Topic

Familienzusammenführung

3 petitions

Update posted 7 days ago

Petition to Heiko Maas, Auswärtiges Amt Berlin, Deutsche Botschaft Marroko

Unsere Sara gehört zu uns - Jetzt!

Wir sind deutsche Staatsbürger, aber vor allen Dingen sind wir liebevolle Pflegeeltern für unsere kleine Sara. Seit 8 Jahren versuchen wir jetzt schon unermüdlich unser Kind von Marokko nach Deutschland zu uns zu holen. Die Kleine lebt im Moment bei der Mutter meiner Frau: Sie ist bereits 72 Jahre alt, krank und kann sich immer weniger um Sara kümmern. Unser Kind ist bereits schwer verstört und will zu uns kommen. Um diese schreckliche Situation zu meistern müssen wir zur Zeit jeden Monat abwechselnd nach Marokko fliegen um uns um die Kleine zu kümmern. Laut marokkanischem Recht sind wir seit der Geburt die rechtmäßigen (Pflege-)Eltern. Die Abtretungserklärung von der leiblichen Mutter, die Ausreisegenehmigung nach Deutschland und viele weitere Unterlagen sind vom Justizministerium in Marokko bestätigt worden. Wir haben wie von der deutschen Botschaft gefordert das KSÜ Verfahren (Kinderschutzübereinkommen) nachgeholt. Die Zustimmung der Kafala (Pflegschaft Marokko) ist uns zugesprochen worden. Aber genau in dieser Zeit ist die Regelung gekommen in der eine Pflegschaft nur dann in Deutschland weitergeführt werden darf, wenn das Verfahren in einer bestimmten  Reihenfolge durchgeführt worden ist. Die deutsche Botschaft in Rabat und das Auswärtige Amt machen in dieser Sache unheimliche Probleme! Das Amt verlangt einige gerichtliche Unterlagen, die aber schon längst in dem gerichtlichen Urteil vom Justizministerium in Marokko bestätigt worden sind. Diese Unterlagen ERNEUT zu besorgen würde wieder Jahre dauern. Eigentlich geht es immer um das Wohl des Kindes, was hier jetzt schon erheblich verletzt worden ist und weiterhin verletzt wird. Das Landesjugendamt in München hat sich schon mehrmals bei uns gemeldet und nachgefragt was nun „Stand der Dinge” ist. Dem Amt ist bekannt, wie brisant diese Situation ist und hat bereits andere Ämter darauf aufmerksam gemacht. Wir sind verzweifelt und fühlen uns von unseren Behörden schwerstens im Stich gelassen! Auch unsere Familie und alle Bekannten verstehen diese Situation nicht mehr. Wir können nicht jeden Monat nach Marokko fliegen um uns dort um die Kleine Sara zu kümmern. Wir haben unsere Arbeit in Deutschland und wollen dem Kind ein schönes zuhause bieten und nicht im finanziellen Ruin enden. Das Ganze geht jetzt schon 8 Jahre und jetzt muss schnellstens eine Lösung gefunden werden. Bitte helfen Sie uns unsere Sara endlich in unsere Arme schließen zu dürfen und diesem Alptraum ein Ende zu setzen. Vielen Dank für ihr Unterstützung, Hayat Piry Zaroual und Josef Piry

Josef Piry
75,965 supporters
Started 10 months ago

Petition to ,Auswärtige Amt in Berlin

ICH MÖCHTE JEDEN TAG FÜR MEINE TOCHTER DA SEIN

ICH WEINE JEDEN TAG,WEIL ICH MEINE TOCHTER NUR 28 TAGE IM JAHR SEHEN DARF Mein Name ist Hassan, ich bin 51 Jahre alt, war Kraftfahrer von Beruf und lebe seit ca. 30 Jahren in Deutschland, seit über 20 Jahren besitze ich eine unbefristete Auffenthaltsgenehmigung. Ich habe hier immer gearbeitet und Steuern gezahlt. Aus einer vorherigen Ehe habe ich drei Kinder, als Alleinerziehender groß gezogen und war die ganze Zeit berufstätig. Meine drei erwachsenen Kinder sind mittlerweile studiert und selber in Deutschland berufstätig und sind deutsche Staatsbürger. Zu diesem Zeitpunkt habe ich keinerlei Untertützung vom Staat bekommen. Seit einem Arbeitsunfall 2010 bin ich Einhundert Prozent außergewöhnlich gehbehindert, bin auf dauerhafte Begleitung angewiesen und habe Pflegegrad 2 bewilligt bekommen. Ich lebe dauerhaft von Erwerbsminderungsrente und ein Teil meiner Mietkosten wird von den Grundsicherungsleistungen gedeckt. Nachdem meine Kinder erwachsen waren und ihr eigenes Lebens gelebt haben, fühlte ich mich einsam und wünschte mir eine neue Partnerschaft, da ich zuvor meine Zeit dafür investiert hatte meine Kinder groß zu ziehen und zu arbeiten.Vor 2 Jahren habe ich in Marroko meine jetzige Frau kennengelernt und geheiratet. Im November 2016 habe ich ein Visum zur Familienzusammenführung bei der deutschen Botschaft in Rabat beantragt. Leider wurde der Antrag mit der Begründung abgelehnt, dass meine Frau zuvor einen Deutschkurs absolvieren müsste. Zu diesem Zeitpunkt war sie hochschwanger, hat den Deutschkurs aber erfolgreich abgeschlossen.Im Mai 2017 haben wird daher noch einmal ein Visum zur Familienzusammenführung beantragt, welches mit der Begründung abgelehnt wurde, dass meine Rente nicht für das Auskommen meiner Frau ausreichen wird.Im Juni 2017 wurde unsere Tochter Sara geboren. Nach einem persönlichen Gespräch mit der Teamleitung der Ausländerbehörde wurde mir mitgeteilt, dass der Gesetzgeber meine Situation als kranker Mensch nicht berücksichtigt.Ich habe ihm erklärt, dass meine erwachsenen Kinder bereit sind dauerhaft die Kosten für meine anteilige Miete zu übernehmen, so dass ich nicht mehr auf Grundsicherungsleistungen angewiesen bin. Und meine Frau auch den Wunsch hat in Deutschland zu arbeiten,und für ihren Lebensunterhalt selbst zu sorgen. Doch auch dieser Vorschlag wurde abgelehnt, mit der Begründung, dass meine Kinder jederzeit arbeitslos werden könnten.Ich habe nachgefragt, ob mein Sohn meine Frau mittels eines Besuchervisums einladen darf. Auch dies wurde von der Ausländerbehörde abgelehnt, so wörtlich: "das kann ich nicht in Kauf nehmen, deine Frau und Tochter kommen hierhin, geht nicht mehr zurück und dein Sohn hat kein Geld mehr das zu bezahlen."Ich habe gefragt was ich jetzt machen soll, da ich mich, wegen meiner medizinischen Versorgung und meines unbefristeten Auffenthaltsstatuses, auch nicht dauerhaft im Ausland aufhalten darf. Mir wurde angeboten eine Bescheinigung auszustellen, mit der ich mich bis zu zwei Jahre im Ausland aufhalten kann, was allerding vorraussetzt, dass ich keine Leistungen der Grundsicherung beziehe. Darüberhinaus gibt es seit Juli 2017 eine neue gesetzliche Regelung, dass Bezieher von Grundsicherungsleistungen sich nicht mehr als 28 Tage im Jahr im Ausland aufhalten dürfen. Ansonsten würden diese Leistungen gestrichen, was in meinem Fall die Obdachlosigkeit zur Folge hätte.Ich wünsche mir, dass meine Frau und meine Tochter nach Deutschland kommen dürfen und meine Tochter mit beiden Elternteilen und ihren drei deutschen Geschwistern aufwachsen kann.Ich fühle mich ungerecht behandelt, fühle mich noch einsamer als jemals zuvor. Ich bin traurig, weine jeden Tag, wenn ich mit meiner Frau und meiner Tochter telefoniere. Es tut mir weh zu sehen, dass meine Tochter traurig ist weil ihr Vater nicht da bei ihr ist.Ich weiß nicht weiter, ich fühle mich hilflos.Ich bitte euch daher um eure Unterstützung mit eurer Unterschrift.

Hassan H.
357 supporters
This petition won 5 months ago

Petition to Thomas de Maizière, Ole Schröder, Jutta Cordt

Familienzusammenführung aus Griechenland: Lasst sie endlich wieder zusammen sein!

Mein Name ist Michael Kientzle, ich bin seit über einem Jahr in Griechenland als freiwilliger Helfer für das Mobile Info Team engagiert. Ich informiere Flüchtlingen über ihre Rechte, unterstütze sie bei ihren Asylanträgen und erkläre wie die Verfahren funktionieren. Die meisten Menschen mit denen ich zu tun habe, wurden von ihren engsten Angehörigen getrennt. In Griechenland warten momentan immer noch über 2.000 Geflüchtete darauf, wieder mit ihren Familien vereint zu werden. Dies ist unter anderem durch die sogenannte „Dublin-Verordnung“ möglich. Diese kann unter normalen Umständen bis zu 11 Monate dauern. Der deutsche Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat nun angeordnet, dass ab dem 1. April 2017 nur noch eine sehr begrenzte Zahl dieser Transfers von Griechenland nach Deutschland stattfinden soll. Zuvor hatte Deutschland mehr als 300 Flüchtlinge monatlich mit ihren Familien zusammengeführt, aktuell sind es nur noch um die 70. Wenn diese Regelung bleibt, müssen Flüchtlinge deren Antrag bereits genehmigt wurde, zusätzlich bis zu drei Jahre warten oder verlieren eventuell gar die Möglichkeit zusammen geführt zu werden. Mahmoud aus Syrien, 27 Jahre, ist seit mehr als eineinhalb Jahren in Griechenland. Seine Mutter ist ernsthaft krank, sein Bruder hat das Down-Syndrom. Sie leben beide in Deutschland. Sein Bruder muss von seiner Mutter rund um die Uhr gepflegt werden, was ihren Gesundheitszustand zusätzlich verschlechtert. Sie ist alleine und kurz vor einem Zusammenbruch. Mahmoud will nichts mehr als ihnen helfen und sie zu unterstützen. „Es ist für mich schwer erträglich,“ sagt Mahmoud, „dass ich Ihnen jetzt, wo sie mich so dringend brauchen nicht zur Seite stehen kann. Ich weiß nicht wie meine Mutter eine derart lange Zeitspanne ohne mich überstehen soll.“ Seit sich die Nachricht von der Begrenzung herumgesprochen hat, bekomme ich täglich dutzende Anrufe und Nachrichten von verzweifelten und wütenden Müttern, Ehemännern und Geschwistern. Sie verstehen nicht warum sich alles nun weiter verzögert. Sie alle wünschen sich nichts mehr als ein neues Leben mit ihren Familien zu beginnen. Die meisten warten hier bereits seit Anfang 2016. Sie sind müde und antriebslos vom Ausharren in dieser endlosen Transitsituation. Das ist für mich nicht hinnehmbar. Ich fordere Thomas de Maizière auf, die Begrenzung der Transfers sofort aufzuheben. Familie ist Menschenrecht! Wir sammlen Briefe von Betroffenen und senden sie übersetzt an den Innenminister, damit er schwarz auf weiß sieht, was diese Maßnahme für sie bedeutet. Mit ihren Stimmen und Eurer Unterschrift können wir Thomas de Maizière dazu bringen, Mahmoud und die vielen auseinander gerissenen Familien anzuhören und diese Beschränkung aufzuheben. Die Petition ist in folgenden Sprachen verfügbar: Deutsch | English | Italiano | Español | عربی | فارسی

Michael Kientzle
30,220 supporters