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Kinder

9 petitions

Update posted 3 months ago

Petition to Angela Merkel (CDU), Winfried Kretschmann (MP Baden-Württemberg), Markus Söder (MP Bayern), Michael Müller (Reg. BM Berlin), Dietmar Woidke (MP Brandenburg), Andreas Bovenschulte (Reg. BM Bremen), Peter Tschentscher (Reg. BM Hamburg), Volker Bouffier (MP Hessen), Manuela Schwesig (MP Mecklenburg-Vorpommern), Stephan Weil (MP Niedersachsen), Armin Laschet (MP Nordrhein-Westfalen), Malu Dreyer (MP Rheinland-Pfalz), Tobias Hans (MP Saarland), Michael Kretschmer (MP Sachsen), Reiner Haseloff (MP Sachsen-Anhalt), Daniel Günther (MP Schleswig-Holstein), Bodo Ramelow (MP Thüringen)

Kitas & Schulen verlässlich öffnen: Bundesweite Bildungs- & Betreuungsgarantie 2021

Am 16.12.2020 (bzw. in Sachsen am 14.12.) wurden erneut Kitas und Schulen geschlossen. Bereits am Tag nach der Verkündung der Maßnahmen ließ Kanzleramtschef Helge Braun verlauten, er halte eine umfassende Lockerung nach dem 10.01. für sehr unwahrscheinlich und stimmt auf einen harten Januar und Februar ein. Tatsächlich wurde bei den Bund-Länder-Beratungen am 5.1. eine Verlängerung der Schließungen sowie Notbetreuung bis 31. Januar beschlossen, wobei einige Bundesländer in der Umsetzung abweichen.* Das Corona-Infektionsgeschehen macht weitere Einschränkungen unausweichlich. Auch Familien versuchen unter Aufbringung aller Kraft solidarisch ihren Beitrag im Kampf gegen Covid-19 zu leisten. Eine weitere, ggf. monatelange (teilweise) Schließung von Kitas und Schulen ohne Aussicht auf ein Ende ist aber für Kinder, Jugendliche und deren Familien nicht noch einmal leistbar und würde das Recht von Kindern und Jugendlichen auf Bildung massiv beschneiden. Statt die Hauptlast für das Pandemiegeschehen auf den Schultern der Jüngsten unserer Gesellschaft abzuladen, müssen wir Erwachsenen Verantwortung übernehmen und die Politik muss endlich evidenzbasierte Maßnahmen ergreifen. Wir fordern deshalb: umfängliche Öffnung aller Bildungseinrichtungen für alle Kinder und Jugendlichen, spätestens zum 01.02.2021* Anerkennung der Bedeutung von Bildung und eine bundesweite Bildungs- und Betreuungsgarantie  Anerkennung, dass Kitas und Schulen ein sozialer Lebensraum sind und nicht nur “Anstalten” zur Vermittlung von Wissen bzw. “Aufbewahrung von Kindern” Chancengerechtigkeit auch in der Pandemie kindgerechter Infektionsschutz in den Einrichtungen und tragfähige pädagogische Konzepte  evidenzbasierte Maßnahmen auf Basis konkreter Zahlen und wissenschaftlicher Erkenntnisse von Experten aus allen Disziplinen (z. B. Kindermedizin, Psychologie, Pädagogik, Lehramt etc.) transparente Kommunikation des Infektionsgeschehens an Bildungseinrichtungen Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen bei allen Maßnahmen Begründung: In der Pressekonferenz vom 25.11.2020 betonte Angela Merkel noch, dass weitere Einschränkungen bei Kitas und Grundschulen aufgrund der geringeren Infektiosität junger Kinder nicht zur Diskussion standen. Wenige Wochen später wird Kindern und Jugendlichen wieder das Recht auf Bildung und Teilhabe verwehrt. Schon die zusätzlichen zunächst ein bis drei Wochen schul- bzw. kitafreie Zeit über Weihnachten / Neujahr bedeuten erneuten Bildungsverlust, verschärfen durch teils Präsenz-, teils Distanz- und teils keinen Unterricht die Bildungsschere. Längere Schließungen würden die Chancengerechtigkeit noch stärker beeinträchtigen. Hinzu kommen durch die “Stay-at-home”-Vorgaben gravierende Einbußen im Sozialleben der Kinder und Jugendlichen. Die massiven Folgen der letzten Kita- und Schulschließung sind bekannt z. B.: 71 Prozent der vom UKE Hamburg befragten Kinder und Jugendlichen fühlen sich in der Corona Zeit belastet. Vor allem Kinder, deren Eltern einen niedrigen Bildungsabschluss beziehungsweise einen Migrationshintergrund haben, erleben die Corona-bedingten Veränderungen als äußerst schwierig. Fehlende finanzielle Ressourcen und ein beengter Wohnraum führen ebenfalls zu einem hohen Risiko für psychische Auffälligkeiten. [1] Geht ein Drittel eines Schuljahres an Lernen verloren, so geht dies über das gesamte Berufsleben gerechnet im Durchschnitt mit rund 3-4% geringerem Erwerbseinkommen einher. [2] 48,5% motiviert eingeschätzten Schüler:innen standen beim Homeschooling im Frühjahr 51,1% nicht oder wenig motivierte Kinder gegenüber, obwohl die an der Befragung der Universität Koblenz-Landau teilnehmenden Eltern der Kinder überwiegend aus dem mittleren bis hohen Bildungsniveau kamen (39,9% haben einen akademischen Hintergrund, 19,1% einen Realschulabschluss, 24,1% haben Hochschulreife). [3] Für die digitale Ausstattung ihrer Schulen vergaben jüngst 1.100 in NRW befragte Schulleiter:innen im Schnitt die Note 3,8, also ungenügend. [4] In einer nicht repräsentativen Umfrage von Report Mainz gaben zwei Drittel der Befragten 3.000 Lehrer:innen an, dass sie bei erneuten coronabedingten Schulschließungen nicht ad hoc auf digitalen Fernunterricht umschalten könnten. [5] Für viele Kinder in Deutschland stellen Schulen und Kitas zudem dringend notwendige und unverzichtbare Schutzräume dar. Diese Schutzräume zu schließen, bedeutet, diese Kinder einer Gefährdung auszusetzen. Allein in der Gewaltschutzambulanz der Charité Berlin ist die Zahl an Kindesmisshandlungen um 23 Prozent gestiegen im ersten Halbjahr 2020. [6] Unstrittig können sich auch Kinder und Jugendliche mit Sars-Cov-2 infizieren, aber als gesichert gilt, dass sie selbst in aller Regel milde Krankheitsverläufe haben. Kitas und Schulen sind auch in den letzten Monaten nicht als Treiber des Infektionsgeschehens aufgetreten. [7, 8] “Insgesamt scheinen Kinder weniger infektiös als Erwachsene”, sagen u.a. auch RKI und DJI im aktuellen Quartartalsbericht der Corona-KiTa-Studie. [9] Weitere relevante Aussagen finden sich unter anderem hier: Bis Ende Oktober wurden laut Corona-Kita-Studie von RKI und DJI nur 225 Ausbrüche – mit mindestens zwei laborbestätigten Covid-19-Fällen – übermittelt, bei denen als Infektionsumfeld „Kindergarten, Hort“ angegeben war. „Eine bundesweite Studie von Schulausbrüchen in Deutschland auf Grundlage von Meldedaten ergab, dass circa 0,5 Prozent aller Covid-19-Ausbrüche in Deutschland in Schulen stattfanden und insgesamt 216 Fälle umfassten“, heißt es in der Corona-Kita-Studie weiter. [9] Eine Auswertung aller Kontaktpersonen der Kategorie 1 aller 232 Kinder, Jugendlichen oder Erwachsenen mit positivem Sars-Cov-2 Test („Indexfälle“) in Kitas und Schulen in Rheinland-Pfalz ab Ende der Sommerferien bis Anfang Dezember ergaben eine Ansteckungsrate von 0,97 Prozent, bei  Haushaltskontakten liegt diese Rate bei 18,8 Prozent. [10] “Bisherige Daten aus Deutschland geben keinen Anlass, die generelle, sprich: flächendeckende, altersgruppen- und Schulformübergreifende Schließung von Schulen als ein taugliches und angemessenes Mittel zur Bekämpfung der Pandemie anzusehen”, konstatiert auch die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin am 09.12.2020. [11] Die Corona Schulstudie des Universitätsklinikums Leipzig mit Tests in inzwischen drei verschiedenen Zeiträumen führt laut Studienleiter zu der Erkenntnis, dass Kinder und Jugendliche weniger von Covid-19 betroffen sind als Erwachsene. [12] Über 100 deutsche Kinderkliniken hatten bei einer umfangreichen Datenanalyse der standardmäßig vor stationärer Aufnahme durchgeführten Sars-Cov-2 Tests bis Mitte November bei 0,53 Prozent dieser Tests ein positives Ergebnis festgestellt. Die Mediziner:innen kommen damit zu dem Schluss, dass es keine wesentliche  Untertestung bei Kindern und Jugendlichen gibt. [13] Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren haben laut einer Metaanalyse von 32 Studien mit Daten von rund 41.000 Kindern und 270.000 Erwachsenen eine um 44 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit einer Corona-Infektion. [14] Die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) und die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) fordern aufgrund der bisherigen Erkenntnisse u.a. Anfang Januar 2021 auch eine intensive Aufklärung der Lehrerschaft und des weiteren Betreuungspersonals über die Risiken von Ansteckungen im privaten Umfeld, dem größten Treiber in der momentanen 2. Welle.*[15] Jüngere Kinder scheinen weniger anfällig für Infektionen zu sein; wenn sie infiziert sind, führt dies seltener zu einer Weitergabe der Infektion. Kinder in Gemeinschaftseinrichtungen nehmen am Infektionsgeschehen teil, sind aber nach aktuellem Wissensstand  selbst kein Treiber der Pandemie, stellt das ECDC (European Centre for Disease Prevention and Control) in seinem Bericht "COVID-19 in children and the role of school settings in transmission" vom 23.12.2020 fest.*[16] Unabhängig von der Frage, wie ansteckend Kinder selbst sind und wie oft sie sich anstecken, haben Kinder das Recht auf Bildung und soziale Teilhabe. Auch Erwachsenen, die mindestens gleich ansteckend wie Kinder und Jugendliche sind, wird nicht pauschal das Recht auf Berufsausübung genommen. Kitas und Schulen zu schließen, damit Eltern als ein (geringer) Teil der erwerbstätigen Bevölkerung verstärkt zuhause bleiben müssen, ist keinesfalls mit der gesellschaftlichen Fürsorgepflicht für Kinder und Jugendliche vereinbar. Sie zahlen bereits jetzt einen hohen Preis.  Das Recht auf (frühkindliche) Bildung nach Artikel 28 der UN-Kinderrechtskonvention hängt wieder vom Wohnort (Bundesland), teils dem Beruf der Eltern und den Ressourcen des Elternhauses ab. Es sind aber alle Kinder systemrelevant! Erstunterzeichner:innen (in alphabetischer Reihenfolge) Initiativen „Kinder brauchen Kinder“ und „Familien in der Krise“ mit Zarah Abendschön-SawallJudith Bachmann Sina DeneckeNele Flüchter Sabine KohwagnerAnna-Maria KuricováTobias Oelbaum Heike RiedmannStephanie SchläferCarola SchneiderStefanie SeifertDiane SieglochBarbara Theiß Quellen [1] UKE Copsy Studie: www.uke.de/copsy [2] ifo Studie „Folgekosten ausbleibenden Lernens“: https://www.ifo.de/DocDL/sd-2020-06-vorab-woessmann-corona-schulschliessungen.pdf[3] Homeschooling-Studie der Universität Koblenz-Landau: https://www.uni-koblenz-landau.de/de/landau/fb5/bildung-kind-jugend/grupaed/medienordner-grundschulpaedagogik/Wildemann/bericht_homeschooling [4] Umfrage unter Schulleiter:innen in NRW: https://www1.wdr.de/nachrichten/factsheetpdf100.pdf [5] Umfrage unter Lehrer:innen (nicht repräsentativ): https://www.swr.de/report/schulschliessungen-wegen-corona-befragung-tausender-lehrer-zeigt-erschreckende-defizite-beim-digitalen-fernunterricht/-/id=233454/did=25309764/nid=233454/qdp8vs/index.html [6] Steigende Zahlen aus der Gewaltschutzambulanz: https://www.tagesspiegel.de/politik/knochenbrueche-oder-schuetteltraumata-mediziner-berichten-von-massiver-gewalt-gegen-kinder/25833740.html [7] https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0304407620303468 [8] https://www.cream-migration.org/publ_uploads/CDP_22_20.pdf [9] Quartalsbericht der Corona Kita Studie: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Projekte_RKI/KiTaStudie_QuartalIV_2020.pdf?__blob=publicationFile [10] Monitoring Secondary Attack Rate in Schools RLP: https://corona.rlp.de/de/aktuelles/detail/news/News/detail/untersuchung-belegt-sehr-niedrige-uebertragungsrate-in-schulen-1/ [11] Stellungnahme DGKJ: https://www.dgkj.de/detail/post/presseinfo-verlaengerte-schulferien-sind-kein-Pandemieschutz [12] Schulstudie Sachsen: https://www.bildung.sachsen.de/blog/index.php/2020/11/09/weiterhin-geringe-infektionslage-an-sachsens-schulen-ergebnisse-der-zweiten-leipziger-corona-schulstudie-liegen-vor [13] Auswertung der deutschen Kinderkliniken: https://www.sgkj.de/images/Aktuell/2020-11-24_Ad_Hoc_Information_zur_Datenerhebung_an_Kinderklinken.pdf [14] Metaanalyse Infektiosität:  Viner et al. 2020, Susceptibility to SARS-CoV-2 Infection Among Children and Adolescents Compared With Adults, JAMA Pediatrics, Published online September 25, 2020. doi:10.1001/jamapediatrics.2020.4573Artikel dazu in der Süddeutschen Zeitung: https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/corona-covid-ansteckung-kinder-sars-cov-2-1.5045262[15] Stellungnahme der DGPI und DGKH vom 04.01.2020: https://dgpi.de/stellungnahme-dgpi-dgkh-rolle-von-schulen-kitas-in-der-covid-19-pandemie/ [16] ECDC Report "COVID-19 in children and the role of school settings in transmission" vom 23.12.2020: https://www.ecdc.europa.eu/sites/default/files/documents/COVID-19-in-children-and-the-role-of-school-settings-in-transmission-first-update_0.pdf Aktualisierung:* Aufgrund der sich rasant ändernden politischen Regelungen sowie neuer Erkenntnisse wurde eine Aktualisierung der Petition nach den Bund-Länder-Beschlüssen am 5.1.2021 nötig. Zunächst wurde eine Öffnung zum 11.1.2021 gefordert - solange waren die Schließungen im ersten Schritt beschlossen. Dies wurde nun auf "spätestens 1.2.2021" geändert. Eine weitere Verschiebung der Forderung werden wir allerdings ungeachtet künftiger Beschlüsse nicht vornehmen: Es ist dann eine Schließungsdauer erreicht, gleich lange wie im Frühjahr 2020, trotz über neun Monaten Vorbereitungszeit und wissenschaftlicher Erkenntnisse. Mehr ist absolut nich hinnehmbar. Weitere kleinere textliche Änderungen wurden aufgrund der Beschlüsse hinzugefügt und mit * gekennzeichnet. Außerdem wurden neue Quellen hinzugefügt [15] und [16].  Foto: pixabay.de

Initiative "Kinder brauchen Kinder"
29,532 supporters
Started 11 months ago

Petition to Horst Seehofer, Bundesminister des Innern für Bau und Heimat,, Heiko Maas, Bundesminister des Auswärtigen

¡Levante las restricciones de entrada para parejas y familias binacionales!

Español I Deutsch I English I Pу́сско I Português  I زبان فارسی I Türk I italiano I français Las parejas vulnerables deben ser protegidas. ¡Ahora!  "Vivo en Hamburgo y estoy embarazada de 6 meses. Mi pareja y padre del niño está todavía en Bali. En este momento su visa no puede ser procesada porque la embajada en Yakarta está cerrada. También necesitamos el reconocimiento de paternidad para el procedimiento de visado. Pero ni la oficina de registro ni la de bienestar juvenil en Hamburgo ofrecen citas. Ni siquiera un notario al que le he preguntado puede ofrecer asistencia administrativa con la Embajada Alemana. Estoy desesperada. Si todo esto lleva más tiempo, tendré que dar a luz a mi hijo sola sin el apoyo de su padre. Mis padres tampoco pueden ayudarme en este momento porque no pueden visitarme por culpa de Corona". (Julia F. de Hamburgo) Josy, otra madre desesperada, tuvo que dar a luz a su hijo sola, a su pareja de Sumatra no se le concedió el visado. La embajada está cerrada y los visados sólo se emiten por razones de urgencia. Un niño sin padre no es lo suficientemente urgente. Cuando la pareja puede finalmente reunirse es completamente incierto. Y Josy se queda sola y por Corona y el bloqueo de contacto sin apoyo de familiares y amigos. Estos son sólo dos de los muchos ejemplos que nos llegan diariamente. La Asociación de Familias y Parejas Binacionales milita desde casi cinco decadas por la igualdad de trato de todas las parejas y familias. sin importer el origen, la religión o la orientación sexual. Estimado Sr. Seehofer, estimado Sr. Maas, por favor abran las barreras para las parejas binacionales y para los titulares* de visas de entrada a Alemania. ¡Que se reúnan las familias!  Por favor, cree un alivio burocrático para que las parejas y familias binacionales puedan reunirse, especialmente en estos tiempos difíciles. Instruye a la administración para que actúe en el interés de las parejas y las familias:  Residencia temporal para novios y  padres expectantes, Suspención temporal del  Procedimientos de visado de en el país de origen,  Prueba mediante la presentación de una declaración jurada, Prórroga de los visados en lugar de su expiración y nueva solicitud  Estas medidas pueden llevarse a cabo sin mucho esfuerzo y sin cambios legales. La particular vulnerabilidad de estas parejas requiere una protección especial.   Debido a la pandemia, muchas agencias gubernamentales han sido cerradas y no tienen acceso público. Es un problema existencial para las parejas binacionales que quieren casarse. Para ellos el esfuerzo burocrático es mucho mayor y su vida familiar en Alemania está en peligro, y esto en el difícil momento actual.  Una estancia temporal para los novios podría ayudarles a superar la crisis actual y promovería la convivencia familiar.  Para los futuros padres es una catástrofe, actualmente no hay fechas para el reconocimiento de la paternidad. Esto pone en peligro la estancia y por lo tanto la vida familiar común. Las familias están desesperadas.  Aquí también, una estancia temporal para los futuros padres podría proporcionar un remedio de una manera muy poco burocrática. Hágalo por el interés del niño.  Las oficinas de registro y las autoridades de extranjería son difícilmente accesibles, no sólo en Alemania. La situación es similar en el extranjero. No se pueden obtener documentos importantes. No en el futuro inmediato. Los amantes tampoco pueden viajar al país de origen de sus parejas para casarse allí: las fronteras están cerradas.   En este caso, la presentación de una declaración jurada debería ser suficiente.  Otro obstáculo: en caso de matrimonio, las parejas deben estar presentes. Para algunas de las parejas, la pareja* sigue en el extranjero y no pueden entrar en el país a pesar del visado. Se postpone por un tiempo indefinido. Además: La mayoría de las misiones alemanas en el extranjero están actualmente cerradas. Y los visados ya emitidos caducan. ¡Por favor, conceden protección a las parejas! Facilitan la reunión de las familias.

Verband binationaler Familien und Partnerschaften
10,383 supporters
Update posted 9 months ago

Petition to Ulla Jelpke, Dr. Diether Dehm, Sabine Zimmermann, Dr. Gregor Gysi, Horst Seehofer, Bundesminister des Innern für Bau und Heimat,, Heiko Maas, Bundesminister des Auswärtigen, Ulla Jelpke, Doris Achelwilm, Monika Lazar, Andreas Kenner, Kerstin Celina, Gülseren Demirel, Juliane Nagel, Norbert Müller

Einreisebeschränkungen für binationale Paare und Familien unbürokratisch aufheben!

Deutsch I English I Pу́сско I Português I Español I زبان فارسی I italiano I français I Türk Verwundbare Paare müssen geschützt werden. Jetzt!  „Ich wohne in Hamburg und bin im 6. Monat schwanger. Mein Partner und Vater des Kindes ist noch in Bali. Zurzeit kann sein Visum nicht bearbeitet werden, da die Botschaft in Jakarta geschlossen ist. Außerdem benötigen wir für das Visaverfahren die Vaterschaftsanerkennung. Aber weder das Standesamt noch das Jugendamt in Hamburg bieten Termine an. Auch ein Notar, den ich gefragt habe, kann kein Amtshilfeverfahren mit der Deutschen Botschaft anbieten. Ich bin verzweifelt. Wenn das alles noch länger dauert, muss ich mein Kind allein ohne die Unterstützung seines Vaters zur Welt bringen. Meine Eltern können mir zurzeit auch nicht helfen, da sie mich wegen Corona nicht besuchen können.“ (Julia F. aus Hamburg) Josy, eine weitere verzweifelte Mutter, musste ihr Kind bereits alleine auf die Welt bringen, ihrem Partner aus Sumatra wurde kein Visum erteilt. Die Botschaft ist geschlossen und Visa werden nur aus Dringlichkeitsgründen erteilt. Ein Kind ohne Vater ist nicht dringlich genug. Wann das Paar endlich zusammenkommen kann ist völlig ungewiss. Und Josy bleibt alleine und wegen Corona und Kontaktsperre ohne Unterstützung von Verwandten und Freunden. Das sind nur zwei von vielen Beispielen, die uns täglich erreichen. Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften setzt sich seit Jahrzehnten für eine Gleichbehandlung aller Paare und Familien ein. Egal welcher Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung. Sehr geehrter Herr Seehofer, sehr geehrter Herr Maas, öffnen Sie bitte die Schlagbäume für binationale Paare und für Inhaber*innen von Einreisevisa für Deutschland. Lassen Sie die Familien zusammenkommen!  Schaffen Sie bitte bürokratische Erleichterungen, damit binationale Paare und Familien gerade in dieser schwierigen Zeit zusammenkommen können. Weisen Sie die Verwaltung an, im Interesse der Paare und Familien zu handeln:  Aufenthalt für Verlobte und werdende Eltern, Verzicht auf das Nachholen von Visaverfahren aus dem Herkunftsland, Beweis durch Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung, Verlängerung der Visa statt Verfall und Neuantrag  Diese Maßnahmen sind ohne große Mühe und ohne gesetzliche Änderungen durchzuführen. Die besondere Verwundbarkeit dieser Paare braucht einen besonderen Schutz.   Wegen der Virus-Pandemie sind viele staatlichen Stellen heruntergefahren und haben keinen Publikumsverkehr. Für binationale Paare, die heiraten wollen, ist es ein existenzielles Problem. Denn für sie ist der bürokratische Aufwand um ein Vielfaches höher und ihr familiäres Zusammenleben in Deutschland somit gefährdet, und dies in der aktuellen schwierigen Zeit.  Ein vorübergehender Aufenthalt für Verlobte könnte über die aktuelle Krise hinweghelfen und würde familiäres Zusammenleben begünstigen.  Für werdende Eltern ist es eine Katastrophe, es gibt derzeit keine Termine für Vaterschaftsanerkennungen. Das gefährdet den Aufenthalt und damit das gemeinsame Familienleben. Die Familien sind verzweifelt.  Auch hier könnte ganz unbürokratisch ein vorübergehender Aufenthalt für werdende Eltern Abhilfe schaffen. Tun Sie es im Interesse des Kindes.  Standesämter und Ausländerbehörden sind nicht nur in Deutschland kaum erreichbar. Auch im Ausland ist die Lage ähnlich. Wichtige Dokumente können nicht beschafft werden. Auf nicht absehbare Zeit. Die Liebenden können auch nicht ins Herkunftsland der Partner reisen, um dort zu heiraten: die Grenzen sind zu.   Hier sollte die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung ausreichen.  Ein weiteres Hindernis: Bei einer Heirat müssen die Paare anwesend sein. Bei einigen der Paare ist der /die Partner*in noch im Ausland und diese können trotz Visa nicht einreisen. Sie werden auf irgendwann vertröstet. Hinzukommt: Die meisten Auslandsvertretungen Deutschlands sind zurzeit geschlossen. Und bereits erteilte Visa verfallen. Bitte, geben Sie diesen Schutz! Erleichtern Sie das Zusammenkommen der Familien!  

Verband binationaler Familien und Partnerschaften
10,383 supporters
Update posted 10 months ago

Petition to Bundesregierung, Deutscher Bundestag, EU Kommission

UNHCR: Evakuierung aus Libyen jetzt!

Bitte schaffen Sie umgehend Evakuierungsmöglichkeiten, humanitäre Korridore und sichere, legale Fluchtwege für Männer Frauen und Kinder, die in Libyen gestrandet sind und beenden Sie die rechtswidrige Inhaftierung von Flüchtlingen und MigrantInnen in Flüchtlingsgefängnissen! Schon viel zu lange ertrinken Menschen im Mittelmeer auf der Flucht vor Sklavenmärkten, Folter und Mord in Flüchtlingsgefängnissen in Libyen. Seit den ersten weltweiten Protesten gegen den Sklavenhandel in Libyen Ende 2017 gibt es einen Evakuierungsplan aus Libyen, der nicht umgesetzt wird! Im Gegenteil: im Auftrag der EU werden die Menschen an der Flucht gehindert und durch die libysche Küstenwache in barbarische Haftanstalten zurück gebracht - Männer, Frauen und Kinder. All dies geschieht mit unseren Steuergeldern und gegen unseren Willen! Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen am 12. April 2019: UNHCR fordert dringend die Freilassung und Evakuierung von inhaftierten Flüchtlingen, die im libyschen Kreuzfeuer gefangen sind.  "Angesichts der sich dramatisch verschlechternden Sicherheitslage in der libyschen Hauptstadt Tripolis fordert der UNHCR, die UN-Flüchtlingsagentur, dringend die sofortige Freilassung von Flüchtlingen und Migranten aus den Haftanstalten. Viele dieser Einrichtungen befinden sich in Gebieten, in denen es ständig Kämpfe gibt.  "Das sind Menschen unter den verletzlichsten und gefährlichsten Umständen. Sie sind vor Konflikten oder Verfolgungen in ihren eigenen Ländern geflohen, nur um dann wieder in der  Falle gefangen zu sein, wenn der Konflikt sie wieder verschlingt", sagte der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi.  "Die Risiken für ihr Leben wachsen von Stunde zu Stunde. Sie müssen dringend in Sicherheit gebracht werden. Einfach ausgedrückt, es geht um Leben oder Tod." Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf, sich gemeinsam mit allen Konfliktparteien für die Einhaltung der völkerrechtlichen Verpflichtungen einzusetzen und Maßnahmen zur Beendigung der Inhaftierung zu unterstützen und gleichzeitig Lösungen für in Libyen gefangene Personen zu finden, einschließlich humanitärer Korridore, um die am stärksten gefährdeten Personen aus dem Land zu evakuieren.  Die aktuellen Bedingungen in Libyen unterstreichen nach wie vor, dass Libyen ein gefährlicher Ort für Flüchtlinge und Migranten ist und dass diejenigen, die auf See gerettet und abgefangen wurden, nicht dorthin zurückgebracht werden sollten. Der UNHCR hat wiederholt ein Ende der Inhaftierung von Flüchtlingen und Migranten gefordert."  Bitte schaffen Sie endlich umgehend Evakuierungsmöglichkeiten, humanitäre Korridore und sichere, legale Fluchtwege für die Männer, Frauen und Kinder und  beenden Sie die rechtswidrige Inhaftierung  von Flüchtlingen und MigrantInnen in Flüchtlingsgefängnissen! Barbarei im Namen Europas Internierungslager für Flüchtlinge: Europas Schandfleck liegt in Libyen UN Bericht: "Unvorstellbarer Horror" Luftbrücke für Flüchtlinge in Libyen: Evakuierungsplan | 01.12.2017  EU liegt bei der Umsiedlung von Flüchtlingen zurück  | 28.11.2018  Appell UNHCR vom 12. April 2019 (siehe oben) UNHCR 20. Juni 2019: "Es muss mehr getan werden. Die Staaten müssen dringend handeln, um uns bei der Evakuierung anderer gefährdeter Flüchtlinge aus Libyen zu helfen." IOM: Sichere Fluchtwege sind Schlüssel zur Bekämpfung von Menschenhandel und moderner Sklaverei  Afrikanische Union verurteilt Luftangriff auf das Gefangenenlager für libysche Flüchtlinge - 3. Juli 2019   Italien: Pläne für humanitären Korridor für 50.000 Menschen aus Libyen - 2019/07/03 EU sollte Migrantenflüge chartern, sagt italienischer Aussenminister - 2019/07/15/2007 UNHCR 13. September 2019:  UNHCR begrüßt afrikanische Führung und Solidarität bei Evakuierungsmassnahmen und fordert erneut internationale Solidarität Grandi betonte auch, dass die internationale Gemeinschaft humanitäre Korridore für die Evakuierung von Flüchtlingen aus Libyen bereitstellen und den Schutz der Menschenrechte sowohl von Flüchtlingen als auch von Migranten zu einem Kernelement des Engagements in Libyen machen muss. EU bricht Versprechen auf sichere Fluchtwege für 50.000 Flüchtlinge - 14.10.2019  Uno-Flüchtlingsbeauftragter über Libyen „Gibt es für Europa überhaupt eine rote Linie?“  Spiegel 19.01.2020 

Elfriede Jung
6,120 supporters