Im Namen der Tiere - Bitte keine Spenden für neues Affenhaus

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Umgang und Brandschutz bezüglich der 30 verbrannten Tiere im Krefelder Zoo / Affenhaus und 2 Tage später Tierhandlung in Remscheid

Die Umweltministerin NRW´s hält trotzdem daran fest, keinen Brandschutz für Tiere in Obhut des Menschen wie Zoo´s, Tierhandlungen etc. zur Pflicht zu machen; zumal die Tiere nach Geschäftsschluss und Feierabend der Pfleger eingesperrt in kleinste Metallkäfige die ganze Nacht sich selbst überlassen sind. In einer Berichterstattung hieß es, es gab keinen Feuerlöscher, aber der wäre von den Tieren weder zu erreichen noch zu benutzen gewesen und hätte auch bei einem Großbrand, wie dieser, nichts genützt. Es gibt kein Personal, keine Wachen, kein Monitoring, keine Sercurity´s, keine Alarmanlage mit Verbindung zur Feuerwehr und Polizei. Eine gut funktionierende Sprinkleranlage (für Innen,- u. Außengehegen und für alle im Zoo eingesperrten Tiere) hätte helfen können und ist auch erforderlich; nur nicht Pflicht. Dies wäre lt. deren Angaben, in den von Temperaturschwankungen abhängigen Gebäudeteilen ein hoher Kostenaufwand gewesen – aber möglich – sie waren es ihnen nur nicht wert, weil sie sie nicht lieben, wie man an all den fehlenden Schutzmaßnahmen sehen kann. Wenn ich kein Geld für optimale Tierhaltung und Notfälle habe, lasse ich auch als vernünftiger Privatmann die Finger davon. Da das Dach aus Plexiglas und nicht aus Glas (aus Kostengründen) war; also aus Kunststoff, handelt es sich um einen hochgiftigen zu schwersten atemabriegelnden und für die Schleimhäute im Hals und in den Augen ätzenden Stoff. Die Tiere wurden regelrecht verbrannt, was gut ½ Std. dauern kann, verätzt und vergiftet. Sie hatten keine Möglichkeit, sich durch eine sich automatisch bei Gefahr öffnende Schleuse nach draußen zu retten, Luft zu bekommen und ggfs. ins Wasser zu springen, weil es diese computergesteuerte Technik und auch kein Außengelände, für die seit 1975 dort eingesperrten Tiere gibt – aus Profitgier. Genau wie in der Massentierhaltung, Pelzfarmen, Zirkus, Delphinarien usw. Sie sind ihnen gar nichts wert. Sie müssen nur da sein und parieren, bekommen Antidepressiva, Schlafmittel und Beruhigungsmittel eingeflößt. Trotzdem verstümmeln sich viele Tiere selbst. Delphine begehen sogar Selbstmord, indem sie ihren Kopf gegen die Betonwand des Beckens rammen oder die Luft anhalten, bis sie ertrinken.

Zoo´s nehmen mit der völlig abartigen Haltung, Züchtung und Handel/ Verschickung und damit verbunden, das ständige Auseinanderreißen von Freundschaften und das einzig Liebgewonnene, wie eigene Kinder und Partner haben, im Laufe der Jahre und Jahrzehnte, Mrd. von Geldern ein. Sie sind aber nicht bereit, auch nur das Geringste für die Tiere zu tun, was sie zum Leben benötigen und zum Überleben brauchen, geschweige zum Schutz (Brand, Überflutung, Verletzung durch andere Artgenossen, da sie nicht in diese Gruppe passen (s. Bili im Wuppertaler Zoo – unbehandelte abgebissene Zehen, Genitalien, eingerissene Ohren, Handverletzungen, totale Angst und Depression etc.). Es sind Konzerne, die nur auf Profit aus sind unter dem Deckmantel des Artenschutzes. Wo bleibt er denn? Und es sind keine echten Arten mehr, weil sie ihre Art nicht ausleben dürfen. Es muß keine Population aufrecht erhalten werden - das macht jede Population selbst nach zukünftigem Nahrungsangebot, was nur die Tiere vorauswissen. Früher sind auch viele Tierarten durch die Evolution ausgestorben. Dann sollen sich diese Konzerne dafür einsetzen mit den Tierschutzorganisationen gemeinsam ihre erhaltenen Gelder einzusetzen.

Tierpfleger haben wahrscheinlich aus anfänglicher Tierliebe den Beruf ergriffen. Jedoch müssen sie sich aus Gewinnorientierung der Konzerne davon lösen, sonst werden sie entlassen. Es hieß in den Medien, sie hätten eine tiefe Bindung zu den Menschenaffen gehabt. Tatsache ist jedoch, dass sie keinen Zugang ohne Betäubung zu ihnen haben können, weil es zu gefährlich ist. Lediglich können sie etwas mit ihnen hinter Gittern reden und ihnen ein paar Leckerbissen reichen. Die 2 überlebenden Schimpansen, durch Schreie auf sich aufmerksam gemacht im Betonverließ, mußten den Angaben nach, erst betäubt werden, um sie herausholen zu können. Also von Beziehung und Vertrauen, selbst wenn es die einzigste Chance für sie ist, ist nicht vorhanden.

Gerade Menschenaffen fühlen sich nur in der freien Wildnis wohl und explizit Orang Utans ( malaysisch "Menschen des Waldes, die auf den Bäumen leben") wollen sich niemals auf dem Boden aufhalten. Wozu sie in Zoo´s aber gezwungen werden; besonders nachts im Käfig. In der Natur ist es besonders nachts auf dem Boden zu gefährlich. Sie wohnen normalerweise in 50 – 70 m Höhe, bauen 2 x täglich dort frische Blätterbettchen, um sich vor Krankheiten zu schützen, durchforsten zur Nahrungsaufnahme ihr Gebiet, lehren und lernen 8 J. lang ganz intensiv die verschiedensten Bäume, Äste, Blätter, Früchte, dazu die Gebiete wo, wann was reift, welcher Reifezustand 1 Frucht gegen welche Krankheiten und Symptome, wie sie verarbeitet und eingenommen werden müssen. Sie bringen sich gegenseitig ein Medizinstudium bei und wissen mehr als jeder menschl. Professor darüber. Und der Mensch maßt sich an, über dem zu stehen, obwohl er weit unterlegen ist – allgemein jedem Tier.

Tiere haben mehr Tiefgang, sind beseelter und feinstofflicher, als fast jeder Mensch. Nur wenige Menschen auf dieser Erde haben auch diese Gabe.

Diesen hochintelligenten und hochqualifizierten und von Mitgefühl uns lehrenden Wesen, von Gott vor (nicht für) uns in die Welt gebracht, damit wir uns abschauen können, wie man auf Mutter Erde zu leben hat, dürfen wir nichts im Geringsten antun und uns in irgendeiner Form an ihnen zu schaffen machen oder uns über sie stellen.

Die Trauer, die die Menschen nach den Brandopfern, in den Medien aussprachen, ist wohl echt. Eine Frau sprach davon, dass sie die Menschenaffen liebe, seit sie die Bücher von Dian Fossey gelesen habe und sie deshalb oft besucht habe. D. F. war Zoologin, Verhaltensforscherin der Gorillas (Menschenaffen), Ethnologin und Schützerin der Berggorillas in Afrika. Sie hat dort bei Ihnen gelebt und hat ihnen kein anderes Leben aufgezwungen. Sie hat ihr wirkliches Verhalten studiert und nicht ihre Verhaltensstörungen durch Zoohaltung. Das hat die o. a. Frau und die meisten Tierliebhaber aber nicht realisiert. Sie lassen, um ihrer eigenen Seele etwas zu geben, dass was sie lieben, leiden. Tatsächlich ist das jedoch egoistisch. Der Mensch wird nur schützen wollen, was er wirklich liebt, wie es von Natur aus ist, ohne es zu zwingen, anders zu sein.

Das ist das Fatale in dieser Welt; Eigennutz und Realitätsverlust.

Zahlreiche Schreiben an Zoo´s gegen diese artfremde und damit qualvolle Haltung aller Tiere insbesondere der Menschenaffen, entgegnen die Zoo´s mit dem gleichen Abdruckschreiben. Sie würden die Tiere schützen, indem sie die Arten erhalten, weil sie draußen in der Wildnis von Wilderern getötet werden. Gleichzeitig würden sie einige teilweise wieder auswildern. Das steht in einem Widerspruch, denn es ist die Ausnahme und nicht die generelle Regel und rechtfertigt nicht dieses unermäßliche Leid. Dann hätten sie im Zoo nur von Wilderern und Fallen verletzte und aufzupäppelnde Tiere. Sie würden sie nicht von Zoo zu Zoo verkaufen, sondern nach Genesung auswildern, was sie in der Zeit nicht verlernt hätten.Ebenso behaupten sie, das renommierte Tierschutzorganisationen, Zoo´s nur schlecht machen würden, um den tierlieben Menschen Spenden zu entlocken. So lenken sie von ihren eigenen profitgierigen Taten ab. Sie werden sogar noch von unseren Steuern dafür subventioniert, obwohl allen, denen die Tiere wirklich nahe stehen und ihr bedürfnisgerechtes Leben wichtig ist, dies nicht subventionieren wollen (wie in vielen anderen Bereichen auch – Tierlabore, Schlachthäuser, Massentierhaltung etc.).

Ich sehe auch keine einfühlsame psychologische Vorgehensweise, als es um den Wunsch des würdevollen Begräbnisses der verbrannten Tiere (auch kleinere Äffchen, Vögel und Flughunde) ging. Sie wurden dem Veterinäruntersuchungsamt übergeben (zur Obduktion !). Was soll dieser Blödsinn? Erst mussten sie von den Tierpflegern noch identifiziert werden. Wer sollten sie denn sein, wenn nicht die, die  dort lebenden, jeweils in ihrem eigenen Käfig. Die Versorger kennen die Käfige mit dem jeweiligen Tier und dem Namen. Das sie verbrannt waren, weiß jeder. Ob sie vorher verätzt, erstickt oder aus Angst an Herzversagen gestorben sind, ist irrelevant und auch nicht zu untersuchen, da sie bis auf die Knochen verbrannt waren. Sie sind gestorben weil, in jeder Form Schutzmaßnahmen (Brandschutz, massive Bauweise, Zugang zu Außengelände mit Wasser, Rettungskräfte vor Ort) fehlen. Man hätte sie auch nicht an das Amt geben sollen und auch nicht makabererweise in ein Krematorium, weil ein Flammeninferno ihren Tod verursacht hatte. Jeder mitfühlende Mensch hätte ihnen ein 2. Verbrennen ersparen wollen und einfach nur ihre Knochen ehrfürchtig begraben wollen, an einem stillen Gedenkort. Selbst nach all den Entbehrungen, die die Tiere jahrzehntelang erlitten haben, damit andere sie angaffen können und bei den Konzernen die Kassen klingeln lassen, um dann wieder zu verschwinden und sie mit ihrer Hoffnungslosigkeit und Aussichtslosigkeit, der sie sich wissenschaftl. bewiesen, absolut bewusst sind, alleine zu lassen, hat man ihnen zu ehren nicht einmal demütig den Anstand ihnen ihre ewige Ruhe zu gestatten. Sie werden in einer wirklich 10 km gegen den Wind stinkenden rostigen Walze zerquetscht; in der Tierkörperverwertungsanstalt, (vermutlich in Viersen) um dann z. B. aus ihren Knochen Kleber für Schuhe etc. zu machen. Lt. Veterinäruntersuchungsamt dürfen sie nicht wie Haustiere beerdigt werden oder auf einen Menschenfriedhof, weil es Wildtiere seien. Sie durften aber nicht in der Wildnis leben und waren eingesperrter als die meisten Haustiere und damit entwildeter als jedes domestizierte Haustier. Verstorbene Tiere in der Wildnis kommen aber auch nicht in eine Presse (Tierkörperverwertungsanstalt) und macht dann Produkte aus ihnen. Diese Order passt in keinster Weise; man kann es drehen, wie man will. Ihnen steht ein würdevolles Begräbnis in Mutter Erde zu, auch wenn es sie dadurch nicht für dieses schlechte Leben entschädigen kann, aber das ist ja wohl das Mindeste, was man ihnen nach ihrer langen Gefangenschaft gebühren muss.

Seit Anbeginn der Welt verbleibt jedes Lebewesen normalerweise dort, wo es sich gerade im Tod aufgehalten hat. Mutter Erde hat nichts dagegen „Erde zu Erde und Staub zu Staub“ - das gilt für uns alle. Mutter Erde trennt nicht nach Menschen, Menschenaffen, die zu 99% unsere DNA haben, nach Haustieren, Wildtieren, usw. Wir Menschen sind sowieso wissenschaftl. festgestellt, Säugetiere, gemeinsam mit den anderen. Amphibien, Insekten, Reptilien, Fische, Kopffüßler etc. sind biologisch nur andere Rassen. Mehr ist das nicht. Wer das nicht akzeptiert, ist rassistisch.

Trinkwasserverseuchung durch Muskel,-u. Organverwesung ist wohl nicht möglich; wird aber für Menschen auf den Friedhöfen trotzdem möglich gemacht. Sie auf Seuchen zu untersuchen ging auch nicht mehr und ist auch überflüssig, da sog. „Zootiere“ alle permanent gegen alles und jedes geimpft werden müssen und ggfs. weggesperrt werden müssen d. h. nicht mehr ins Freie gelassen werden dürfen, sofern sie überhaupt die Möglichkeit dazu haben. Wir Menschen laufen trotzdem weiter draußen herum und dürfen die Seuchen verbreiten. Das ist der reinste Irrsinn, wie unlogisch zwischen Mensch und Tier, sprich zwischen Verbreitung und Verbreitung ein Unterschied sein soll, obwohl der Mensch sich viel weiter bewegt. Und das, obwohl der Mensch überhaupt nicht dieses Bewegungsbedürfnis besitzt, wie all diese Tiere.

Nun soll so ein Horror, sprich Affenhaus lt. Krefelder Zoo wieder aufgebaut werden.
Bleibt nur die Frage offen, warum die gesetzlichen Anforderungen bei Tiergehegen so viel lascher sind als bei Gebäuden, in denen Menschen wohnen oder nur betreten.

Der Krefelder Zoo, ein Gemeinschaftsprojekt der Zoofreunde Krefeld und der Stadt, will das Affenhaus auf jeden Fall wieder aufbauen. Dafür wird schon jetzt um Spenden gebettelt. Unter der Bankverbindung können sie Geld zum :  Verwendungszweck: Spende Affenhaus stiften.

Würden wir Menschen uns wieder normal verhalten und natürlich denken können und wollen, gäbe es kein menschengemachtes Leid für Tiere in unserer aller Welt – keine Zoo´s, Zirkusse, Delphinarien, Tierlabore, Massentierhaltung, Schlachtung auch mit Festivals, Tiertransporte, Pelzfarmen (vergasen, totknüppeln, Anal,-u. Oral- Elektroschock) Pferdekutschen, Reitturniere und Pferdedressur (was schon für ein Wort – klar, Sporen, Zaumzeug, Peitschen und Stöcke oder Mistgabel), Stier,-u. Hahnenkämpfe, Kaffee aus Kot von eingesperrten Schleichkatzen in kleine Kisten, ebenso Schlangen für Schlangengift in der Medizin, Bärengallefarmen, Bären mit Hundekämpfen, Tanzbären, Affen im Bordell, Affen,- u. Känguruboxen, Lederindustrie (ihnen wird ohne Betäubung die Haut vom Körper gerissen und damit es im ganzen Stück bleibt, auch so die Füße und Hufe abgetrennt). Das barbarische Verhalten, des sich selbsternannten „intelligenten“ Menschen, ist trivial, dumm, narzisstisch, satanistisch, primitiv, gefühllos und gehört nicht auf Gottes Erde und nicht in eine Welt mit ehrwürdigen Lebewesen, zu denen schon vor Entstehung der Menschheit die Tiere gehören.

Deshalb mein Appell: Abschaffung all dieser Perversitäten und keine Spenden für ein neues Affenhaus. Nutzt das Geld, den freien Platz und die Pflegearbeiter für die Verbesserung, Vergrößerung und zeitl. Einsatz für die verbliebenen Tiere und für deren sinnvollen Brandschutz (Springleranlagen und automatische Notschleusen,-u. räume) in Zoo´s und Tierhandlungen und wer es von ihnen schaffen kann, raus in die Wildnis und setzt all die Mrd. von erzielten Geldern für die noch verbliebenen Tiere in der freien Natur ein (auch zum Schutz des heimischen Wolfes vor „legalen“ Abschüssen und Jägern), für Ranger, deren Ausrüstung, Ausbildung, Fahrzeuge und Versorgung ihrer Familien, im Todesfalle eines Rangers, Zollkontrollen (Trophäen, tote, lebendige Tiere; auch Fische), vergrößern der Wälder und und und. Nur so zeigt sich das Herz eines echten Tierfreundes und eines wahren Menschens. Was wollen die mit all dem Geld bis ins Unermeßliche?

Jeder sollte sich immer vorstellen, dass man das Gleiche mit ihm macht und es kein Entrinnen gibt und niemand ihm beisteht, bis an sein Lebensende; nur dann kann er nachempfinden, wenn er überhaupt Mitgefühl besitzt, wie grausam es hier für all diese unschuldigen, liebenswerten und mit den gleichen Rechten ausgestatteten Tieren zugeht, weil böswillige Herrscher sie einfach entrechten und die nicht Denkenden und Gleichgültigen ihnen gehorchen.