Wir fordern eine Reduzierung des Mobilitätsbeitrags

Reasons for signing

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Oguzkaan Özgül
Mar 3, 2021
Ich unterschreibe, weil eine Leistung gefordert wird, die nicht erbracht wurde.

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Alina Quambusch
Feb 22, 2021
Ich bin selber Studierende und unterstütze diese Aktion.

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Laura Pichottka
Feb 17, 2021
weil ich selbst Studierende bin, die den Argumenten der anderen zustimmt. 334€ kann ich während corona und indes - nicht arbeiten - in dieser Zeit anders gebrauchen!

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Marius Preisinger
Feb 16, 2021
Das Semesterticket kann diesen guten Preis nur halten aufgrund des überaus wichtigen Solidaritätsprinzips, dies muss beibehalten werden. Jedoch ist eine Preiserhöhung aufgrund der derzeitigen Situation komplett unangebracht und verhöhnt alle Student*innen die das Ticket zahlen es aber nicht nutzen können.

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Nimesh ghimire
Feb 15, 2021
Its always hard for students to pay such huge amount 

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Celina Köhring
Feb 12, 2021
Auf Grund der Pandemie verdiene ich zur Zeit kein Geld

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Nikolas Gur
Feb 12, 2021
Wer von den Älteren erinnert sich nicht an die Facebook-Seite "So nicht, VRR!“, die in alleine 3 Wochen seit ihrer Gründung 16.000 Likes angesammelt hat, weil das Semesterticket satte 43% teurer werden sollte?

Das war 2013! Warum ist es in all dieser langen Zeit nicht gelungen, ein wirtschaftlich ausgearbeitetes Konzept auf stabile Beine zu stellen, ohne ständige garantierte Preiserhöhungen mehrmals im Jahr? Schon jetzt sind doch die Voraussetzungen für weitere regelmäßige massive Erhöhungen in absehbarer Zeit geschaffen. Was hier stattfindet, ist eine deftige hohe Gebührenzunahme in Raten versteckt, die von einer unübersehbaren Menge an zunehmend sozialschwacher Studierenden geleistet werden soll.

Warum muss für so absurd viele Verkehrsbetriebe mitgezahlt werden mitsamt ihren ganzen eigenen Vorständen, Aufsichtsräten und Verwaltungen? Der VRR selber gönnt sich ein Zwei-Kammern-Parlament.

Es gibt alleine im Ruhrgebiet über ein volles Dutzend (in einem Artikel ist von gar "15 Nahverkehrsanbietern" die Rede) an lokalen ÖPNV-Unternehmen mit mangelhafter Zusammenarbeit, die ihre Linien an der Stadtgrenze kappen. Diese lausigen Verbindungen sind für (Uni-)Pendler ein Ärgernis und wären mit genügend (städtischem) Kooperationswillen bereits längst aus der Welt geschafft worden.

Von Pünktlichkeit, einem verständlichen Tarifsystem für den Normalnutzer, dichter Taktung, abgestimmten Anschlusszügen, schnellen Fahrten, erschwinglichen Tickets genauso wie in anderen größenflächig vergleichbaren Ballungsräumen (z.B Berlin samt Umland), einheitlichen Spurweiten / Gleisbreiten uva. uvm. ganz zu schweigen! Dazu kommt noch die Reduzierung der sowieso schon unattraktiven Strecken in den Abendstunden auf einen verkümmerten Rest.

Die Zahlen lügen nicht: Stolze 58 Prozent aller Wege werden hier mit dem Auto zurückgelegt, was für die Unzumutbarkeit der restlichen Verkehrsmittel für die Durchschnittsbevölkerung spricht. Laut dem “Regionalem Mobilitätsentwicklungskonzept für die Metropole Ruhr” des Regionalverbandes Ruhr (RVR) nutzen nur 10 Prozent der Menschen im Ruhrgebiet den Nahverkehr - gewöhnlicherweise liegt dieser Wert in Metropolen jedoch beim Doppelten (München/Stuttgart beispielsweise 24, Berlin sogar 27 Prozent). In Wien soll übrigens die 40 bald geknackt sein.

Mehr noch: Der Ruhr-ÖPNV dürfte zu den teuersten der Welt gehören, wie der IT-Unternehmer Björn Wilmsmann ausgerechnet hat:
"Eine Fahrt zwischen Duisburg Hbf und Bochum Hbf z.B. kostet 12,80 EUR (Stand: 31.12.2019). Zum Vergleich hier der Fahrpreis für ähnliche Strecken in europäischen Metropolen:

London: £5,10 = ~ €5,90 (Heathrow Airport – Barbican)
Amsterdam: €4,50 EUR (Schiphol – Amsterdam Centraal)
Berlin: €2,80 (Spandau – Ahrensfelde)

Der Global Public Transport Index führt lediglich deswegen London als teuerste Stadt in Sachen Nahverkehr, weil das Ruhrgebiet für derlei Studien zu unbedeutend ist."

Die Auswirkungen darauf auf die Beliebtheit des öffentlichen Personennahverkehrs bei uns an der Ruhr müssen nicht weiter erläutert werden. Nicht umsonst genießt dieser bei uns in der Gegend ein legendär grausigen Ruf.

Pro-Bahn-NRW-Sprecher Lothar Ebbers spricht sogar von einem „Nahverkehr auf Hartz-IV-Niveau“: „Die Qualität des Nahverkehrs im Ruhrgebiet ist gelinde gesagt stark verbesserungswürdig – vor allem im Vergleich zu anderen Ballungsräumen“, sagte er erst 2019 der WAZ.

Der Verkehrswissenschaftler Rudolf Juchelka von unserer eigenen Uni Duisburg-Essen hat im selben Jahr im ZDF-Magazin den Begriff Kleinstaaterei gebraucht und geäußert: „Es ist ein Armutszeugnis für die Politik, für die Verkehrsplanung im gesamten Ruhrgebiet“. In dem Beitrag wird auch das Beispiel einer Künstlerin gezeigt, die für 11 KM von Gelsenkirchen nach Essen 1.5 Stunden braucht.

Der RVR fand mit einer Studie im vergangenen Jahr heraus: „Die europäischen Metropolen wie Paris, Brüssel oder Barcelona sind von Essen aus leichter zu erreichen als Dinslaken-Lohberg“. Damit können wir uns nicht abspeisen lassen.

Wien und Berlin-Brandenburg zeigen, dass Nahverkehr in Großstädten anders funktioniert als im Ruhrgebiet – und zwar schnell, mit dichtem Takt und preiswert. Dabei würde ein attraktiver Nahverkehr dann auch mehr Nutzer anziehen und auch höhere Einnahmen bedeuten, was direkt in Angebotsverbesserungen gesteckt werden kann. Der Zusammenschluss der Städte Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen ihrer Verkehrsbetriebe zum Verkehrsverbund Rhein-Neckar 2006 hat es vorgemacht und langfristige Einsparungen (und dem Kunden Annehmlichkeiten) gebracht. Das sollte das erklärte Vorbild des VRR sein.

Dagegen stehen folgende Erkentnisse: "Laut einer vom Regionalverband Ruhr beauftragten Stärken-Schwäche-Analyse (2019) stehen dem guten fahrplanmäßigen ÖPNV-Angebot auf der Ost-West-Achse im Kern-Revier dramatisch schlechte Nord-Süd-Verbindungen, fehlende Anbindungen im Schienen-Personen-Nahverkehr und große Entfernungen zu Haltepunkten gegenüber. Gerade in weniger dicht besiedelten Revierstädten lassen sich demnach wichtige Einrichtungen wie Universitäten, Schulen oder Krankenhäuser schlechter mit dem ÖPNV und mit dem Rad kaum erreichen, so die Gutachter. Zwölf der 53 Revierkommunen verfügen zudem nicht einmal über einen Bahnanschluss, darunter Herten und Bergkamen. Der vergleichsweise hohe Anteil des Autoverkehrs im Revier sei direkte Folge dieser Struktur.

Eine repräsentative Umfrage des Duisburger Sozialwissenschaftlichen Umfragezentrums vom März kam zu einem wenig schmeichelhaften Bild: Pendler halten den ÖPNV für keine Alternative. 78 Prozent der Befragten, die „selten oder nie“ den Nahverkehr nutzen, gaben an, Autofahren sei bequemer, 60 Prozent dauerten Bus- und Bahnfahrten zu lange, 42 Prozent beklagten „keine passenden Verbindungen“ und 36 Prozent Unpünktlichkeit."

Auch interessant: "Verkehrswende: Eine Aufgabe für jeden von uns" schreibt unser SPNV-Verbund auf seiner Webseite. Lassen denn die genannten Punkte die Erwartung zu, dass die notwendigen Klima- und Umweltschutzziele mit dem VRR überhaupt erreicht werden können? So Nicht!

Den bitteren Preis für dieses Ineffektivitäts-Konstrukts müssen wir nun alle finanzieren, insbesondere in einer Zeit in der die meisten von uns am Stock gehen, von Tag zu Tag leben und Überbrückungshilfe(n) zehren und diesen miesen Service weder mögen noch brauchen (und überhaupt gar nicht benutzen können - wann hatte denn zum letzten Mal die Öffentlichkeit Zutritt zu einem Gebäude auf dem Campus? Selbst die Tür zur Bibliothek ist seit Anfang des Jahres erneut versperrt außer für zügige Abhol- und Rückgabevorgänge, und ein Ende ist erstmal nicht in Sicht (https://www.uni-due.de/ub/index.php)). Abgesehen davon sollten wir doch ohnehin Bus und Bahn zu Vergnügungsfahrten meiden. Was für ein Vorteil bleibt dann also überhaupt noch für Besitzende eines Fahrscheins übrig, der in Anspruch genommen werden kann?

Es darf nicht sein, dass wir unter den Belastungen des Organisations-Monstrums VRR gleich doppelt zu leiden haben.
Ein Neu-Reformierung des Ruhr-Nahverkehrs ist dringend vonnöten, bevor mehr Geld in ein kaputtes System gesteckt wird (und alleine schon in Hinblick auf die vom Unternehmen selbst ausgerufene / angestrebte Verkehrswende notwendig). Die Unternehmen müssen zeigen, dass sie in der Lage sind ein brauchbares und bezahlbares SPNV-Angebot bereitzustellen.

Der VRR braucht schlanke Strukturen, wir ein bezahlbares Semesterticket!
Die permanenten Fahrpreispreissteigerungen müssen eingedämmt werden!
Eine Anpassung der Beiträge deutlich nach unten ist mehr als angemessen!

Ein Versuch, dass ganze Elend (auch nur) in Ansätzen anzureißen:

https://www.zukunft-mobilitaet.net/wp-content/uploads/2013/09/screenshot-facebook-seite-so-nicht-vrr-stand-12_09_13_10_49.jpg
https://www.welt.de/regionales/nrw/article132740094/Hohe-Gehaelter-fuer-die-Chefs-des-miesen-Nahverkehrs.html
https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/nahverkehr-im-ruhrgebiet-soll-besser-werden-100.html
https://www.waz.de/staedte/essen/buerger-wollen-mobilitaet-im-ruhrgebiet-verbessern-id4175426.html
https://www.ruhrbarone.de/nahverkehr-im-ruhrgebiet-teuer-aufs-abstellgleis/90562
https://www.ruhrbarone.de/ruhrgebiet-verkehrsgenossenschaft-statt-nahverkehrsversager/173556
https://www.derwesten.de/region/frontal21-armutszeugnis-so-katastrophal-ist-der-nahverkehr-im-ruhrgebiet-id216651329.html
https://www.lokalkompass.de/essen-steele/c-politik/langfristige-direktvergabe-ist-ein-rueckschlag-fuer-den-oepnv-in-essen-und-im-ruhrgebiet_a1210539
https://www.waz.de/politik/landespolitik/warum-der-nahverkehr-im-ruhrgebiet-so-kompliziert-ist-id216936249.html
https://www.berliner-zeitung.de/open-source/das-ganze-ist-groesser-als-die-summe-seiner-teile-li.108312
https://www.ruhrbarone.de/es-braucht-einen-ernst-reuter-fuer-das-ruhrgebiet/184349
https://www.ruhrbarone.de/petition-der-oepnv-im-ruhrgebiet-gehoert-zu-den-teuersten-der-welt/177433
https://www.ruhrbarone.de/nahverkehr-wir-alle-zahlen-den-preis-fur-alte-strukturen
https://www.nrz.de/politik/landespolitik/oepnv-probleme-im-revier-setzen-landesregierung-unter-druck-id216936667.html

... oder natürlich, die beste Quelle von allen: Einfach mal selbst den Zug nehmen!

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Acelya-Nur Candan
Feb 12, 2021
Ich helfen möchte

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Laurens BECKER
Feb 12, 2021
Bin selbst davon betroffen. Es ist einfach eine Abzocke ohne jegliche Begründung. Die DB sowie die VRR benötigen halt Geld und sind sich nicht zu schade es von reichen Studierenden zu nehmen. Darüberhinaus wird das Ticket offensichtlich im Moment nicht gebraucht, im Gegenteil, es ist einfach unnötig.

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Fatma Ferkus
Feb 11, 2021
Das der Betrag für nur „Home schooling“ viel zu hoch ist.