#WorldCupofPeace: Waffenstillstand in Syrien vor der WM in Russland

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Wir sind Syrer. Wir sind Geflüchtete. Wir sind Fußballer.

Die Medien sind voll von Nachrichten über unser Land und den Krieg, der es seit mehr als sieben Jahren erschüttert. Als Syrer haben wir unsere Freunde, Nachbarn und Familien leiden sehen, während die Welt zuschaute.

Der Krieg hat das friedliche Leben von Millionen von Zivilisten zerstört. Hunderttausende wurden getötet und Millionen Menschen wie wir wurden gezwungen zu fliehen. Fußball war unsere Art zu leben aber der Krieg zerstörte Fußballclubs und Stadien und zerstreute syrische Fußballspieler auf der ganzen Welt. Wir wollten unsere syrischen Brüder und Schwestern nicht töten oder selbst der Gewalt zum Opfer fallen, also beschlossen wir, aus dem Land zu fliehen.

Spieler, die in der Lage waren Syrien zu verlassen, hatten nur sehr selten Zugang zu Übungsfeldern und anderen Ressourcen, die notwendig sind, um weiterhin Fußball zu spielen. Unser eigenes Team spielt noch immer jeden Sonntag als Ausdruck unserer Liebe für den Sport und für die Syrer, die die Möglichkeit zu Spielen verloren haben. Fußball ist für uns eine Säule der Stabilität, die uns, auch in den dunkelsten Tagen, Kameradschaft, Freude und Lachen bietet.

Wir haben gesehen, wie Fußball mit der einzigartigen Kraft des Sportes Menschen zusammenzubringt und Werte wie Respekt, Integrität und Einheit vermittelt. 1978 erklärten die Vereinten Nationen, dass Sport ein "Grundrecht für alle" sei. Doch mit etwas mehr als einem Monat bis zur FIFA-Weltmeisterschaft sind unsere Freunde und Familien in Syrien und viele andere, die durch den Krieg vertrieben wurden, nicht in der Lage in Sicherheit Sport zu treiben oder sich die Weltmeisterschaft anzuschauen. Sie werden mit ihrem täglichen Überlebenskampf beschäftigt sein, inmitten von Bomben und Belagerungen.

Seit dem Weihnachtsfrieden 1914, in dem Soldaten zwischen den Schützengräben Fußball spielten, hat sich der Sport als starker Katalysator für den Frieden erwiesen. In diesem Sommer, wenn die Fußballgemeinschaft nach Russland geht, könnte sich dies wiederholen.

Wir glauben, dass die Weltmeisterschaft als eine Kraft zum Guten in unserer Welt genutzt werden sollte. Deshalb rufen wir alle Staats- und Regierungschefs auf, Präsident Putin, den WM-Gastgeber, aufzufordern, einen Waffenstillstand in Syrien zu erklären und den Syrern vor der Eröffnungszeremonie am 14. Juni mehr Frieden und Sicherheit zu bringen.

Der Fußballgemeinschaft zuliebe, im Interesse der Werte des Sports und vor allem der Millionen von Krieg betroffenen Syrer, brauchen wir eine Weltmeisterschaft des Friedens.



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