Keine Abschussgenehmigung für das CUX-Land Rudel

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Liebe Wolfsfreundinnen und Wolfsfreunde, 

Von anderen Ländern erwarten wir, dass sie mit ihren Wildtieren zurecht kommen, wie zum Beispiel mit Tigern in Indien oder Löwen in Afrika.

Wir haben hier ein genauso faszinierendes Wildtier, das vor 20 Jahren in seine Heimat zurückgekehrt ist, und das ebenso Schutz benötigt. Wölfe kommen in unserer Kulturlandschaft sehr gut zurecht, wenn man sie lässt. Nicht umsonst lautet ein russisches Sprichwort: "Wo der Wolf ist, wächst der Wald."

Wo, wenn nicht in Deutschland finden Wölfe einen derartig reich gedeckten Tisch an Wildtieren? Seit dem Jahr 2000 wurden nur rund 3500 Nutztiere von Wölfen gerissen - also 205 pro Jahr im Schnitt, schreibt die Bundesregierung auf ihrer FB-Seite. Damit bleiben die durch Wölfe entstehenden Schäden weit unter den Verlusten, die Nutztierhalter durch andere Einflüsse (Unfälle, Krankheiten, Unwetter und schlechte Haltungsbedingungen) erleiden. Schäfer erhalten für jedes Tier, das durch Wölfe gerissen wurde, obwohl die Herde adäquat geschützt ist, eine finanzielle Entschädigung. Ferner werden Schutzzäune sowie spezielle Herdenschutzhunde staatlich gefördert. Leider werden diese Fördergelder selten abgerufen, da es wesentlich bequemer ist, den Abschuss der Wölfe zu fordern, als sich mit entsprechenden Schutzmaßnahmen zu beschäftigen. 

Der Grund für die Spezialisierung des Wolfs aus dem CUX-Land auf Nutztiere ist einfach erklärt. Die Wölfin und Mutter der Jungtiere wurde im vergangenen Jahr illegal geschossen und der Rüde (Vater der Welpen) ist auf sich allein gestellt. Um das Überleben seiner Jungen zu sichern, musste er vermehrt auf Nutztiere gehen. Die Schuld hierfür trägt wieder der Mensch, in diesem Falle derjenige, der der Wolfsfamilie die Mutter genommen hat. Ferner ist noch überhaupt nicht bestätigt, dass die Risse auf das Konto dieser Wölfe geht.

Siehe Rissliste Niedersachsen: https://www.wolfsmonitoring.com/monitoring/nutztierrisse/ 

Ein Abschuss, egal von wie vielen Tieren, ist ein Rückschritt ins finsterste Mittelalter, als die Menschen noch keine fortschrittlichen Möglichkeiten hatten, ihr Vieh zu schützen - wie Elektrozäune, Flatterbänder und voll ausgebildete Herdenschutzhunde. 

Bitte unterzeichnen Sie diese Petition, die Wölfe haben keine Lobby und können nicht für sich sprechen. Sie brauchen uns, als ihre Unterstützer und Fürsprecher.

Gemeinsam mit anderen Mitszreitern setzen wir uns mit allen Mitteln für den Erhalt des CUX-Land Rudels ein und danken Ihnen für Ihre Hilfe. 

Herzlichst,

Bettina Wenk 

 

 



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