Unterricht bei Privattrainern soll erlaubt werden

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Liebe Vereinsmitglieder des RV Westerkappeln,

nach einer Vorstandsitzung des RV Westerkappeln wurde vereinbart, dass ein früherer Beschluss (den Unterricht außerhalb des Hallenplans bei Privattrainern zu verbieten) wieder in Kraft treten soll.

Das bedeutet, dass jeglicher Unterricht, der nicht auf dem Hallenplan steht, untersagt ist. Es gibt nur wenig Auswahl an Reitlehrern für die unterschiedlichen Zielgruppen. Gerade für die höhere Dressur gibt es keine Stunde, da zu viele Reiter mit unterschiedlichem Niveau zusammen reiten. Donnerstags wird eine Springstunde bis zum E/A-Bereich angeboten, für qualifizierteren Springunterricht gibt es aber keinen Trainer.

Außerdem sind in den Unterrichtssstunden (45 min) vier oder mehr Reiter. Aber es gibt viele Leute, die nur eine Einzelstunde oder vielleicht Unterricht zu zweit möchten und dafür den passenden Trainer brauchen, den sie respektieren und mit dessen Unterricht sie zurechtkommen. Ein anderes ist das Springen. Für den Winter wurde der Spring-Sonntag eingeführt. Aber es ist nicht von Vorteil, ohne Trainer höhere Hindernisse zu springen. Somit können die fortgeschritteneren Springreiter auch den Spring-Sonntag nicht nutzen.

Was machen also nun die Turnierreiter, die auch unseren Verein nach außen hin vertreten, wenn sie keinen Unterricht mehr nehmen können?

Ein Argument des Vorstands ist es, dass privater Unterricht in der Halle stört, wenn noch andere Reiter mitreiten. Das könnte stimmen, allerdings kann man sich immer arrangieren. Der private Unterricht muss keinen Vorrang haben und wenn man kurz fragt, wie lange die anderen noch reiten, oder ob man selbst noch eben 15 Minuten reiten darf, lässt sich eigentlich alles besprechen. Der Reitlehrer muss auch nicht direkt in der Bahn stehen (außer beim Springen zum Auflegen der Stangen). Da das Problem von vielen Reitern und Privatunterricht vermehrt im Winter auftritt, können sich wahrscheinlich auch alle damit abfinden, wenn der Privatunterricht nicht so frei gestaltet werden kann, wie im Sommer.

Ein RL kann seinen Schüler zu sich holen und ihm leise Anweisungen geben (beim Springen kann man sich super abwechseln, da eh jeder eine Schrittpause einlegt). Und wer die ganze Halle für sich möchte, kann zu ungewöhnlichen Zeiten gehen. Ich kenne genug, die ihren Unterricht danach planen, wann die Halle möglichst frei ist (Mittags um 12, sonntags morgens um 8).

Abschließend sollte sich der Vorstand überlegen, wie viele Reiter evtl. dazu genötigt werden, den Verein zu wechseln, damit sie bei ihrem Trainer Unterricht nehmen können. Damit fallen nicht nur Mietgliedbeiträge weg, sondern auch helfende Hände ;)

Ich hoffe, dass viele Leute diese Petition unterschreiben und der Vorstand den Beschluss noch einmal überdenkt.

K. Speer

 



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