Der Schutz der Würde ist die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

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Sehr geehrte Damen und Herren,

die Wissenschaft bestätigt schon lange, dass Säuglinge bereits damit anfangen ihr Umfeld nachzuahmen.

Eigene oder fremde Erfahrungen, Erziehung, Bildung, die soziale oder ethnische Herkunft, das soziale Umfeld, die Religion und sexuelle, kulturelle oder politische Orientierung und weitere individuelle Faktoren oder Überzeugungen sind dann maßgeblich für die weitere Entwicklung.

Doch was ist mit dem negativen Einfluss aus verschiedenen Seiten? Oder was ist, wenn es negative Erfahrungen gibt oder wenn sogar die Erziehung nicht bedarfsgerecht statt findet?

Was ist, wenn die Gegebenheiten, dann auch den Bildungsweg beeinflussen und weitere Probleme nach sich ziehen ...?

All das kommt leider nicht selten allein und ist mit weiteren Problemen verknüpft, weil es logisch ist, dass ein Defizit, das nächste hervorruft und es letztlich, wie in jedem System dann auch kollaterale „Schäden“ gibt.

In der Praxis führt das oft zur Überlastung und das wiederum zu affektivem Handeln aufgrund der aussichtslos wirkenden Drucksituationen. Das spiegelt sich dann in der individuellen Situation des Einzelnen wieder und führt vermehrt zur Beeinträchtigung der psychischen Gesundheit.

In manchen Fällen manifestieren sich die Beeinträchtigungen und das Verhalten führt in speziellen Fällen dann zu dissozialen Problemen, wie u.a. zur Kriminalität oder deren Hinnahme als Opfer oder Zeuge.

Was ist Kriminalität denn eigentlich?

Die Kriminalität hat viele Gesichter und erstreckt sich vom "Kaugummi"-Ladendiebstahl mit kleinem Schaden über den Betrug in Millionenhöhe bis hin zum Cybermobbing, Erpressung, genauso wie über Straftatbestände wie Beleidigung, Diskriminierung über extremistisches oder rassistisches Verhalten, bis hin zur Bedrohung oder Gefährdung der allgemeinen Staatssicherheit, Missbrauch, Misshandlung, Nachstellung, Mord, Terror, Amtsmissbrauch, Krieg, usw.

Kriminalität passiert ständig. Kriminalität kennt keine Grenzen und Kriminalität hat viele Gesichter... 

aber, dass Glück im Unglück ist, dass wir spätestens jetzt wissen, dass Kriminalität eine Entscheidung ist!

Und wie kann man gute Entscheidungen treffen?

- Durch ein gesundes Selbstwertgefühl und stabiles Urteilsvermögen.

Was jetzt das Selbstwertgefühl damit zu tun hat? Anfangs sollte klargestellt werden, dass die Definition zum Selbstwertgefühl sinngemäß mit der Definition von Würde zu vergleichen ist. (Duden)

Der Schutz der Würde ist außerdem auch im Grundgesetz verankert und wer würdelos (z.B als Opfer von Kriminialität) leben muss und keine Hilfe erhält, kann ohne die Förderung des Selbstwertgefühls und damit verbundenes zielgerichtetes Urteilsvermögen, oftmals auch mit der Zeit keine Vorstellungskraft dafür entwickeln, wie man sich oder anderen nachhaltig helfen kann.

Hierbei entsteht ein durch den Betroffenen nicht selbst verschuldeter, systematischer Fehler, wodurch die Personen die zu dieser Gruppe gehören automatisch auf die Wahrnehmung der Verpflichtung der staatlichen Gewalt zum Schutz der Würde angewiesen sind.

Im Übrigen genauso wie die Bevölkerung drum herum, denn aus diesem beeinflussbaren Kreislauf sind in der Vergangenheit bereits zahlreiche kollaterale Schäden entstanden, auch wenn zu unserem Glück, auch Vieles verhindert werden konnte.

Opfer von Kriminalität können zum Teil nie wirklich bewusst ins Leben finden, erleiden gesundheitliche Folgen und letztlich geraten viele sogar in den sozialen Abstieg, der natürlich weitere kollaterale Schäden mit sich bringt. Das alleine ist Grund genug, um etwas Grundsätzliches zu verändern aber es geht noch weiter:

Das allseits bekannte Phänomen des "vom Opfer zum Täter Werdens" kann innerhalb der Entwicklung und noch vor der tatsächlichen (und gesetzlichen) Selbstbestimmung beeinflusst werden, wenn es einheitliche Förderung des Selbstwertgefühls/der psychischen Gesundheit und zielgerichtetes Urteilsvermögen for free gibt.

Das bedeutet es muss nicht nur mehr Selbstwertgefühl her, sondern auch zielgerichtetes Urteilsvermögen - durch Aufklärung. Und die kann es möglichst pauschal nur in den SCHULEN geben... 

Selbstverständlich gilt es auch hier zu beachten, dass nicht alle Opfer zu Tätern werden, genauso wie nicht alle psychisch belasteten Personen automatisch kriminell werden ABER man kann aus vielerlei Studien entnehmen, dass fast alle Kriminellen (vom "Kaugummidieb" bis zum Terroristen) entweder mal selbst Opfer waren, unter einer Selbstwertstörung litten oder grenzgängig oder anderweitig psychisch belastet, gestört oder krank sind/waren.

Daher fordern wir den Bund der Länder dazu auf:

Bitte fördern Sie mit uns die psychische Gesundheit der Bevölkerung und behandeln Sie die Kriminalität als gesamt-gesellschaftliches Problem, das es ist oder zu dem es jederzeit werden kann, indem Sie dagegen gezielt und ausnahmslos als Maßnahme der inneren Sicherheit, in den Schulen aufklären lassen, und gemäß Grundgesetz Art. 1.1. Ihrer Verpflichtung nachkommen die Würde Ihrer Menschen (auch in diesem Bezug) AKTIV und durch JEDE einsatzfähige staatliche Gewalt zu schützen.

Bitte ermöglichen Sie außerdem auch tatsächlich die freie Entfaltung gemäß Art. 2.1 und 2.2, Art. 3, Art.4 und 6 und lassen sie die Förderung der psychischen Gesundheit und die Aufklärung zum Grundgesetz und zur Kriminalität ein Teil der Grundausbildung eines jeden Jugendlichen in unserer Demokratie werden. Was zu vielen weiteren positiven Auswirkungen führen wird, wie mehr Leistungsfähigkeit, Toleranz und Motivation. (Wohlbefinden, Toleranz, Arbeitsmarkt, Digitalisierung)

Im Hinblick auf den erklärten Schaden, muss auch hierbei klar sein, dass jeder Tag zählt!

Setzen Sie sich mit uns dafür ein, dass die Förderung der psychischen Gesundheit und die Kriminalprävention ein Teil der Bildung in einer jeden Demokratie werden kann.

Wir haben inzwischen ein Lehrkonzept entwickelt, welches ab sofort an Schulen eingesetzt werden kann, um zukünftig genau diesem Kreislauf entgegen zu wirken und Opfern zu helfen.

Lassen wir Entwicklung zu und lernen wir aus unseren Fehlern.

Als beiläufiger Gedankenanstoß: Wenn in einem System erwünscht ist, dass alle Beteiligten gesetzeskonform "arbeiten", sollte man dann nicht auch wirklich alle zur Umsetzung notwendigen Voraussetzungen bieten, anstatt sich darauf zu verlassen, dass diese Grundlagen irgendwann schon wo anders her bezogen werden können?