hat und es keine Grundschule mit dem Profil Inklusion in Starnberg gibt, besucht er per Gastschulantrag die Grundschule in Münsing mit dem Profil Inklusion. Es ist derzeit die einzige Profilschule in der gesamten Gegend die "gastfreundlich" ist und behinderte Kinder außerhalb des Schulsprengels aufnehmen kann, wenn sie noch freie Plätze zur Verfügung haben.http://www.inklusion.schule.bayern.de/schule_entwickeln/formen-gem-lernen/schulprofil_inklusion/ .  Sprengelregelung verhindert InklusionFür behinderte Kinder und für deren Geschwisterkinder ist diese Sprengelregelung ein Problem. Weil unsere Tochter nun schulpflichtig wird, müssen wir sie per Gastschulantrag auch an der Gastschule anmelden, die ihr Bruder bereits besucht. Unsere zuständige Sprengelschule befindet sich 14 km von der Gastschule entfernt. Ein zeitgleicher Transport an zwei Grundschulen ist für uns als Familie nicht darstellbar. Für den Transport behinderter Kinder, die eine Regelschule außerhalb des Sprengels besuchen, sind in Bayern die Eltern verantwortlich. Durch Elias vielen Synkopen ist es wichtig, dass ich ihn jederzeit sofort abholen kann, sollte er im Notfall wieder einen heftigen Zusammenbruch mit Herzrhythmusstörungen erleiden und dann wäre es gut, wenn seine Schwester an der gleichen Grundschule lernen dürfte. Geschwisterregelung für Kinder vereinfachenDurch diese alte Sprengelregelung ist es leider nicht möglich unsere Tochter direkt an der Gastschule anzumelden, obwohl es gesetzlich eine Geschwisterregelung gibt. Das Geschwisterkind, eines behinderten Kindes, muß also zuerst an der Sprengelschule angemeldet werden. Beschieden wird dann erst nach der Durchführung des Einschulungsverfahren und das ist im Juni/Juli. Das kann dann zu spät sein, um einen der begehrten Schulplätze an einer Profilschule zu erhalten. Wir brauchen jetzt einen Bescheid des Gastschulantrages für unsere Tochter, damit sie am 11.04.2018 direkt an der GS-Münsing eingeschrieben werden kann und dort sicher einen Schulplatz zugewiesen bekommt und unsere Sorge der Beschulung ein Ende haben kann. Wir haben den Gastschulantrag am 19.12.2017 bei der Sprengelschule eingereicht und bis heute, 22.03.2018, keinen Bescheid erhalten. Nun beginnen die Osterferien und direkt danach am 11.04.2018 ist die Schuleinschreibung. Doch wir können unsere Tochter nicht in Münsing einschreiben, weil der Zusammenhang zwischen fehlender Inklusion in Starnberg und der veralteten Gesetzgebung der bayerischen Schulgesetze, von der Regierung nicht anerkannt werden. Es scheint dort nur Regelfälle zu geben und keine Ausnahmen.  Die bestehenden Schulgesetze für Regelschulen wurden ursprünglich für die ausschließliche Beschulung von NICHTBEHINDERTEN Kindern entwickelt. Diese müssen nun dringend den inklusiven Anforderungen angepasst werden.  Casemanagment für Inklusion der RegierungInklusion bedeutet, jedes Kind so anzunehmen und die Rahmenbedingungen in der Schule entsprechend zu gestalten. Wir sind sozusagen eine Inklusionsfamilie und wünschen uns, ein Casemanagement bei der Regierung, die sich genau um solche Sonderfälle zeitnah kümmern könnten, um eine Beschulung für alle Kinder sicher zu stellen. Beim Bezirk Oberbayern wurde eine Art Casemanagment zum 01.03.2018 neu eingeführt. https://www.bezirk-oberbayern.de/Soziales/Kinder-und-Jugendliche/Fallmanagement/Zust%C3%A4ndigkeiten Gastschulanträge sind nicht transparent genugDie Beantragung eines Gastschulantrages ist für Eltern sehr undurchsichtig und nicht transparent genug. Zuerst muß die abgebende Schule eine Stellungnahme zum Gastschulantrag ausfüllen. Eine Abschrift ist dann für Eltern nicht vorgesehen, da es sich um ein laufendes Verfahren handelt. Doch oft schleichen sich Fehler bei der weiteren Bearbeitung bei den Behörden ein, was im schlimmsten Fall sogar zu einer Ablehnung führen kann, weil falsche Informationen verwendet wurden. Daher ist es sinnvoll rechtzeitig eine Akteneinsicht vorzunehmen, um Fehler ausschließen zu können. Drei Stellen sind also bei einem Gastschulantrag involviert:1. die Sprengelschule (abgebende Schule)2. die Gastschule (aufnehmende Schule)3. die Gemeinde wo das Kind den gewöhnlichen Aufenthalt hat Gastschulbeitragspauschalen für InklusionskinderEin weiteres Problem sind die Gastschulbeitragspauschalen. Diese müssen die Gemeinden bezahlen wo das Kind seinen Wohnsitz hat. Das sind pro Grundschulkind 1.500 EUR pro Jahr. Die Gastschulbeitragspauschalen gibt es in Starnberg sogar für Mittelschulen und Gymnasien, obwohl es dort doch eigentlich keine Sprengelregelung gibt? Im Haushaltsplan Starnberg gibt es sogar Gastschulbeitragspauschalen für Flüchtlingskinder. Warum wurde nicht auch zeitnah eine Gastschulbeitragspauschale für Inklusionskinder und ihre Geschwisterkinder aufgenommen? Wir zahlen viele Steuern und erwarten auch für unsere Kinder gleiche Rechte bei der Bildung und solange Starnberg keine inklusiven Schulplätze anbieten kann, muß die Gemeinde die Gastschulbeitragspauschale für behinderte Kinder und ihre Geschwisterkinder übernehmen oder andere kurzfristige neue Lösungen finden. Genehmigung der KommunenEin weiteres bürokratisches Hindernis ist die Genehmigung durch die Gemeinde, was weitere Zeit in Anspruch nimmt, die der Zuteilung eines Schulplatzes am Ende fehlen könnte. Beförderungskosten für Inklusionskinder in StarnbergWir übernehmen nun schon die Beförderungskosten unseres behinderten Sohnes, so wie viele andere Eltern behinderter Kinder auch. Beförderung und Kostenübernahme des Transportes behinderter Kinder die eine Regelschule  außerhalb des Sprengels besuchen, weil am Wohnort noch keine inklusiven Schulplätze vorhanden sind, müssen von den Eltern organisiert und getragen werden. Wir haben wirklich intensiv versucht mit der Schule, dem Schulamt, der Regierung, der Stadt eine kurzfristige Lösung zu finden. Dies war jedoch nicht möglich. Beim Gastschulantrag bestehen sie auf die Einhaltung veralterer Gesetze und ignorieren aber die Rechte auf eine inklusive Beschulung am Wohnort und die Zusammenhänge bei weiteren schulpflichtigen Geschwisterkindern der behinderten Kinder. Uns kann dadurch kein Geschwisterschulplatz an der gleichen Schule garantiert werden. Wir sind hier in Starnberg im übrigen kein Einzelfall. Es gibt Eltern behinderter Kinder, deren Gastschulantrag für eine Profilschule seit fast 2 Jahren von der Grundschule Starnberg und dem Schulamt Starnberg und der Stadt Starnberg nicht berarbeitet und beschieden wurde.  Wir bitten die Gesellschaft daher um Unterstützung. Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition und leiten Sie diese in den Netzwerken weiter, damit die Menschenrechte für behinderte Kinder in Zukunft auch eingehalten werden können. Denn es kann jeden von uns treffen. Durch eine schwere Infektion oder einem schweren Unfall können auch nichtbehinderte Kinder plötzlich von einer Behinderung betroffen sein. Denn Behinderte werden nicht alle behindert geboren, aber sie werden von den Behörden oft behindert, weil die Gesetze nicht entsprechend ihren Erfordernissen weiter entwickelt wurden.  Vielen Dank Susann Dohm Inklusionsbewegung Starnberg, Elterninitiativehttp://www.inklusionsbewegung-starnberg.de/   Stand der Inklusion in Starnberg: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/starnberg-neue-inklusionsschulen-im-landkreis-1.3914492 http://www.bllv-starnberg.com/single-post/2018/02/20/Presseerkl%C3%A4rung-des-BLLV-Starnberg-zum-Stand-der-Inklusion-in-Starnberg-%E2%80%9ELehrer-werden-allein-gelassen%E2%80%9C-%E2%80%9EDie-Rahmenbedingungen-stimmen-hinten-und-vorne-nicht%E2%80%9C https://www.merkur.de/lokales/starnberg/starnberg-ort29487/eine-petition-fuer-recht-auf-inklusion-9617957.html http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/engagement-ein-weiter-weg-zur-inklusion-1.3872647   Haushaltsplan Starnberghttps://www.starnberg.de/assets/downloads/buergerservice-verwaltung/Haushalt_2017_Stand_16032017_pdf-Version_geschuetzt_02.pdf http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BaySchFG/true

Susann Dohm
280 supporters
Update posted 2 days ago

Petition to Sissi Fuchsenberger, Karl Roth, Eva John

Starnberg VERWEIGERT behinderten Menschen Teilhabeleistung als Schulbegleitung (Inklusion)

In Starnberg erhalten Kinder mit einer Schwerbehinderung keine Schulbegleitung, weil diese als Sozialleistung beim Jugendamt und dem Bezirk falsch zugeordnet sind und diese eigentlich direkt bei den Schulen angestellt werden müssten, da es sich ja um eine Teilhabeleistung handelt die eine Inklusion erst ermöglicht und weil Festverträge mit Schulbegleitungen fehlen. Unser jüngste Sohn mußte mit Komplikationen 12 Wochen früher geboren werden und hat dadurch eine Umschriebene Entwicklungsstörung motorischer Funktion entwickelt. Dies wird unter den ICD-10 Klassifikationssystem unter einer "seelischen Behinderung" eingestuft. Die Bearbeitung von Eingliederungshilfe bei Kindern mit einer "seelischen Behinderung" wurde vor Jahren vom Bezirk an das Jugendamt abgegeben. Zuvor wurden alle Kinder mit allen Behinderungen vom Bezirk bearbeitet, wenn es um einen Anspruch auf Eingliederungshilfe ging. Dies wurde geändert und seither gibt es große Probleme bei der Beantragung, der Zuständigkeit und der Umsetzung von Eingliederungshilfe wenn das Jugendamt zuständig ist, weil diese im Bereich der Inklusion und den einzelnen Behinderungen der Kinder keine Ausbildung haben und es beim Jugendamt auch keine Inklusionsbeauftragten gibt. Unser Sohn leidet durch diese Frühgeburt zusätzlich an einer Veränderung des Herz-Lunge-Kreislaufsystems und an eine Immunschwäche. Da er sich in der Schule immer wieder neu von seinen kranken Mitschülern ansteckt, kommt es dann in Folge einer hypotonen Kreislaufregulationsstörung zu Synkopen (Ohnmachtsanfällen). Aus diesem Grund haben die Ärzte den Besuch einer wohnortnahen Schule nur mit einer Schulbegleitung attestiert, bis sich sein gesundheitlicher Zustand stabilisiert hat. Da es keine wohnortnahe inklusive Schule in Starnberg gibt, mußten wir außerhalb des Lankreises Starnberg nach einem Schulplatz suchen.Unser Sohn geht sehr gerne zur Schule. Er besucht eine großartige Schule im Landkreis Bad Tölz. Die Lehrer dort sind sehr bemüht und die Schulleitung macht vieles möglich. Die Schüler sind alle sehr verständnisvoll. Leider ist unser Sohn häufig krank und kann die Schule dann nicht besuchen. Wenn er jedoch die Schule aus Krankheit nicht besuchen kann, dann bekommt seine Schulbegleitung diese krankheitsbedingten Fehlzeiten vom Jungendamt nicht bezahlt, da nur die tatsächlich geleisteten Stunden in der Schule abgerechnet werden dürfen und aus diesem Grunde finden wir nun keine neue Schulbegleitung. Das Jugendamt Starnberg hat aber keinen finanziellen Spielraum für die Genehmigung einer individuellen Lösung um einen Festvertrag mit einer Schulbegleitung zu vereinbaren. Somit kann unser Sohn nun ab 01.02.2018 nicht weiter seine Schule besuchen. Inklusion scheitert hier an fehlenden finanziellen Mitteln für die Umsetzung von Inklusion. Dabei wären die Kosten für den Besuch einer weit entfernten Förderschule, wo auch der Transport bezahlt wird, viel höher als eine Schulbegleitung für ca. 1 - 2 Jahre. Hier eine Schulbegleitung beim Jugendamt genehmigt zu bekommen, stellt für die Eltern eine große Herausforderung dar, die viel Zeit in Anspruch nimmt, die dem behinderten Kind später fehlt um gut inkludiert werden zu können. Es werden oft umfangreiche klinische Gutachten verlangt, deren Haltbarkeitsdatum nach wenigen Monaten bereits ablaufen und das Jugendamt alle 6 Monate neue aktuelle klinische Gutachten benötigt, um den Antrag für eine Schulbegleitung überhaupt zu bearbeiten.   Eingliederungshilfe wird in den meisten Fällen von Städten und Gemeinden gezahlt. Für die Kommunen stellt sie eine hohe finanzielle Belastung dar. In Bayern sind die Kommunen zu 100 Prozent  für die Eingliederungshilfe zuständig. Die erste Beantragung bis zum Finden einer geeigneten Schulbegleitung hat bei uns 8 Monate gedauert, die Verlängerung hat dann wieder mehrere Monate gedauert und nun versuchen wir seit Oktober 2017 für den 01.02.2018 eine neue Schulbegleitung zu finden. Dann verlangt das Jugendamt alle 6 Monate eine neue Stellungnahme der Sonderpädagogin der Schule. Doch das kann nur eine festangestellte Sonderpädagogin überhaubt ausreichend genug formulieren und erstellen um keinen ablehnenden Bescheid vom Jungendamt zu bekommen, da diese ausreichend Zeit mit den behinderten Kindern verbringen können. Ein MSD der nur zwei Mal im Jahr in der Schule vorbei schaut und eigentlich die Lehrer betreut, kann das nicht leisten. So erhalten viele Eltern Ablehnungsbescheide. Wir sind Eltern von behinderten Kindern im starnberger Raum, die auf das Recht einer inklusiven und wohnortnahen Beschulung bestehen. Seit Deutschland die UN Resolution 2011 ratifiziert hat, dürfen die Eltern den Lernort wählen. Jedoch hat Bayern die Novellierung der Schulgesetze nicht weiter entwickelt. Das hat dazu geführt, dass sich die inklusiven Lernbedingungen an den Regelschulen bis heute kaum verbessert haben. Wir wünschen eine Entwicklung von flächendeckender Inklusion an den Regelschulen. Das können wir nur erreichen, wenn die vorhandenen Mittel der sonderpädagogische Förderung konsequent an die Regelschulen umgeschichtet werden. Volle Klassenzimmer, überforderte Lehrerinnen und Lehrer sowie marode Schulgebäude sind nicht der Inklusion anzulasten, sondern eine Folge dessen, dass unbedingt zwei Systeme im vollen Umfang aufrechterhalten werden sollen. Bisher haben in Bayern seit 2009 nur 240 Regelschulen von insgesamt über 100.000 Regelschulen das Profil Inklusion entwickelt. In Starnberg wurde bisher an keiner der 3 Grundschulen das Profil Inklusion entwickelt. Eine inklusive Beschulung ist derzeit NUR mit dem Profil Inklusion und einer fest angestellten Sonderpädagogin möglich. Aus diesem Grunde müssen wir unseren Sohn jeden Tag zu einer Grundschule mit dem Profil Inklusion in einem anderen Landkreis fahren.Wir fordern für diese oft schwachen, und chronisch sehr kranken Kinder mit Behinderungen, das Menschenrecht auf Teilhabe in der Gesellschaft vom Staat ein und somit den Bildungsauftrag auch für behinderte Kinder außerhalb von Förderschulen zu erfüllen. Die Parallelwelt der Förderschulen, deren Ziel sich in den Werkstätten befindet, egal wie begabt ein Kind auch ist, ist für uns der falsche Weg. Kein behindertes Kind will an eine Förderschule, es will mit den nichtbehinderten Nachbarskindern und den Kindern aus dem Kindergarten zusammen weiter lernen dürfen, aber es hat derzeit keine andere Wahl. Es geht nicht unbedingt um einen Abschluss sondern um Teilhabe in der Gemeinschaft. Kinder die eine Förderschule besuchen, haben auch keine gute Chance später auf dem Arbeitsmarkt, aber Teil der Gesellschaft zu bleiben und nicht aussortiert zu werden, wäre ein Zeichen von Nächstenliebe und Menschlichkeit. Um behinderten Kindern an der Regelschule ein Menschenrecht auf Teilhabe zu ermöglichen, erhalten sie derzeit Nachteilsausgleiche und Schulbegleitungen, doch das scheitert derzeit an sehr komplexen Strukturen und so kann es nicht bleiben. Ohne eine Schulbegleitung ist derzeit hier keine erfolgreiche inklusive Beschulung möglich, da die Klassen viel zu groß sind (bis zu 28 Kindern in der Grundschule Starnberg) und es keine Tandembesetzung gibt und die Regelschullehrer keine sonderpädagogische Ausbildung haben, um die Vielzahl der Behinderungen richtig einschätzen zu können. Selbst an Grundschulen mit den Profil Inklusion werden nur 13 Stunden pro Woche eine fest angestellte Sonderpädagogin für 24 schwerbehinderte Kinder gewährt. Das ist viel zu wenig, deshalb leisten derzeit die Schulbegleitungen und die Lehrer den größten Anteil von Inklusion und aus diesem Grund funktioniert eine erfolgreiche inklusive Beschulung NUR mit einer AUSGEBILDETEN SCHULBEGLEITUNG und einem NACHTEILSAUSGLEICH und FÖRDERPLAN. Ansonsten würde es auf Kosten des behinderten Kindes, seiner nichtbehinderten Mitschüler und den Lehrern gehen. Und das wäre nicht richtig.Daher fordere ich den Staat hiermit auf, mehr finanzielle Mittel aus dem Förderschulbereich auf den Regelschulbereich zu verlagern und zur Verfügung zu stellen, um endlich auch in Bayern mit dem Aufbau einer inklusiven Schullandschaft zu beginnen. Welche finanziellen Mittel werden für das Jahr 2018 für die Entwicklung von Inklusion in Starnberg und für Eingliederungshilfe beim Jugendamt Starnberg zur Verfügung gestellt (schulische inklusive Entwicklung an den Regelschulen, inklusive Sport und Freizeitaktivitäten)? Leider sind wir hier kein Einzelfall und haben aus diesem Grunde die Inklusionsbewegung Starnberg (eine Elterninitiative) gegründet um auf diese Situation aufmerksam zu machen. Bitte unterschreiben Sie und nutzen Sie Ihre Netzwerke zur Verbreitung der Petition! Vielen DankSusann Dohmhttp://www.inklusionsbewegung-starnberg.de/

Susann Dohm
624 supporters
This petition won 5 months ago

Petition to Rat der Stadt Vreden, CDU Vreden, SPD Vreden, FDP Vreden, Bündnis 90/Die Grünen Vreden, UWG Vreden, Bezirksregierung Münster, Für den Erhalt des Gymnasium Georgianum und der Sekundarschule! #ProVielfaltInVreden

Für den Erhalt des Gymnasium Georgianum und der Sekundarschule! #ProVielfaltInVreden

Erheben Sie Ihre Stimme für den unveränderten Erhalt des Gymnasium Georgianum Vreden und der Sekundarschule. Wenden Sie sich durch Ihre Teilnahme an dieser Petition deutlich gegen die Umwandlung der Sekundarschule in eine Gesamtschule! #ProVielfaltInVreden Gesamtschulen mit ihren gymnasialen Oberstufen sind prinzipiell nicht abzulehnen. Aber Vreden ist dafür zu klein, die Schülerzahlen reichen schon aufgrund des demographischen Wandels nicht aus, wenn gleichzeitig das Gymnasium dauerhaft erhalten bleiben soll. Die demokratische Entscheidung über die Schulformen in einer Stadt sollte nicht nur von den unmittelbar betroffenen Personenkreisen beeinflusst werden, denn Schule betrifft die gesamte Stadtgesellschaft. Deshalb bitten wir alle Vredenerinnen und Vredener sowie Interessierte im regionalen Umfeld, diese Petition zu unterstützen. UNSERE FORDERUNGEN -> Wir fordern den Rat der Stadt Vreden, alle dort vertretenen Fraktionen, die Vredener Parteien, die Bezirksregierung und die Vredener Schulleitungen auf, den Bestand des Vredener Gymnasium Georgianum und der Sekundarschule in ihrer heutigen Form langfristig zu sichern und die Gründung einer Gesamtschule in Vreden zu verhindern. -> Der Stadtrat soll spätestens am 21.11.2017 einen Beschluss zur Beibehaltung des Status Quo in der Vredener Schullandschaft fällen und damit die erst im Oktober 2012 rund um die Neugründung der Sekundarschule beschlossenen konstruktiven Regelungen zur damaligen Neugestaltung der Vredener Schullandschaft explizit einhalten und nicht schon wieder verändern. -> Zeitdruck ist kein guter Berater. So ist der Bestand der Sekundarschule aufgrund eines landesrechtlichen Beschlusses bis 2023 gesichert. Wir fordern daher, unabhängige Experten mit einer Studie zur Zukunft der Vredener Bildungslandschaft zu beauftragen und dabei auch die Nachbarstädte in den Blick zu nehmen. Auf dieser Basis kann dann eine ganzheitliche Diskussion mit allen Beteiligten geführt werden. Denn eine funktionierende Schullandschaft braucht Ruhe und Beständigkeit. Nachfolgend finden Sie detaillierte Informationen und Argumente: 1. DIE SITUATION Schaut man sich die Historie der Gründung der Vredener Sekundarschule an wird deutlich, dass die Option „Gesamtschule“ schon von Anfang an zumindest ein gedanklicher Teil der Konzeption gewesen ist. Seit Juni 2017 wird nach und nach öffentlich bekannt, dass es seit geraumer Zeit intensive Bemühungen und Gespräche zwischen dem Schulträger (Stadt Vreden), der Bezirksregierung und der Schulleitung der Sekundarschule (Gisela Huning) gibt, die Sekundarschule kurzfristig in eine Gesamtschule umzuwandeln. Die Vredener Parteien, der Stadtrat und der Schulträger haben sich verbal deutlich für die  Existenzsicherung des Gymnasiums ausgesprochen. Die rechtlich bindende Entscheidung über das Thema Gesamtschule wird im Stadtrat aber erst in der Sitzung am 21.11.2017 fallen. Auf Seiten der Schulleitung und des Lehrerkollegiums der Sekundarschule wird mittlerweile auch öffentlich erklärt, dass die seit 2013 bestehende Sekundarschule in eine Gesamtschule mit einer gymnasialen Oberstufe umgewandelt werden soll. Es wird alles dafür getan, diesen Beschluss schnell herbeizuführen. Bis zum 17.10.2017 sollten beispielsweise die betroffenen Eltern der Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule ihre Meinung in einer Umfrage äußern und dabei ihren Namen und die Klasse nennen. Außerdem fanden Informationsabende ausschließlich für diese Eltern statt. 2. DAS PROBLEM Im Endeffekt würde aufgrund der relativ niedrigen Schülerzahlen in Vreden mit hoher Wahrscheinlichkeit nur die Gesamtschule überleben, das Gymnasium müsste in absehbarer Zeit geschlossen werden. Es droht ein Szenario, dass es mittelfristig neben der St. Felicitas Förderschule möglicherweise nur noch eine zusätzliche weiterführende Schulform in Vreden geben würde: eine für Kleinstadt-Verhältnisse riesige Gesamtschule mit wahrscheinlich mehr als 1.000 Schülerinnen und Schülern in bis zu sechszügigen Stufen 5 bis 10 sowie mit einer gymnasialen Oberstufe, deren Gründung kurze Zeit später zu einer Negativspirale am Gymnasium und schließlich zur schrittweisen Schließung dieser traditionsreichen und erfolgreichen Schule führen wird. Denn die Schülerzahlen in Vreden sind für zwei voneinander getrennte gymnasiale Oberstufen einfach zu gering: Schülerzahlen in Vreden pro Jahr: ca. 200 bis 250 davon machen im Durchschnitt ca. 40 % Abitur: ca. 80 bis 100 Abiturienten Im Argumentationspapier der Sekundarschule heißt es, dass eine gemeinsame Oberstufe „in Kooperation“ entstehen soll. Offen bleiben dabei aber die wesentlichen Fragen: Wie soll das denn in der Praxis genau ablaufen? Gibt es dann ein Kollegium für die Sekundarstufe 2 an zwei Schulen? Oder wird die Oberstufe doch an nur einer Schule angeschlossen? Und nach welchen Kriterien sollte das überhaupt entschieden werden? Warum eine so komplizierte Lösung, wo wir doch in Vreden über die gut angenommene Sekundarschule und das Gymnasium mit über 300-jähriger Tradition und einem sehr guten Ruf verfügen? 3. DIE LÖSUNG: EINE OBERSTUFE FÜR VREDEN AM GYMNASIUM GEORGIANUM – SO WIE BEREITS 2012 VEREINBART -> Durch den bestehenden Kooperationsvertrag zwischen dem Gymnasium und der Sekundarschule aus dem Jahr 2012 ist diese Lösung bereits klar formuliert und vereinbart worden. -> Die Sekundarschule bereitet demnach die Schülerinnen und Schüler (teilintegriert) darauf vor, ihren Bildungsweg (...) in der gymnasialen Oberstufe des Gymnasium Georgianum fortzusetzen. -> Das Gymnasium nimmt die Abgänger der Sekundarschule auf, die den mittleren Schulabschluss und die Berechtigung zum Besuch der Gymnasialen Oberstufe erworben haben und unterstützt einen erfolgreichen Wechsel durch das bewährte Förderprogramm. -> Seitdem Dr. Jürgen Klomfaß im Februar 2017 die Schulleitung am Gymnasium (zunächst kommissarisch) übernommen hatte, sind auf der Basis der bestehenden Kooperationsvereinbarung mit der Sekundarschule sehr schnell konstruktive Ideen miteinander besprochen und ihre Umsetzung vorbereitet worden. Dieser Weg soll gemeinsam konsequent weiter entwickelt werden und schnellstmöglich zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zum Wohle der Schülerinnen und Schüler führen. 4. SZENARIO: DIE SEKUNDARSCHULE WIRD IN EINE GESAMTSCHULE UMGEWANDELT – WAS DANN? -> Massive Schwächung des Gymnasium Georgianum, da geringere Schülerzahlen zu erwarten sind. -> Drohende Schließung des Gymnasiums wegen Verlust der Dreizügigkeit in der fünften Klasse. -> Das Angebot am Schulstandort Vreden wird insgesamt schlechter, da das Gymnasium in seiner Existenz massiv gefährdet ist. -> Vreden wird für Arbeitgeber, Arbeitnehmer und potenzielle Neubürger unattraktiver, weil Bildungsbreite fehlt. Der Fachkräftemangel verstärkt sich. -> Die Schüler der Klasse 10, die in der Vergangenheit zur Erlangung des Abiturs an das Gymnasium Vreden gewechselt haben, bleiben nun weitestgehend an der Gesamtschule. -> Deutliche Einschränkung des Kursangebotes am Gymnasium, aber auch an der Gesamtschule durch die zwei jeweils sehr kleinen Oberstufen. -> Gefährdung des Schulfriedens und Konkurrenzkampf um jeden Schüler. Eine gute Kooperation zwischen den Schulen wird damit gehemmt. -> Abiturnoten-Dumping: Es könnte sich aus der Konkurrenzsituation der Schulen untereinander ein Wettbewerb um die besseren Abitur-Durchschnittsnoten ihrer Schüler entwickeln. -> Schülerinnen und Schüler wandern zu den Gymnasien in Ahaus und Stadtlohn ab. Notwendige Mobilitätslösungen für die Kinder und Jugendlichen aus den Kirchdörfern dürften sehr komplex werden. -> Beide Oberstufen, am Gymnasium und auch an der Gesamtschule, wären jeweils keine bessere Alternative zu den guten Programmen der Berufsschulen in Ahaus. -> langjährige internationale Kontakte brechen weg (York, Pisek, Delft ...). -> Aktuell genießt das Gymnasium Vreden auch bei den Lehrkräften überregional einen sehr guten Ruf. Am Gymnasium sind zur Zeit alle Stellen besetzt und es konnten zum aktuellen Schuljahr viele ehemaligen Referendare als Lehrer in Feststellung gewonnen werden, obwohl mehrere andere Gymnasien sie gern einstellen wollten.  -> Man muss davon ausgehen, dass gute Lehrkräfte abwandern würden, dadurch wird das Kursangebot zusätzlich geschmälert. -> Möglicher Lehrermangel an einer Gesamtschule in Vreden: Im Allgemeinen ist die Arbeit an einer Gesamtschule aus Sicht vieler Lehrer weniger attraktiv als an einem Gymnasium. Da Vreden gleichzeitig eher ländlich und etwas abseits von den größeren Städten liegt, könnte es sehr schwierig werden, alle Lehrerstellen an einer Gesamtschule zu besetzen. 5. WARUM MUSS DAS GYMNASIUM GEORGIANUM ERHALTEN BLEIBEN? -> Das Gymnasium Georgianum Vreden ist als Europaschule bestens etabliert und hat mit dem bilingualen Modell sowie dem naturpraktischen Zweig ein sehr gutes Bildungsangebot, das einzigartig in der Region ist. Aktuell hat zudem eine Arbeitsgruppe damit begonnen, eine dritte zentrale Säule für den Schulstandort zu entwickeln, um ein noch besseres und breiteres Bildungsangebot zu kreieren. -> Die Vorteile der kurzen Wege in Vreden sollten auch für die Schülerinnen und Schüler erhalten bleiben, die ein Gymnasium besuchen wollen. -> Das Gymnasium Georgianum schafft eine breite Allgemeinbildung und ein umfassendes Grundlagenwissen für die Hochschulausbildung. -> Die Zahl der Studienabbrecher unter den Absolventen des Vredener Gymnasiums ist gering. -> Es gibt am Gymnasium ausgezeichnete Bildungsangebote z. B. Lernen-vor-Ort-Woche, Jugend debattiert, Jugend forscht uvm.  -> Die Ergebnisse in der Qualitätsanalyse der Bezirksregierung am Gymnasium Vreden im Jahr 2016/2017 waren hervorragend. Sie belegen die langjährige sehr gute Arbeit an dieser Schule nachhaltig. -> Alle Eltern wollen nur das Beste für Ihre Kinder. Uns ist deshalb wichtig zu betonen, dass wir die Vredener Sekundarschule sehr schätzen. 6. RÜCKBLICK Vreden bot jahrzehntelang eine vielfältige Auswahlmöglichkeit mit bis zu fünf weiterführenden Schulen: Die Hauptschulen St. Georg und St. Walbert, die Hoimar-von-Ditfurth Realschule, die St. Felicitas Förderschule und seit jeher das Gymnasium Georgianum. Viele tausend Vredenerinnen und Vredener haben ihre Schulkarrieren in diesen Schulen verbracht und von der Vielfalt profitiert. Die in den Jahren 2012/2013 gegründete Sekundarschule ist erfolgreich und erfreut sich großer Akzeptanz beim Schulträger, vielen Vredener Eltern, Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern. Diese positive Entwicklung ist zu begrüßen. Seitdem entwickelt sich die Vredener Schullandschaft aber zu einem System mit nur noch drei Optionen: die Haupt- und Realschulen wurden geschlossen oder laufen zur Zeit aus. Die St. Felicitas Förderschule konnte dank der Unterstützung aller Beteiligten nur im Schulterschluss gegen den politischen Druck der Bezirksregierung gerettet werden und entwickelt sich nun sehr gut. 7. OFFENE FRAGEN -> Wie sehen die Ziel- und Finanzplanungen und die Szenarien der Stadtverwaltung und der Bezirksregierung im Detail aus? -> Wie ist die Idee im Kontext mit dem „Campus 2020“ zu bewerten, der ja seit Jahren politisch gewollt ist? -> Warum verlängert die Schulleiterin der Sekundarschule, Gisela Huning, ihre Dienstzeit bis zum 68. Lebensjahr und könnte damit vielleicht sogar mit dem ersten Abiturjahrgang „ihrer“ Schule in Pension gehen? -> Warum hat Frau Huning nicht bereits im Frühjahr 2017 mit der Schulleitung am Gymnasium offen kommuniziert und kooperiert, als sie (angeblich) von der Bezirksregierung angesprochen wurde, die Sekundarschule in eine Gesamtschule umzuwandeln? -> Warum wird jetzt dem Schulleiter vom Gymnasium, Dr. Jürgen Klomfaß, von Seiten der Schulleitung der Sekundarschule mangelnde Kooperationsbereitschaft unterstellt – ist doch das vorher aufgebaute Vertrauensverhältnis erst durch das Verhalten von Frau Huning nachhaltig beschädigt worden? -> Wer profitiert also politisch und persönlich?   Hier finden Sie weitere Hintergrundinformationen zum Download:  Vreden, 12.10.2017 Für die Elternpflegschaft am Gymnasium Vreden Sonja Heinrichs, Ina Hünker, Thomas Koczy, Peter Wagener, Annegret Bennink, Monika Cluse, Lydia Langhanke, Tobias Beck, Herbert Ostendorf, Karima Helmer, Heike Marklewitz, Thomas Nünning  

Elternpflegschaft am Gymnasium Vreden
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