Burka-Kurse an der Dresdner Volkshochschule sind das Gegenteil von Integration!

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Im Juni 2018 findet an der Dresdner Volkshochschule ein Kurs – übrigens bereits der vierte – „Kopftuch und Hijab in Dresden – Kleiderordnung im Islam“ statt. Ganz harmlos heißt es in der Beschreibung: „Farbenfrohe Kopfbedeckungen machen neugierig auf ihre Trägerinnen. Die unterschiedlichen Farben, Formen, Bindetechniken und Materialien geben Hinweise auf die kulturellen Hintergründe. So trägt Aysche den Hijab, der ihr Haar und Hals bedeckt. Marinda bevorzugt den Chimar, der wie ein Cape Kopf und Schulter bedeckt. Andere Frauen tragen den Niqab, Tschador oder Al-Amira. Im Kurs werden Praxis, Herkunft und Bedeutung der einzelnen Kleiderordnungen aufgezeigt und können sogar praktisch (wie fühlt sich eine Burka an) ausprobiert werden.“

Kein kritisches Wort, keine Differenzierung zur islamischen Kleiderordnung der Frauen. Sind unsere Empfindlichkeiten übertrieben? Natürlich lässt sich alles relativieren, war ja nicht so gemeint. Doch, so finden wir, addiert sich jede einzelne Gedankenlosigkeit zu einer einzig großen Unterwerfung und Entsolidarisierung mit den Frauen, die sich eben nicht verschleiern wollen.

Dabei reicht ein Blick in jedes beliebige islamisch geprägte Land, um zu sehen, dass die Verschleierung einzig und allein ein Instrument ist, um Frauen an den Rand der Gesellschaft zu drängen und auszugrenzen. Kein Wort zu der jungen Frau aus dem Iran, die ihr Kopftuch als Fahne über dem Kopf schwenkt - das Bild, das als Symbol für den Protest gegen das islamische, antisemitische Folterregime der Mullahs durch die sozialen Medien ging. Kein Wort zu den Säureangriffen auf unbedeckte Frauenbeine in Algerien. Kein Wort zu der Aktion „Weißer Mittwoch“, bei der Frauen in muslimischen Ländern allwöchentlich gegen staatlich verordnete Bekleidungsregelung protestieren. – Die Aufzählung könnte man beliebig lange fortführen.

In Deutschland kämpft man für gendergerechte Sprache und schweigt, wenn es um die Rolle der Frau in arabisch-patriarchalischen Familien geht. Hinzunehmen, dass Frauen nur verhüllt auf die Straße dürfen, das ist keine Toleranz, das ist Ignoranz.

„Frauen mit Kopftuch sind oft klug und selbstbewusst – und oft besonders durchsetzungsfähig, wenn es darum geht, Männern ihr Patriarchat zu erhalten. Sie sind Hüterinnen konservativer muslimischer Moralvorstellungen. Als Mütter, Schwestern, Töchter und Ehefrauen genießen sie, bei Einhaltung islamischer Anstandsregeln, besondere Anerkennung. … (von ihnen) hört man selten, dass sie sich für Mädchen einsetzen, denen das Tuch von ihren Familien aufgezwungen wird.“ – schreibt die deutsch-muslimische Journalistin Güner Yasemin Balci im muslimischen Forum Deutschland.

Nein, unsere Solidarität gilt den Mädchen und Frauen, die sich gegen Verschleierung und Kopftuch wehren! Wir finden, dass an der Volkshochschule Kurse stattfinden sollten, die zugewanderte muslimische Mädchen und Frauen zu Selbstbewusstsein und Stärke führen. Kurse, die sie befähigen, ihr Recht auch durchzusetzen.

Das und nur das wäre ein Beitrag zur Integration. „Burka-Kurse“ sind das Gegenteil davon.



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