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Familienzusammenführung

3 petitions

Started 4 months ago

Petition to ,Auswärtige Amt in Berlin

ICH MÖCHTE JEDEN TAG FÜR MEINE TOCHTER DA SEIN

ICH WEINE JEDEN TAG,WEIL ICH MEINE TOCHTER NUR 28 TAGE IM JAHR SEHEN DARF Mein Name ist Hassan, ich bin 51 Jahre alt, war Kraftfahrer von Beruf und lebe seit ca. 30 Jahren in Deutschland, seit über 20 Jahren besitze ich eine unbefristete Auffenthaltsgenehmigung. Ich habe hier immer gearbeitet und Steuern gezahlt. Aus einer vorherigen Ehe habe ich drei Kinder, als Alleinerziehender groß gezogen und war die ganze Zeit berufstätig. Meine drei erwachsenen Kinder sind mittlerweile studiert und selber in Deutschland berufstätig und sind deutsche Staatsbürger. Zu diesem Zeitpunkt habe ich keinerlei Untertützung vom Staat bekommen. Seit einem Arbeitsunfall 2010 bin ich Einhundert Prozent außergewöhnlich gehbehindert, bin auf dauerhafte Begleitung angewiesen und habe Pflegegrad 2 bewilligt bekommen. Ich lebe dauerhaft von Erwerbsminderungsrente und ein Teil meiner Mietkosten wird von den Grundsicherungsleistungen gedeckt. Nachdem meine Kinder erwachsen waren und ihr eigenes Lebens gelebt haben, fühlte ich mich einsam und wünschte mir eine neue Partnerschaft, da ich zuvor meine Zeit dafür investiert hatte meine Kinder groß zu ziehen und zu arbeiten.Vor 2 Jahren habe ich in Marroko meine jetzige Frau kennengelernt und geheiratet. Im November 2016 habe ich ein Visum zur Familienzusammenführung bei der deutschen Botschaft in Rabat beantragt. Leider wurde der Antrag mit der Begründung abgelehnt, dass meine Frau zuvor einen Deutschkurs absolvieren müsste. Zu diesem Zeitpunkt war sie hochschwanger, hat den Deutschkurs aber erfolgreich abgeschlossen.Im Mai 2017 haben wird daher noch einmal ein Visum zur Familienzusammenführung beantragt, welches mit der Begründung abgelehnt wurde, dass meine Rente nicht für das Auskommen meiner Frau ausreichen wird.Im Juni 2017 wurde unsere Tochter Sara geboren. Nach einem persönlichen Gespräch mit der Teamleitung der Ausländerbehörde wurde mir mitgeteilt, dass der Gesetzgeber meine Situation als kranker Mensch nicht berücksichtigt.Ich habe ihm erklärt, dass meine erwachsenen Kinder bereit sind dauerhaft die Kosten für meine anteilige Miete zu übernehmen, so dass ich nicht mehr auf Grundsicherungsleistungen angewiesen bin. Und meine Frau auch den Wunsch hat in Deutschland zu arbeiten,und für ihren Lebensunterhalt selbst zu sorgen. Doch auch dieser Vorschlag wurde abgelehnt, mit der Begründung, dass meine Kinder jederzeit arbeitslos werden könnten.Ich habe nachgefragt, ob mein Sohn meine Frau mittels eines Besuchervisums einladen darf. Auch dies wurde von der Ausländerbehörde abgelehnt, so wörtlich: "das kann ich nicht in Kauf nehmen, deine Frau und Tochter kommen hierhin, geht nicht mehr zurück und dein Sohn hat kein Geld mehr das zu bezahlen."Ich habe gefragt was ich jetzt machen soll, da ich mich, wegen meiner medizinischen Versorgung und meines unbefristeten Auffenthaltsstatuses, auch nicht dauerhaft im Ausland aufhalten darf. Mir wurde angeboten eine Bescheinigung auszustellen, mit der ich mich bis zu zwei Jahre im Ausland aufhalten kann, was allerding vorraussetzt, dass ich keine Leistungen der Grundsicherung beziehe. Darüberhinaus gibt es seit Juli 2017 eine neue gesetzliche Regelung, dass Bezieher von Grundsicherungsleistungen sich nicht mehr als 28 Tage im Jahr im Ausland aufhalten dürfen. Ansonsten würden diese Leistungen gestrichen, was in meinem Fall die Obdachlosigkeit zur Folge hätte.Ich wünsche mir, dass meine Frau und meine Tochter nach Deutschland kommen dürfen und meine Tochter mit beiden Elternteilen und ihren drei deutschen Geschwistern aufwachsen kann.Ich fühle mich ungerecht behandelt, fühle mich noch einsamer als jemals zuvor. Ich bin traurig, weine jeden Tag, wenn ich mit meiner Frau und meiner Tochter telefoniere. Es tut mir weh zu sehen, dass meine Tochter traurig ist weil ihr Vater nicht da bei ihr ist.Ich weiß nicht weiter, ich fühle mich hilflos.Ich bitte euch daher um eure Unterstützung mit eurer Unterschrift.

Hassan H.
229 supporters
Update posted 6 months ago

Petition to Ministerpräsident NRW Armin Laschet, Ausländeramt Aachen

Bitte geben Sie meiner Frau und unserm Kind die Aufenthaltserlaubnis gem. § 28 AufenthG.

  Sehr geehrter Herr Ministerpräsident  Meinen Lebensabend wollte ich (78) eigentlich in Thailand verbringen insbesondere da meine Ehefrau und unsere kleine Tochter (Stieftochter) Thailänderinnen sind. Den Aufenthalt in Thailand bei meiner Familie, konnte ich fast 1 1/2 Jahre durch Mieteinnahmen aus meinem Haus in Würselen bei Aachen finanzieren. Auf Grund der Trennung und Scheidung von meiner früheren Ehefrau, sie hat mich wegen einen anderen Mann verlassen, wurden im Rahmen des Rosenkrieges viele Fehler beiderseitig gemacht, sodass teils durch falsche Berater, fehlende Steuerklärungen folgedessen Steuerschätzungen, rein rechnerisch eine größere Steuerschuld entstand und ich Thailand verlassen musste um die Angelegenheit in Deutschland zu regelen. Durch die strafrechtliche Relevants der Steuerschuld durfte ich Deutschland nicht verlassen und war dadurch mehr als ein Jahr von meiner Familie getrennt. Solange ich die Mieteinnahmen hatte, konnte ich meine Familie in Thailand versorgen, das war aber nach dem Brand und Totalschaden meines Mietshaus nicht mehr möglich. Da die Gebäudeversicherung (ERGO) die Schadensübernahme bis dato ablehnt, bin ich ab sofort ohne Einkommen und musste gezwungenermaßen bei der Stadt Aachen Grundsicherung zum Lebensunterhalt beantragen und konnte mit dem Wenigen meine Familie in Thailand nicht mehr versorgen Mit einem Kleinkredit habe ich die Reise meiner Frau und Kind nach Deutschland finanziert in der Hoffnung, dass meine Frau bis zu Klärung der steuerlichen sowie der Versicherungsrelevanten Angelegenheiten mit mir in Deutschland leben und hier arbeiten kann um diese für uns beide unglückliche finanzielle Situation zu überbrücken. Hier in Aachen verweigert das Ausländeramt meiner Frau und dem Kind die Aufenthalterlaubnis, weil diese mit einem Schengen-Visum und nicht mit einem nationalen Visum eingereist sind, dass bei einer Familienzusammenführung vorgeschrieben ist. Abgesehen davon, dass mir von dem nationalen Visum nichts bekannt war, hatte ich der Deutschen Botschaft in Bangkok telefonisch und schriftlich unsere Situation mitgeteilt und um die Erteilung der Visa für meine Familie gebeten. Die Botschaft hat dann die Schengen-Visa ausgestellt. Einen im Mai d.J. durch einen Rechtsanwalt gestellter Antrag auf Aufenthaltserlaubnis gem. § 28 Aufenthaltsgesetz wurde bis dato vom Ausländeramt Aachen nicht entschieden.   Meine Frau das Kind und ich leben seit Februar von 409,00 Euro Regelbedarf  (§ 42 Nr. 1 SGB XII), davon muss ich noch  94,00 Euro Strom,  81,00 Euro Kredit,  46,00 Euro Telefon/Fernsehen und  30,00 Euro Geldstrafe  bezahlen.                          Die Sache, die meine Frau, das Kind und mich nicht leben lässt, denn mir 158,00 Euro kann man das nicht, wäre mit einem Federstrich aus der Welt geschafft. Meine Frau erfüllt alle Vorrausetzungen des § 28 des Aufenthaltsgesetzes und hat hier in Deutschland das A 1 Sprachzertifikat für Zuwanderer gemacht, und ich habe als Deutscher ein Grundrecht nach dem Deutschen Grundgesetz mit meiner Familie in Deutschland zu leben.   Das Aufenthaltsgesetz lässt gemäß § 5 ausdrücklich zu, dass ein Antragsteller der nicht mit dem vorgeschriebenen Visum eingereist ist, das Visumverfahren nicht nachholen muss, wenn es ihm im Einzelfall auf Grund besonderer Umstände nicht zumutbar ist. Das Aachener-Ausländeramt lässt aber finanzielle Probleme nicht als besondere Umstände gelten. Doch gerade diese Umstände sind unser Problem und wir wissen nicht wie wir aus eigener Kraft die Sache zum Abschluss bringen können und bitten darum um Ihre Hilfe.   Mit freundlichen Grüßen Dieter Strehlau

Dieter Strehlau
178 supporters
Update posted 7 months ago

Petition to Thomas de Maizière, Ole Schröder, Jutta Cordt

Familienzusammenführung aus Griechenland: Lasst sie endlich wieder zusammen sein!

Mein Name ist Michael Kientzle, ich bin seit über einem Jahr in Griechenland als freiwilliger Helfer für das Mobile Info Team engagiert. Ich informiere Flüchtlingen über ihre Rechte, unterstütze sie bei ihren Asylanträgen und erkläre wie die Verfahren funktionieren. Die meisten Menschen mit denen ich zu tun habe, wurden von ihren engsten Angehörigen getrennt. In Griechenland warten momentan immer noch über 2.000 Geflüchtete darauf, wieder mit ihren Familien vereint zu werden. Dies ist unter anderem durch die sogenannte „Dublin-Verordnung“ möglich. Diese kann unter normalen Umständen bis zu 11 Monate dauern. Der deutsche Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat nun angeordnet, dass ab dem 1. April 2017 nur noch eine sehr begrenzte Zahl dieser Transfers von Griechenland nach Deutschland stattfinden soll. Zuvor hatte Deutschland mehr als 300 Flüchtlinge monatlich mit ihren Familien zusammengeführt, aktuell sind es nur noch um die 70. Wenn diese Regelung bleibt, müssen Flüchtlinge deren Antrag bereits genehmigt wurde, zusätzlich bis zu drei Jahre warten oder verlieren eventuell gar die Möglichkeit zusammen geführt zu werden. Mahmoud aus Syrien, 27 Jahre, ist seit mehr als eineinhalb Jahren in Griechenland. Seine Mutter ist ernsthaft krank, sein Bruder hat das Down-Syndrom. Sie leben beide in Deutschland. Sein Bruder muss von seiner Mutter rund um die Uhr gepflegt werden, was ihren Gesundheitszustand zusätzlich verschlechtert. Sie ist alleine und kurz vor einem Zusammenbruch. Mahmoud will nichts mehr als ihnen helfen und sie zu unterstützen. „Es ist für mich schwer erträglich,“ sagt Mahmoud, „dass ich Ihnen jetzt, wo sie mich so dringend brauchen nicht zur Seite stehen kann. Ich weiß nicht wie meine Mutter eine derart lange Zeitspanne ohne mich überstehen soll.“ Seit sich die Nachricht von der Begrenzung herumgesprochen hat, bekomme ich täglich dutzende Anrufe und Nachrichten von verzweifelten und wütenden Müttern, Ehemännern und Geschwistern. Sie verstehen nicht warum sich alles nun weiter verzögert. Sie alle wünschen sich nichts mehr als ein neues Leben mit ihren Familien zu beginnen. Die meisten warten hier bereits seit Anfang 2016. Sie sind müde und antriebslos vom Ausharren in dieser endlosen Transitsituation. Das ist für mich nicht hinnehmbar. Ich fordere Thomas de Maizière auf, die Begrenzung der Transfers sofort aufzuheben. Familie ist Menschenrecht! Wir sammlen Briefe von Betroffenen und senden sie übersetzt an den Innenminister, damit er schwarz auf weiß sieht, was diese Maßnahme für sie bedeutet. Mit ihren Stimmen und Eurer Unterschrift können wir Thomas de Maizière dazu bringen, Mahmoud und die vielen auseinander gerissenen Familien anzuhören und diese Beschränkung aufzuheben. Die Petition ist in folgenden Sprachen verfügbar: Deutsch | English | Italiano | Español | عربی | فارسی

Michael Kientzle
29,366 supporters