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Petitioning Deutscher Bundestag

Zugang zu erschwinglicher Kranken- und Rentenversicherung für Freiberufler

1. Immer mehr Angehörige bestimmter Berufe werden in die Freiberuflichkeit gedrängt, weil kaum mehr Festanstellungen angeboten werden (z. B. für Übersetzer).
2. Inzwischen hört man auch immer häufiger von 20-Stunden-Verträgen (pro Woche) selbst für die Tätigkeit im Büro eines Kunden, die nicht als Teilzeitarbeit, sondern rein als freiberufliche Tätigkeit angeboten werden.
3. Im Hinblick auf die gezahlten Stundensätze bzw. Wortpreise herrscht rege Konkurrenz, was in gewissem Maße zu einem "race to the bottom" führt.
4. Für die gesetzliche Krankenversicherung gilt bei Freiberuflern derzeit ein Mindestbetrag von etwa 450 Euro pro Monat (mit Ausnahme von Existenzgründern).
5. Rentenversichert sind Freiberufler überhaupt nicht, sofern sie sich nicht freiwillig versichern (können).
6. Die Punkte 4 (KV) und 5 (RV) rücken aufgrund von Punkt 3 (prekäres Einkommen) in immer weitere Ferne.

Anregungen
Ein System, das mit dem der Künstlersozialkasse vergleichbar ist, würde sich für diesen Personenkreis anbieten, damit zumindest eine Grundsicherung gewährleistet wird. Freiberufer investieren Energie, Zeit und Geld in ein Studium und gehen anschließend als selbständige Dienstleister große Risiken ein. Dies sollte vom Staat nicht bestraft, sondern gefördert werden. Der automatische Zugang zu Kranken- und Rentenversicherung sollte daher gewährleistet werden.

(Diese Petition wurde heute auch unter der ID 36417 zur Zulassungsprüfung beim Deutschen Bundestag eingereicht. Über rege Unterstützung würde ich mich sehr freuen.)

Letter to
Deutscher Bundestag
Ich habe soeben die Petition an Deutsche Bundestag unterzeichnet.

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Zugang zu erschwinglicher Kranken- und Rentenversicherung ermöglichen

1. Immer mehr Angehörige bestimmter Berufe werden in die Freiberuflichkeit gedrängt, weil kaum mehr
Festanstellungen angeboten werden (z. B. für Übersetzer).
2. Inzwischen hört man auch immer häufiger von 20-Stunden-Verträgen (pro Woche) für die Tätigkeit im
Büro eines Kunden, die nicht als Teilzeitarbeit, sondern rein als Freiberuflichkeit angeboten werden.
3. Im Hinblick auf die gezahlten Stundensätze bzw. Wortpreise herrscht rege Konkurrenz, was in gewissem
Maße zu einem "race to the bottom" führt.
4. Für die gesetzliche Krankenversicherung gilt bei Freiberuflern derzeit ein Mindestbetrag von etwa 450 Euro
pro Monat.
5. Rentenversichert sind Freiberufler überhaupt nicht, sofern sie sich nicht freiwillig versichern (können).
6. Die Punkte 4 (KV) und 5 (RV) rücken aufgrund von Punkt 3 (prekäres Einkommen) in immer weitere
Ferne.

Anregungen
Ein System, das mit dem der Künstlersozialkasse vergleichbar ist, würde sich für diesen Personenkreis anbieten, damit zumindest eine Grundsicherung gewährleistet wird. Freiberufer investieren Energie, Zeit und Geld in ein Studium und gehen anschließend als selbständige Dienstleister große Risiken ein. Dies sollte vom
Staat nicht bestraft werden. Der automatische Zugang zu Kranken- und Rentenversicherung sollte daher gewährleistet werden.

(Diese Petition wurde heute auch unter der ID 36417 zur Zulassungsprüfung beim Deutschen Bundestag eingereicht. Über rege Unterstützung würde ich mich sehr freuen.)
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Mit freundlichen Grüßen