Topic

Pflege

4 petitions

Started 2 months ago

Petition to Matthias Bogenschneider Senatsverwaltung für Liefer- und Dienstleistungen, Michael Müller

Verhindert mit mir den #Ausverkauf sozialer Schutzräume.

Wenn die Stadt Berlin die freie Wirtschaft in das städtische Wesen pflanzt, also Räume der Stadt Berlin ausschreibt, dann sind viele Schutzräume für Menschen in großer Gefahr. Wir sollten ein zweites BER-Desaster stoppen. Im Jahr 2013 und im Jahr 2017 gab es eine Ausschreibung der städtischen Klinik Charité (3 Campus). Sie suchte ein "Sterbefall-Management". Sie suchte also eine Firma, die in der Pathologie die Ausgabe von Verstorbenen und ärztlichen Papieren erledigt. Es gibt eigentlich keinen Grund für die Auslagerung, denn am Ende bleibt die Charité in der Haftung, weil sie Generalunternehmerin bleibt. Ein Bestattungsunternehmen hat die Ausschreibungen gewonnen! Die Charité hat 3500 Sterbefälle jährlich. Das sind 3500 Bestattungen jährlich. Und das ist ein Umsatz von 10 bis 17 Millionen Euro. Der Bestatter fährt also 3500 Mal im Jahr auf alle Krankenstationen der Charité, holt einen Verstorbenen aus dem Zimmer und  bringt ihn in die Pathologie. Laut öffentlich zugänglicher Ausschreibung darf er Hinterbliebene beraten. Er darf unmittelbar nach einem Todesfall die Familien auf dem Krankenhausflur ansprechen? Schließlich gehen Besucher einer Klinik nicht initiativ in die Pathologie, weil dort der Kaffee-Automat zu finden wäre. Oder ist nun das Klinikpersonal autorisiert, den Bestatter zu empfehlen? Wie/Wo sonst könnte er eine Beratung anbieten? Wenn ein anderer Bestatter mit "seiner" Familie in der Pathologie Abschied nehmen will - dann wird er von der Charité gezwungen, Werbung für den dort ansässigen Bestatter zu machen? Gab es da nicht ein Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb? Wie will die Charité dafür bürgen können, dass die § 299, 299a,3 und 299b des Strafgesetzbuches eingehalten werden. Das Zuführen von Patienten wird mit einer Freiheitsstrafe geahndet. Selbst wenn Tote nur noch Sachen sind, wird die Vorteilsnahme nach §331 Strafgesetzbuch ebenfalls mit einer Freiheitsstrafe geahndet. Sollte man diese Art Ethikdiskussion mit Familien auf einem Krankenhausflur einer städtischen Klinik führen, die den Namen Charité trägt, der in der Übersetzung Barmherzigkeit heißt? Schließlich sind Familien Sekunden nach Eintritt des Todes total verführbar und verfügbar für Anweisungen! Das ist ein übersensibler und damit schutzbedürftiger Lebensbereich. Wenn ein Externer plötzlich intern ist und die ärztlichen Papiere bearbeitet, wie kann die Charité noch für die Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht bürgen. Wie sind die Daten in der Charité vor Zugriff geschützt? Wie sicher sind sterbende Patienten? Stell Dir mal vor, Du hattest eine schlechte Erfahrung mit einem Bestatter und Du sagst: "Nie wieder der!" Und plötzlich stirbt ein Familienmitglied in der Charité; und dann kommt jener Bestatter, den Du nicht mehr treffen mochtest. Laut Bestattungsgesetz liegen die Rechte an einem Verstorbenen nicht bei der Charité. Diese Rechte bleiben immer bei der Familie! Das klingt so grotesk wie die Geschichten um den BER. Man hätte ein wirklich schönes Ausbildungszentrum für angehende Krankenschwestern/Sterbebegleiter*innen gestalten können. Das Geld bleibt nie unten. Das Geld fließt reflexhaft nach oben. Aber "Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebensowenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wann er es beabsichtigt." Ich möchte gerne diesen Ausverkauf in der Charité rückgängig machen und so bitte ich um Ihre/Eure Hilfe.

Claudia Marschner
22 supporters
Started 6 months ago

Petition to Techniker Krankenkasse

Mama mit schwerstkranken behinderten Sohn braucht dringend Eure Hilfe

Ich benötige ganz dringend Eure Hilfe ! Eine Freundin aus Kindertagen, Anita Fels aus Lüdinghausen, hat einen schwerstkranken und behinderten Sohn namens Adrian (Sie hat auch noch 2 gesunde Kinder, die versorgt werden müssen).  Adrian, 2006 geboren, hat 2 Krankheiten. Schon für die Bestimmung der Krankheit müsste Anita 10.000 Euro aus eigener Tasche zahlen. Die Krankenkasse weigerte sich zu zahlen und argumentierte, dass der kleine Adrian auch nicht behandelt werden könnte, wenn die Krankheit bekannt wäre. Der kleine "Mann" konnte auch mit 8 Jahren noch nicht reden. Er atmete damals mehr oder weniger noch selbstständig. Seit der Junge vor circa 3 Jahren am Churg-Strauss-Syndrom erkrankte, hat sich seine Situation dramatisch verändert. Die Rheuma-Erkrankung hat dafür gesorgt, dass Adrian künstlich beatmet werden und über eine Sonde ernährt werden muss. Lunge und Herz sind irreparabel geschädigt.  Leider werden der Mama auch nur die günstigsten Sensoren bezahlt, so dass es ständig, Tag und Nacht zu Fehlalarmen kommt, die auf eine gestörte Sauerstoffversorgung hinweisen. Wie eine Mutter, oder ein Vater dann reagiert, weiß wohl jeder. Die teuren Sensoren werden nicht bezahlt. Sie ist über die Techniker Krankenkasse versichert, die Ihr den Normalsatz von circa 33-38 Euro für Ihren Adrian bezahlt, jedoch gibt es für diesen Satz keine Fachkräfte,  sondern nur über einen günstigen Pflegedienst Hilfskräfte und es hagelt nur so Absagen von den PD's. Die passende Pflege wäre 10 Euro teurer,, um eine Zusage zu bekommen . Es geht hier konkret um eine Summe von 30.000 Euro monatlich, was natürlich auch kein kleiner Betrag ist. Seit 3 Jahren betreut Anita Ihren Sohn jetzt und das 24 Std. am Tag ! Sie ist mit Ihren Kräften mittlerweile vollkommen am Ende. Sie kämpft tagtäglich gegen Müdigkeit, Verzweiflung und Wut, weil Sie einfach nicht mehr weiter weiß. An manchen Tagen kommt Sie nicht mal zum Zähneputzen, oder zum Duschen, weil Sie einfach 24 Std. für Adrian da sein muss. Es könnte ja jederzeit sein, das sich der Beatmungsschlauch vom Hals löst. Was ein Mutterherz nicht alles schafft ist unglaublich. Zeit für sich, Arztbesuche, oder sonstiges hat Sie nicht. Eigentlich dürfte Sie auch nicht krank werden, aber genau das ist passiert. Sie liegt selbst gerade mit hohem Fieber im Bett.  Bitte helft Anita, damit Sie, der kranke Adrian, seine Geschwister und der Mann ein lebenswertes Leben führen können! Vom ganzen Herzen Bitte helft und unterschreibt diese Petition für die Techniker Krankenkasse. Tausend Dank Maria Cambanis  

Maria Cambanis
1,791 supporters
Update posted 7 months ago

Petition to Barmer Ersatzkasse, Jens Spahn – Bundesminister für Gesundheit

Genehmigen Sie die Kostenübernahme für ein Dusch-WC !

Herr Wolfgang Krause hat ein schweres Adipositas. Er wiegt bei einer Körpergröße von 179 cm ca 158 kg. Da er Neuroleptika nehmen muss, deren Nebenwirkungen den Stoffwechsel derartig beeinflussen, ist es kaum möglich eine ausreichende Gewichtsreduzierung herbeizuführen. Herr K. bezieht EU-Rente und ergänzende Grundsicherung. Ebenso ist Herr K zu 50 % Schwerbehindert.Bedingt durch die sich daraus ergebende anatomische und physiologische Veränderung des Körpers, ist Herr K. nicht mehr in der Lage, nach dem Gang auf die Toilette, sich selbst zu reinigen und die notwendige Körperhygiene vorzunehmen. Auf die Empfehlung eines Freundes hat Herr K nun bei seiner Krankenkasse ein sog. Dusch-WC beantragt. Durch seine eigene Recherche fand Herr K. heraus, dass die Produkte der Marke Mewatec, die preiswertesten sind und reichte einen Kostenvoranschlag bei seiner Krankenkasse ein.https://wacor.de/duschwc-mewatec-e900.htmlFerner hat Herr K. von seinem Hausarzt ein Attest bekommen, in der die Notwendigkeit für so eine Hilfe deutlich beschrieben wird. Insbesondere sei hier hervorgehoben, dass es, durch die nicht mehr gegebene Hygiene, bereits sehr unangenehme dermatologische Hautirritationen gibt.Die Krankenkasse lehnt diese Kostenübernahme ab.Ein Gerichtsverfahren bei einem deutschen Sozialgericht kann bisweilen 3-5 Jahre dauern. Dieser Zeitraum alleine ist kaum erträglich. Von daher möchte ich Sie bitten, diese Petition zu unterstützen, um ggf. hoffen zu können, das Herr K nicht nur seine dringend benötigte Hilfe bekommt, sondern diese auch so bald als möglich.Vielen Dank

Ralf-Axel Krause
126 supporters
Started 11 months ago

Petition to Jens Spahn, Olaf Scholz, Bundesregierung

Stärken wir die Pflege in Deutschland – mit dem Pflegeprozent.

Das Pflegeprozent.Deutschland hat jetzt schon ein riesiges Problem – und es wächst schneller als eine eiternde Dekubitus-Wunde: es gibt viel zu wenig PflegerInnen. Schon jetzt gibt es laut dem "Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung" 17.000 offene Stellen. (http://www.dip.de/aktuelles/ Die Gründe sind klar: Pflegeberufe sind in unserer Gesellschaft weder besonders angesagt noch werden sie als systemrelevant wahrgenommen. Die Menschen, die sich für diesen sehr wichtigen Beruf einsetzen, werden so niedrig bezahlt, dass man schon von Ausbeutung sprechen muss. Das durchschnittliche Monatsgehalt (brutto) für eine examinierte Pflegefachkraft liegt bei € 1.985,- bis € 2.516,-. (https://www.gehalt.de/einkommen/suche/examinierte-pflegekraft Und das für Schichtdienst, eine hohe psychische und physische Belastung. Langfristig sind bis zu 50.000 Stellen in der Pflege unbesetzt. (https://bit.ly/2DOEfeo Zwar haben die Union und die SPD ein Sofortprogramm beschlossen, um 8.000 Stellen zu schaffen, aber das wird vorne und hinten nicht reichen. Der Gesundheitsminister Jens Spahn möchte den Pflegeberuf aufwerten. Wie er das machen will, weiß niemand. Wahrscheinlich nicht mal er selbst. Das ist das aktuelle Bild. Jetzt der Vorschlag: Das (freiwillige) Pflegeprozent. Deutschland konsumiert wie wahnsinnig. Der Wirtschaft geht es blendend. Prognosen nach wird die deutsche Wirtschaft 2018 um 2,4 Prozent wachsen. Das sind sehr gute Zahlen – von der Pflegeberufe und am Ende Menschen profitieren sollten. Und zwar ganz einfach, indem Unternehmen, Marken und Einkommensstarke etwas abgeben. Auf Luxusartikel wie Autos, Handtaschen, Sneaker oder Smartphones wird es ein Pflegeprozent geben. So kann jeder verkaufte Artikel ganz automatisch die Pflege stärken. Menschen, die ein Jahreseinkommen von über € 500.000,- haben, geben ein Prozent ab. Das sind 5.000,- im Jahr. € 416,- / Monat. Das ist für Wohlsituierte einmal ordentlich Essen gehen. So wird jeder Einkommensstarke automatisch die Pflege stärken. Im Gegenzug können die Marken, Unternehmen und Persönlichkeiten offiziell zertifiziert werden: Als Förderer der Pflege, als Supporter der Menschen. Pflege bekommt eine Ausweisfunktion, es wird angesagt sein, "etwas für die Menschen in seinem Land zu tun."Pflege wird systemrelevant. Nachhaltig. Und die Marken, Unternehmen und Menschen, die mitmachen, werden ebenfalls gestärkt. Je mehr verkauft wird, desto besser wird es der Pflege gehen. Und damit den Menschen. Eine Win-Win–, bzw. eine Health-Health-Situation. Das durch dieses Pflegeprozent generierte Geld wird in einem Pflegefond gesammelt. Und an PflegerInnen verteilt. So wird schon mal das Gehalt angehoben. Einrichtungen können ganze Stellen schaffen, um die dort arbeitenden PflegerInnen zu entlasten. So wird der Pflegeberuf endlich die Wertschätzung bekommen, die er verdient. Wir haben 2018. Die Bezahlung und die Belastung der Pflegenden ist auf dem Stand von ca. 1978. Und wir alle sollten uns schnellstmöglich darum kümmern, die Pflege attraktiv zu machen. Jetzt. Und nicht erst, wenn wir selbst bettlägerig sind. Jens Spahn, übernehmen Sie! Olaf Scholz, übernehmen Sie!Danke, SoBo

Herr Sorgenboy
140 supporters