Wintershall Dea: Stoppt die neuen Ölbohrungen im Nationalpark Wattenmeer!

Wintershall Dea: Stoppt die neuen Ölbohrungen im Nationalpark Wattenmeer!

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Louisa Schneider und die Deutsche Umwelthilfe hat diese Petition an Wintershall Dea Ceo Mario Mehren gestartet.

Was völlig absurd klingt ist traurige Realität: Mitten im Nationalpark Wattenmeer fördert der Öl- und Gasgigant Wintershall Dea seit 1987 Öl. Jetzt hat der fossile Konzern sogar die Erlaubnis für neue Bohrungen beantragt und möchte die Förderung um mehr als 45 (!) Jahre verlängern. Ölbohrungen mitten im Nationalpark, Förderung fossiler klimaschädlicher Energie bis 2069?

Nicht mit uns! Wir fordern Wintershall Dea auf, die Pläne für neue Ölbohrungen in der Nordsee aufzugeben und die Förderung im Einklang mit den Klimazielen einzustellen. Dafür brauchen wir eure Unterstützung und massiven öffentlichen Druck, denn der Konzern agiert skrupellos.

Wintershall Dea versucht seine profitorientierten fossilen Förderungen für die Zukunft zu zementieren - und das nicht nur in Deutschland. Zusammen mit Shell, BP, ExxonMobile und vier weiteren fossilen Giganten hat Wintershall Dea seit 2014 über 100 Milliarden USD in Putins Kriegskasse gespült. Und bis heute hat sich der Konzern nicht aus seinem laufenden Russland-Geschäft zurückgezogen. In der russischen Arktis füllt Wintershall Dea aktuell nicht nur Putins Kriegskasse, sondern befeuert auch die Klimakrise und verdient dort Milliarden mit seinen klimaschädlichen Geschäften. 

Maximale Profitgier auch in der Nordsee: Das Wattenmeer ist in seiner ökologischen Bedeutung weltweit einzigartig. Es genießt deshalb den Schutz eines Nationalparks und wurde sogar als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannt. Eine Schutzzone für die Meeresnatur und Zugvögel? Von wegen! Mit 20.000 Barrel Öl pro Tag ist die von Wintershall Dea betriebene Mittelplate im Zentrum des Nationalparks das mit Abstand förderstärkste Ölfeld Deutschlands.

Fordert deshalb gemeinsam mit uns Wintershall Deas CEO Mario Mehren auf, den Antrag auf neue Ölbohrungen zurückzuziehen und die Ölförderung in Einklang mit den Klimazielen einzustellen!

  • Die bis 2069 beantragten Bohrungen widersprechen sämtlichen Klimazielen. Wir müssen weg vom Öl, und zwar jetzt: Laut Internationaler Energieagentur dürfen seit 2021 keine weiteren fossilen Entwicklungsprojekte starten, wenn wir das 1,5 Grad-Limit erreichen wollen.
  • Weitere Bohrungen will die Bundesregierung laut Koalitionsvertrag künftig sogar explizit ausschließen.
  • Ölbohrungen sind zudem immer extrem unfallgefährdet und deswegen eine massive Bedrohung für das sensible Ökosystem Wattenmeer. Weltweit und auch in der Nordsee ist es bei Bohrungen immer wieder zu Störungen gekommen. Zudem ist die Bohrinsel seit über 30 Jahren in Betrieb und die Anlage entsprechend anfällig.

Eine Katastrophe wie auf der Deepwater Horizon, die als schlimmste Ölpest in die Geschichte einging, wird durch die Aktivitäten von Wintershall Dea also auch an unseren Wattenmeerstränden zu einer realen Gefahr! Die Folgen eines solchen Unfalls wären für den hoch sensiblen Naturraum katastrophal: Zehn Millionen Wattvögel sowie Seehunde, Kegelrobben und Schweinswale würden ihre Lebensgrundlage im Watt verlieren und verenden.

Wintershall Dea schiebt dies alles beiseite! Deswegen benötigen wir eure Unterstützung: die Profitgier des Unternehmens darf nicht weiter auf Kosten von Umwelt und Klima gestillt werden! Der Öl- und Gasgigant Wintershall Dea muss seinen Antrag auf neue Ölbohrungen sofort zurückziehen. Unsere Forderung ist klar: Keine weiteren Bohrungen für fossile Energien im UNESCO-Weltkulturerbe Wattenmeer – Mario Mehren, schützen Sie unser Klima und das Lebensumfeld von Kegelrobbe, Schweinswal und Seehund!

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung!

Eure Louisa und die Deutsche Umwelthilfe.

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