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massentierhaltung

18 petitions

Update posted 10 months ago

Petition to Andreas Becker

Für eine artgerechte Tierhaltung - Massentierhaltung ist grausam

Massentierhaltung ist ein Problem, welches heute immer weniger Menschen leugnen. Dennoch sind die Umstände in denen Tiere gehalten werden grausam. Schauen die kontrollierenden Behörden weg? Gibt es sog. "Schlupflöcher" im Gesetz? Wieso wird das Tierschutzgesetz (TierSchG) nicht angewandt? "Ich wohne in Waltersdoft, einem kleinen Ortsteil von Meuselwitz (Thüringen, Altenburger Land). Unweit von von mir befindet sich eine Schweinemastanlage für 6000 Tiere. Über dort gehaltene Schweine keine ich ohne Mitleid nicht berichten:Manchmal schreien die Schweine so laut, dass ich es aus einer Entfernung von über 200 m hören kann. Und das ist kein Grunzen, wie man es erwartet, sondern unnatürliches, unvorstellbares Schreien und Stöhnen...Das Leben dieser Schweine stellt keinen Wert dar, es ist nur Fleisch und Geld. Die Schweine werden unter unmöglichsten Bedingungen geboren, dann werden die Ferkel in einen anderen Ort des Leidens gebracht, in die Mastanlage. Die einzige Möglichkeit für die Schweine Tageslicht und Sonnenstrahlen zu erblicken und saubere frische Luft zu schnappen, sind die wenigen Sekunden, während die Tiere über die Rampe in den LKW getrieben werden. Nach 100 Tagen Dunkelheit im Stall sehen die Schweine ein einziges Mal Licht. Dann folgt der Tod!Jeden Montag werden die Schweine zum Schlachtbetrieb gefahren, danach werden die Stallungen aufgeräumt: auf den Rampen kann man tote Tiere sehen, oder einzelne Körperteile.Die Leiter des Betriebes behaupten, die Schweine würden ein hervorragendes Leben führen und des natürlichen Todes sterben; die Anlage werde vom Veterinär überprüft.In Wirklichkeit können die Mitarbeiter sich auf alle Kontrollen vorbereiten." Wir möchten die Aufmerksam der Öffentlichkeit auf das Leid der Tiere in dieser Schweinemastanlage lenken. Unangekündigte Kontrollen sollen in diesem Betrieb durchgeführt werden, um Verstöße gegen geltendes Recht aufzudecken und zu ahnden.Verantwortliche müssen bestraft und die Anlage geschlossen werden!

Alexey Aleksandrov
1,663 supporters
Update posted 12 months ago

Petition to Frau Klöckner

Nein zur Massentierhaltung - Nein zur Bildung von multiresistenten Keimen

Der Corona-Virus zeigt uns momentan eindrücklich, wie gefährlich Bakterien und Viren sein können und wie wenig vorbereitet wir auf so eine Gefahr eigentlich sind. Schulen werden geschlossen, das Gesundheitssystem wäre bei einem akuten Ausbruch überfordert. Doch nicht nur dort lauert eine Gefahr. Was oftmals vergessen wird: Industrielle Tierhaltung braucht Antibiotika – und erhöht das Risiko resistenter Bakterien. Die Produktion von Billigfleisch bedeutet immer, dass eine zu hohe Zahl von Nutztieren auf zu wenig Raum gehalten wird – und dies ist nur unter Einsatz großer Mengen von Antibiotika möglich. Antibiotika sollten nur sparsam und ziel­gerichtet eingesetzt werden, um die "Lebens­dauer", also ihre Wirksamkeit, möglichst lange zu erhalten. Denn die häufigen Anti­biotika­ga­ben erhöhen das Risiko, dass sich resistente Bakterien bilden. In der industriellen Tierhaltung sind die Umstände dafür ideal. Durch die Enge, in der die Tiere nebeneinander stehen, können sich Keime in rasanter Ge­schwin­dig­keit verbreiten. Verbraucher*innen sind gefährdetDie resistenten Bakterien können die Verbraucher*innen dann über unterschiedliche Wege erreichen. Sie können, u.a. durch unsaubere Verarbeitung in den Schlacht- und Zerlege­betrieben, bis zum Endprodukt erhalten bleiben. Sie werden also mitgekauft und eventuell mitverzehrt, falls z.B. das erworbene Stück Fleisch nicht hygienisch verarbeitet und ausreichend erhitzt wurde. Doch auch Vegetarier*innen und Rohköstler*innen sind unter Umständen gefährdet: Selbst auf Gemüse wurden bereits resistente Bakterien gefunden. Kein Wunder, werden die Bakterien doch über die Abluft der Ställe in die Umwelt getragen oder mit der Gülle auf Felder ausgebracht. Durch Abdrift gelangen sie ins Oberflächen­wasser. Billig-Hähnchen aus Discountern sind zu 56 Prozent mit Keimen kontaminiert, die resistent gegen Antibiotika sind. Dabei ist mehr als jedes dritte Hähnchen mit Keimen belastet, die Resistenzen gegen Reserveantibiotika aufweisen. Das ergab eine Stichprobenuntersuchung im Auftrag der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation Germanwatch (2019). Reserveantibiotika wie Colistin werden bei Menschen als letzte Mittel gegen Infektionserkrankungen eingesetzt, wenn andere Antibiotika nicht mehr wirken. Oft können solche Resistenzgene artübergreifend an Menschen und Tiere verbreitet werden. Und deshalb fordere ich ein Ende der Massentierhaltung - für die Tiere - für den Menschen.          

Alexandra Bexten
1,686 supporters
This petition won 1 year ago

Petition to Bundesratspräsident Dietmar Woidke

Dreht der Massentierhaltung den Güllehahn ab! Schützt Umwelt, Tiere und unsere Gesundheit!

Viel zu viele Schweine und Hühner auf viel zu wenig Raum. Millionen Tonnen Gülle und Mist, die jedes Jahr anfallen und von den Pflanzen nicht mehr aufgenommen werden können. Gesundheitsschädliches Nitrat, das aus dem Trinkwasser gefiltert werden muss - das ist die Realität in Deutschland 2020. Die Agrarpolitik hat unsere Landwirtschaft in eine Sackgasse manövriert, in der nur noch Profite fürs Überleben zählen. Nachhaltiger Anbau von Lebensmitteln und die umweltschonende Haltung von Tieren müssen sich endlich wieder lohnen! Die Massentierhaltung ist nicht mehr zukunftsfähig. Wir wollen ihr deshalb den Güllehahn abdrehen. Ich fordere gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe den Bundesrat auf: Stimmen Sie am 3. April der neuen Düngeverordnung zu, und schützen Sie unser Trinkwasser, unsere Umwelt und die Tiere! Bitte unterstütze auch du diese Forderung mit deiner Stimme! Die Gülleflut aus der Massentierhaltung verseucht unser Grund- und Trinkwasser immer stärker. Seit unglaublichen 30 Jahren verschleppt Deutschland wirksame Maßnahmen zum Schutz des EU-weiten Nitratgrenzwerts und hat deshalb bereits seit 2018 eine Klage der EU am Hals – zu Recht. Es drohen 857.000 Euro Strafe pro Tag (!). Zur Kasse gebeten werden wir Steuerzahler*innen! Das werden wir nicht akzeptieren. Nach dem dritten Anlauf wird am 3. April nun die neue Düngeverordnung verabschiedet. Sie regelt, wie viel Gülle ein Betrieb wo ausbringen darf. Wir halten es für absolut essentiell, dass der Bundesrat dieser Verordnung zustimmt. Es geht darum, Strafzahlungen abzuwenden und Anreize für eine natur- und tierfreundliche Landwirtschaft zu schaffen. Diese Düngeverordnung ist nicht perfekt, aber ein notwendiger erster Schritt. Als nächstes müssen zahlreiche verbleibende Ausnahmen gestrichen werden, beispielsweise für Sonderkulturen und Dauergrünland. Langfristig brauchen wir endlich ein Umdenken in der Tierhaltung – und den Abschied von der Massentierhaltung – für unsere Umwelt, die Tiere und für unser Grundwasser. Auch die neue Düngeverordnung muss immer wieder auf Wirksamkeit überprüft und gegebenenfalls durch zusätzliche Maßnahmen ergänzt werden. Denn es muss verhindert werden, dass kleine Bauernhöfe nach und nach von riesigen Agrarverbänden abgehängt werden. In der Schweinhaltung ist die Anzahl der Betriebe zwischen 2010 und 2019 um ein Drittel zurückgegangen, aber die Menge der gehaltenen Schweine ist fast konstant geblieben. Die Umweltfolgen der jetzigen Landwirtschaft gehen auf unsere Kosten: Jede/r Bürger/in zahlt 144 Euro im Jahr für Agrarsubventionen. Hinzu kommen steigende Wasserpreise, wenn die Wasserversorger Nitrat aus dem Wasser filtern müssen. Die Trinkwasser-Preise steigen um bis zu 134 Euro pro Haushalt im Jahr. Damit muss Schluss sein! Wir wollen nicht länger den Geldbeutel hinhalten für eine Landwirtschaft, die nur auf Kosten der Umwelt existieren kann. Wir wollen eine Agrarwende für die Umwelt, die Tiere, die Landwirt*innen und uns! Diese Turbo-Landwirtschaft und das Verschleppen des Nitrat-Problems müssen jetzt ein Ende haben! Bitte unterstützt uns deshalb heute bei dieser Petition und macht dem Bundesrat deutlich: Wir brauchen endlich eine wirksame Düngeverordnung! Am 3. April muss der erste Schritt in diese Richtung getan werden.            Wir zählen auf eure Unterstützung. Vielen Dank! Euer Sarah Wiener und die Deutsche Umwelthilfe e.V.   PS: Als gemeinnütziger Verein ist die Deutsche Umwelthilfe e.V. auf Spendengelder angewiesen, um wirksam für eine naturverträgliche Landwirtschaft kämpfen zu können. Über eure Unterstützung würde sie sich sehr freuen: www.duh.de/spenden/

Sarah Wiener und die Deutsche Umwelthilfe e.V.
43,406 supporters