Topic

Homöopathie

2 petitions

This petition won 7 months ago

Petition to Frau Bundesministerin für Landwirtschaft Julia Klöckner, MR'in Dr. Andrea Sanwidi

Erhaltung der Homöopathie in der Tierbehandlung

Petition der Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin e.V. (GGTM) an die Bundesministern für Ernährung und Landwirtschaft für die Erhaltung der Homöopathie und der Therapiefreiheit für Tierärzte in der Tierbehandlung                 Sehr geehrte Frau Bundesministerin Julia Klöckner,   Anlass für diese Petition sind die derzeit  auftretenden, wiederholten massiven Angriffe gegen die Homöopathie als Therapieverfahren, sowie das damit einhergehende geforderte Verbot der Anwendung homöopathischer Arzneimittel in der tierärztlichen Praxis. Für die unterzeichnenden Tierärzte und Patientenbesitzer stellen solche Forderungen eine ernsthafte Beschneidung des therapeutischen Spektrums sowie einen nicht zu tolerierenden Eingriff in die tierärztliche Therapiefreiheit dar. Tierärzte und Tierhalter fordern als Garant für die Gesundheit und für das Wohl unserer Tiere, eine freie Therapieentscheidung der Tierärzte, um für jeden Patienten individuell die bestmögliche Therapiemethode anwenden zu können. Hier sind einige unserer Gründe für die Forderung nach Erhaltung der Homöopathie in der Tierbehandlung: 1.       Die zunehmenden Antibiotikaresistenzen sind eine weltweite Bedrohung für die Gesundheit von Mensch und Tier. Infektionen mit multiresistenten Keimen verlaufen oft tödlich. Laut  Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben in Europa jährlich schätzungsweise über 25 000 Menschen an solchen Infektionen. Auch in der Veterinärmedizin haben wir zunehmend mit multiresistenten Keimen zu tun. Im Juni 2017 hat die EU-Kommission den Europäischen „One Health Action“- Plan gegen antimikrobielle Resistenzen übernommen. Dieser verlangt ausdrücklich, den Einsatz von Antibiotika bei Tieren auf ein Minimum zu reduzieren und unterstreicht die Notwendigkeit für alternative Therapiemethoden. Homöopathie kann bei fachgerechter Anwendung die Verwendung von Antibiotika reduzieren und damit der  Entstehung multiresistenter Keime entgegen wirken. 2.       Homöopathie ist eine ganzheitliche Therapiemethode, die sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen ohne Nebenwirkungen allein oder als begleitende Therapie zu anderen Therapien eingesetzt werden kann. Die Grundlagenforschung an Tieren, Pflanzen und Zellen beweist eindeutig den biologischen Effekt von hoch verdünnten homöopathischen Arzneien. Auch in Versuchswiederholungen konnten diese Ergebnisse bestätigt werden. (Witt CM, Bluth M, Albrecht H et.al. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17544864 3.       Zahlreiche Placebo-kontrollierte Doppelblindstudien belegen die Wirksamkeit und Evidenz der homöopathischen Therapieform.  Diese sind für jeden Interessierten in der IAVH Datenbank jederzeit einzusehen: http://www.homeopathicvet.org/Veterinary_Research_into_Homeopathy/Links_to_Databases.html   Wichtig ist dabei der Einsatz der Homöopathie durch gut ausgebildete und qualifizierte Therapeuten, wie es Tierärzte mit Zusatzbezeichnung Homöopathie sind.   Deshalb bitten wir Sie, sich für den Erhalt der Homöopathie und für den Erhalt der Therapiefreiheit von Tierärzten sowohl in Deutschland als auch in der EU einzusetzen.   Im Namen aller Unterzeichner: Dr. med. vet. Heidi Kübler, 1. Vorsitzende der Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin e.V. (GGTM) Anne-Lore Seyfried, Tierärztin und Leiterin des AK Homöopathie der Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin e.V. (GGTM) Dr. med. vet. Brigitte Hentschel, stellv. Leiterin des AK Homöopathie der Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin e.V. (GGTM) Beatrice Milleder, Tierärztin und National Representative der IAVH (International Association for Veterinary Homeopathy)

Dr.med.vet. Heidi Kübler
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Started 1 year ago

Petition to Dr. Uwe Tiedemann, Dr. Siegfried Moder, Julia Klöckner, Prof. Dr. Axel Wehrend

Keine Homöopathie in der Tierarztpraxis!

Resolution deutscher Tierärzte zur Homöopathie Sehr geehrter Herr Dr. Tiedemann (BTK), sehr geehrter Herr Dr. Moder (BPT), sehr geehrte Frau Ministerin Klöckner (BMEL), sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wehrend (ATF), "Alternativ" rechtfertigt keine Sonderstellung - Evidenz gilt überall, deshalb keine Homöopathie für unsere Tiere! Vor dem Hintergrund dieser Situation fordern die unterzeichnenden Tierärzte: Die Anwendung homöopathischer Präparate in der tiermedizinischen Praxis und deren Verkauf ist weder ratsam noch vertretbar und soll deshalb unterbleiben. Tierärzte sind der Anwendung evidenzbasierter Methoden verpflichtet. Tierärzte sollen direkte oder auch indirekten Behauptungen hinsichtlich der Wirksamkeit der Homöopathie bei der Behandlung medizinischer Konditionen ("hat sich bewährt", "mit Erfolg angewendet", "kann nicht schaden", etc.) unterlassen. Jegliche Aufwertung der Homöopathie soll unterbleiben. Dies beginnt bei der Anbietung und Anpreisung der Methode in der tierärztlichen Praxis. Des weiteren sind betroffen die Zulassung von Publikationen über die Homöopathie in tierärztlichen Fachorganen, ohne auf die Prinzipien der Reproduzierbarkeit und Evidenz der Hypothese zu achten ("Erfahrensmedizin", "Fallberichte"), die Aufwertung der Methode als Wissenschaft durch tierärztliche Ausbildung an den universitären Instituten, die Weiterbildung auf tierärztlichen Fortbildungen und Kongressen, die Mitarbeit in Stiftungen, die sich zum Ziel gesetzt haben, eine Anerkennung der Ideologie als Wissenschaft zu fördern, der Bildung von Fachgruppen und Arbeitskreisen bei der ATF, der DVG und dem BPT und letztendlich der Vergabe der Zusatzbezeichnung "Homöopathie" an Tierärzte durch die Landestierärztekammern. Es ist unverantwortlich, dass Erzeuger von biologischen landwirtschaftlichen Produkten wiederholt, z. B. in der EU-Richtlinie No. 834/2007, Art. 14 und 889/2008, Art 24 dazu verleitet werden, unwirksame homöopathische Produkte evidenzbasierter tiermedizinischer Behandlung vorzuziehen. Insbesondere kann aus der Sicht des Tierwohls der Ersatz einer notwendigen antibiotischen Behandlung von Nutztieren in Bio-Betrieben durch Homöopathika nicht hingenommen werden. Desweiteren fordern die Tierärzte: Homöopathische Arzneimittel sollen nur dann zugelassen oder registriert werden, wenn ihre Wirkung evidenzbasiert belegt ist. Arzneimittel müssen akkurat, simpel und in der Landessprache deklariert sein mit sämtlichen Inhaltsstoffen und deren jeweiliger Menge in der Formulierung. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der Verbraucher aufgrund der zur Zeit üblichen Deklarierung den Ursprung und die Unwirksamkeit der Zubereitung nicht zu erkennen vermag. Werbung und Vermarktung homöopathischer Produkte müssen sich an die Standards für Arzneimittel angleichen: Keine Werbung mit unbewiesenen Behauptungen in Bezug auf Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität ohne reproduzierbare und demonstrierbare Evidenz. Begriffserklärung: unter “Homöopathie” im Sinne dieser Resolution verstehen wir Tierärzte auch Behandlungsmethoden und Produkte, die angelehnt an die Prinzipien der homöopathischen Dilution hergestellt sind: namentlich auch “Homotoxikologie”, “Bach-Blüten”, Präparate der anthroposophischen "Medizin" und “Schüssler-Salze”. #realdrugs4realpets #nohomoepathy4homies

Malte Kubinetz
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