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Faires Asylverfahren für Mohammad

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Wir wollen, dass Mohammad in Deutschland bleibt. Mit unserer Petition möchten wir erreichen, dass Mohammad ein neues, gerechtes Asylverfahren bekommt.

Mohammad war gezwungen, aus dem Iran zu flüchten. Da er aufgrund seiner religiösen Überzeugung nicht in das Regime der Islamischen Republik Iran (so lautet nämlich die offizielle Landesbezeichnung) hineinpasste, musste er in seiner Heimat um sein Leben fürchten. 

Denn, so Zeit-Online, "wer als Moslem erfasst ist und sich vom Glauben abwendet, dem droht nach dem im Iran geltenden Scharia-Recht die Todesstrafe wegen Apostasie, des Abfalls vom Islam" (Quelle: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-10/iran-atheismus-todesstrafe-internet).

Jetzt wollen wir erreichen, dass Mohammad ein neues Asylverfahren bekommt.

Bei der erneuten Beurteilung des Asylverfahrens erwarten wir vom Entscheider des BAMF, dass er die besondere Ideologie der Islamischen Republik Iran in seinen Rechtsspruch mit einbezieht. Es geht hier um interkulturelles Verständnis, das unserer Meinung nach im vorliegenden Bescheid vollständig fehlt. Der Entscheider hat nicht verstanden, welche Tragweite die bewusste Abkehr vom Islam für einen Staatsangehörigen des Iran hat. Sie bedeutet: Gefahr für Leib und Leben.

Alleine die Mitgliedschaft in einer verbotenen, geheimen Hauskirche, wie im Falle Mohammads, stellt für die Mitglieder ein großes Risiko dar, das sie bei jedem Kontakt untereinander und erst recht bei jeder Zusammenkunft auf sich nehmen. Bei jemandem, der sich über längere Zeit bewusst in so eine konkrete Gefahr begibt, kann wohl kaum von einem  "nur formalen Übertritt zum Christentum" die Rede sein, wie es im Bescheid heißt.

Diese Tatsache wird erhärtet durch die Bilanz der Todesurteile und Hinrichtungen im Jahr 2016, die Amnesty International im April 2017 veröffentlicht hat: Demnach liegt der Iran mit einer Anzahl von mehr als 570 Hinrichtungen an der Spitze der Länder, die noch die Todesstrafe vollstrecken.

Wir wollen, dass Mohammad in Deutschland bleibt. Helfen Sie uns mit Ihrer Unterschrift!

 



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