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integration

9 petitions

Started 9 months ago

Petition to BAMF , Bundesregierung, Bundesinnenministerium , Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Horst Seehofer, Angela Merkel (CDU)

Rettung der Integrations-und Berufssprachkurse

RETTEN SIE DIE INTEGRATION! Wir leben im Jahr 2020 - einem Jahr, das niemand von uns so vorhersehen konnte. Ein Jahr, in dem vieles auf die Probe gestellt wird und in dem es besonders wichtig ist, auf komplizierte Herausforderungen angemessen und klug zu reagieren. Das mag die Politik in manchen Bereichen durchaus erfolgreich gemeistert haben, andere Bereiche dagegen scheinen völlig aus dem Blickfeld der Politik und der Medien geraten zu sein. Als von den Widersprüchlichkeiten rund um die Soforthilfe betroffener selbständiger Honorardozent in Integrations- und Berufssprachkursen will ich mich hier aber nicht mit den bekannt schwierigen Arbeits- und Entlohnungsbedingungen in der Erwachsenen-und Weiterbildung beschäftigen, sondern einen Appell für eine Rettung der Integrationsmassnahmen starten. Die Situation im August 2020 ist für viele Teilnehmende der Sprachkurse frustrierend und unbefriedigend. Das zuständige Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat den Trägern der Sprachkurse zwar Möglichkeiten geboten, um die Kurse fortsetzen zu können, aber leider haben diese Optionen alle mehr Nach- als Vorteile. 1. Man kann weiterhin wie vor der Corona-Pandemie in großen Gruppen unterrichten. PROBLEM: kaum eine Sprachschule verfügt über ausreichend Räumlichkeiten, in denen die Abstandsregeln eingehalten werden könnten. Vielleicht können einige Kurse so fortgesetzt werden, viele aber nicht und an einen Start neuer Kurse ist kaum zu denken. Eine Lösung durch eine Maskenpflicht während eines Sprachunterrichts, in dem Teilnehmende generell Scheu vor dem Sprechen und Probleme mit der Aussprache haben, halte ich für nicht zielführend. 2. ONLINE-Unterricht im virtuellen Klassenzimmer. PROBLEM: Teilnehmende verfügen oft nicht über die technische Ausstattung, besonders für Teilnehmende mit niedrigem Sprachniveau ist Online-Unterricht aufgrund technischer und sprachlicher Barrieren kaum möglich. Der soziale Kontakt, der für Teilnehmende generell ein großes Problem bei ihren Integrationsbemühungen darstellt, wird dadurch weiter eingeschränkt. 3. Unterricht mit geteilten Klassen: Man hat z.B. eine Klasse mit 20 Teilnehmenden - die werden  dann in zwei Gruppen à zehn TN aufgeteilt. Eine wirklich gute Idee, aber beide Gruppen haben weiterhin nur eine Lehrkraft. Das heißt, die Lehrkraft wechselt ständig zwischen den Räumen sowie zwischen Präsenz-Unterricht und sogenannten Selbstlernphasen.  PROBLEME: die Teilnehmenden sind mehrheitlich unzufrieden, der Träger kann durch jeweils einen zusätzlichen Raum, den er pro Kurs benötigt, deutlich weniger Kurse anbieten. Die Lehrenden dienen als Prellbock der Unzufriedenheit. Was sind die KONSEQUENZEN der aktuellen Situation?  Eine gewisse Anzahl der Teilnehmenden kann die Sprachkurse nicht fortsetzen, an den Start neuer Kurse ist derzeit an vielen Einrichtungen gar nicht zu denken. Diese Situation stellt nicht nur für selbstständige Honorarkräfte eine existentielle Bedrohung dar, sondern auch viele Teilnehmende sehen ihre Zukunftsperspektiven in Deutschland gefährdet.  Die Sprache wird gerne als Schlüssel zur Integration bezeichnet. Ohne ausreichende Sprachkenntnisse werden die Chancen auf einen Ausbildungsplatz, eine Arbeitsstelle oder einen Studienplatz erheblich gemindert. Hoffnungen junger Menschen werden zerstört, die Frustration steigt, die Motivation sinkt. Die Folgen dieser Politik werden bald nicht nur auf dem Arbeitsmarkt gravierende Folgen haben. Was könnte die LÖSUNG sein? Das BAMF sollte auch Kurse mit geringen Teilnehmerzahlen ausreichend finanzieren sowie Kursteilungen mit dann zwei Lehrkräften ermöglichen. Vereinfacht gesagt: Aus bislang einem Kurs werden dann offiziell zwei Kurse. Natürlich kostet das mehr Geld und löst nicht alle Probleme wie Räumlichkeiten, aber gewisse Abstriche in dieser schwierigen Pandemie müssen gemacht werden. Geld, das jetzt investiert wird, sind Investitionen in die Zukunft, von denen die gesamte Gesellschaft profitiert. Sehr geehrte Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, bitte handeln Sie jetzt im Sinne der Zuwanderinnen und Zuwanderer. Lassen Sie das zart wachsende Pflänzchen der teilweise erfolgreichen Integrationsbemühungen der vergangenen Jahre nicht vertrocknen.  Bitte vergessen Sie unsere neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht! Sie brauchen eine Perspektive, sie brauchen qualitativ hochwertigen Präsenzunterricht, um ein anerkannter und sich selbst finanzierender Teil der deutschen Gesellschaft zu werden.                     

Heiko Weiler
675 supporters
Update posted 2 years ago

Petition to An den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags

Hedayatullah muss bleiben!

Hedayatullah Wardak ist 2014 aus Afghanistan nach Deutschland geflüchtet, wo er und seine Familie sowohl von den Taliban, wie auch von der Regierung bedroht werden. Hedayatullahs Vater wurde von den Taliban getötet. Der 27-jährige selbst lebt seit fast fünf Jahren in Schwäbisch Gmünd. Er hat Deutsch gelernt, verfügt über eine Arbeitserlaubnis und ist in der Lage seinen eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten und ein selbstständiges und eigenverantwortliches Leben zu führen. Er ist verlobt, hat Freunde und ist gut in das Gemeinwesen integriert. Im Juli 2017 hat er das Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf bei der Gewerblichen Schule in Schwäbisch Gmünd abgeschlossen. Wie kann es sein, dass ein so gut integrierter Mann wie Hedayatullah in ein Land abgeschoben werden soll, wo ihm und seiner Familie womöglich der Tod droht? Mein Name ist Anja Alexandersson. Ich engagiere mich für die Seebrücke in Freiburg und beschäftige mich privat viel mit der Frage der Integration und der Humanität von Abschiebungen. In diesem Zusammenhang habe ich Hedayatullah kennengelernt und von seiner Geschichte erfahren. Bitte helfen Sie mir Hedayatullah und seine Familie vor der Abschiebung zu retten. Ein gut integrierter junger Mensch darf nicht in die Lebensgefahr abgeschoben werden! Es ist durch psychologische Gutachten belegt, dass Hedayatullah durch seine eigenen Erlebnisse in Afghanistan und auf der Flucht, die konstante Bedrohung seiner Familie und den gewaltsamen Tod seines Vaters schwer traumatisiert ist. In Afghanistan müsste Hedayatullah damit rechnen, von den Taliban umgebracht zu werden. Eine normale, angstfreie Existenz wäre für ihn und seine Verlobte in Afghanistan nicht möglich. Trotz seiner guten Integration und der Gefahr, die ihm im Falle einer Abschiebung droht, wurde Hedayatullahs Asylantrag abgelehnt. Das Härtefallersuchen, das er im Januar 2019 an die Härtefallkommission Baden-Württembergs richtete, wurde vom Innenministerium aus nicht nachvollziehbaren Gründen ebenfalls abgelehnt. Als letztes Mittel hat Hedayatullah nun eine Petition an den Petitionsausschuss des Bundestags gerichtet, in der er auf der Grundlage von § 60 Aufenthaltsgesetz um die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis bittet. Mit ihrer Unterschrift zeigen Sie nicht nur Hedayatullah Ihre Solidarität und Ihren Zuspruch. Andere Abschiebefälle haben gezeigt, dass eine breite Unterstützung durch die Öffentlichkeit großes erreichen kann. Deshalb bitte ich Sie: unterstützen Sie Hedayatullahs Anliegen und unterschreiben Sie meine Petition.  Hedayatullah muss bleiben!

Anja Alexandersson
31,214 supporters
This petition won 2 years ago

Petition to Eingabenausschuß , Eingabenausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft, Thorben Buschhüter, Christiane Schneider, Carola Ensslen, Filiz Demirel, Antje Möller, Ulrike Sparr, Mareike Engels, Geschäftsstelle des Eingabenausschusses, Martina Friederichs, Danial Ilkhanipour, Jasmin Janzen, Hildegard Jürgens, Gerhard Lein, Arno Münster, Jens-Peter Schwieger, Olaf Steinbiß, Ekkehard Wysocki, Kazim Abaci, Birte Gutzki-Heitmann, Jörg Hamann, Carsten Ovens, Wolfhard Ploog, Michael Westenberger, André Trepoll, Christel Nicolaysen, Kurt Duwe

Stoppen Sie die Abschiebung eines gut integrierten jungen Ägypters.

Die Eltern tot? Das eigene Land geprägt von Terror und Krieg? Die meisten von uns können sich nicht vorstellen, wie es sich anfühlt in jungen Jahren seine Eltern zu verlieren oder als Waise ganz alleine das Heimatland verlassen zu müssen, ohne bestimmtes Ziel oder jegliche Zukunftsaussichten. Das jedoch ist die traurige Geschichte von Abdelmoneim.   15 Jahre alt war er, als er seine Eltern verlor. In einem Alter, in dem die meisten jungen Menschen in Deutschland Ihre Füße noch bei Mama und Papa unter dem Tisch haben und noch nie von dem Problem “Alleinsein” gehört haben, war Abdelmoneim schon auf dem Weg nach Deutschland. Allein. Nun, nach fast 4 Jahren, soll er auf unfaire Art und Weise wieder abgeschoben werden! Und das nur, weil er ein Dokument aus Ägypten zu spät erhielt! Das muss verhindert werden! Ich fordere den Eingabenausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft dazu auf, sich dafür einzusetzen, dass Abdelmoneim weiterhin in Deutschland bleiben darf.  Hier in Deutschland ist Abdelmoneim hervorragend integriert; ein Musterschüler auf den ein Ausbildungsplatz in einer Hamburger Bäckerei wartet. In Ägypten steht er wieder vor dem Nichts und fürchtet wegen unerlaubten Grenzübertritts eine Gefängnisstrafe. Wie kann man einem Menschen, der schon ein solches Schicksal hinter sich hat, so etwas antun? Und das in einer Stadt, die doch so für Weltoffenheit und Toleranz steht? Mein Name ist Thorsten Schaubrenner und ich arbeite als Journalist in Hamburg. Bei dieser Arbeit begegnen einem immer wieder interessante Menschen und Geschichten. Die Geschichte von Abdelmoneim jedoch hat mich persönlich sehr berührt. Über junge Menschen wie Abdelmoneim können wir uns in Hamburg freuen. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass er in Hamburg bleiben kann! Und mit mir inzwischen viele Menschen aus ganz Deutschland, die meine Petition bereits unterzeichnet haben. Eve zum Beispiel schreibt: "Abdelmoneim ist eine fleißiger und lieber Arbeitskollege,der immer mit guter Laune zur Arbeit kommt auch wenn es mal stressig bei uns ist. Er zeigt das er arbeiten will und er sollte die Chance bekommen hier in Deutschland leben zu dürfen und seine Ausbildung zu absolvieren." Oder Thomas berichtet: "Ich bin der Privatvormund von Abdelmonein und kenne ihn schon seit 2 Jahren. Abdelmonein ist ein Musterbeispiel an Integration. Alle Leute, die Abdelmonein kennen, sind super begeistert von ihm, weil er so freundlich und so unglaublich motiviert ist. In der Schule und im Betrieb - der ihm ja auch nach 4 Monaten Warten immer noch unbedingt eine Ausbildung geben möchte gibt es nur allerbestes Feedback. Abdelmonein ist eine Bereicherung für unsere Gesellschaft." Romina sagt: "Ich unterschreibe, weil mir eine Freundin, die mit ihm arbeitet erzählt hat, dass er ein guter Mensch ist, nichts Falsches getan hat und nur wegen Papierkram abgeschoben wird." Helfen Sie uns, daß wir noch viel mehr werden? Ich hoffe, Sie sind dabei. Vielen Dank.Thorsten Schaubrenner Trotz Lehrstelle - Ägypter droht Abschiebung - Hamburger Abendblatt https://www.abendblatt.de/hamburg/article215926451/Trotz-Lehrstelle-Jungem-Aegypter-droht-Abschiebung.html

Thorsten Schaubrenner
52,481 supporters