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Altersarmut

5 petitions

Update posted 4 weeks ago

Petition to Michael Müller

Rette Europas erstes Lesben-Wohnprojekt mit DEINER Stimme!

RAD UND TAT (RuT) ist seit den Achtzigern für den Berliner Alltag unverzichtbar. Keine andere Institution setzt sich mehr ein für lesbische Seniorinnen oder Lesben, die mit Behinderungen leben. Der Verein steht synonym für Schwesterlichkeit und lesbische Sichtbarkeit, was beides in der Community leider selten wird. RuT kämpft seit einem Jahrzehnt für das Projekt „FrauenKultur&Wohnen“ – 80 günstige Wohnungen, barrierefrei und mit Balkon, dazu Pflegestation, Kiez-Café, Pflege-WGs, und all das im Herzen Berlins. Ein solcher Ort gelebter Selbsterhebung, lesbischer Biografien und queerer Stadtgeschichte wäre der erste seiner Art in Europa. Das innovative RuT-Projekt stand kurz vor der Realisierung - doch die jahrelange Benachteiligung, Rückschläge und Diskriminierung halten bis heute an: Aufgrund vermeintlicher Verfahrensfehler wurde JETZT (von Männern) Einspruch erhoben und das Verfahren zurückgestuft. Die Zukunft des Wohnprojekts in der Schöneberger Linse ist plötzlich wieder ungewiss.  Die Community steht auf den Schultern lesbischer Vorkämpferinnen, ohne die ein queerer Alltag heute undenkbar wäre. Lasst uns Danke sagen für die Lebensleistung lesbischer Seniorinnen, und für ihr Wohnprojekt kämpfen! Mit DEINER STIMME forderst du, dass Lesben hör- und sichtbar bleiben müssen! Mit DEINER STIMME kämpfst du für ein würdevolles, selbstbestimmtes Altern! Mit DEINER STIMME zeigst du Solidarität mit den großartigen Frauen im RuT-Team!

Travestie für Deutschland: TfD
17,175 supporters
Started 5 months ago

Petition to Angela Merkel (CDU)

Hartz IV-Empfänger und Rentner sollen bekommen was ihnen zusteht: 150 Euro mehr im Monat!

Warum nimmt die Bundesregierung (GroKo) denen noch Geld weg, die ohnehin schon zu wenig haben? Warum werden HartzIV-Empfänger und Rentner jeden Monat um 155 Euro betrogen? Mit miesen Rechentricks spart die Bundesregierung schon seit 2011 jährlich rund 25 Mrd. ein, weil HartzIV-Empfängern und Rentnern 10 Mrd. Euro p.a. und den Steuerzahlern 15 Mrd. Euro p.a. unterschlagen werden. Deshalb will diese Bundesregierung auch den HartzIV-Satz nicht erhöhen. Als Grundlage für die HartzIV-Sätze galten ursprünglich die Ausgaben der Einkommensschwächsten 20% der Gesellschaft. Danach käme man auf einen Regelsatz von 571 Euro monatlich. Warum beträgt dann der Regelsatz für Erwachsene HartzIV-Empfänger wenige 416 Euro im Monat, ein Betrag, der nur wenigen ein Mindestmass an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben ermöglicht? Weil die Bundesregierung seit Jahren den Regelsatz für HartzIV-Empfänger systematisch nach unten rechnet! Die Regierung unter Merkel hat schon 2011 die Berechnungsgrundlage zu Lasten der ärmeren verändert: Statt der unteren 20% gelten heute nur noch die Ausgaben der unteren 15% der Bevölkerung als Grundlage für die Berechnung des Regelsatzes für Erwachsene. Auch werden statistische Ausgaben z.B. für Verkehrsmittel, Gaststättenbesuche, Reisen, Tabak oder Alkohol nicht anerkannt und gestrichen. Solche Rechentricks unterlaufen systematisch die Errechnung des Existenzminimums, auch weil „verdeckt Arme“ bei den Berechnungen nicht herausgerechnet werden. Menschen also, die ein Anrecht auf Sozialleistungen haben, aber keine beantragen, immerhin 40% der Bedürftigen. Durch solche Manipulationen wird der Regelbedarf weiter abgesenkt. Auch der Grundfreibetrag der Einkommensteuerpflichtigen leitet sich aus dem Hartz IV-Satz ab und würde sich deutlich erhöhen. Monatlich 155 Euro mehr Hartz IV bedeuten 1.860 Euro mehr Freibetrag für jeden Steuerzahler pro Jahr. Der Finanzminister würde dadurch 15 Mrd. Euro pro Jahr verlieren. https://campogeno.wordpress.com

Geno del Campo
253 supporters
Started 2 years ago

Petition to Bundestag, Deutscher Bundestag Ausschuss für Arbeit und Soziales

Keine Chance für ältere Arbeitsuchende

Sehr geehrte Damen und Herren, nach wie vor schwebt das Damokles-Schwert der Arbeitslosigkeit über vielen Menschen, z.B. den ehemaligen Opelanern in Bochum. Nicht nur, dass sie unschuldig in die Arbeitslosigkeit und damit in wirtschaftliche Probleme gerutscht sind. Nun scheint es auch noch zu Unregelmäßigkeiten bei der Transfergesellschaft gekommen zu sein, da das beauftragte Weiterbildungsinstitut (TÜV Nord) ca. EUR 7 Mio. von insgesamt EUR 10 Mio. an Fördergeldern nicht abgerufen hat. Aber auch hier im Kreis Unna kämpfen die Menschen ums Überleben, oft mit mehreren Minijobs. Seit Einführung der Ich-AG bzw. der Gründungsoffensive wurden zahlreiche Menschen in eine nicht-tragfähige Selbständigkeit gelockt, die damit völlig überfordert sind. Als ehemaliger Gründungsberater habe ich mit vielen verzweifelten Menschen gesprochen, deren ALG1 ausgelaufen ist oder die sich noch mit dem Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit einige Zeit über Wasser halten wollten. Würde man zur offiziellen Statistik über ältere Arbeitssuchende (Arbeitslose klingt für mich diskriminierend) die Personen mit ausgelaufenem ALG1 sowie die “Selbständigen” hinzurechnen, so sähe die Lage auf dem Arbeitsmarkt deutlich trüber aus. Die Menschen in diesem Land wissen das. Warum ignoriert es die Politik? Dies ist entwürdigend und beschämend für unsere Gesellschaft.  Gerade im fortgeschrittenen Alter wird die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz aus vielerlei Gründen immer schwieriger, manchmal sogar aussichtslos. Ich kenne Menschen, die über 550 Absagen erhalten haben. Da mutet es fast wie Ironie an, wenn die “Flexirente” eine Wahl lassen soll, ob man über das gesetzliche Renteneintrittsalter hinaus weiterarbeiten möchte. Diese Wahl wurde den Betroffenen bereits abgenommen, da sie erst wieder in Lohn und Arbeit kommen müssen. Von zusätzlicher Altersversorgung (Betriebsrente, Pensionszusage, Riester o.ä) sind sie zudem meilenweit entfernt.  Oft handelt es sich um hervorragend ausgebildete und erfahrene Menschen (Fachkräftemangel ??), die zuletzt ein gutes Gehalt bzw. guten Lohn bezogen haben. Dieses Geld haben sie verantwortungsbewusst genutzt, um zu konsumieren bzw. zu investieren. Auch haben sie davon einen Teil “auf die hohe Kante” gelegt, für Eventualitäten oder schlichtweg als Ergänzung ihrer Rente. Mit Einkünften zwischen EUR 50.000 bis 80.000 im Jahr bildeten sie die Mitte unserer Gesellschaft. Wie die Bertelsmann-Stiftung nun herausgefunden hat, fehlt diese Mitte immer mehr und die Schere zwischen arm und reich geht weiter auseinander als im Armutsreport der Regierung dargestellt.  Man kann die Situation auch unter dem Aspekt der Steuerverschwendung sehen. Wenn immer mehr Menschen eine Rente beziehen, die kein menschenwürdiges Leben erlaubt, werden Transferleistungen (HARTZ 4) fällig, die mit zunehmender Anzahl von Empfängern jährlich steigen. Diese Leistungen aus Steuertöpfen werden künftige Haushalte in unkalkulierbarer Höhe belasten. Ob wir das dann immer noch schaffen? Ich fordere daher ein Eingreifen der Bundesregierung, um hierfür eine Lösung zu finden. Wenn Vorgaben für Arbeitgeber (Altersquote, bevorzugte Einstellung älterer Menschen 50+) aus diversen Gründen nicht gewollt sind, so sollte eine steuerfinanzierte Lösung bis zum Erreichen des Rentenalters ermöglicht werden. Hierbei sind z.B. Kombilösungen denkbar, wie das Aufstocken eines Niedriglohns bzw. der Einkünfte aus einer selbständigen Tätigkeit auf das zuletzt bezogene Einkommen. Alternativ müsste mindestens ein Grundeinkommen geboten werden. In der Hoffnung, dass sich endlich jemand des Themas annimmt, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen Ralf Wendland

Ältere Arbeitsuchende
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