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Wir kämpfen um die Einrichtung von 60 statt 30 Studienplätzen im Masterstudiengang "Health Professions Education" an der Charité – Universitätsmedizin Berlin!

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WAS WIR WOLLEN
Wir kämpfen um die Einrichtung von 60 statt 30 Studienplätzen im Masterstudiengang "Health Professions Education" (HPE) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin!

 

WER WIR SIND
Wir sind Mitglieder des Fachschaftsrates des Bachelorstudiengangs Gesundheitswissenschaften und des auslaufenden Diplomstudiengangs Medizin- und Pflegepädagogik an der Charité – Universitätsmedizin Berlin -wir agieren im Namen unserer Mitstudierenden.

HINTERGRUND
Im Hochschulvertrag für die Jahre 2011 bis 2013 einigten sich der Senat für Bildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin und die Charité „(...) den grundständigen Studiengang "Medizin- und Pflegepädagogik" weiterzuführen und neu zu strukturieren.“ (§6 Bereitstellung von Studienplätzen).
Daraufhin erarbeitete das Institut für Medizin-, Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft (IMPPW) den bolognakonformen grundständigen Bachelorstudiengang „Gesundheitswissenschaften“. Der Studiengang verbindet bio-, human-, und sozialwissenschaftliche Inhalte und Methoden, zeichnet sich durch Multidisziplinarität aus und hat eine bevölkerungsbezogene und ressourcenorientierte Perspektive. Schwerpunkte sind vor allem Gesundheitsförderung und Prävention.
Der Bachelorstudiengang bildet den Grundbaustein für die Lehrqualifikation, die mit dem Abschluss Master Health Professions Education zum Lehren in den Gesundheitsfachberufen befähigt.
Der Bachelorstudiengang läuft seit dem Wintersemester 2011. Jährlich werden bisher 60 Bachelorstudierende immatrikuliert. (Zum Vergleich: im Vorgängerstudiengang waren es 70 Studierende.) Zum Wintersemester 2014/15 soll der bolognakonforme konsekutive Masterstudiengang „Health Professions Education“ jedoch voraussichtlich nur mit 30 Studienplätzen starten.

PROBLEM
Das IMPPW als tragende Lehreinheit und Minorität innerhalb der Charité verfügt über eine zu geringe personelle Ausstattung, um die Qualität der Studiengänge auch zukünftig gewährleisten zu können. Da ab dem Wintersemester 2014/15 insgesamt drei Studiengänge (der auslaufende Vorgängerstudiengang Diplom Medizin- und Pflegepädagogik, der aktuelle Bachelorstudiengang Gesundheitswissenschaften UND der neue Masterstudiengang Health Professions Education) aus dem „Finanztopf“ des auslaufenden Diplomstudiengangs finanziert werden müssen.
Von Seiten der Verantwortlichen in der Charité wurde deutlich bekannt gegeben, dass es keine zusätzlichen finanziellen Mittel geben wird. Allein vier zusätzliche wissenschaftliche Mitarbeitende am Institut würden sowohl die angespannte Situation beruhigen und die Zulassung von jeweils 60 Studierenden im Bachelor- und Masterstudiengang ermöglichen als auch die Qualität der Lehre sichern.

ZWAR & ABER
Im Land Berlin gibt es ähnliche zur Lehre befähigende Studiengänge an zwei privaten Hochschulen, die jedoch hohe monatliche Studiengebühren erheben und somit nur für gutsituierte Interessent*innen in Frage kommen oder nur mit einem erheblichen Mehraufwand absolviert werden könnten (durch Arbeiten während des Studiums oder eine Kreditaufnahme). Im Land Brandenburg dagegen gibt es bisher keinen vergleichbaren Studiengang (ein solcher ist an der FH Senftenberg in Planung).

WOZU DIE FORDERUNG?

Die immense Bedeutung hochwertig ausgebildeter Therapie- und Pflegefachkräfte stellt hohe Anforderungen an eine fachlich kompetente Berufsausbildung. Diese kann und wird unter den bestehenden Umständen definitiv nicht erreicht bzw. aufrechterhalten werden können.
Die Entscheidung über die Anzahl Masterstudienplätze steht bevor und wird zum jetzigen Stand in jedem Fall nicht dazu beitragen, die bestmögliche gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung des Landes Berlin (und Brandenburg) zu gewährleisten.

Als Studierende (mit Gesundheitsfachberuf als Grundlage) der Charité sind wir entsetzt über die Entwicklungen: voraussichtlich werden nur 30  Studienplätze für den Master HPE zur Verfügung stehen. Demgegenüber bot der auslaufende Diplomstudiengang Medizin- und Pflegepädagogik 70 Studienplätze pro Jahr.  Dadurch sinkt die Zahl der Lehrkräfte erheblich. Wo soll das hinführen?

WIR FORDERN:
*eine qualitativ hochwertige Ausbildung von Lehrkräften für die Therapie- und Pflegefachberufe weiterhin zu gewährleisten
*die bestmögliche gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung des Landes Berlin bzw. der Bundesrepublik

***Die Einrichtung von mindestens 60 Studienplätzen für den Master Health Professions Education an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, basierend auf ausreichender personeller und finanzieller Ausstattung!***



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