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Flüchtlingshilfe

9 petitions

Update posted 2 months ago

Petition to Angela Merkel (CDU), Dr. Gerd Müller, Heiko Maas, Dr. Bärbel Kofler, Horst Seehofer

Geflüchtete Menschen in Bosnien nicht erfrieren lassen: Bundesregierung muss jetzt handeln

Englische VersionWinter 2020/21. Während nun seit fast einem Jahr die Augen der Welt auf das Coronavirus gerichtet sind, harren einen weiteren Winter geflüchtete Menschen an den EU-Außengrenzen in bitterer Kälte und unter menschenunwürdigen Umständen aus.  Die bosnisch-kroatische Grenze ist zum Brennpunkt der Balkanroute geworden. Dort leben derzeit knapp 3.000 Menschen (in ganz Bosnien und Herzegowina doppelt so viele), oft ohne Obdach, in Wäldern, mit Zelten, unter Plastikplanen oder in Lagern ohne Strom und Wasser. Am 23. Dezember 2020 folgte die furchtbare Nachricht, dass durch den Brand des Lagers Lipa weitere Tausende obdachlos geworden sind. Tagtäglich sind die Geflüchteten nicht nur den Gefahren des Virus ausgesetzt, sondern müssen um ihr Überleben kämpfen. Berichte über gewaltvolle Pushbacks und Menschenrechtsverletzungen durch die kroatischen Grenzschutzbehörden häufen sich. An den Außengrenzen der Europäischen Union werden so fast täglich Menschenrechte verletzt und gemeinsame, demokratische Werte mit Füßen getreten.  Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es für niemanden eine leichtfertige Entscheidung ist, die Heimat zu verlassen, um fernab von allem, was man kennt, ein neues Leben zu beginnen. Als in den 90er Jahren der Krieg über Jugoslawien hereinbrach, machte ich mich mit meinen Eltern auf den Weg ins sichere Deutschland. Hätten damals solche Zustände geherrscht, wie es derzeit an den Außengrenzen der Europäischen Union der Fall ist, wäre ich heute sicherlich nicht hier. Ich möchte mir gar nicht vorstellen müssen, wie es mir und meiner Familie ergangen wäre. Die an der bosnisch-kroatischen Grenze gestrandeten Menschen sind hingegen meist völlig auf sich allein gestellt. Zwar hat die EU mehrere Millionen Euro an Hilfsmitteln für Bosnien und Herzegowina zur Verfügung gestellt um die Geflüchteten adäquat zu versorgen. Dennoch scheint das Geld nicht dort anzukommen, wo es am dringendsten benötigt wird. Denn Bosnien ist noch immer von Krieg und Armut gezeichnet, und kämpft mit weitreichenden politischen und systemischen Problemen. Es gibt nur wenige, kleine Organisationen und Freiwillige, die trotz des offiziellen Verbots durch die bosnisch-herzegowinische Regierung, weiterhin Hilfsangebote für Geflüchtete bereitstellen, wie SOS Bihać oder SOS Balkanroute. Ihre Arbeit ist oft nur unter erheblichen Risiken für die Helfer:innen möglich und muss zum Teil geheim gehalten werden, um sich vor Übergriffen durch fremdenfeindliche Gruppen zu schützen.  Versuche die Grenze in die EU zu überqueren, um dort Schutz zu suchen und vom europäischen Asylrecht Gebrauch zu machen, werden durch kroatische Grenzschutzbehörden unter Einsatz körperlicher Gewalt gezielt abgewehrt. Videomaterial dokumentiert die brutalen Misshandlungen. Dabei bekennen sich die Mitgliedsstaaten zu “einem menschenrechtlich begründeten Flüchtlingsschutz”und das Grundrecht auf Asyl. Doch diese Menschenrechtsverletzungen sind ein klarer Widerspruch hierzu. Die EU toleriert dieses Verhalten Kroatiens nicht nur, sie profitiert vor allem von seinem Abschreckungseffekt und macht sich hierbei zur Komplizin dieser Menschenrechtsverletzungen.  Als größter Volkswirtschaft wird Deutschland hierbei eine besondere Rolle zuteil. Deutschland hat die Möglichkeit ein deutliches Zeichen zu setzen. Sie muss nur genutzt werden! Erst kürzlich, nach dem verheerenden Brand in Moria, haben sich etliche deutsche Kommunen zur Aufnahme weiterer Flüchtlinge bereit erklärt - jedoch ohne, dass die Bundesregierung nun tätig würde.  Damit dürfen wir uns nicht zufrieden geben! Wenn wir nicht jetzt etwas tun, werden viele Menschen den Winter an der Grenze nicht überleben! Lasst uns gemeinsam die Bundesregierung dazu auffordern, sich zur sofortigen Aufnahme weiterer Geflüchteter, die in Bosnien und Herzegowina gestrandet sind, zu verpflichten. sich auf EU-Ebene für die Einhaltung geltender Konventionen einzusetzen, indem Mitgliedstaaten, die gegen diese verstoßen entsprechend sanktioniert werden. auf eine Neuausrichtung der europäischen Asylpolitik und auf deren zeitnahe Umsetzung zu drängen, damit die Bürde nicht einzig bei den Staaten entlang der europäischen Außengrenzen liegt. Darin sollte auch eine verbesserte Transparenz im Umgang mit Finanzhilfen verankert sein, damit lokale Hilfsorganisationen hieran beteiligt werden können. Die europäische Staatengemeinschaft hat es auf dem Balkan bereits einmal versäumt eine humanitäre Katastrophe zu verhindern. Knapp 25 Jahre später verschließen die führenden Politiker:innen ihrer Mitgliedstaaten erneut die Augen davor, was vor den Toren der Europäischen Union passiert.  Bitte unterstützt diese Petition, damit wir an ihrer Situation gemeinsam etwas ändern können!  Organisationen vor Ort: SOS Bihac  SOS Balkanroute Dokumentation der brutalen Misshandlungen:  1; 2; 3; 4; 5; 6; 7; 8 Quellen:https://www.tagesschau.de/ausland/fluechtlinge-bihac-bosnien-lager-garaeumt-101.html https://www.borderviolence.eu/balkan-region-report-november-2020/ https://www.stern.de/politik/ausland/bosnien--im-niemandsland--gestrandet-an-der-grenze--eine-reportage-9517770.html https://www.dw.com/de/die-verantwortung-europas/a-55895836 https://www.deutschlandfunkkultur.de/bosnien-und-herzegowina-europas-verlorener-staat.979.de.html?dram:article_id=413512 https://orf.at/stories/3166504/ https://www.tagesschau.de/ausland/europa/bosnien-lipa-reportage-101.html https://www.bpb.de/apuz/222202/menschenrecht-asyl?p=all https://www.deutschlandfunkkultur.de/kommunen-moechten-fluechtlinge-aufnehmen-buergermeister.1008.de.html?dram:article_id=486115

Eva Podgoršek
43,845 supporters
Decision maker responded 1 month ago

Petition to Lisa Badum, Shell, Herr Filippo Grandi UNHCR der internationale Flüchtlingsschutz., Dr. Gottfried MUSGER, Herr Ben van Beurden, Dr. Fabian Ziegler, Peter Altmaier, Angela Merkel, Lorenz Gösta Beutin, Ralph Lenkert

Shell & Nigeria: Ökozid weltweit strafbar machen! „Profitgier raubt Heimat!“

Deutsch / Englisch Ökozid zerstört die Lebensgrundlagen der Menschen. Wo viele nur eine Shell Tankstelle sehen, sieht Peter Emorinken-Donatus die Ursache für den Niedergang seiner Heimat Nigeria. “Jeden Tag, wenn ich mich wasche, begrüßen mich meine Narben. Wer bei Shell kauft, kauft Ogoni-Blut!”, sagt er. Peter musste aus Nigeria fliehen und kämpft seit mehr als 30 Jahren gegen Shell. Seit 2020 ist Peter  Vorstandsvorsitzender des neu gegründeten Vereins Pay Day Africa International, der diese Petition gestartet hat. Umweltexperten schätzen die Zahl der Ölunfälle seit 1958 auf mehrere Zehntausende, mit mehreren Milliarden Litern ausgelaufenes Rohöl - das einstige Naturparadies Nigerias wurde in eine Hölle auf Erden verwandelt. Das Grundwasser ist so massiv verseucht, dass die konventionelle Wasserversorgung nicht mehr gewährleistet werden kann. Im Jahr 2011 stellte die WHO eine extrem hohe Konzentration von C02 und Benzol im Grundwasser fest, mehr als 900 Mal höher als die international erlaubten Grenzwerte, und 1.000 Mal mehr als die vom Staat selbst festgelegten Grenzwerte. Mehrere Millionen Tonnen CO2 werden jährlich durch das offene Abfackeln von Gas in die Atmosphäre freigesetzt, während die globale Erderwärmung den Menschen weltweit existentielle Sorgen bereitet. Ökozid ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wenn gleich es derzeit noch nicht als Verstoß im römischen Statut aufgenommen wurde! Jährlich müssen Hunderte Menschen aus dieser Hölle fliehen, setzen Leben aufs Spiel dabei, zahlen Unmengen an Summen und werden dann als Wirtschaftsflüchtling reduziert. Umweltschützer und Aktivisten die versuchen vor Ort dagegen anzukämpfen, werden hingerichtet oder verhaftet. Einer der bekanntesten unter ihnen war Ken Saro-Wiwa. Peter Emorinken Donatus konnte aus Nigeria fliehen. Er erklärt, warum nicht nur Kriege und Konflikte, sondern auch die Gier der westlichen Wirtschaft nach Rohstoffen das Leben in den Herkunftsländern unmöglich machen: “Wer flieht, flüchtet vor einem Täter. Im Krieg ist das offensichtlich, Kriegsgeflüchtete können meist einen oder mehrere Aggressoren benennen, die ihnen das Leben in der Heimat unmöglich gemacht haben. Anders ist es bei sogenannten Wirtschaftsgeflüchteten, die nach hiesiger Gesetzeslage kein Recht auf Asyl haben: Ihr Problem ist eine gesichtslose Wirtschaft, ihr Leiden eine Nebenwirkung des globalen Marktes und deshalb scheinbar niemandes Schuld.” Mit dieser Petition klagen wir – vom Verein Pay Day Africa International – an und fordern: Einsatz der gleichen operativen Standards der Ölmultis im Westen und in ölreichen Regionen in Afrika Sofortige und konsequente Sanierung der Umweltschäden Ökozid zum Völkerrechtsverbrechen erklären, also als fünftes Verbrechen gegen den Frieden anerkennen CEOs haftbar machen!Genfer Flüchtlingskonventionen reformieren: Klima & Umweltflucht als Fluchtgrund Angemessene Entschädigung für betroffene Personen und Regionen – jetzt! Helfen Sie uns – Pay Day Africa International und Peter Emorinken-Donatus – diese Forderungen öffentlich zu machen! Wir wollen Gerechtigkeit für die Menschen in Nigeria und unser aller Zukunft und die unserer Kinder sichern!  Hier  findet Ihr weitere Informationen: Artikel “Nigerias Militärregime tötet weiter” Taz, 1996 Artikel “Profit raubt Heimat”, Greenpeace Magazin) Artikel: Ökozid im Nigerdelta – Westliche Rohstoffpolitik ist in Nigeria eine Ursache für Flucht und Migration, inkota.de Artikel: Der Shell-Konzern ist schuldig, neues-deutschland.de Video-Konferenz: “Nigeria und Shell: Die Macht, das Öl und der Tod. Ein Fall kolonialer Kontinuität”, youtube.com Video-Konferenz: Ökozid in Nigeria - Flucht & Migration als Folge westlicher Rohstoffpolitik, youtube.com  Hier erreicht ihr uns:  Facebook Twitter E-Mail

Pay Day Africa International
23,961 supporters
Started 1 year ago

Petition to Liebe Spender*innen

Werden Sie Zeltpate - Helfen Sie minderjährigen Geflüchteten auf den griechischen Inseln !

Liebe Freundinnen und Freunde, alle, die es wissen wollen, haben inzwischen vom Flüchtlingselend auf den griechischen Inseln nahe der Türkei gehört und Bilder von Sommerzelten und Plastikplanen im Matsch und Dreck gesehen. Besonders berüchtigt ist Moria auf Lesbos https://www.proasyl.de/news/albtraum-moria/ Im  letzten halben Jahr ist die schon lange andauernde Überbelegung des Lagers, das ursprünglich für 2.500 Personen errichtet wurde, sprunghaft auf 21.000 Menschen gestiegen. Davon sind 40% Kinder und unbegleitete minderjährige Jugendliche. Die Geflüchteten müssen auf den Inseln ein Jahr und länger ausharren, während sie auf ihre Asylanhörung warten. Die Verzweiflung über die unmenschlichen Lebensbedingungen wächst und wird immer explosiver.Die Politik ist unfähig oder unwillig, Abhilfe zu schaffen. In dieser schier hoffnungslosen Situation hat der Berliner Verein „Respekt für Griechenland e.V.“ http://respekt-für-griechenland.de/, der sich seit 2015 auf Lesbos und seit 2016 in Athen um Geflüchtete kümmert, kurzfristig die Aktion Zeltpaten gestartet. Empfänger sind vorrangig unbegleitete Minderjährige und Familien mit Kindern. Ihnen wollen wir es ermöglichen, ihre völlig unzureichende Ausrüstung gegen  winterfeste Zelte, dicke Isomatten und warme Schlafsäcke auszutauschen. Werdet „Zeltpaten“!Leitet diesen Spendenaufruf an Freunde und Bekannte weiter!Jedes einzelne Zelt, jeder Schlafsack und jede Isomatte lindert die Not von Familien mit Kindern oder von unbegleiteten minderjährigen Jugendliche. Spendenkonto bei der GLS Bank speziell für Zeltpaten:Respekt für Griechenland e.V.(Für Spendenbescheinigungen bitte die Adresse angeben)IBAN: DE31 4306 0967 1175 7746 05BIC: GENODEM1GLSKontakt Herbert Nebel, nebelherbert@t-online.de Zur Durchführung der Aktion ist Claus Kittsteiner von RfG – ein seit vielen Jahren erfahrener Flüchtlingshelfer und Griechenland-Kenner, https://clauskittsteiner.wordpress.com/ – im Auftrag und auf Kosten unseres Vereins nach Griechenland gereist. In Athen kauft er Zelte, Schlafsäcke sowie Isomatten. Die Waren bringt er selbst nach Lesbos und auf andere Inseln. Die Aktion Zeltpaten finanziert sich allein durch erhoffte Spenden. Zu unserer Freude sind Ende Januar bereits 10.000 € eingegangen Die Anzahl der gekauften Zelte richtet sich nach dem laufenden Spendenaufkommen  Wir garantieren, dass jede Spende unverzüglich und zweckentsprechend verwendet wird. Respekt für Griechenland e.V. stellt eine sinnvolle Verteilung zusammen mit Initiativen vor Ort sicher und trägt alle Kosten für die Organisation.               

Clara Schrader
161 supporters
Started 1 year ago

Petition to Griechische Regierung

An die griechische Regierung: Befreit Flüchtlingshelfer Salam Aldeen JETZT!

English, Spanish Salam Aldeen ist der Gründer der NGO "Team Humanity", einer dänischen gemeinnützigen Organisation, die 2015 gegründet wurde und sich seitdem für die Flüchtlingshilfe auf der griechischen Insel Lesvos im Mittelmeer einsetzt. Vor einer Woche, am 11. Dezember, wurde Salam unter dem Vorwurf der "öffentlichen Bedrohung" von der griechischen Polizei verhaftet und soll nun, bis zu seiner anstehenden Abschiebung, inhaftiert bleiben. Seine gesamte Zeit in Griechenland hat er einzig und allein damit verbracht hat, als Notfallhelfer den geschwächten und hungernden Flüchtlingen nach ihren langen Reisen beim Überleben zu helfen. Mit Kleidung, warmen Decken und Lebensmitteln für die vielen Hungernden und halb erfrorenen Menschen.  Ich kenne Salam leider nicht persönlich, aber habe seine Aktionen und seinen Einsatz - zum Beispiel den Bau eines Spielplatzes für Flüchtlingskinder auf der griechischen Insel - mit viel Bewunderung verfolgt. Ich kann nicht fassen, dass ein Mensch wie Salam für seine Selbstlosigkeit und großartige Hilfe jetzt bestraft werden soll. Darum habe ich diese Petition gestartet: Als Resultat meiner Bewunderung seiner mutigen und engagierten Arbeit und um zu zeigen wie viele Menschen ihm dafür dankbar sind. Er hat dort geholfen Flüchtlinge mit ihren Grundbedürfnissen zu versorgen, wo die griechische Regierung es nicht geschafft hat. Dafür sollten wir ihm dankbar sein, anstatt ihn zu verhaften und abzuschieben. Er hat tausenden Menschen geholfen. JETZT ist es Salam, der unsere Hilfe braucht. Bitte unterschreibt diese Petition und fordert mit mir die griechische Regierung auf, Salam wieder freizulassen und seine Abschiebung zu stoppen.

ELENA GARCIA
87,449 supporters