Topic

Gerechtigkeit

23 petitions

Update posted 3 months ago

Petition to Ilse Aigner, Markus Söder

Kitas und Schulen müssen offen bleiben - auch bei lokalen Lockdowns

Kitas und Schulen müssen offen bleiben - auch bei lokalen Lockdowns UPDATE: Die Petition bleibt aktuell. Auch, wenn die neuesten politischen Beschlüsse beinhalten, dass Kitas und Schulen offen bleiben sollen, zeigen uns zwei bayerische Landkreise, nämlich der Berchtesgadener und Rottal-Inn, dass dies in der Realität schnell anders aussehen kann. Dort waren gerade Kitas und Schulen von der Schließung betroffen.Wir bleiben deswegen dran, um zu zeigen, dass die Priorität wirklich auf den Kindern liegen muss, schon allein damit sich soziale Ungleichheiten nicht noch weiter vergrößern. Und Kinder brauchen einfach Kinder.  Nach dem ersten Lockdown im Frühjahr schienen sich Politiker*innen aller Parteien einig:Bei einem erneuten Lockdown dürfen nicht wieder die Kinder und deren Familien durch Schließungen der Einrichtungen darunter leiden. Unter der Federführung des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat eine Expert*innengruppe Leitlinien für die Schulen erarbeitet. Auch in diesen ist das Ziel klar formuliert: „Komplette Schulschließungen dürfen nur ein letzter Schritt im Rahmen eines Ausbruchsmanagements sein, wenn es nachweislich zu vermehrten Übertragungen innerhalb der jeweiligen Einrichtung gekommen ist.“(Zitiert aus den Leitlinien des LGL, S. 37)  Es gibt inzwischen eine Reihe von Studien, die zeigen, dass Kinder insbesondere im Kita-  und Grundschulalter nicht die Treiber der Infektionsverbreitung sind. (Siehe dazu die neueste Studie der Charité, die Corona-Kita-Studie des Deutschen Jugendinstituts mit dem RKI und die Stellungnahme des Dachverbands der kinder- und jugendmedizinischen Gesellschaften vom 4.8.2020) Allerdings gibt es eine Reihe von Hinweisen, welche enormen Auswirkungen die Kita- und Schulschließungen während des ersten Shutdowns auf Familien und insbesondere Kinder und Jugendliche in den unterschiedlichen Bereichen wie Bildung, physische und psychische Gesundheit hatten.Deswegen fordern wir*:Es darf auch bei lokalen Lockdowns keine Schließungen von Kitas und Schulen geben. Es sei denn, die Schule selbst ist der Hotspot. Es muss auch Lösungen für Risikopatient*innen innerhalb der Schulfamilie geben - so kann z.B. eine Lehrkraft weiter Online-Unterricht geben, wenn sie gefährdet ist. Wir fordern das Parlament und die Staatsregierung des Freistaats Bayern auf, dafür Sorge zu tragen, dass ihre eigenen Richtlinien umgesetzt werden.Irland ist uns da gerade Vorbild. Trotz eines rigiden Lockdowns bleiben dort Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen offen.Premierminister Martin sagt dazu sinngemäß: Wir können und wollen nicht zulassen, dass die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen ein weiteres Opfer dieser Krankheit wird. Das muss auch für Bayern gelten  Wer sind "wir": (zunächst Einzelpersonen in alphabetischer Reihenfolge, dann Organisationen) Kathrin Buchner, Redakteurin, Teamleiterin Digital PULS, BR Dr. Jana Heinz, PD, Soziologin Prof. Johannes Hübner, Kinder-und Jugendarzt, InfektiologeHermann Imhof, MdL a.D.Wolfgang Krebs, KabarettistProf. Dr. Thomas Lang Vors. VLKKD Bayern Prof. Dr. Jörg Maywald, Geschäftsführer Deutsche Liga für das KindProf. Holm Putzke, Bezirksvorsitzender des Arbeitskreises Juristen NiederbayernGerd Schulte-Körne, Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie, LMU Anna Schweda, Erziehungswissenschaftlerin, DJI e.V.Reserl Sem, MdL a.D.Claudia Stamm, Journalistin, MdL a.D.Prof. Dr. Christian Wieg, 2. Vors. VLKKD Bayern ​Organisationen: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte Landesverband Bayern e.V. (BVKJ), Vorsitzender Dr. Dominik A. Ewald  Familien in der Krise, Anna WildeggerFuture for children gGmbH, GF Franz Xaver HirtreiterKinder brauchen Kinder, Sabine KohwagnerSüddeutsche Gesellschaft für Kinder – und Jugendmedizin e.V.      

Claudia Stamm
11,133 supporters
Update posted 1 month ago

Petition to Hu­ber­tus Heil, Christine Lambrecht, Bundestag

Endlich ein Anti-Mobbing-Gesetz für Deutschland!

Die Würde des Menschen ist auch am Arbeitsplatz unangreifbar! Warum ich endlich ein Anti-Mobbing-Gesetz für Deutschland fordere? 1.    kurz gesagt: Mobbing macht krank Mobbing tötet Mobbing ist teuer 2.    persönlich gesagt: Mir ist es mit 44 Jahren passiert, nach 11 Jahren Betriebszugehörigkeit. Ich war eine hochmotivierte Mitarbeiterin mit ausgezeichneten Arbeitszeugnissen und sehr beliebt bei den Projektpartnern. Meine neue Vorgesetzte nahm es mit der Wahrheit nicht so genau und als sie merkte ich mache nicht mit, wurde mein berufliches Leben zur Hölle. Ich habe diesen Vorfall schon zu einem sehr frühen Stadium an die Personalabteilung, Vertrauensperson, Betriebsrat und der Chefin meiner Vorgesetzten gemeldet ohne dass jemand aktiv eingegriffen hat und sie aufgehalten hat. Schließlich wurde ich durch den ständigen Gewissenskonflikte und den enormen psychischen Stress mehrfach krank. Da das Management oft seiner Verantwortung nicht nachkommt muss der Staat eingreifen!  3.    in ausführlicher Form: Selbst die Definition ist den meisten Menschen nicht klar Es gibt fast 2 Millionen Mobbingopfer in Deutschland Es gibt bis zu 2000 Suizidfälle jährlich, die auf das Konto von Mobbing gehen (das sind mehr als Drogentote) Der Deutsche Gewerkschaftsbund beziffert den mobbingbedingten volkswirtschaftlichen Schaden auf jährlich bis zu 25 Milliarden Euro Mobbingopfer können sich aus eigener Kraft, ohne fremde Hilfe nicht befreien. Es gibt meist keine Konsequenzen für die Täter. Die Zahl der Mobbingfälle wird sich erst drastisch reduzieren, wenn die Tätern Konsequenzen erfahren (Kündigung, Abmahnung, Freiheitsstrafe, Geldbuße) Anti-Mobbing-Strafgesetze gibt es bereits in Frankreich, Serbien, Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, Belgien, die Niederlande und der Schweiz Ein solches Gesetz ist dringend erforderlich, immerhin hat die EU-Kommission bereits im Jahr 2001 Mobbing als „psychische Gewalt“ bezeichnet.  In Deutschland gehen 95 % der Mobbingprozesse wegen zersplitterter Rechtslage  verloren!  Laut Psychologen sind Mobbingtäter meist hochgradig narzisstisch. Das bedeutet man kämpft gegen ein "Monster" in einem sehr ungleichen Kampf und deshalb brauchen wir die Hilfe des Staates! Der Arbeitgeber kommt (gemäß § 241 BGB) seiner Fürsorgepflichten gegenüber seinen Arbeitnehmern nicht immer nach. Es ist erschreckend wie ungerne sich das Management um ein Mobbingfall kümmert. Mobbing verursacht verschiedene physische und psychische Krankheiten, wie  chronischen Stress, Schlafstörungen, Magenkrämpfe, Depressionen, ... Kollegen wissen nicht was sie tun sollen und halten sich lieber raus. Manche wollen aber auch sich selbst vor Übergriffen schützen.  Wenn sich Betroffene gerichtlich wehren, dann geht es ihnen vor allem darum, dass die erfahrene psychische Gewalt klar benannt und anerkannt wird.  Nicht einzelne Handlungen bestrafen sondern Mobbing als Ganzes. Zur Zeit können strafrechtlich nur einzelne Handlungen (Körperverletzung §§ ff. 223 StGB, Beleidigung / üble Nachrede §§ 185 ff. StGB oder Nötigung § 240 StGB) geahndet werden. Die folgenden Beispiele zeigen aber, daß die meisten Mobbinghandlungen durch diese Gesetze nicht abgedeckt werden.https://www.capital.de/karriere/20-anzeichen-fuer-mobbing-durch-den-chef http://www.psychokrieg.de/artikel/www.psychokrieg.de-Die_45_Mobbing-Handlungen_nach_Leymann.htm Mobbing muss als kriminelle Handlung behandelt werden. Es gehört genauso in den gesellschaftlichen Fokus wie der Missbrauch.  Es ist ein Menschenrecht einen Anspruch auf ein faires Gerichtsverfahren zu haben und das haben wir Opfer nur, wenn Mobbing als Ganzes vor Gericht behandelt wird und nicht nur einzelne Taten.  Bitte helft mit Eurer Unterschrift, damit wir Mobbingfälle in Deutschland drastisch reduzieren können! Unterzeichnen - Teilen - die Gesellschaft verbessern Eine vorläufige Version mit Ideen für ein Gesetzesentwurf könnt ihr anschauen unter: https://docs.google.com/document/d/1IhaZKlX_mqk9QTTDZOyQ5rT03WzXDiu4Ovb6W4A3V34/edit?hl=de Tausend Dank!!!    

Imola Aprill
23,806 supporters
Started 9 months ago

Petition to Susanne Eisenmann, Angela Merkel (CDU), Kultusminesterium Baden-Würrtemberg, Susanne Eisenmann, Winfried Kretschmann

Ausfall der Abschlussprüfungen in Baden-Württemberg

Aufgrund der aktuellen Situation stehen die Schüler und Schülerinnen in Baden-Württemberg stark unter Druck. Wir bitten die Politiker die Sorgen der Schüler und Schülerinnen ernst zu nehmen und ihnen mit etwas Fairness entgegen zu kommen, in dem sie die Prüfungen für das Jahr 2020 entfallen lassen. Die Schüler und Schülerinnen sind derartig Traumatisiert, da sie solch eine Pandemie nicht gewohnt sind und es komplettes Neuland ist. Unteranderem kommen sie mit dem Schulstoff nicht zurecht, Themen müssen selbst erarbeitet und teilweise selbst beigebracht werden, darüber hinaus ist der Unterricht über dem Handy oder dem Computer nicht vergleichbar wie ein realer Unterricht und gezielte Fragen können nicht genau beantwortet werden durch die begrenzte Zeit. Diese Situation ist für alle bedauerlich, allerdings sollten wir den Schüler und Schülerinnen eine best mögliche Alternative geben da diese Situation sie teilweise auch psychisch belastet. Die letzten Schuljahre sind mit diesem nicht zu vergleichen die Schüler und Schülerinne haben kaum Zeit um mit ihren Aufgaben fertig zu werden. Oftmals bekommt man keine schnelle oder eine verzögerte Antwort von den Lehrkräften. Es ist eine große Entscheidung und braucht einige Zeit, dennoch ist es eine plausible Lösung, umso die vermutlich drastisch sinkenden Noten zu minimieren. Eine Alternative wäre Es die bisher erbrachten Leistungen als Abschluss Noten zu verwenden. Denn wie einige behaupten, solle man sich jederzeit bemühen und volle Leistung bringen. Aber solch eine Krise ist diesmal nicht nur wirtschaftlich sondern auch psychisch belastend.Wir bitten Sie diese Petition zu Unterschreiben und somit den Schüler und Schülerinnen im Bundesland Baden-Württemberg zu helfen und ihnen ein bisschen Fairness entgegen zu bringen.

Schüler für Gerechtigkeit
194 supporters
Started 10 months ago

Petition to Senatsverwaltung für Bildung

Keine MSA-/ eBBR-Prüfungen während der Coronakrise!

Am 18.03.2020 bezeichnete Bundeskanzlerin Angela Merkel die Coronakrise als die größte Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg. Eine Pandemie ist eine extreme Belastung für die Gesellschaft - und einige Experten meinen, dass wir uns erst an dessen Anfang befinden. Es ist davon auszugehen, dass uns der derzeitige Ausnahmezustand noch die nächsten Monate begleiten werden muss. ​Die Maßnahmen der Regierungen sind u.a. Ausgangsbeschränkungen, ein Kontaktverbot und leider auch die Schließung der Schulen. Ironischerweise hält der aktuelle Plan an den eBBR- und MSA-Prüfungen im Mai fest.In unseren Augen ist es jedoch aufgrund der absoluten Ausnahmesituation unmöglich, faire und „normale“ Bedingungen der eBBR- bzw. MSA-Prüfungen zu garantieren. Wir fordern deshalb, dass alle Schüler*innen der Jahrgangsstufe 10 im Schuljahr 2019/20 den MSA bzw. die eBBR ohne Prüfungen erhalten.Voraussetzung ist dafür, dass die Schüler*innen die Versetzungskriterien nach §31 der Sek I-VO Berlin erfüllen. Weiterhin fordern wir, dass der Zeugnisdurchschnitt der zehnten Klasse die MSA- bzw. eBBR-Abschlussnote ersetzt und ein Ausgleich mithilfe der Prüfung in besonderer Form möglich bleibt. Diese ist freiwillig abzulegen und geht mit 10% in den MSA bzw. in die eBBR ein. Weiterhin ist eine digitale oder postalische Ablegung dieser Prüfung gefordert. Die Prüflinge sollten die Möglichkeit erhalten, die Prüfungsform der Prüfung in besonderer Form zu wechseln. Dies dient dazu, die Möglichkeit eines Ausgleichs auch Schüler*innen aus Haushalten ohne Internetzugang und/oder Computer zu gewährleisten. Begründung: 1. Laut führender Virologen wird die Pandemie zum Zeitpunkt der meisten Prüfungstermine noch kein Ende gefunden haben.(1) Selbst bei einer Aufteilung der Schüler*innen auf mehrere Räume, besteht z.B. bei der Nutzung der Sanitäranlagen weiterhin Infektionsgefahr. Auch der Schulweg stellt dahingehend eine Gefahr dar. Familienmitglieder, welche zu einer Risikogruppe gehören, werden damit einer besonders großen Gefahr ausgeliefert. 2. Durch die Schulschließung und das Kontaktverbot sind gewöhnliche Lernbedingungen nicht gegeben. Offensichtlich ist, dass durch den Ausfall der letzten Schulwochen den Schüler*innen einiges an relevantem Prüfungsstoff fehlt. Die Strategie des „digitalen Unterrichts“ ist derzeit ein schlechter Ersatz, da die notwendigen Strukturen leider nur in wenigen Schulen vorhanden sind. Des Weiteren verhindert das Kontaktverbot beliebte Lernkonzepte wie bspw. Nachhilfe oder Lerngruppen. 3. Die Pandemie belastet die Psyche jedes*r Schüler*in. Durch die aktuellen Maßnahmen zum Eindämmen der Neuinfektionen ist ein gesunder Geisteszustand der Schüler*innen nicht garantiert. Viele leiden unter der sozialer Isolation und der Angst vor einer Infektion. Keine*r der Prüflinge kann sich voll und ganz auf den Lernprozess konzentrieren. Verstärkt werden die mentalen Probleme durch mögliche schädliche Familienstrukturen. Diese zusätzlichen Stressfaktoren verhindern chancengleiche Voraussetzungen für eine eBBR- oder MSA-Prüfung. Gerade Schüler*innen, die schon vor der Coronakrise unter psychischen Krankheiten litten, sind durch die anstehenden Prüfungen einer unzumutbaren Extremsituation ausgesetzt. 4. Manche Familien leiden momentan unter großer Existenzangst - sie haben finanzielle oder sogar existenzielle Probleme. Schüler*innen aus diesen Familien wird es ebenfalls schwer fallen, ihre Konzentration im angemessenen Maße auf die bevorstehenden Prüfungen zu richten. Gerechte Prüfungen sind in dieser Extremsituation nicht zu garantieren, wie die vorherigen Argumente zeigen.Wir bitten deshalb die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie unsere Forderung ernst zu nehmen und bestmöglich umzusetzen. Zum Wohl der Schüler*innen, Lehrkräfte, aller Angehörigen und der gesamten Gesellschaft.   1 https://www.tagesschau.de/inland/pandemie-101.htmllsaberlin.de 2 Formulierungen und Argumentation der gesamten Forderung ist teilweise orientiert an den offenen Brief des Abiturjahrgang des Andreas-Gymnasium in Friedrichshain/ Kreuzberg Hier eine weitere sehr wichtige Petition bzgl. des Abiturs während der Coronakrise: http://chng.it/ZSQNk9J9fq  

Landesschüler*innenausschuss Berlin
1,985 supporters