Topic

naturschutz

2 petitions

Started 6 months ago

Petition to Ministère marocain de l'Energie, des Mines et de l'Environnement, Ministère marocain du Tourisme, de l’Artisanat, du Transport Aérien, et de l’Economie Sociale, Ministère marocain de l'Equipement du Transport, de la Logistique et de l'Eau

Sauvez la Vallée d'Ameln!! - Tafraoute Maroc / Save Ameln Valley!! - Tafraout Morocco

EN: No to All Mining Permits in Ameln Valley The mining project is not compatible with the topographical specificity, the climate and the tourist vocation of the Ameln region. It presents significant risks for the environment and the quality of life of citizens; the mine would produce waste containing several substances potentially toxic to the environment and to the rivers of the Ameln basin. We, the undersigned, citizens, residents, and tourists instantly ask local and provincial elected officials and the Moroccan government to preserve this exceptional natural environment and to put an end to this destructive and harmful project, both for the environment and for the population, especially Morocco. has set itself since the Cop 22 summit in Marrakech, ambitious objectives around the various themes of climate change and has undertaken to deploy effective measures to protect the environment. We call for the end of the mining project in Idikel and in the entire Ameln region. FR: Non à tout permis d’exploitation minière dans la vallée d’Ameln Le projet minier n’est pas compatible avec la spécificité topographique, le climat et la vocation touristique de la région d'Ameln. Il présente des risques importants et irréparables pour l’environnement et la qualité de vie des citoyens ; la mine produirait des déchets contenant plusieurs substances potentiellement toxiques pour l’environnement et les cours d’eau du bassin d’Ameln. Nous, soussignés citoyens, résidents et touristes, demandons instantanément aux élus locaux, provinciaux et au gouvernement marocain de préserver ce milieu naturel exceptionnel et de mettre fin à ce projet destructeur et nuisible, tant pour l'environnement que pour la population, surtout que le Maroc s’est fixé, depuis le sommet du Cop 22 à Marrakech, des objectifs ambitieux autour des différentes thématiques du changement climatique et s'est engagé à déployer des mesures efficaces pour la protection de l’environnement. Nous appelons à l'arrêt du projet minier à Idikel et dans toute la région d'Ameln. AR: .توقيع عريضة رفض موجهة لوزارة الطاقة و المعادن بخصوص إستخراج المعادن في منطقة املن-تفراوت  مشروع الاستغلال المنجمي في منطقة أملن لا يتوافق مع خصوصية تضاريس المنطقة و مناخها بالإضافة إلى أن له  مخاطر كبيرة على البيئة وصحة المواطنين  سينتج المنجم نفايات تحتوي على العديد من المواد التي يحتمل أن تكون سامة ستهدد الموارد المائية والفلاحية للمنطقة ويقضي على مقوماتها السياحية.نحن الموقعون أدناه سكان أملن، مجتمع مدني مهتم و سياح أصدقاء للمغرب و للمنطقة، نحث المسؤولين المحليين والإقليميين و نناشد الحكومة المغربية على الحفاظ على طبيعة أملن الاستثنائية بوضع حد لهذا المشروع. خاصة وأن المملكة قد حددت لنفسها ومنذ قمة كوب 22 في مراكش أهدافًا طموحة لمواجهة التغير المناخي ورسمت تدابير فعالة لحماية البيئة ننادي بوقف الاستغلال المنجمي في منطقة إديكل و كل المشروعات المنجمية المخطط لها على امتداد وادي املن-تفراوت DE: Nein zu allen Bergbaugenehmigungen im Amelntal. Das Bergbauprojekt ist mit der spezifischen Topographie, dem Klima und der touristischen Berufung der Ameln-Region nicht vereinbar. Es birgt erhebliche Risiken für die Umwelt und die Lebensqualität der Bürger; das Bergwerk würde Abfälle produzieren, die mehrere Substanzen enthalten, die potenziell giftig für die Umwelt und die Wasserläufe des Amelnbeckens sind. Wir, die Unterzeichnenden, Bürger, Einwohner und Touristen, fordern die lokalen und kommunalen Mandatsträger und die marokkanische Regierung umgehend auf, diese außergewöhnliche Naturlandschaft zu schützen und diesem zerstörerischen und schädlichen Projekt ein Ende zu setzen, sowohl für die Umwelt als auch für die Bevölkerung. Vor allem seit dem Cop 22-Gipfel in Marrakesch hat sich Marokko zu den verschiedenen Themen des Klimawandels ehrgeizige Ziele gesetzt und sich verpflichtet, wirksame Maßnahmen zum Schutz der Umwelt zu ergreifen. Wir appellieren diesbezüglich das Bergbauvorhaben in Idikel und in die ganze Region zu stoppen.

Union des associations d'ameln
1,515 supporters
This petition won 11 months ago

Petition to LH-Stvin. Ingrid Felipe, LH-Stv. Josef Geisler

Stoppt das Kraftwerk Tumpen-Habichen!

+++English below+++ Der Bau des KW Tumpen-Habichen hat bereits begonnen – die Ötztaler Ache wird momentan trotz offener Rechtsfragen, ungeklärter Beschwerden und ohne rechtskräftige Bewilligung verbaut. Wir fordern das Land Tirol auf, die Bauarbeiten mit sofortiger Wirkung zu stoppen und das Kraftwerk ein für alle Mal zu verhindern, um den einzigartigen Gewässerabschnitt als Natur- und Naherholungsraum, sowie zum Schutz der Anrainer zu erhalten! Die Initiative von WET – Wildwasser Erhalten Tirol wird unterstützt vom Free Rivers Fund, von WWF Österreich und der "Bürgerinitiative gegen Wasserkraftanlage Tumpen". Die Ötztaler Wasserkraft GmbH (Gemeinde Oetz, Gemeinde Umhausen, Auer Beteiligungs GmbH, TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG) plant ein Ausleitungskraftwerk oberhalb der Achstürze im Ötztal mit einem Staubecken in Tumpen. Es wäre das erste Kraftwerk in einer sonst frei fließenden Ache. Mit der Ausleitung der Achstürze, der Gefällestufe zwischen Tumpen und Habichen, würde ein in Tirol einzigartiger und ökologisch seltener Gewässerabschnitt verloren gehen. Der nachfolgende Flussabschnitt – die „Wellerbrücke“ – ist unter Kajakfahrern weltberühmt. Hier wurde jahrelang die offizielle WM im Extrem Kajak Rennen ausgetragen. Der obere Teil der Wellerbrückenstrecke würde wegfallen. Im verbleibenden Teil, ab der Wiedereinleitung, unterläge die Wasserführung nicht mehr natürlichen Schwankungen, sondern den Gesetzen des Strommarktes. Die Anwohner im Bereich des geplanten Staubeckens in Tumpen fürchten zu Recht eine Erhöhung der Hochwassergefahr für Tumpen und Habichen. Zudem liegt das geplante Staubecken im Murengebiet. Die negativen Auswirkungen des Kraftwerks auf Ökologie, Landschaft, Freizeitwert und Hochwassersicherheit wären so immens, dass sie den Vorteil der geringen Stromproduktion dieses Kraftwerks (14,48 MW Turbinenleistung) bei weitem überwiegen würden. Wir fordern daher: Das KW Tumpen-Habichen darf nicht gebaut werden! Mitte März 2020 – mitten im Wirbel um die Corona Krise – wurden im Ötztal plötzlich die Bauarbeiten für das geplante Kraftwerk Tumpen-Habichen begonnen, ohne den Ausgang noch offener Verfahren abzuwarten. Der WWF Österreich hatte im Vorfeld gegen die naturschutzrechtliche Bewilligung für den Kraftwerksbau Beschwerde ans Landesverwaltungsgericht eingelegt, die Beschwerde gegen die wasserrechtliche Bewilligung ist sogar beim Höchstgericht (VwGH) anhängig. Auch die lokale „BI gegen Wasserkraftanlage Tumpen“ hat sich gegen die Bewilligung an den VwGH gewandt. Die Bürger wurden nun mit dem überfallartigen Baubeginn ohne Information und Bauverhandlung vor den Kopf gestoßen. Die Ausgangssperren wegen der Corona-Krise machen es uns als Gegner des Kraftwerks zurzeit unmöglich, öffentlich zu protestieren. Die Baustellen dagegen dürfen weiter betrieben werden. Dies wird von den Projektbetreibern genutzt, um schnell vollendete Tatsachen zu schaffen. Ein derart dreiste Vorgehen muss unbedingt unterbunden werden. Wir fordern: Die Tiroler Landesregierung muss hier dringend als Aufsichtsbehörde einschreiten, die skandalöse Baustelle stoppen und den Kraftwerksplänen Tumpen-Habichen ein für alle Mal eine Absage erteilen! +++English:+++ Stop the Tumpen-Habichen power station! An unauthorised dam is being built right now, on the Ötztaler Ache river, under cover of Corona virus curfews. Developers started building the Tumpen-Habichen power plant without all the legal permissions or answering important legal questions – and we call on the state of Tyrol to stop construction immediately. This petition is hosted by WET - Wildwasser Erhalten Tirol and supported by the Free Rivers Fund, WWF Austria and the citizens' initiative "BI gegen Wasserkraftanlage Tumpen". This unique stretch of water needs to retain its natural flow – it’s essential to preserve biodiversity, manage flood risk and to maintain the recreational opportunities it offers. What’s the situation?The Ötztaler Wasserkraft GmbH (municipality of Oetz, municipality of Umhausen, Auer Beteiligungs GmbH, TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG) are planning a run of river hydro power plant in the Ötz Valley. From above Achstürze Falls the river’s natural flow will be taken from the riverbed and diverted through pipes instead. This power plant would be the first in an otherwise free-flowing Ache river. With Achstürze Falls running dry, this steep and ecologically unique section of waterfalls would be lost. This would also seriously affect the section of river immediately downstream. The world-renowned ‘Wellerbrücke’ rapids. Famous as the stage of the Sickline Extreme Kayaking World Championships. The upper section would run dry, and the lower section would no longer follow a natural flow regime – instead the levels would rise and fall according to how much energy the electricity company chooses to sell. The residents living near the planned reservoir in Tumpen are rightly concerned of the increased flood risk for Tumpen and Habichen and the siting of the planned reservoir within a mudflow area. The impacts on ecology, landscape, recreational value and flood safety are huge. Far outweighing the benefits of the minimal amount of electricity the power plant would be able to produce – a mere 14.48 MW at maximum output. That’s why we demand the Tumpen-Habichen power plant must not be built! In mid-March 2020, construction work started suddenly. With legal proceedings unresolved and Corona virus measures keeping people under curfew, the diggers moved in. WWF Austria has filed an appeal against the plant’s nature conservation permit with the Provincial Administrative Court and an appeal against the "wasserrechtliche Bewilligung" lodged with the Supreme Court (VwGH) is still pending. The local citizens' initiative "BI gegen Wasserkraftanlage Tumpen" also has an outstanding appeal with the VwGH regarding the permit. Local citizens are outraged in the way construction was started. There’s been no public information, no construction negotiation, and they feel the developers’ raid-like speed has taken advantage of the Corona crisis curfews to keep those who would wish to protest at home. Legally, though, construction sites can carry on working – which leaves this project a done deal if we don’t act now. These scandalous procedural manipulations are an outrage and must be stopped. Our demands: The Tyrolean state government must intervene now as the supervisory authority. They must stop work on the illegal construction site and reject the Tumpen-Habichen power plant plans once and for all.

Marieke Vogt
22,862 supporters