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3 petitions

Started 1 year ago

Petition to Arnold Kuthe Immobilienverwaltungs- GmbH

Artists' Studio Under Threat! Glogauer 6 bleibt!

*For English, see below Wir, die Ateliergemeinschaft Glogauer Strasse 6 in Kreuzberg, sind eine Gruppe von Künstler*innen und Designer*innen (Clemens von Wedemeyer / Joa Herrenknecht / Laura Horelli / Heba Y. Amin / Raphael Grisey), die hauptsächlich mit experimentellen Dokumentarfilmen und Video, Performance, Publikationen und Forschung arbeiten. Auf unseren Fluren entstehen seit 2006 Kooperationen, Freundschaften und Zusammenarbeit in verschiedenen Formen. Wir sind im Kiez und in der Nachbarschaft sozial und professionell verwurzelt, unsere Kinder gehen hier in die Schule und Kitas, auch unsere freien Mitarbeiter*innen leben und arbeiten im Kiez. Wir haben im Herbst 2019 eine Mieterhöhung von 70% von dem Eigentümer der Arnold Kuthe Immobilienverwaltungs- GmbH erhalten (von 9 EUR/m² auf 15.50 EUR/m²), mit folgender Begründung: „In den letzten Jahren hat sich die Marktsituation in unserer Stadt im positiven Sinne dynamisch entwickelt. Diese Entwicklung blieb nicht ohne Einfluss auf den Mietmarkt für Gewerbeflächen, insbesondere auch in Kreuzberg.“ Solche nach dem höchsten Profit orientierten Mieten sind auch für Künstler*innen und Kreative einfach nicht zu tragen! Nach mehreren Treffen und Verhandlungsrunden mit einem Mitarbeiter der Kuthe GmbH, um ein neues Angebot zu verhandeln, blieb das Ergebnis negativ, dieses Mal mit der Ansage uns „keine Sonderbehandlung erteilen zu können“. Danach wurde die Kündigung des Mietvertrages zum 31. Mai 2020 durch die Arnold Kuthe Immobilienverwaltungs- GmbH ausgesprochen. Wir sind eines der letzten Künstlerateliers in der Glogauer Strasse 6, einem Haus mit einer über 40-jährigen Ateliertradition. Wir wollen nicht ohne Protest dies für uns so wichtige Haus verlassen. Die Mehrheit der Künstler*innen und Handwerker *innen aus diesem Haus sind in den letzten Jahren nach Sanierungsmaßnahmen und deutlichen Mieterhöhungen verdrängt worden. Jetzt sind hauptsächlich Start-ups aus dem Tech-Sektor da, die zum Teil mehr als über 20 Euro/m² zahlen, da sie von zahlungskräftigen Investoren finanziert werden. Wir wollen … … dass wir, die aktuellen Mieter*innen der Ateliergemeinschaft dauerhaft in der Glogauer Str. 6 zu guten und fairen Konditionen bleiben können! ... uns dem drohenden Verkauf oder Mieterhöhung der Häuser, Kleingewerbe oder Kulturellen und sozialen Einrichtungen sowie der damit einher gehenden Verdrängung aus dem Kiez nicht widerstandslos ergeben! ... einen Mietendeckel für Kleingewerbe, soziale und kulturelle Einrichtungen im Milieu-Schutz: in Berlin, bundesweit, und in ganz Europa. Wir bleiben alle! Keine Verdrängung in unserer Stadt! Solidarität mit Lause 10/11, Meuterei, Ratibor 14, Aquarium, Südblock, den Sozialmieter*innen am Kotti, Syndikat, Kisch & Co, Uferhallen und vielen anderen, die aktuell von Verdrängung bedroht sind. Aktuelle Informationen wie es bei uns weitergeht findet ihr hier: https://www.facebook.com/AteliergemeinschaftGlogauerStrasse6/https://www.gloreiche.de/fälle/glogauer-straße-6 Email: glo6bleibt@gmail.comBitte teilen mit #glo6bleibt ------------------------ We, the studio community at Glogauer Strasse 6 in Kreuzberg, are a group of artists and designers (Clemens von Wedemeyer / Joa Herrenknecht / Laura Horelli / Heba Y. Amin / Raphael Grisey) working mainly with experimental documentary film and video, performance, publications and research. Collaborations and friendships in various forms have been taking place within our space since 2006. We are professionally and socially rooted in the neighbourhood, our children go to daycare and school here and our assistants also live and work in the area. In autumn 2019 we received a 70% rent increase from the owner Arnold Kuthe Immobilienverwaltungs- GmbH (from 9 EUR/m² to 15,50 EUR/m²), with the following reasoning: “In the last years the market situation in our city has developed dynamically in the right direction. The development does not go without influence on the rental market for commercial space, especially in Kreuzberg.” Such highly profit-oriented rents are simply not affordable for artists and creatives! After several meetings and negotiation rounds with an employee of Kuthe GmbH in order to find a new offer, the answer remained negative, this time with the announcement "we are not able to give you any special treatment". Thereafter, Arnold Kuthe Immobilienverwaltungs- GmbH terminated our lease as of May 31, 2020. We are one of the last artists' studios in Glogauer Strasse 6, a location with an artists’ studio tradition for over 40 years. We do not want to leave this building, which is so important for us, without some protest. The majority of the artists and artisans, who previously worked in the location have been displaced in the last years after renovation measures and significant rent increases. Now there are mainly start-ups from the tech sector, some of which pay more than 20 Euro/m², as they are backed by powerful investors. We want ... ... to be allowed to stay in Glogauer Str. 6 with good and fair conditions! ... to not surrender without resistance to the threatened sales or rent increases of houses, small businesses or cultural and social facilities and the resulting displacement! ... regulated rents for small businesses, social and cultural institutions in Berlin, nationwide and throughout Europe. All of us will stay! No displacement in our city! We stand in solidarity with others, who are currently threatened by displacement like Lause 10/11, Meuterei, Ratibor 14, Aquarium, Südblock, the social tenants at Kotti, Syndikat, Kisch & Co, Uferhallen. Current information to how our situation develops can be found here:https://www.facebook.com/AteliergemeinschaftGlogauerStrasse6/https://www.gloreiche.de/fälle/glogauer-straße-6Email: glo6bleibt@gmail.comShare with #glo6bleibt

Ateliergemeinschaft Glogauer Strasse 6
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This petition won 2 years ago

Petition to Monika Herrmann, Andy Hehmke, Knut Mildner-Spindler, Clara Herrmann, Florian Schmidt

Rettet den Kiezcharakter in der Mainzer Straße! Gegen Totalverbot der Gehwegnutzung!

Liebe Anwohner/in, Liebe Nachbarn/in der Mainzer Strasse, Liebe Leute, Liebe Berliner! (english version below) Ab dem 26.6.2017 gilt in der Mainzer Straße das Totalverbot für die Gehwegnutzung durch Gewerbetreibende. Kein Geschäft darf mehr etwas auf die Straße stellen. Keine Stühle, kein Gemüse, keine Bücher… Als einzige Straße im ganzen Kiez... wieder mal wird die Mainzer geräumt!   W A R U M? Ende Juni läuft das letzte Sondernutzungsrecht zur Nutzung des Gehwegs für Gewerbebetreibende in der Mainzer Straße endgültig aus und wird seitens des Ordnungsamts nicht mehr verlängert. Davor mussten schon alle anderen Gewerbetreibenden, Gerds Buchladen, Binhs Gemüseladen, das Restaurant Fliegender Tisch und die Coffein Centrale dem Diktat des Ordnungsamtes kompromisslos folgen und bekommen keine Verlängerungen ihrer teilweise über Jahrzehnte bestehenden Genehmigungen. Die Mainzer ist nicht touristisch, es gibt auch keine Ruhestörung seitens der Betreiber, dennoch muss alles geräumt werden. Unsere Straße verliert an Charakter und Gemütlichkeit.  Die Möglichkeiten zur Nahversorgung, zur Unterhaltung, zum Austausch und das über zwei Jahrzehnte gewachsene Straßenbild sind akut gefährdet! Das wollen wir nicht. Denn: Wir wollen Leben in unserer Straße! Wir wollen draußen sitzen!   Wir fordern von Bezirksbürgermeisterin Monika Hermann (B'90/Die Grünen), dem stellvertretenden Bezirksbürgermeister Knut Mildner-Spindler (Die Linke) sowie von den Bezirksstadträten Andy Hehmke (SPD), Clara Herrmann (B'90/Die Grünen) und Florian Schmidt (B'90/Die Grünen):  1. Die Schaffung von Ausnahmeregelungen für die Nutzung des Gehwegs durch Gewerbetreibende in Straßen wie der Mainzer Straße, in denen de facto ein Totalverbot der Gehwegnutzung durch Gewerbetreibende droht.2. Die Vornahme von Einzelfallüberprüfungen für die Nutzung des Gehwegs durch Gewerbetreibende unter Berücksichtigung von - zum Teil Jahrzehnte lang bestehenden - urbanen, soziokulturellen und Nachbarschaftsstrukturen.3. Die Laufbahn des Gehwegs zu unseren Gunsten neu zu definieren und die Nutzung des Gehwegunterstreifens als Möglichkeit zum Ausweichen in der Mainzer Straße in Betracht zu ziehen, so wie es zum Beispiel in Charlottenburg-Wilmersdorf der Fall ist.4. Die Errichtung von Zweiradstellplätzen zur Verbesserung der Gehwegsituation.5. Wenn diese Ausnahmeregelungen nicht erteilt werden, fordern wir einen Umbau der Mainzer Strasse & die Verbreiterung der Gehwege !  6. Schaffung von neuen Stellen im Bezirksamt für die Verbesserung der Kommunikation mit den Anwohnern und Gewerbetreibenden und für den direkten gegenseitigen Austausch von Informationen und Wünschen der Anwohner und der Behörden. Bitte unterschreibt die Petition & unterstützt uns gegen diese sinnlose Bürokratie des Bezirks- und Ordnungsamts!   Folgt uns auf Facebook: https://www.facebook.com/Kiezcharakter/ ENGLISH VERSION FROM JUNE 26TH NO RESTAURANT, BAR OR SHOP IN THE MAINZER STRASSE IS ALLOWED ANYMORE TO USE THE SIDEWALK IN ANY WAY! THAT MEANS NO TABLES, NO CHAIRS, NO VEGETABLES ,FRUITS & NO BOOKS OUTSIDE THE SHOPS! NOTHING! IN OTHER WORDS, WE ARE NOT ALLOWED TO HAVE A COFFEE IN THE STREET. WE DON´T ACCEPT THIS. IT KILLS OUR NEIGHBOURHOOD, THE STREETLIFE AND OUR QUALITY OF LIFE! PLEASE SIGN THE PETITION! LINKS PRESSE: BZ vom 9.6.2017 http://www.bz-berlin.de/berlin/friedrichshain-kreuzberg/friedrichshain-keine-stuehle-tische-gehwegen Kurier vom 9.6.2017 http://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/streit-um-strassencaf%C3%A9-verbot-sommeraufstand-in-der-mainzer-strasse-27762702  

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