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18 petitions

Update posted 2 months ago

Petition to Bildungssenatorin Frau Sandra Scheeres, Bezriksamträtin Frau Schmitt-Schmelz

Rettet die staatlichen Europa-Schulen Berlin! Ein Berliner-Original für Bilinguale Bildung

Die Bildungspolitikerinnen der Berliner SPD wollen die staatliche Europa Schulen Berlin totkürzen!  Wir sind Eltern der Schüler der Joan-Miró Grundschule, staatliche Europa Schule Berlin deutsch-spanisch, und wir wollen dieses einzigartige Modell eines qualitativen hochwertigen, öffentlichen, zweisprachigen Unterrichtes bewahren. Was sind die staatlichen Europa Schulen Berlin? Die Europa-Schulen oder SESB (staatliche Europa-Schulen Berlin) sind öffentliche Schulen, die auf eine soziale Mischung und Zweisprachigkeit bis zum Abschluss der Oberschule für alle ihre Schüler*innen zielen. Sie teilen sich die Einrichtung mit einer Regelschule (ein monolinguale Schule). Es ist ein sehr erfolgreiches Konzept, dass immer beliebter wird und immer mehr Nachfrage hat. ABER: Anstatt solche Schulen zu fördern (wie im Koalitionsvertrag festgeschrieben, Zitat "Der Senat wird das Angebot der Staatlichen Europa Schulen Berlin ausbauen und auch Standorte in den östlichen Bezirken aufbauen. Die Gründung einer zweiten internationalen staatlichen Schule wird vorangetrieben.") gehen die Entscheidungen der Bildungssenatorin Frau Sandra Scheeres und der Bezirksstadträtin Frau Heike Schmitt-Schmelz in der entgegengesetzten Richtung. Fast zeitgleich haben wir von 2 Entscheidungen der Verantwortlichen für Bildung im Senat und im Bezirksrat Charlottenburg erfahren, die uns fassungslos gemacht haben. 1.   Im Rahmen der Kürzung der Abordnungsstunden der Lehrer möchte der Senat die Moderatorenstellen an den SESB so gut wie streichen.  2.   Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf möchte einen Europa-Zug weniger an der Friedensburg-Oberschule um mehr Regel-Schule Züge zu haben d.h. 5 Regelschulzüge und nur 3 Europa-Züge. Welche Folgen haben diese Entscheidungen?   Die Kürzung der Moderatorenstellen bringt folgendes mit sich: o  Die Lehrer haben nicht genug Zeit für die Koordination zwischen Standorten. o  Sie können keine SESB-spezifische Inhalte gestalten. o  Die Qualität der Schulen wird verschlechtert.   Die Streichung eines Europa-Zuges an der Friedensburg-Oberschule hat auch schwerwiegende Folgen: o  Das Gleichgewicht der Schule zwischen Regel- und Europazweig geht verloren. o  Die Schüler der SESB Grundschulen verlieren so die Möglichkeit auf einer zweisprachigen Schulbildung an der Oberschule.  o  Die Anzahl der Schüler pro Gruppe wird größer. o  Die kulturelle Vielfalt der Schule verringert sich. o  Die Arbeit der Lehrer, die in einer bilingualen Schule schwieriger ist, erschwert sich.   Die SESB-Schulen sind erfolgreich, europaorientiert, wertvoll, vielfältig und einzigartig. Unterstützen Sie die Bildung in Berlin!!! Wir fordern den Senat und den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf auf, diese Entscheidungen rückgängig zu machen und sich für bilinguale Bildung in Berlin stark zu machen. Bitte, unterschreiben Sie die Petition und teilen Sie sie mit Freunden und Bekannten.

ines odriozola
6,172 supporters
Started 3 months ago

Petition to Bildungsministerium, Anja Karliczek

Nein zu Noten! Stoppt die willkürliche Verteilung von Lebenschancen!

Seit über 100 Jahren werden die Schüler_Innen vielfach in einem Schuljahr geprüft. Angst und Sorge zu versagen gehören somit zum Alltag der lernenden Kindern und Jugendlichen. Dabei zeigt die Wissenschaft seit Jahrzehnten: Lernen ist mit Angst nicht möglich. Welchen Zweck erfüllt dann die Schule wenn sie ihrem Hauptziel im Wege steht? Noten sind da um Kinder in soziale Schichten einzuordnen. Das bedeutet im Umkehrschluss- das Kinder ab 5 Jahren die Verantwortung für das Fundament ihres späteren Lebens tragen müssen. Dabei stehen sie unter permanenten inneren und äußeren Druck, denn sie möchten es allen Recht machen: den Eltern, der Lehrkraft und sich selbst. Das bringt die Kinder und Jugendliche in einen Teufelskreis, aus dem sie selbst nicht heraus treten können. Das System Schule funktioniert immer noch so gut, weil Kinder keine Stimme und somit keine Lobby haben um ihre Rechte und Bedürfnisse einzuklagen. Kinder und Jugendliche sind Ohnmächtig der Institution Schule gegenüber. Sie glauben fest daran, das Noten sie gerecht beschreiben und wissen nicht das dies ein Instrument zur Einordnung ins Statussystem ist. Noten sind vom subjektiven Norm- und Wertevorstellungen der Lehrkraft und nicht von einer neutralen Objektivität abhängig. Nicht die Leistung zählt, sondern der soziale Status des Kindes im Vergleich zur gesamten Klasse und die Einstellung der Lehrkraft dem Lernenden gegenüber. In den letzten Jahren berichten die Medien vermehrt über Schulen. Im Fokus steht zur Zeit das Thema Mobbing, welches von den Schulen still ausgesessen wird. Hierbei wird deutlich, das die betroffenen Schüler_Innen nur wenig Hilfe und Unterstützung von Lehrkräften erhalten und somit hilflos ausgeliefert sind. Hinzu kommen Berichte von körperlich- und psychisch gewalttätigen Lehrkräften bis hin zur Auslebung vom faschistischem Gedankengut im Unterricht. Die Realität zeigt in diesem Zusammenhang, das der Status des Beamten einen besonderen Schutz für die Lehrkräfte darstellt und somit eine Konfliktlösung nahezu unmöglich ist. Auch hier sind die Kinder und Jugendliche schutzlos einem Lehrer_In ausgesetzt, der einerseits subtile oder direkte Gewalt ausübt und anderseits die Kontrolle über die Lebenschancen hat. Des Weiteren gibt es keine Qualitäts- und Kontrollinstanz, die die Wahrung von sauberen und nicht gesundheitsschädlichen Lehrräumen, geeigneten Lehrmitteln, geeigneten Lehrmethoden und dessen Evaluation durch Schüler_Innen, Hilfeleistung beim Mobbing und der Entwicklung von Zukunftsperspektiven sichert. Deshalb auch kann keine konkrete Beschreibung zur Effektivität und Zufriedenheit der Schüler_Innen statt finden. Somit ist die Qualität der Schulen ein blinder Fleck. Konkrete Forderungen Abschaffung des Notensystems Geringere Schülerzahl pro Klasse Feste Verankerung von Sozialarbeiter_Innen in Schule Ermöglichung des freien Lernens Einen späteren Unterrichtsbeginn Installation eines unabhängigen Qualitätsmanagements Erhöhung des Budgets für Lehrmitteln Angebote im Freien zu lernen Uns muss bewusst werden, das die Kinder und Jugendliche vor diesen schlimmen Lernbedienungen geschützt werden müssen. Sie haben das Recht auf Bildung und gewaltfreie Erziehung, welches von den Schulen nicht aus eigenen Kräften gesichert werden kann. Deshalb muss sich von Außen eine Bewegung gründen, die die Schülerinnen und Schüler aus diesem Dilemma hilft! Bitte unterstützen Sie Kinder und Jugendliche indem Sie zeigen, das Ihnen das Anliegen einer Angst- und Notenfreien Schule wichtig ist. Nur so kann auf der politischen Ebene ein Wandel statt finden! Danke! Eliza Chamuczynska    

Eliza Chamuczynska
40 supporters
Update posted 3 months ago

Petition to Klaus Tappeser, Dr. Susanne Eisenmann

Unsere kleine Schule darf nicht geschlossen werden!

Die Eichenwaldschule in Aichstetten ist eine kleine sehr engagierte Werkrealschule im württembergischen Allgäu. Aufgrund geringer Anmeldezahlen der 5. Klassen soll sie geschlossen werden. Dies aber wäre ein massiver Eingriff in unsere ländliche Struktur und würde benachteiligte und lernschwache Kinder daran hindern, optimal gefördert zu werden. Zudem zeigt die Erfahrung, dass spätestens ab der 7. Klasse die Klassen deutlich wachsen aufgrund der Rückkehrer von den höheren Schulen. Die nächste Werkrealschule liegt rund 16 km weit entfernt, doch für viele Familien, die auf dem Land wohnen, noch erheblich weiter weg, weshalb manche Kinder rund 2 h Schulweg (einfach) auf sich nehmen müssten. Wir finden, dass Werkrealschulen ein höherer Stellenwert beibemessen werden muss, da nur dort die schwächsten Schüler so gefördert werden können, dass sie nachher in der Lage sind, eine tolle Berufsausbildung anzutreten. Dazu muss die Politik ein deutliches Zeichen setzen und es gerade den sehr kleinen Schulen auf dem Land ermöglichen, auch mit kleineren Jahrgängen der fünften Klassen fortzubestehen, zumal in den höheren Klassen ohnehin noch Schüler hinzukommen, die sich mit Realschule oder Gymnasium übernommen haben. Werkrealschulen sind keine Sackgasse, sondern ein tolles Sprungbrett für Schüler, die an größeren Schulen sonst durchs Raster zu fallen drohen. Deshalb plädieren wir an das Regierungspräsidium, eine Ausnahmegenehmigung für den Fortbestand unserer Schule zu erteilen und sich dafür einzusetzen, die Bemessungskriterien für den Fortbestand von Werkrealschulen dahingehend zu ändern, dass (auch) die Schülerzahlen der höheren Klassen berücksichtigt werden.

Irene Krauß
524 supporters