Vape-Freunde : mobilisieren wir uns. Es ist dringend !

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In mehreren Schweizer Kantonen werden Gesetzesänderungen im Hinblick auf die öffentliche Gesundheit und den Jugendschutz vorgeschlagen. Vielerorts möchte man dass die elektronische Zigarette, einschließlich Zubehör, mit herkömmlichen Rauchwaren gleichgesetzt wird. Solche Verschärfungen des Gesetzes wären nicht  möglich ohne Konsequenzen : Verbot diese Produkte in den Räumlichkeiten wo sie angeboten werden   zu entdecken, Verbot mit dem Thema e-Zigarette zu kommunizieren, usw.

Potenzielle zukünftige kantonale Bestimmungen dieser Art – die erheblich strenger sind als das auf Bundesebene momentan diskutierte TabPG (Schweizer Gesetz über Tabakprodukte und elektronische Zigaretten) – wäre eine Einschränkung für erwachsene Schweizer Bürger indem den Rauchern von traditionellen Zigaretten der Zugang zu einem deutlich weniger schädlichen Produkt verhindert würde.

Forderung / Petition
Wir, die Unterzeichner dieser Petition, fordern dass dem zukünftigen TabPG Vorrang eingeräumt wird und dass die Gesetze auf kantonaler Ebene nicht verschärft werden – und dies aus folgenden Gründen :

  • Die e-Zigaretten-Branche regelt den Jugendschutz selbst ! Der Verband SVTA (Swiss Vape Trade Association) und Vertreter der e-Dampf-Industrie trafen sich mit Michael Beer ; Leiter Lebensmittel und Ernährung vom BLV (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen) und haben einen Selbstregulierungskodex erstellt.
    In diesem SVTA-Kodex wird insbesondere darauf hingewiesen dass die Unterzeichner grundsätzlich auf den Verkauf von nikotinhaltigen Vape-Produkten an Minderjährige Personen, sowie auf die auf diese Ware bezogene Werbung die sich speziell an jugendliche richtet, verzichten.
    In der Tat besteht in der Schweiz momentan ein rechtliches Vakuum bezüglich alternativ Produkte, jedoch ist dieses für die Praxis nicht repräsentativ… und es wird demnächst vom TabPG ersetzt.
  • Es gibt keinen passiven e-Dampf ! Eine am 19 Juni 2018 veröffentliche Studie (Characterization of the Spatial and Temporal Dispersion Differences Between Exhaled e-Cigarette Mist and Cigarette Smoke), ausgeführt durch die EMPA (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) und der ETH (Eidgenössische Technische Hochschule), kommt zum Schluss dass sich in einem geschlossenen Raum nach dem Verdampfen von e-Liquid keinerlei Partikel ansammeln.

In Anbetracht dessen sind wir der Ansicht, dass die Möglichkeit aufrechterhalten werden muss e-Dampf Produkte am Ort wo sie angeboten werden auszuprobieren – unabhängig davon ob es sich dabei um e-Flüssigkeiten mit Nikotinzusatz handelt oder nicht.
Diese Produkte müssen nicht nur von einem zukünftigen Nutzer getestet werden können, sondern er muss auch von Fachleuten beraten werden damit ihm die für ihn am besten geeignete Ausrüstung für die Raucherentwöhnung angeboten wird.
Bei einem e-Dampfverbot an öffentlichen Orten (und damit sind Fachgeschäfte mit einbezogen) besteht das Risiko dass sich eine Person ohne Beratung und ohne Testmöglichkeit über den Internet mit Produkten eindeckt die nicht an persönlichen Bedürfnisse angepasst sind. Und dies wiederum könnte zum Kauf ungeeigneter Geräte und / oder e-Flüssigkeiten führen, wobei dem Raucher von traditionellen Zigaretten die Möglichkeit der schnellen Raucherentwöhnung nicht mehr gewährleistet ist !