"Wertschätzungsbeitrag für Kunst und Kultur!!"

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Kunst und Kultur ist ein menschliches Grundbedürfnis!

Lasst uns jetzt den "Solidaritätszuschlag" in einen
"Wertschätzungsbeitrag für Kunst und Kultur" umwandeln.
Im Prinzip müßte dadurch niemand einen Cent mehr zahlen.

Diese Petition setzt sich für die Einführung eines
"Wertschätzungsbeitrags für Kunst & Kultur" ein, der auf dem
bürgerlichen Willen basiert. Dadurch soll jeder einzelne Bürger*in
zum Mitgestalter unserer Kunst & Kultur werden.

Mit dem Wertschätzungsbeitrag soll eine echte Mitbestimmung
und freier Zugang zu Kunst und Kultur für alle Bürger*innen
ermöglicht werden. Das der Besuch einer kulturellen Einrichtung
günstiger bzw. kostenlos wird!

Die freie Wahl und Mitbestimmung der Bürger*innen, so wie es
in dieser Petition vorgesehen ist, entspricht dem Kunst & Kultur-
gedanken und dessen Reflektionsanspruch für die Gesellschaft.
Mit diesem Wertschätzungsbeitrag können wir Alle gemeinsam
ein kreatives Potenzial freisetzen, generieren und nutzen.

Kunst & Kultur ermöglicht eine permanente nachhaltige
Reflektion der Gesellschaft und jedes einzelnen Menschen.
Kunst & Kultur ist somit ein Spiegel des Menschen, ohne den
eine kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Denken
und Handeln nur schwer vorstellbar ist.

Durch die Verkennung dieses fundamentalen menschlichen
Bedürfnisses nach Kunst & Kultur bzw. Reflektion, wird es
dem unhinterfragten Handeln und unreflektiertem Denken
ermöglicht unser Leben zu bestimmen. Um das zu verhindern
ist es wichtig durch den Wertschätzungsbeitrag unsere
Kunst & Kultur dauerhaft zu befähigen, dieser fundamentale
Aufgabe gerecht zu werden.

Die bürgerliche Mitbestimmung wäre ein echter kultureller
und gesellschaftlicher Gewinn. Sowohl auf der Macher,
wie auch auf der Nutzerseite. Durch die Umwandlung des
Solidaritätszuschlags in den Wertschätzungsbeitrag kann
unsere Kunst & Kultur weiterhin einen gesunden Ausgleich
schaffen. Weil Kunst & Kultur unser Leben bereichert und
lebenswerter macht.

Dieser solidarische Beitrag soll für eine heranwachsende
kreative Generation eine wichtige Unterstützung leisten und
damit die Lebendigkeit des kulturellen Lebens fördern.
Wir können damit eine langjährige gesellschaftliche Entwicklung
einleiten, die uns hilft unser kulturelles Leben und Erbe
ganzheitlich weiter zu entwickeln.

Stellen wir also jetzt den Kunst & Kulturbetrieb auf ein
solidarisches Fundament, um den Freiheitsgedanken der Kunst
nicht weiterhin dem zersetzenden Prozess von marktwirtschaft-
lichen Prinzipien auszuliefern. Wir Menschen sind auf einen
geschützten Bereich angewiesen, um bei geistiger und
körperlicher Gesundheit zu bleiben.

Das Kunst & Kultur nur eine Nebenrolle im wirtschaftlichen,
wie  gesellschaftlichen Zusammenleben und Wirken spielt,
ist schlichtweg falsch! Dieses degradierende Verhalten
gegenüber unserer Kreativwirtschaft können wir uns nicht
mehr leisten. Sorgen wir lieber dafür, das der Bund in die
Lage versetzt wird, ein Kunst & Kulturministerium zu
initiieren das diesen Namen auch verdient.
Kunst & Kultur ist eine so individuelle Ressource unseres
Landes, weil sie eben nicht so einfach kopiert werden kann.
Kunst & Kultur besitzt ein Alleinstellungsmerkmal im globalen
Wettbewerb und somit eine echte Garantie für wirtschaftliche
Stabilität.

Eine Petition bzw. ein Volksbegehren für dieses menschliche
Bedürfnis nach Kunst & Kultur ist nun unverzichtbar geworden.

Damit wir uns mit kreativer Begeisterung den zukünftigen
Fragen stellen können. Lasst uns also Kunst & Kultur dazu
befähigen, international exportiert zu werden.

Damit wir ein unabdingbares demokratischen und menschliches
Signal, von einem befreiten Geist und der eingehenden
kritischen Beschäftigung damit, in die...
                                                            ... Welt senden können!


Mit der Einführung eines
"Wertschätzungsbeitrags für Kunst & Kultur"
sollen folgende Ziele erreicht werden:

:: Das der Kunst & Kulturhaushalt eine etablierte feste
   unverhandelbare Größe wird. Um eine verbesserte
   Planungssicherheit für Kunst & Kulturinstitutionen
   und einzelnen Künstlern zu gewährleisten.

:: Das die Bürger*innen dadurch zu mehr Mitspracherecht
   bei der Verteilung der Gelder befähigt werden.

:: Das der Besuch einer kulturellen Einrichtung günstiger und im
   Optimalfall kostenlos wird! Den Bürger*innen soll ermöglicht
   werden, unabhängig von der eigenen finanziellen Situation,
   am kulturelle Leben und dessen Institutionen teil zu haben.

:: Das dass gesellschaftliche Bedürfnis nach, freier Entfaltung
   von Kunst & Kultur sich nachhaltig etablieren kann und freie
   Kunst und Kulturinstitutionen dazu befähigt werden, ein
   exaktes Abbild dieses Bedürfnisses zu ermöglicht.
   Davon sollen Branchen die an die Kunst & Kultur anknüpfen
   profitieren.

:: Durch den Wertschätzungsbeitrag soll bereits bestehende
   Abgaben gebündelt werden.

:: Das unsere Kunst & Kultur dazu befähigt wird, international
   exportiert zu werden.

Hier nun eine  Auflistung, wie die Einführung gelingen kann.

1.
Den Wertschätzungsbeitrags für Kunst & Kultur in eine
mehrheitsbildende Debatte überführen.
Lasst uns die Argumente für Kunst & Kultur nun mit konkreten
Zielen versehen. Der Lösungsansatz in dieser Petition kann die
Chance für eine wertschätzende, nachhaltige, stabilisierende
und nicht zuletzt notwendige Veränderung im Umgang mit
Kunst & Kultur sein. Die Parteienlandschaft schmückt sich gern
mit der Aussage.  "Kunst & Kultur ist uns wichtig!". Sorgen wir
jetzt dafür, das diesen Bekenntnissen auch Taten folgen.

2.
Momentan ist die Wahrscheinlichkeit das der Lösungsvorschlag
dieser Petition angenommen und umgesetzt wird recht hoch.
Den Solidaritätszuschlag in einen Wertschätzungsbeitrag für
Kunst & Kultur zu verwandeln, sollte im Grunde relativ leicht
umsetzbar sein. Das jederBürger*in entscheiden kann, was mit
seinem Geld geschieht und das zum jetzigen Zeitpunkt niemand
dadurch mehr als bisher zahlt, sollte für eine hohe Akzeptanz
sorgen. Das etwas getan werden muß ist klar und die Nothilfen
sind ja schön und gut, jedoch auf Dauer keine Lösung.
Jetzt handeln, damit wir unsere Kulturwirtschaft nicht dauerhaft
um Jahrzehnte zurückwerfen.

3.
Der Wertschätzungsbeitrag sollte zur Vereinfachung des
Systems beitragen. Die Einführung könnte auch schrittweise
erfolgen. Der Wertschätzungsbeitrag sollte in etwa denselben
finanziellen Umfang besitzen, wie der bereits bestehende
Solidaritätszuschlag. Angesichts drohender Arbeitslosigkeit in
den Branchen von Kunst & Kultur, sowie den unzähligen damit
verbundenen Brachen, ist jetzt die Notwendigkeit eines gesamt-
gesellschaftlichen Beitrags über das bereits vorhandene
Engagement hinaus gegeben. Der Wertschätzungsbeitrag für
Kunst & Kultur
sollte ein zweckgebundener Beitrag sein.
Mit einem hohen Mehrwert für die Bürger*innen.

4.
Jeder Bürger*innen kann bestimmen, an welche kulturelle
Einrichtung das Geld fließt. Bestimmt er/sie kein Ziel, so wird
sein Beitrag entsprechend den Entscheidungen der anderen
Bürger*innen aufgeteilt.
Mit einer "Direktzuwendung" von Bürger*innen, kann jeder
einzelne Künstler*in Wertschätzung erhalten. In diesem
"Direktzuwendungs-Modell" wird es den Bürger*innen
ermöglicht, ihren gezahlten Beitrag (oder Teile davon) einem
einzelnen Künstler*in unter Angabe des zeitlichen Rahmens
zukommen zu lassen.

5.
Durch die Einführung könnten Zahlungen, wie z.B. GEMA-
und GEZ-Gebühren für die Bürger*in vereinfacht werden.
Die GEMA könnte Ihr Geld aus dem Wertschätzungsbeitrag
beziehen und müsste somit als legitimierte Vertretung von
einzelnen Künstlern, ihren Anspruch gegenüber der
Wertschätzungsbeitrags-Verwaltung geltend machen.
Die GEZ könnte zukünftig kontinuierlich, mit entsprechender
jährlicher Anpassung aus dem Wertschätzungsbeitrag abfließen.
Dadurch wird das einzahlen Aller gewährleistet und Bürokratie
abgebaut.

6.
Mittels eines möglichst unabhängigen Gremiums sollte eine
Liste der Kunst & Kulturinstitutionen, mit regionalem Bezug,
erarbeiten werden. Zunächst mal mit den bereits etablierten
Einrichtungen wie Theater, Museen, Bürgerhäuser, Büchereien,
gemeinnützige Kunst & Kulturvereine, Kunst Universitäten und
Akademien, und vieles mehr. Die Liste sollte stetig um freie
Initiativen und anderen engagierten Projekten (z.B. Festivals)
erweitert werden. Mittels eines möglichst transparenten und
objektiven Aufnahmeverfahren.

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Lasst uns jetzt diesen Lösungsansatz in den
Kulturausschuss des Bundestags bringen!

Danke für Deine Aufmerksamkeit.

Herzlichst liebe Grüße

Tom Parthum