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hebammen

5 petitions

Update posted 4 weeks ago

Petition to Martin Schulz (SPD), Angela Merkel (CDU), Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen), Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen), Sahra Wagenknecht (LINKE), Dietmar Bartsch (Die LINKE), Christian Lindner (FDP), Joachim Hermann (CSU)

Frauen brauchen Hebammen!

Mein Name ist Lina Pauling, ich bin 21 Jahre alt und vor einem Jahr habe ich die Ausbildung zur Hebamme begonnen. Meine Kolleg/innen und ich haben große Freude an dem Beruf, aber wenn wir jetzt nicht auf den Tisch hauen, wird es uns bald nicht mehr geben! Es kann nicht sein, dass… immer mehr Geburtskliniken und Kreißsäle geschlossen werden und Frauen es zur Geburt nicht mehr zur Klinik schaffen. Frauen bei der Geburt alleine gelassen werden müssen. aufgrund der hohen Haftpflichtversicherungen für Hebammen keine Haus- und Beleggeburten mehr möglich sind. Hebammen ihre eigene Familie nicht finanziell absichern können. Überstunden zur Normalität gehören. Gemeinsam haben wir eine Chance das Unheil abzuwenden! Wir fordern die Politiker/innen aller Parteien zur Bundestagswahl 2017 auf, folgende Punkte zur Verbesserung der Situation für Hebammen in die Wahlprogramme und in die Regierungspolitik zu übernehmen: flächendeckende Versorgung mit geburtshilflichen Angeboten Anpassung der Gebührenverordnung für akzeptable Verdienstmöglichkeiten Anhebung des Personalschlüssels bis hin zu einer Eins-zu-Eins-Betreuung Reduktion der Beiträge zur Haftpflichtversicherung flächendeckende Aufklärung der Gesellschaft über den Aufgabenbereich der Hebammen Einstiegsgehalt von 3000€ brutto für Kreißsaal-Hebammen. Jede Frau muss das Recht auf eine Hebamme haben! Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift, damit Sie, Ihre Freund/innen oder irgendwer sonst nicht alleine ist, wenn das Kind kommt. #AufdenTischhauenfürHebammen Vielen DankLina Pauling

Lina Pauling
119,273 supporters
Update posted 1 month ago

Petition to Emilia Müller, Melanie Huml, Dr. Doris Pfeiffer, Hermann Gröhe, Manuela Schwesig

Neuer Aufschrei zur Situation von Geburten in Deutschland

Wieder tritt ein Notstand in deutschen Kreißsälen ein:Das Landkreisklinikum Erding meldet, es könne in den kommenden Sommermonaten Juli, August und September aus Mangel an Beleghebammen, nur von Montag bis Freitag geplante Kaiserschnitte durchführen.Der Landkreis Erding hat 133 747 Einwohner (aktuellster Stand 2015), 2016 gab es 694 Geburten im Klinikum und der Landkreis wächst schnell und hat eine junge Bevölkerung.München meldet schon seit 2015 hoffnungslose Überlastung der Kreißsäle:https://www.welt.de/regionales/bayern/article145385421/Muenchner-Kreisssaele-platzen-aus-allen-Naehten.html Durch das Schließen der geburtshilflichen Abteilung wird es ab Juli nicht möglich sein, im Klinikum Erding auf natürliche Weise zu gebären. Dies ist für Schwangere aus dem Landkreis unzumutbar und ein gravierender Einschnitt in die individuelle und körperliche Unversehrtheit von Mutter und Kind.Geburt ist keine Krankheit. Geburt ist ein lebendiger und natürlicher Prozess. Die heutige Medizin für Notfälle im Hintergrund zu haben, ist ein großer Vorteil. Hier ein Link wo Sie sehen, wie viele Geburtsstationen allein in bayerischen Kliniken schon geschlossen wurden.http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/bad-aibling-entbindung-100.html Diese Entwicklung ist menschenunwürdig und skandalös. Wir Bürger wissen dass genügend Geld da ist, um die Situation zu bereinigen.Niemand hat das Recht, den natürlichen Prozess der Geburt auf einen medizinisch kontrollierten Eingriff zu reduzieren oder ihn durch eine Operation (Kaiserschnitt) zu ersetzen. Wir wollen und brauchen genügend Hebammen, die ohne Stress Geburten in ihrem natürlichen Prozess begleiten und zwar in Kliniken, Geburtshäusern und zu Hause. Grundgesetz Artikel 2 (1): Jeder hat das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt. Wir fordern:1. eine kurzfristige Lösung zur geburtshilflichen Grundversorgung im Kreisklinikum Erding2. die dringende Verbesserung der Entlohnung für Hebammen3. die dringende Erleichterung der Versicherungssituation der Hebammen Beide letztere Punkte sind dafür verantwortlich dass Hebammen sich aus ihrem Beruf zurückziehenund dass zu wenige Frauen den Beruf der Hebamme ergreifen wollen.http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-04/hebammen-krankenhaeuser-geburten-geburtenrate-geburtshilfe Nachdem schon jahrelang bundesweite Protestaktionen wegen der Situation der Hebammen laufen und anscheinend ignoriert werden, richten wir aus aktuellem Anlass diese Petition an bayerische Ministerien und wiederum an den GVK Spitzenverband. Wir bitten aber alle Bürger:Bitte unterstützen Sie uns, damit in Deutschland gesehen wird, dass wir nicht bereit sind, die Geburt kommerziellen Interessen zu opfern! Sehr geehrte PolitikerInnen,bitte nehmen Sie die Bedürfnisse Ihrer Bürger endlich wahr!

Ute Moie
2,050 supporters
Update posted 8 months ago

Petition to Herr Bundesminister Hermann Gröhe, Frau Ministerin Barbara Steffens, Herr Dr. Bernard große Broermann

Verhindern Sie die Schließung der Geburts- und Neugeborenenstation in Sankt Augustin!

An der Asklepios Klinik in Sankt Augustin sollen die Geburtsstation und die Neonatologie, die sich um die medizinische Versorgung von Frühgeburten und kranken Neugeborenen kümmert, geschlossen werden. Die einschneidenden Neuigkeiten erfuhren viele Mitarbeiter der Geburtsstation, die erst vor wenigen Monaten für ihre erstklassige Arbeit von der Zeitschrift FOCUS in die Liste der Top-Geburtskliniken Deutschlands aufgenommen wurde, und ihre Kollegen, noch vor der Mitteilung der Geschäftsführung, durch eine Zeitungsmeldung.  Die Asklepios-Konzernleitung hielt es offensichtlich in dieser Situation nicht für angemessen, im Vorfeld klinikintern mit den betroffenen Mitarbeitern über ihre weitreichende Entscheidung zu sprechen.  Von der drohenden Schließung in Sankt Augustin sind 125 Mitarbeiter betroffen, betriebsbedingte Kündigungen wolle der Konzern „nach Möglichkeit ausschließen". (Quelle: Bonner Generalanzeiger)   Erst vor sechs Jahren war die Geburtshilfe in der Sankt Augustiner Klinik gestartet – in einem mehr als 1200 Quadratmeter großen Neubau auf den bestehenden Operationssälen.  Rund 1000 Geburten betreuen die Mitarbeiter pro Jahr, 42 Prozent davon sind Kaiserschnittgeburten. Die Personaldecke ist dünn, Überstunden der Regelfall und der Teamgeist trotz allem fantastisch! Hier arbeiten großartige Ärztinnen und Ärzte, leidenschaftliche Hebammen und Krankenschwestern und tolle Helferinnen und Helfer! Würde die Schließung durchgesetzt, könnten im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis demnächst nur noch nur noch in den Krankenhäusern in Troisdorf, Sieglar und Bad Honnef Kinder zur Welt kommen. Für werdende Eltern in der Region eine dramatische Entwicklung, denn im Notfall sind die Entfernungen zur nächsten Entbindungsstation entscheidend! Mit der Spezialisierung komme die Asklepios Klinik „dem politischen Willen nach Spezialisierung in klinischen Bereichen nach“, heißt es. Es sei ein strategischer Schritt, die Wirtschaftlichkeit spiele keine Rolle.  Bitte verhindern Sie, dass sichere Geburten und die Gesundheit von Neugeborenen und Müttern in der Region gefährdet werden und machen Sie die Entscheidung rückgängig!

Daniel von Rosenberg
38,632 supporters
Update posted 11 months ago

Petition to Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig

Den Beruf der Hebamme retten - Mit nur fünf Forderungen an die Politik

Eine Schiedsstelle hat zugunsten der Versicherungswirtschaft einen Gebührenvertrag bestätigt der den Hebammen Handlungsspielraum beschneidet, obwohl dieser Handlungsspielraum durch ein Bundesgesetz seit vielen Jahrzehnten gesichert ist. So entsteht der Skandal im Rechtsstaat, dass ein Gebührenvertrag ein Gesetz hintergeht, und Gesundheitsdiensleistungen von  Kaufleuten entschieden werden. Natürlich haben Versicherungskaufleute andere Entscheidungskriterien als Gesundheitsfachleute, aber wenn es um Mutter-Kind-Gesundheit geht sollte der Sachverstand nach evidenzbasierter Medizin entscheiden.  Daher ist von der Politik zu fordern, dass ministerielle Beschlüsse die Grenzen des Verhandelsbaren im Streit um die Hebammenbezahlung festlegen.   Die Grenzen des Verhandelbaren müssen sein: 1. eigenständiges Diagnostizieren, Behandeln und Weiterleiten von Frauen mit gesundheitlichen Risiken 2. keine Bevormundung der Hebammen durch Fachärzte, die in ihrem Ausbildungsgang die Begleitung von gesunden Geburtsprozessen gar nicht kennen lernen 3. eine gerechte und transparente Gebührenstruktur, die Leistungen nach Zeitfaktor bezahlt (Hebammenhilfe immer nach angefangenen halben Stunden, nicht nur vor der Geburt) 4. Hebammenhilfe sollte im ganzen ersten Lebensjahr des jüngsten Familienmitglieds mit einem kleinem Terminkontingent selbstverständliche Kassenleistung sein 5. die Haftpflichtversicherungsprämien müssen gedeckelt werden - ein staatlicher Haftpflichtfond muss die Sicherheit der außerklinischen Geburtshilfe auch für Ärzte abdecken (siehe diverse Modelle aus dem europäischen Umland) Der durch Schiedsstellenbeschluss seit dem 12. November 2015 gültig gewordene Hebammengebührenvertrag widerspricht den ersten vier Punkten und damit auch im ersten Punkt dem Bundeshebammengesetz. In dieser Situation ist Frauen in unserer Gesellschaft das Selbstbestimmungsrecht beschnitten, weil die vollumfängliche Hebammenhilfe mangels Kostenträger nicht mehr zur Verfügung steht. Bitte bestätigen Sie mit Ihrer Unterschrift die Forderungen an die Politik, damit Sachverstand die Gesundheitspolitik bestimmt, und nicht der Kommerz. Damit auch unsere Enkelkinder noch von Hebammen betreut werden können.  

Birgit Przyrembel
7,335 supporters