Erkennen 1.988 iranische Massaker als Verbrechen gegen die Menschlichkeit
  • Petitioning Ban Ki-Moon

This petition will be delivered to:

UN Secretary General
Ban Ki-Moon
The UN High Commissioner for Human Rights
Navi Pillay

Erkennen 1.988 iranische Massaker als Verbrechen gegen die Menschlichkeit

    1. Petition by

      Foreign Affairs Committee of the National Council of Resistance of Iran

Das Massaker an iranischen politischen Gefangenen im Jahre 1988

Die große Welle von Hinrichtungen, im Jahre 1988 verübt an politischen Gefangenen, stellt den Höhepunkt der im Iran begangenen Menschenrechtsverletzungen dar. Im Juli dieses Jahres erklärte Khomeini: „Die Gefangenen, die immer noch darauf beharren, dass sie die Monafeqin (Mojahedin) unterstützen, sind Mohareb (Feinde Gottes) und werden zum Tode verurteilt. Wann immer eine betroffene Person darauf beharrt, die Monafeqin (Mojahedin) zu unterstützen, geht das Urteil auf Hinrichtung. Vernichtet unverzüglich die Feinde des Islam! ...“

Es wurden über das Land hin „Todeskomitees“ gebildet. Das führte zu der Hinrichtung von 30 000 politischen Gefangenen; die überwältigende Mehrheit von ihnen bestand aus aktiven Mitgliedern der „Organisation der Volksmojahedin des Iran“, die sich weigerten, ihre Haltung aufzugeben. (Lesen Sie weiter)

Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit – es ist Zeit, die Verantwortlichen vor Gericht zu stellen

Im Jahre 2007 brachte Amnesty International eine Erklärung heraus, in der es heißt: „Die Hinrichtungen wurden von der höchsten Ebene der iranischen Führungen autorisiert. ... Amnesty International ist der Auffassung, dass es sich bei diesen Hinrichtungen um Verbrechen gegen die Menschlichkeit handelte. ... Die Hinrichtungen des Jahres 1988 müssen zum Gegenstand einer unparteiischen, unabhängigen Untersuchung gemacht werden; alle Verantwortlichen müssen vor Gericht gestellt und angemessen bestraft werden.“

Während die Verbrecher des Zweiten Weltkrieges immer noch verfolgt werden, befinden sich die für das Massaker von 1988 Verantwortlichen unter den höchsten Rängen des iranischen Regimes und gebrauchen weiterhin den Begriff „Moharebeh“ (Feindschaft gegen Gott) als juristisches Werkzeug, um Dissidenten zum Tode zu verurteilen.

Um eine Wiederholung dieser schändlichen Verbrechen – Verbrechen gegen die Menschlichkeit – zu verhindern, ist es von entscheidender Bedeutung, sie vor Gericht zu bringen. Die gesamte internationale Gemeinschaft ist dafür verantwortlich, dass dies geschieht.

Die Vereinten Nationen werden zu einer Untersuchung aufgefordert – es ist Zeit zu handeln

Das Massaker ist nun 25 Jahre her – Anlass, die Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für die Menschenrechte, den Menschenrechtsrat und den Besonderen Berichterstatter über die Lage der Menschenrechte im Iran zur Bildung einer Untersuchungskommission, bezogen auf das Massaker von 1988, aufzufordern. Ferner soll das Dossier dieses Verbrechens unverzüglich dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen übergeben werden. Dieser soll ein besonderes Tribunal bilden, das sich über den Fall informiert und seine Täter verfolgt. Außerdem soll ein Tag des Gedenkens an das im Jahre 1988 an politischen Gefangenen im Iran verübte Massaker bestimmt werden.

Lesen Sie weiter:

Die Hinrichtungen begannen Ende Juli und wurden im August und September fortgesetzt – in verschiedenen Gefängnissen und verschiedenen Städten. Sie dauerten bis zum Ende des Jahres an. Der Berichterstatter der Vereinten Nationen über Hinrichtungen schrieb in seinem Bericht von 1989: „Am 14., 15. und 16. August 1988 wurden 860 Leichen vom Evin-Gefängnis zum Friedhof Behesht Zahra transportiert.“ Eine große Zahl von Zeugen dieses Massakers hält sich derzeit in Camp Ashraf und Camp Liberty im Irak auf; das iranische Regime versucht, sie umzubringen.

Wie Sie helfen können:

Fordern Sie die Vereinten Nationen (den Präsidenten des Sicherheitsrates, den Generalsekretär, die Hohe Kommissarin für die Menschenrechte und den Besonderen Berichterstatter über die Lage der Menschenrechte im Iran) durch Briefe und Versammlungen auf, ... eine Kommission zur Untersuchung des Massakers an 30 000 politischen Gefangenen, geschehen 1988 im Iran, zu bilden und einen Tag zum Gedenken an diese Opfer zu benennen. Die Vereinten Nationen sollten ein besonders Tribunal bilden, das sich über diesen Fall informiert und die dafür Verantwortlichen verfolgt.

Fordern Sie alle Menschenrechts-Anwälte auf internationaler Ebene auf, sich unserem Bemühen um die Bildung eines solchen Tribunals anzuschließen.

Fordern Sie die Parlamente aller demokratischen Länder auf, das Massaker von 1988 als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid anzuerkennen, in diesem Sinne eine Resolution zu verabschieden und die Behandlung des Falls durch den Sicherheitsrat zu fordern.

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    • Anita Kanitz STUTTGART, GERMANY
      • 11 months ago

      Ich war damals Mitglied einer großen Menschenrechtsorganisation und werde nie diese ungeheuren Gräuel, die im Iran passiert sind vergessen. Khomeini ist einer der größten Menschenschlächter in der Geschichte des Irans, die unglaublichen Massaker und Gräuel, vor allem auch gegen Frauen und Mädchen, gehören aufgeklärt und die noch lebenden Verantwortlichen vor Gericht gestellt. Es kann nicht sein, dass solche Unmenschlichkeiten unbestraft bleiben! Ich kenne die Situation auch daher, da ich eine Brieffreundschaft im Iran hatte, die dadurch unterbrochen wurde, dass der Betroffene wahrscheinlich nicht mehr lebt. Es ist mir deshalb ein persönliches Anliegen, dass die Verantwortlichen von damals und auch heute für ihre Untaten bestraft werden!

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