NEIN zu EINEM festen Finalort im Rheinland-Pokal!

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Der Rheinland-Pokal wird seit 1954 jährlich ausgespielt. Das Finale findet dabei in der Regel auf einem neutralen Platz statt. Bei der Auswahl des Finalortes wurde dabei auch auf die geographische Lage der beiden Finalisten geachtet und deren Ligenzugehörigkeit Rechnung getragen. So war es üblich, dass höherklassigen Vereinen eine weitere Strecke als in unteren Ligen spielenden Vereinen zugemutet wurde. 

Bisherige Finalspielorte waren unter anderem Salmrohr, Wissen, Polch, Emmelshausen, Kruft, Trier und Darscheid. Ein Finale in Koblenz hat es bisher noch nicht gegeben.

Im Rahmen der Auslosung der Viertel- und Halbfinalpartien am 23.10.2017 hat der Präsident des Fußballverbandes Rheinland, Herr Walter Desch, nun bekannt gegeben, dass von dem obengenannten Prinzip nun Abschied genommen wird. Statt an einem wechselnden Austragungsort soll das Rheinland-Pokal-Finale nun dauerhaft in Koblenz stattfinden.

Wie den Presseberichten zu entnehmen ist, soll diese Entscheidung alleine auf Verbandsebene getroffen worden sein und weder die betroffenen Vereine, noch die Kreisebene vorab informiert worden sein oder gar durch ein Abfragen ihrer Meinung zu diesem Thema in den Entscheidungsprozess miteinbezogen worden sein. 

Es gibt gute Gründe, die gegen die Festlegung auf einen festen Austragungsort sprechen:

1. Den in den Kreisen Eifel, Hunsrück-Mosel, Mosel, Rhein-Ahr, Rhein-Lahn, Trier-Saarburg, Westerwald-Sieg und Westerwald-Wied beheimateten Vereinen wird die Möglichkeit genommen Ausrichter des Rheinland-Pokal-Finales zu sein und so, unter anderem durch die Teilnahme am "Finaltag der Amateure", ihren Verein ins bundesweite Blickfeld zu rücken. 

2. Durch die Festlegung auf einen festen Austragungsort verliert man die Möglichkeit den beiden Finalisten auch räumlich entgegenzukommen. Für den Fall, dass zwei Mannschaften aus dem Kreis Trier-Saarburg im Finale stehen sollten, kommt auf diese eine Anreise von rund 130 km, samt den entsprechenden Kosten, zu. Jeder Fan, der seine Mannschaft im Finale unterstützen möchte, muss diesen Weg ebenfalls auf sich nehmen. 

3. Das ausgewählte Stadion in Koblenz ist nicht alternativlos. Das Finale 2016 ist beispielsweise in Salmrohr ausgetragen worden. Das Stadion ist, von den für die Übertragung des "Finaltags der Amateur" Verantwortlichen, als Ankerstadion ausgewählt worden. Hierdurch zeigt sich, dass auch andernorts die erforderliche Infrastruktur in ausreichendem Maße vorhanden ist. Auch die in Trier durchgeführten Finals sind organisatorisch vollkommen reibungslos abgelaufen. 

Hinzukommt, dass die Art und Weise auf die diese Entscheidung zustande gekommen ist, mehr als fragwürdig erscheint. Außer dem Verband, mit Sitz in Koblenz, war anscheinend niemand beteiligt. 

Mit dieser Petition soll gezeigt werden, dass der Fußballverband Rheinland größer ist, als das Stadtgebiet von Koblenz und die vom Verband getroffene Entscheidung von uns Fans nicht mitgetragen wird. Es soll erreicht werden, dass der Verband seine Entscheidung hinsichtlich eines festen Finalortes für das Finale des Finales um den Rheinland-Pokal kritisch hinterfragt und bestenfalls revidiert! 

 



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