Wiedereinführung des G9 an Hamburger Gymnasien, mit Wahlfreiheit zwischen G8 und G9
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Herrn Bürgermeister Olaf Scholz und die Hamburger Bürgerschaft

Wiedereinführung des G9 an Hamburger Gymnasien, mit Wahlfreiheit zwischen G8 und G9

    1. Mareile Kirsch
    2. Petition by

      Mareile Kirsch

      Hamburg, Germany

Bitte jetzt auch für die Volksinitiative für die Wiedereinführung des G9 an Hamburgs Gymnasien mit Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 unterschreiben. Hier der Link zur Unterschriftenliste:  http://www.g9-jetzt-hh.de/attachments/article/200/UnterschriftslisteNummerG9_20130515.pdf

 

 

 

Unsere Gründe: Warum G9 an Hamburger Gymnasien ?

80 Prozent der Eltern wollen nach einer Emnid Umfrage zur neunjährigen Gymnasialzeit und damit zum Abitur nach 13 Jahren zurückkehren. Für das G8 sind der Umfrage zufolge nur 17 Prozent der Eltern. "Dieses klare Bekenntnis zum neunjährigen Gymnasium muss man als Ohrfeige für die Bildungspolitiker aller Parteien und die Kultusministerkonferenz werten", so zitierte nach dieser Umfrage der Spiegel den Bildungsforscher Klaus-Jürgen Tillmann von der Uni Bielefeld. http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/g8-eltern-lehnen-turbo-abitur-ab-a-854096.html.

  "Die Bilanz nach zehn Jahren Turbo-Abi ist verheerend", so fasste es die ARD in einem Beitrag über das G8 zusammen. http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/ndr/2012/turboabitur

 Auch Hamburger Eltern wehren sich gegen die Überforderungen der Schüler durch pädagogisch unsinnig lange Unterrichtstage, die selbst in Ganztagsschulen in anderen europäischen Ländern nicht üblich sind, und gegen die Belastung von Kindern ab 10/11 Jahren durch bis zu 50 Arbeitsstunden pro Woche. Bei einer Hamburger Umfrage klagten Schüler am G8 Gymnasium über Erschöpfung, Abgeschlagenheit, mangelnder Konzentration, über Bauch- und Kopfweh, speziell an den langen Tage mit 8 bis zu 11 Pflichtstunden am Tag und mindestens 34 Pflichtstunden pro Woche, plus Hausaufgaben, Gruppenarbeit, Lernen zuhause, Referate und Üben für Klausuren.

Eltern wehren sich gegen das Chaos von langen und kurzen Schultagen, täglich wechselnde Zeiten für Hausaufgaben, Mittagessen, Lernen, Gruppenarbeiten, usw., die keine klare Struktur ermöglichen, erschwert durch unzureichende Rahmenbedingungen an den Schulen. Zehn Jahre nach Einführung der langen Tage des G8 fehlen in Hamburger Gymnasien immer noch richtige Kantinen, Ruhe-, Spiel-, Tobe-, und Arbeitsräume. Unter dem Übermaß an Schul- und Arbeitsstunden und dem Durcheinander der fehlenden klaren Strukturen leiden vor allem viele Jungen. Schon jetzt gibt es an Gymnasien rund 10 Prozent weniger Jungs als Mädchen.

Das G8 ist ferner ein Eingriff in die selbstbestimmte Zeit der Kinder und Jugendlichen, ein Eingriff in die noch im G9 mögliche und übliche Teilhabe am sozialen, kulturellen, sportlichen Leben außerhalb der Schule und schränkt auch die freiwillige Teilnahme an Angeboten innerhalb der Schule ein. Zeit für außerschulische Förderung besonderer Fähigkeiten und Neigungen, Eigeninitiative und selbstgewählte Aktivitäten fehlt. Sport in Vereinen, Musikschule, Pfadfinder, Konfirmandenunterricht finden nur noch unter erheblichem Zeitdruck statt oder müssen ganz aufgegeben werden. Freiheit und Kindheit werden beeinträchtigt. Aufgrund des verdichteten Lehrstoffes fehlt es im Unterricht an Zeit für Vertiefung und Wiederholung. Nach einer wissenschaftlichen Untersuchung des Turbo G8 in Sachsen Anhalt zeigen sich negative Effekte der Schulzeitverkürzung auf die Mathematikleistungen im Abitur sowie auf die Aufnahme eines Studiums.http://www.niw.de/index.php/presse-detail/items/turbo-abitur-leistungen-in-mathematik-schlechter-geringere-einschreibungsquote-von-frauen-keine-unterschiede-in-der-persoenlichk.html

Das Ergebnis dieser Studie deckt sich auch mit den Ergebnissen der Hamburger Vergleichstudie Kess 12 zwischen den Leistungen der Abiturienten des G8 und des G9, die Hamburgs Schulsenator Ties Rabe Ende November 2012 vorgestellt hat. Beim Vergleich der Leistungen der sog. "voruniversitären" Mathematik zeigten die G9 Abiturienten deutlich bessere Ergebnisse als des G8 Jahrgangs. Insgesamt schnitten die G9 Abiturienten in dieser Vergleichsstudie bei 10 von 17 Kompetenzbereichen in den Fächern Mathe und Englisch, die in der Studie verglichen werden, besser ab als der G8 Jahrgang. Bei den restlichen Bereichen lagen beide Jahrgänge gleichauf oder dicht beieinander, in einzelnen Unterpunkten waren auch da die G9 Abiturienten besser als die des G8, so nachzulesen in der "Zusammenfassung der zentralen Befunde" der Vergleichsstudie durch die Hamburger Schulbehörde. http://www.hamburg.de/contentblob/3702072/data/bsb-kess-12-zusammenfassung.pdf

Der G8 Jahrgang hat demnach keineswegs, wie von Ties Rabe öffentlich erklärt, deutlich bessere Leistungen als der G9 Jahrgang erzielt. Das Resümee der Hamburger Vergleichsstudie durch Studienleiter Ulrich Vieluf fällt denn auch ganz anders als das von Schulsenator Ties Rabe aus. Er formuliert extrem vorsichtig!!! "Der Vergleich...ergibt, dass die Einführung des G8 in allen drei untersuchten Kompetenzbereichen nicht zu einem Leistungseinbruch geführt hat".

Was Eltern darüber hinaus kritisieren: Die Möglichkeit, auch außerhalb der Schule zu Bildung und Reife beizutragen, wird durch die übermäßige Ausdehnung der Zeit, die Schüler des Turbo G8 in der Schule und für Hausaufgaben aufbringen müssen, erheblich eingeschränkt, ebenso die Zeit für Erholung und Entspannung.

Doch wie ein Professor der Bucerius Law School einmal sagte: "Nur in den Pausen lernt man Selberdenken".

Die Aufblähung der Unterrichts- und Arbeitszeiten für die Schule führt ferner zu einem massiven Eingriff in das Familienleben und in das verfassungsmäßige Erziehungsrecht von Eltern, denen nach langen Arbeitstagen ihrer Kinder oft nur noch gemeinsame Abendstunden bleiben, die aber oft noch für die Kinder und Eltern stressende Kontrolle von Hausaufgaben genutzt werden muss.

Hamburger Eltern, Lehrer und Bürger fordern deshalb eine Rückkehr zum G9, am besten in Form einer Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 an den Hamburger Gymnasien, wie sie bereits in Schleswig Holstein, Hessen und Baden Württemberg eingeführt wurde.

Bitte Unterschreiben Sie diese Petition und Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift das Engagement von Hamburger Eltern für eine Wiedereinführung des G9 an Hamburgs Gymnasien.

Dr. Mareile Kirsch - zwei Kinder

Dagmar v. Kügelgen - drei Kinder

Christiane Hansen - fünf Kinder

Heike Tuma - zwei Kinder

Jörg Ahlers - ein Kind

Bitte jetzt auch für die Volksinitiative für die Wiedereinführung des G9 an Hamburgs Gymnasien mit Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 unterschreiben. Hier der Link zur Unterschriftenliste: http://www.g9-jetzt-hh.de/attachments/article/200/UnterschriftslisteNummerG9_20130515.pdf

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Herrn Bürgermeister Olaf Scholz und die Hamburger Bürgerschaft
G9 an Hamburger Gymnasien einführen, mit Wahlfreiheit zwischen G8 und G9

Sincerely,
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    @mark_henckel

    Jan 17, 2013

    Wiedereinführung des G9 an Hamburger Gymnasien, mit Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 http://t.co/TokasUuG via @change

    Mark Max Henckel
    6.89k followers

    @FWhamburg

    Jan 18, 2013

    RT @WirWollenLernen: Go for it! Online-Petition der Elterninitiative "G9-Jetzt-HH" unterstützen: http://t.co/MIxsnkoZ #Schule #Hamburg

    FREIE WÄHLER HH
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    Reasons for signing

    • Claudia Margies GERMANY
      • 11 days ago

      Weil ich an meinem Kind sehe, wie viel Stress G8 bedeutet.

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    • Martin Wedemann GERMANY
      • 15 days ago

      Schüler sollen mehr Zeit zum Lernen und außerunterrichtlichen Aktivitäten haben

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    • Katharina Gebru GERMANY
      • about 1 month ago

      Als Mutter eines G9-Schülers kenne ich diesen Ansatz, und kann ihn nur empfehlen!

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    • Marcus Haselau GERMANY
      • about 1 month ago

      Sohn in der Mittelstufe, kaum Freizeit

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    • Alicja Haselau GERMANY
      • about 1 month ago

      1 Kind in der Mittelstufe

      immer weniger Freizeit

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