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Petition to An den Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt

Wir fordern ein Ende der Industriellen Massentierhaltung!

english | français | italiano | español | polski | deutsch Jährlich sterben in Europa ca. 50.000 Menschen an Antibiotika-resistenten Keimen! www.klaus-grausts.euVideo ARD zur WHO-Warnung vor Multiresistenten Keimen:http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video1390706~player_branded-true.html(Angaben 50.000 Tote von 2015 des ECDC, Europäisches Zentrum für Prävention und die Kontrolle von Krankheiten) Man kann davon ausgehen, dass die Dunkelziffer noch deutlich höher liegt. Ein wesentlicher Grund für die Entwicklung solcher Keime ist die exzessive vorbeugende Vergabe von Antibiotika in der Industriellen Massentierhaltung. Selbst für den Menschen lebenswichtige sogenannte Reserveantibiotika werden in der Massentierhaltung in zunehmendem Ausmaß verfüttert. Rufen Sie jetzt den Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt auf, die Massentierhaltung auf schnellstmöglichem Weg in eine ökologische Tierhaltung ohne prophylaktische Gabe von Antibiotika zurückzuführen. ForderungUm die Antibiotikavergabe drastisch zu reduzieren und Mensch, Tier und Umwelt zu schützen, fordern wir die Besatzungszahlen in den Großställen gesetzlich stark zu reduzieren und die Hygiene zu verbessern. Die prophylaktische Gabe von Reserveantibiotika muss sofort verboten werden. Auch sind erheblich mehr Kontrollen zur Überprüfung der notwendigen Vorgaben erforderlich und auch eine hohe Bestrafung bei Nichteinhaltung. Gleichzeitig muss der Gesetzgeber deutlich bessere Rahmenbedingungen für eine ökologische Tierhaltung schaffen. Hierfür braucht es mindestens eine bundesweite, besser noch eine europaweite Gesetzgebung, um das Wettbewerbsgleichgewicht zu wahren.Bildrechte: Fotolia Budimir Jevtic Die Fakten2016 lebten ca. 753 Mio. Tiere in Deutschland in Massentierhaltung. (Fische in Aquakulturen nicht einberechnet).Die drei meist gehaltenen Arten sind Hühner (ca. 628 Mio. Individuen), Schweine (ca. 58 Mio. Individuen) und Puten (ca. 38 Mio. Individuen). Die großflächige vorwiegend prophylaktische Vergabe von Antibiotika ist bei all diesen Tierarten üblich.„Das ist ein großes Problem, auch für die Gesundheit der Menschen.“, erklärt Klaus Buchner, Abgeordneter der ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei) im Europaparlament und Aktivist gegen Massentierhaltung. „Denn wenn wir unsere Antibiotika intensiv für die Massentierhaltung verwenden, bilden sich auf Dauer zwangsläufig Resistenzen - und dann haben wir nichts mehr in der Hand, wenn ein Mensch an bisher unproblematischen Infektionen erkrankt. Verschlimmert wird dieses Problem noch dadurch, dass auch sogenannte Reserveantibiotika in zunehmendem Umfang großflächig in der Tierhaltung prophylaktisch eingesetzt werden, welche eigentlich für besonders schwere Fälle benötigt werden.“Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat 2015 Putenfleisch von diversen Discountern in zwölf deutschen Städten untersucht. Bei diesen bundesweiten Stichproben wurden auf 80-90 % (!) der Fleischstücke Antibiotika-resistente MRSA-Keime und sog. ESBL-produzierende Keime nachgewiesen. Vergleichsweise testete der BUND auch Hofschlachtereien, bei denen die Puten konventionell bzw. ökologisch gehalten wurden. Dabei wurden keine Belastungen von Antibiotika-resistenten Keimen nachgewiesen.Aber nicht nur durch belastetes Fleisch können die resistenten Keime auf den Menschen übergehen, sondern auch durch den direkten Kontakt mit den Tieren. Betroffen sind vor allen Landwirte, Tierärzte und Schlachter, welche die resistenten Keime dann an weitere Menschen übertragen. Das Hygiene Institut der Universitätsklinik Münster führt in einer Publikation – unter Berücksichtigung div. Studien – folgende Zahlen für Träger des multiresistenten Keims MRSA auf (Abstrich aus der Nase): 80-90% der Schweinehalter! Bis zu 45% der Tierärzte! Hingegen ist die übrige Bevölkerung in Deutschland - ohne regelmäßigen Tierkontakt oder beruflichen Kontakt mit MRSA-Trägern - unter fünf Prozent betroffen. Daraus geht ganz eindeutig hervor, dass die Problematik insbesondere aus den Tierställen der Massentierhaltung kommt.Das Grundwasser wird ebenfalls verseucht, da die belastete Gülle als Nährmittel auf die Felder ausgetragen und somit auch auf vegetarische Produkte übertragen wird. Prof. Dr. Klaus BuchnerEuropa-Abgeordneter der Ökologisch-Demokratischen Partei ÖDPwww.klaus-buchner.eu

Prof. Dr. Klaus Buchner MdEP (ÖDP)
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Update posted 6 months ago

Petition to Cornelia Rundt (Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Niedersachsen), Barbara Klepsch (Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz in Sachsen), Monika Bachmann (Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen u. Familie in Saarland), Kristin Alhei (Ministerin für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft u. Gleichstellung in Schleswig-Hols, Sabine Bätzing-Lichtenthäler (Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie in Rheinlan, Mario Czaja (Senator für Gesundheit und Soziales in Berlin), Heike Werner (Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in Thüringen), Diana Golze (Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in Brandenburg), Christian Schmidt, CSU, Ulrike Arens-Azevedo, Hermann Gröhe, Maria Klein-Schmeink, Dietrich Monstadt, Edgar Franke, Elisabeth Scharfenberg, Emmi zeulner, Erich Irlstorfer, Dr. Georg Kippels, Dr. Harald Terpe, Harald Weinberg, Heiko Schmelzle, Helga Kühn-Mengel, Karin Maag, Kathrin Vogler, Dr. Katja Leikert, Kordula Schulz-Asche, Marina Kermer, Martina Stamm-Fibich, Mechthild Rawert, Dr. Roy Kühne, Rudolf Henke, Sabine Dittmar, Thomas Stritzl, Tino Sorge, Ute Bertram, Dirk Heidenblut, Maria Michalk, Michael Hennrich, Reiner Meier, Burkhard Blienert, Heike Baehrens, Bettina Müller, Birgit Wöllert, Lothar Riebsamen, Sarah Böke, Dr. Volker Wanek, Christian Schmidt

Diskussion über Modifizierung der aktuellen DGE-Nährwertrelationen

Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift in unserem Bestreben, die aktuell durch die DGE empfohlene Nährwertrelation der Proteine, Fette und Kohlenhydrate hinsichtlich ihrer praxistauglichen Anwendung zu diskutieren, zu überprüfen und an aktuelle internationale Forschungsergebnisse anzupassen. Ratsuchende in der Ernährungsberatung können aus unserer Sicht aufgrund der aktuellen DGE-Nährstoffempfehlung (Proteine 10-15 Energie% / Tag; Fett max. 30 Energie% / Tag; Kohlenhydrate 45-60 Energie% / Tag) besonders im Bereich der Primärprävention nicht (mehr) optimal beraten bzw. betreut werden. Primärpräventive Ernährungsempfehlungen sind für Gesunde konzipiert. Vor diesem Hintergrund taucht die Überlegung auf, ob diese „gesunde“ Bevölkerung noch dem Großteil unserer Kunden in der Ernährungsberatung/-schulung darstellt? Oder müssen wir vielmehr auch im primärpräventiven Bereich mit Nährstoff- und Lebensmittelempfehlungen aufwarten, die Prävalenzen bzw. Ursachen für Stoffwechselerkrankungen berücksichtigen? Denn Menschen gelten als gesund, solange bei ihnen noch keine Erkrankung aufgetreten ist oder diagnostiziert wurde. Wir Ernährungsfachkräfte z.B. Diätassistenten, Dipl. Oecotrophologen und Ernährungswissenschaftler arbeiten nach allen gesetzlichen und ethischen Grundlagen sowie gemäß offizieller Berufsrichtlinien der Berufsverbände. Unser zentrales Anliegen ist die wissenschaftlich basierte und dennoch individuelle Ernährungsberatung für die Klienten. Deren Versorgung und die dabei allseits gewünschte Ergebnisqualität insbesondere ihre Umsetzung liegt uns am Herzen. Aus unserer Sicht ist diese Arbeit künftig noch besser mit einer Überprüfung, Modifikation und damit realitätsnahe und dennoch evidenzbasierte Anpassung der Nährstoffrelation zu erzielen. Unser Anliegen haben wir bereits direkt an das Präsidium der DGE herangetragen, wir hoffen auf konstruktive Gespräche und Kooperation. Um diesem Anliegen noch mehr Kraft zu geben, möchten wir um Ihre Unterstützung bitten, vielen Dank für Ihr Engagement.   Birgit Blumenschein und Daniela Kluthe-Neis  

Daniela Kluthe-Neis
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