Petition geschlossen.

Laudato si auch bei der KAB in der Erzdiözese München und Freising

Diese Petition hat 84 Unterschriften erreicht


Die Probleme unserer Zeit sind vielfältig und viele Menschen machen sich seit langem Gedanken. Wir bitten hiermit um öffentliche Hilfe, da die internen Möglichkeiten komplett ausgeschöpft wurden.


Als 2015 die Enzyklika Laudato Si, geschrieben von Papst Franziskus, erschien, ist das Schreiben, gerichtet an "alle Menschen, die guten Willens sind", weltweit durchweg positiv angenommen worden. Das Anliegen dieser Enzyklika ist dabei von fast allen Gliederungen der Katholischen Kirche und somit auch der gesamten Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) Deutschlands übernommen worden. In der Erzdiözese München und Freising hat maßgeblich den öffentlichen, politischen Dialog Rainer Forster als KAB Diözesansekretär übernommen. Einiges von dem was er tat, ist dabei kontrovers verlaufen, aber immer war es in Intention und Durchführung durch laudato si und unsere  (KAB) Richtlinien abgedeckt.
Die Mehrzahl der Medien hat dies meist auch so kommentiert.


Aber nun führen zwei Journalisten, ein Kreisverband einer Partei und eine anonyme, sich als Wertepolizei selbst ernannte Gruppe, einen Shitstorm mit zunehmend schlimmer werdenden Angriffe gegen Rainer Forster durch.


Der Vorstand der KAB der Erzdiözese München und Freising beeilt sich nun, den Medien zuzusprechen und wird über den weiteren Verbleib des Herrn Forster als Angestellter der KAB entscheiden. Zumindest sind dies die Signale, die derzeit ausgesandt werden. Insbesondere die Aussage mit der sich der Vorstand der KAB der Erzdiözese München und Freising an die Öffentlichkeit wandte, dass die Arbeit des Herrn Forster "nicht den Ansichten der KAB entsprachen", zweifeln wir hiermit energisch an.

Wir sind der Meinung, dass es für die KAB der falsche Weg ist, sich diesen Angriffen zu beugen, da Rainer Forster recht hat in dem was und wie er es tat; und er weiter seine Arbeit für uns machen soll. Auch die vorgebrachten „Abmahnungen wegen der Arbeitsweise“ können wir nicht anerkennen, denn die nähe dieser Abmahnungen zu den kontroversen (und nur dann!) Veranstaltungen sind viel zu offensichtlich als das man sie ignorieren könnte. Deshalb wenden wir uns hier an alle, die der Meinung sind Laudato Si sollte auch und gerade in der Erzdiözese München und Freising durch die KAB umgesetzt werden.


 Wir fordern den Vorstand der KAB der Erzdiözese in Anbetracht der Wichtigkeit gerade dieser Diözese (sie ist die "Heimat" des Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx), den Dialog für laudato si rückhaltlos und kontrovers zu führen und führen zu lassen, so wie es Papst Franziskus fordert.

Wir fordern den Vorstand hiermit auf, Entscheidungen über die Personalie Rainer Forsters auszusetzen und eine Sondersitzung einzuberaumen, bei dem der Kurs der KAB bezüglich laudato si auf die moderne Vorgehensweise im Sinne eines Rainer Forster, sowie der ihm in der Arbeitsweise folgenden Kreis- und Ortsverbände, überprüft und gegebenenfalls als Richtungsweisend anerkannt wird. Wir fordern darüber hinaus, bei dieser Sondersitzung zusätzlich die Vertrauensfrage zu stellen, da die Entscheidungen der vergangenen Jahre eine echte und wichtige Arbeit im Sinne Laudato Si unserer Meinung nach  unmöglich machen, obwohl das unser Auftrag ist.

Wir fordern den Vorstand auf, sich im Anschlußss an den abgestimmten Kurs der KAB der Erzdiözese vollinhaltlich anzuschließen oder zurückzutreten und personelle Konsequenzen zu ziehen.

Wir fordern weiter, diese Sondersitzung satzungsgemäß sofort einzuberaumen, da es dafür bei den angesetzten Neuwahlen (nach den Bundestagswahlen im Oktober 2017) unseres Erachtens nach  zu spät ist.

 



Heute: Holger verlässt sich auf Sie

Holger Plückhahn benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Vorstand der Katholischen Arbeitnehmerbewegung München und Freising: Laudato si auch bei der KAB in der Erzdiözese München und Freising”. Jetzt machen Sie Holger und 83 Unterstützer/innen mit.