Wir fordern eine Reduzierung des Mobilitätsbeitrags

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Sehr geehrte Verantwortliche im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr,
İn der Landesregierung NRW  und im Verkehrsministerium NRW,

Als Studierende der Universitäten des Ruhrgebiets fordern wir eine Senkung der Kosten für das Semesterticket. Wir wissen, dass in Zeiten wie diesen auf Unterstützung Seitens der Bürger*innen gehofft wird, jedoch warten wir ebenso auf verständnisvolle Berücksichtigung unseres Anliegens.

Im Folgenden möchten wir unsere Beweggründe für die Erstellung einer Petition darstellen:

Das Semesterticket erfüllt im Moment nicht seinen Zweck – trotzdem müssen wir Studierende dafür aufkommen. Das möchten wir kritisieren.

Viele Studierende können aufgrund der Pandemie ihren Jobs nicht nachgehen und verdienen entsprechend sehr wenig oder sogar gar nichts. So sollte der Mobilitätsbeitrag im Hinblick auf diese besondere Situation auch angepasst werden. Ein Antrag auf Nothilfe ist sehr aufwendig und wird zu oft nicht genehmigt, und wenn doch dauert es enorm lange finanzielle Unterstützung vom Staat zu bekommen, da viele Studierende in dieser Situation sind (momentan gibt es, z.B. für Wohngeld, eine Bearbeitungszeit von 6-8 Wochen)

Die Überbrückungshilfe war die einzige Unterstützung, die uns Studierenden während dieser Pandemie zustand. Nach dem zweiten Lockdown haben wir keinen Anspruch auf finanzielle Unterstützung und zum selben Zeitpunkt steigen die Semesterbeiträge an. Man kann während der Pandemie weder zur Uni „pendeln“, noch innerhalb von NRW reisen. Darüber hinaus haben wir keinen Zugang zur Bibliothek, zur Mensa oder zu anderen universitären Räumen.

Hinzu kommt dass die ohnehin schon eingeschränkte Mobilität durch Beschlüsse der Bundesländer immer weiter limitiert wird, z.B. durch die neue 15-Km-Regel.

Ticketpreissteigerungen halten wir aufgrund der aktuellen Situation für unzumutbar und auch eine Senkung von Ticketpreisen muss möglich sein. Wir fordern daher, dass vermehrt öffentliche Gelder zur Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs verwendet werden um die Nutzung selber günstiger zu machen. Insbesondere Studierende, die im Unterschied zu Arbeitnehmer*innen nicht auf das Ticket verzichten können müssen deshalb dringend entlastet werden.

Wir möchten eine faire Maßnahme, die auch die Studierenden zufriedenstellt.