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Schutzkleidungspflicht für Motorradfahrer

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Um Motorradfahrer vor schweren Kopfverletzungen zu schützen, hat der Gesetzgeber in § 21a Abs. 2 StVO eine Schutzhelmpflicht geregelt. Doch nicht nur ein Motorradhelm, sondern auch andere Schutzkleidungen, wie etwa eine Lederjacke, eine Motorradhose, ein Nierengurt oder Motorradschuhe, können dem Fahrer eines Motorrads im Ernstfall vor schweren Verletzungen schützen.

Motorradfahrer sind gesetzlich nicht dazu verpflichtet, neben einem Motorradhelm noch weitere Schutzkleidung zu tragen.

Wer sich aber gegen das Tragen von einer Schutzkleidung entscheidet, muss beachten, dass er im Falle eines Unfalls unter Umständen eine Mitschuld an den Unfallfolgen trägt. Denn nach Ansicht der Gerichte muss jeder dafür sorgen, dass mögliche Schäden so gering wie möglich gehalten werden (sog. Schadensminderungspflicht). So geschehen Unfälle deren Folgen geringer ausgefallen wären, wenn der Motorradfahrer entsprechende Kleidung getragen hätte. In einem solchen Fall trägt der Motorradfahrer selbst dann eine Mitschuld an den Unfallfolgen, wenn er den Unfall als solchen nicht zu verantworten hatte (Oberlandesgericht Düsseldorf, Urteil vom 20.02.2006, Az. I-1 U 137/05). Wären die Verletzungen demgegenüber auch beim Tragen besonderer Schutzkleidung entstanden, so ist dem Motorradfahrer kein Mitverschulden anzulasten (Landgericht Köln, Urteil vom 15.05.2013, Az. 18 O 148/08).

Quelle : http://www.refrago.de/Muessen_Motorradfahrer_eine_besondere_Schutzkleidung_tragen.frage242.html

Daher wäre eine Schutzkleidungspflicht richtig und wichtig.

Es ist DEINE Haut die Du rettest.



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