Zulassung von Neuroleptika überprüfen

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Hans-Jörg Seiler hat diese Petition gestartet

Neuroleptika, werden zur Behandlung von psychisch kranken Menschen, genutzt. Der Wirkmechanismus von Neuroleptika ist nicht nachweisbar, dafür aber Nebenwirkungen wie Depressionen.

Die weitverbreitete Hypothese, dass psychisch kranke Menschen zu viel Dopamin im synaptischen Spalt haben, kann bis zum heutigen Tag aus technischen Gründen nicht nachgewiesen werden, ohne den Patienten dabei zu töten.

Da nicht nachgewiesen werden kann, ob beim jeweiligen Patient überhaupt ein Dopaminüberschuss vorliegt, kann es genauso gut sein, dass die Nebenwirkung Depression eben überhaupt keine Nebenwirkung ist, sondern einfach die Folge eines Dopaminmangels, der hervorgerufen wird, in dem ein normaler Dopaminhaushalt blockiert wird. Ein Mensch, der dann seiner Lust und seines Antriebes zu einem großen Teil beraubt wurde, zeigt infolgedessen natürlich auch keine psychotischen Symptome mehr, weil er sich zu Verhalten, das von Psychiatern auf subjektiver Basis als wahnhaft angesehen wird, überhaupt nicht mehr aufraffen kann. Er kann sich aber auch sonst zu nichts mehr aufraffen, weil durch den Dopaminmangel, das gesamte Belohnungszentrum derart negativ beeinflusst wird, dass er ständig an Anhedonie und Depressionen leidet.

Das ist wie, wenn man versucht Unkraut aus einem Garten mit einem Gift zu entfernen, dass ersten nur aus der subjektiven Sicht des jeweiligen Arztes Unkraut ist und man zweitens gleich alle Pflanzen im Garten mit Gift besprüht. Die Folgen, einer derart unspezifischen Behandlung sind für den Patienten mitunter so drastisch, dass sich 10 bis 15 Prozent der mit Neuroleptika behandelten Patienten umbringen. 50 Prozent der Patienten schaffen den Absprung glücklicherweise vorher und setzen die Psychopharmaka selbst ab und haben laut einer Studie danach ein wesentlich besseres Leben.

Und die anhaltenden Depressionen unter Neuroleptika sind nicht die einzige Wirkung oder Nebenwirkung. So weist eine Studie nach, dass durch langjährige Einnahme von Neuroleptika, das Gehirn schrumpft und Menschen, die Neuroleptika einnehmen früher sterben.

Wer seine Gesundheit einem solchen Risiko aussetzen will, soll das auf eigene Verantwortung machen und muss wahrscheinlich auch erst die Erfahrung sammeln, wie ein Leben unter Dauerbehandlung mit Neuroleptika aussieht.

Eine Verabreichung von Medikamenten, die derart schwere Nebenwirkungen haben und deren Wirkmechanismus völlig ohne jegliche Evidenz dasteht, empfinde milde ausgedrückt als grob fahrlässig. Das Zuordnen einer spezifischen Wirksamkeit von Neuroleptika, rein auf subjektiver Beobachtungen, ohne jegliche messbare Evidenz, ist kein objektives Kriterium für eine tatsächliche spezifische Wirksamkeit der Medikamente. Dass überhaupt eine Wirksamkeit nachgewiesen werden kann, die laut einer groß angelegten Metastudie, gering ist, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit allein dadurch ausgelöst, dass das Belohnungssystem der jeweiligen Patienten zu einem Großteil unbrauchbar gemacht wird, was wie bereits erwähnt weitreichende Folgen für den Patienten hat und sich in den Symptomen eines Dopaminmangels äußert.

Zu berücksichtigen ist, dass in dieser Studie lediglich publizierte Studien berücksichtigt wurden. Studien, die keinen Nachweis für eine Wirksamkeit erbringen können, werden in der Regel nicht publiziert und sind wie bereits erwähnt in dieser Metastudie nicht enthalten. Ob unter Berücksichtigung aller nicht publizierten Studien überhaupt ein vom Placebo unterscheidbarer Mehrwert von Neuroleptika nachgewiesen werden könnte, bleibt zweifelhaft.

Fazit: Die Beurteilung der geistigen Gesundheit eines Patienten erfolgt allein aufgrund subjektiver Einschätzungen und hält einer objektiven Beweisführung nicht stand. Die resultierende Verabreichung von Neuroleptika erfolgt auf einer reinen Hypothese und hat für den Patienten weitreichende Folgen. Die Schäden, die Neuroleptika verursachen, übersteigen bei Weitem einen, wenn überhaupt vorhandenen, geringen Nutzen. Eine erneute Überprüfung der Zulassung von Neuroleptika sehe ich daher als dringend notwendig an.

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