„Mehr Personal für Schulen!“

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Schulen benötigen wesentlich mehr Ressourcen und neben ausreichend Lehrern weitere pädagogische Fachkräfte, sowie Schulbegleiter um heutzutage einen erfolgreichen Schulbesuch für alle Schüler sicherzustellen.

Deshalb fordere ich neben der bedarfsdeckenden Einstellung von Lehrern eine verbindliche Festanstellung von Sonderpädagogen und Begleitern an allen Schulen.

Ebenso wichtig ist es überschaubare flexible Lerngruppen einzurichten für eine optimale Bildung aller.

 

 

Erklärung:

Im Bereich Begleitung und Assistenz in der Schule gibt es immer wieder Personalmangel und Unklarheiten.

Meiner Beobachtung und Erfahrung nach liegt das:

a) an der Art und Weise der Anstellung. Schulbegleiter und Assistenten (für z.B. rein körperliche Dinge) brauchen einen festen Arbeitsplatz zu einem Lohn von dem sie leben können. Das können sie bei einer Anstellung bei der Wohlfahrt immer wieder mal leider nicht- und Zivildienstleistende gibt es nicht mehr, damit haben Wohlfahrtsverbände auch keine Menschen mehr, die für wenig Lohn arbeiten, da es Mindestlohn gibt.

b) daran, dass diese dafür bereitgestellten Gelder nach SGB gehandhabt werden und damit an die Sozialhilfe (Hilfeprinzip) gekoppelt sind, statt an die Schulämter oder einer anderen Behörde, die vielleicht erst noch erschaffen werden muss.

c) der Bedarf immer an einer Person festgemacht wird, statt an der ganzen Klasse. Damit entsteht so etwas wie „Schuldzuweisung“. Laut UN Behindertenrechstkonvention, die Deutschland zu ihrem Recht erklärt hat, ist Inklusion eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und darf nicht zur Privatsache erklärt werde. Damit müsste der Begleiter immer der ganzen Klasse zu geordnet werden sobald ein pädagogischer Mehrbedarf ( in Form von Strukturierung, Kommunikation, Motivation, Lernbegleitung, Aufgabenanpassung oder Hilfe um Schulangst zu überwinden ) und eventuell geringer pflegerischer Bedarf besteht (wenn bestimmte Nahrungsmittel nicht zu sich genommen werden dürfen, betrifft das auch die Sorgfalt der Mitschüler - zum Beispiel keine Brotkümmel im Glas des betroffenen Schülers landen).

Ausnahme ist die Pflege, also zum Beispiel der Toilettengang. Im Falle reiner pflegerischer Assistenz gehört die Angelegenheit in die Hände derer, die für die Pflege verantwortlich sind. Das sind meist die Eltern. Damit ist die gängige Praxis den Begleiter einem Schüler zuzuordnen sehr häufig gesetzwidrig und nur im Falle reiner Pflege angebracht.

Darüber hinaus ist es notwendig, Assistenten frei wählen zu können, da nicht jeder gerne mit jedem z.B. auf die Toilette geht oder das Essen reicht. Hier gibt es einfach Unterschiede von pädagogischer und pflegerischer Begleitung. Dem muss Rechnung getragen werden. Es geht also immer darum was jeder einzelne Schüler (und zwar letztendlich alle Schüler der Klasse ) braucht oder brauchen um in der Klasse einen guten Platz auf Augenhöhe mit den anderen Schülern zu haben. Je nach Behinderung gilt es Vorurteile und Ängste zu überwinden.

 

 

Im Falle der pädagogischen Begleitung wäre auch ein Zwei - Pädagogenmodell vorstellbar. Leider gibt es zu wenige Lehrer auf dem Arbeitsmarkt.

Derzeit werden Sonderpädagogen von Schule zu Schule geschickt, statt einen festen Arbeitsplatz für Inklusion an einer allgemeinen Schule zu haben.

 

 

Bereits vor 3 Jahren ergaben meine Recherchen, dass es vom Schulgesetz und von den behördlichen Zuständigkeiten her in Baden-Württemberg (Karlsruhe) die Möglichkeit gibt Schulbegleiter fest an einer Schule anzustellen.

Ich bitte die Politiker und die zuständigen Behörden für die Bedarfe von Menschen mit Behinderung faire Möglichkeiten und sichere Arbeitsplätze zu schaffen. Nur so kann Inklusion gelingen, da alle Beteiligten Zuverlässigkeit benötigen.

 

 

Solange die Zuständigkeiten für Schulbegleiter darüber hinaus grundsätzlich bei der Sozialbehörde angesiedelt sind werden alle von Behinderung betroffenen Menschen immer einen Sozialhilfestatus haben. Das will kein Mensch. Es wird Zeit für eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft. Gleichzeitig wird auch immer wieder versucht werden am Lohn der Begleiter zu sparen, da die Gelder knapp sind. Das muss sich zuverlässig ändern in dem faire sichere Anstellungsverhältnisse für Begleiter oder einen zweiten Pädagogen geschaffen werden, da es hier um die Bildung der Jugend geht.

 

 

Es gibt seit vielen Jahren den Index für Inklusion mit Hilfe dessen Inklusion überall in der Gesellschaft umgesetzt werden können sollte. Leider beklagt die Monotorigstelle, die über die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention wacht, der Berichterstattung zufolge, einen Mangel in allen Bereichen und nicht nur in der Schule.

 

 

Um Ressourcen zu sparen (unendlich viele Absprachen) ist es zwingend erforderlich Begleiter oder Zwei Pädagogen fest den Schulen zuzuordnen und nur im Falle von ausschließlich pflegerischer Hilfe dem Kind, da in aller Regel die Beeinträchtigungen eher schlechter und leider selten besser werden.

Begleiter, die Ihre Arbeit gut machen werden in aller Regel wegrationalisiert. Überall erhalten Menschen mit guten Leistungen Boni, nur im Bereich der Pädagogik und Pflege nicht, da kann es nicht sein, dass sie auch noch arbeitslos werden.

Aktuell ist das Schulgesetz so geartet, dass alle individuell gefördert werden müssen. Das bedeutet Inklusion wird für alle gefordert. Auf der anderen Seite werden Lehrer-Stellen gestrichen und zwar in aller Regel verdeckt. So werden z.B. Krankheitsausfälle häufig erst nach 6 Wochen, wenn überhaupt, vertreten. Es gibt einfach zu wenige Lehrer die zu fairen Arbeitsbedingungen fest angestellt sind um Bedarfsspitzen ab zu fangen. Dafür ist es auch nötig die Arbeitsbedingungen für Lehrer zu verbessern. Zusätzliche Bedarfe entstehen aktuell an allen Schularten auf Grund der aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen. So sind Schüler zunehmend von Schulangst oder Versagen betroffen und reagieren mit extremen Verhalten.

Gute Bildung verlangt reichlich Personal, so dass auch regelmäßige Weiterbildungen wahrgenommen werden können. Aktuell haben wir einen nie zuvor dagewesenen Fortschritt bezüglich technischer Entwicklung, dafür bedarf es Zeit um in dieser „neuen Welt“ sinnvoll zu arbeiten.

Mit der Bitte diese Erleichterung für alle Beteiligten zu berücksichtigen und einzuführen,

verbleibe ich

Ihre Ute Weilandt

 



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