Unterstütze Obdachlose und deren Helfer!

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Du kannst helfen damit dieses Jahr niemand auf unseren Straßen erfrieren muss! 

Gerade in den Wintermonaten werden sich vielerorts die Menschen der Problematik der Obdachlosigkeit bewusst. Fehlende oder nicht ausreichende Kleidung, Hygiene-Artikel, Nahrung, Schlafmöglichkeiten und vieles mehr machen den Menschen zu schaffen. 

In dieser Petition geht es um die kurzfristige Winterhilfe und nicht um eine Grundsatzdiskussion. Die Schwierigkeiten Obdachloser Menschen bestehen ganzjährig, dass eine Lösung her muss steht weiterhin fest. 

Ich würde mich freuen wenn auch DU diese Petition und damit die Obdachlosen Menschen unterstützt und wir Anfang 2020 nicht von "Erfrierungen Obdachloser" oder "Tode durch Erfrierung Obdachloser" lesen müssen. 

 

Diese Petition soll keine Grundsatzdebatte aufwirbeln, sondern zeitnahe Unterstützung fordern! 

Kein Mensch kann wollen, dass ein anderer Mensch auf der Straße aufgrund von Erfrierung, Krankheit oder Hunger stirbt, nur weil weggesehen wurde! 

Dass die Bundesregierung jahrelang die Problematik ignoriert hat, während einzelne Parteien und Parteimitglieder intensiv und engagiert mit dem Thema auseinandergesetzt haben ist nicht mehr zu ändern. Und auch wenn die Bundesregierung ab 2022 eine Statistik zur Wohnungslosigkeit einführen will, ist das zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aktuell ist damit aber niemandem geholfen. 

 

Was jetzt noch kurzfristig von der Politik getan werden kann. 
Ein Zeichen setzen! Ein Zeichen, dass niemand in Deutschland erfrieren muss! 

Die Bundesregierung könnte kurzfristig dafür Sorgen dieses Thema akut weiter zu bearbeiten und eine Lösung zu finden, die auch jetzt noch Streetworker, Vereine, Citystations, Nachtbusse, Obdachlosenhilfen, Diakonien, Unterkünfte und weitere teils rein ehrenamtliche Institutionen unterstützt. 

Es geht nicht darum die Regierung dazu zu bringen urplötzlich binnen eines Monats Milliarden von Euro zu investieren. Es geht um die allgemeine Unterstützung und das Wissen, dass die Menschen gesehen werden. 

Allein wenn ein Politiker / eine Politikerin als Führungsposition sich entscheiden würde, symbolisch zwei Schlafsäcke zu spenden, würden sich andere Parteien und Mitglieder sicher dazu entschließen ihrem Beispiel zu folgen und ebenfalls eine Sachspende vornehmen. Völlig ausreichend wäre dabei eine Spende für eine Organisation Ihrer Region - Das wäre ein riesiger Schritt und würde sofort helfen. 

Ganz weit weg von der Realität gedacht möchte ich eines anmerken:  
Wenn beispielsweise Angela Merkel als Bundeskanzlerin Deutschlands in nur 20 Sekunden Werbezeit der öffentlichen rechtlichen auf die Problematik aufmerksam machen und mit gutem Beispiel voran gehen würde, hätte dieses Jahr vermutlich jeder Obdachloser einen warmen Schlafsack. 

 

Was die Politik nicht geschafft hat können wir alle schaffen! 

Jeder von uns kann mit einer Sachspende helfen. Schlafsäcke, Decken, Socken oder auch Unterwäsche für Obdachlose Menschen kann jeder von uns mit einem schon sehr kleinen Betrag bereitstellen - AUCH DU!

Suche nach Obdachlosenhilfen, Vereinen, Streetworkern oder ähnlichem in deiner Region. Erkundige dich was du spenden kannst. Eventuell spendest du nur für 5€ neue Socken und sorgst damit dafür, dass da draußen ein Mensch dankbar dafür ist und weniger frieren muss. 

Vielleicht gibst du ein bisschen Geld aus und spendierst dem Obdachlosen auf dem Markt deiner Stadt einen Kakao, der ihn für einen Moment warmhält. Vielleicht lädst du ihn sogar zum Essen ein? 

 

Wer bin ich und warum mir dieses Anliegen so wichtig ist? 

Mein Name ist David und ich möchte auf dieses Thema aufmerksam machen, da die Obdachlosigkeit jeden treffen kann und ich auf diese Weise helfen möchte, wenn ich kann. Ich bin nicht anders als du, ich gehe jeden Tag arbeiten, habe stetige Ausgaben und zwanzig Euro sind auch für mich viel Geld. 

Aber für mich wären zwanzig Euro ein Kinobesuch oder zwei bis drei Schachteln Zigaretten, ein Computerspiel oder einmal bei Pizza.de essen bestellen. Für jemand anderen sind es ein voller Magen oder der Schutz vor der Kälte. 

Immer wenn ich einen Obdachlosen sehe, möchte ich ihm irgendwie helfen. In der Regel kaufe ich ihm etwas zu essen. Hat er einen Hund dabei, gehe ich in den nächsten Supermarkt und kaufe eine Palette Hundefutter. Oftmals bin ich hierbei auch schon ins Gespräch mit den Menschen gekommen und habe traurige Schicksale erfahren. Mit meinem Einsatz von 5€ in so einem Moment habe ich nicht viel, aber wenigstens ein wenig helfen können und würde mir wünschen, dass dies mehr Menschen machen.  

Eines meiner intensivsten Erlebnisse: 

Als Teenager war ich Mitglied in einem Jugendclub. Bei einer besonderen Weihnachts-Aktion der Legionäre Christi wurde für Obdachlose gekocht – Spaghetti Bolognese, wenn ich mich richtig erinnere. Alle jungen Männer des Jugendclubs haben geholfen, gekocht, Getränke verteilt und vieles mehr.  

An diesem Abend haben eine Hand voll Jugendliche mehr Klasse gezeigt, als ich heute in bei Erwachsene Menschen sehe. Selbstverständlich haben wir die Obdachlosen Menschen behandelt wie - Menschen! Das waren viele gar nicht gewohnt. 

Wir haben sie beachtet, ihnen zugehört, sie bekocht und bedient und ihnen Verständnis entgegengebracht. Es flossen viele Tränen, auf beiden Seiten. Als ein junge des Jugendclubs die Weihnachtsgeschichte erzählte, wurde es noch tränenreicher. 

Ein Erlebnis vor kurzer Zeit: 

Ich bin nicht oft bei twitter, eher so sporadisch. Ich sah einen tweet von jemandem dem ich folge, er wiederrum kommentiere den tweet von jemand anderem. 

Anna Sofie (@AnnaHBTC) 
Alle Menschen, die bei duschen, bekommen eine frische Unterhose und Socken. Unterhose = Würde. Wir brauchen 12 Unterhosen, ab November 42 Unterhosen pro Tag. Ratet, was am wenigsten (neben Schlafsäcken) gespendet wird. 

Was hättest du getan? Ich habe für dreißig Euro Unterhosen und Socken bei amazon bestellt und direkt zur Citystation nach Berlin geschickt, wo diese Dinge benötigt werden. Viele andere haben dies auch getan und das finde ich toll!
 


Diese Petition ist ein Aufruf zur Menschlichkeit.  

Ich respektiere jeden Verein, jede Institution, jeden ehrenamtlichen Arbeiter einfach alle, die die Menschlichkeit nicht verlieren und diesen Menschen in Ihrer schwersten Zeit helfen. 

Genauso respektiere ich jeden, der einem Obdachlosen sieht und ihm etwas zu essen anbietet oder ungefragt vorbeibringt.  

Immer wieder gibt es Stimmen die sagen "Das suchen sich die Menschen doch selber aus!". Es mag diesen geringen Teil geben, der sich nicht helfen lassen möchte, aber ein Großteil weiß sich einfach nicht zu helfen, hat sich aufgegeben, physische oder psychische Probleme und schafft es nicht mehr zu kämpfen. 

Es sind Menschen, die Aufgrund einer Notlage, eines Fehlers oder vielleicht sogar einer Ungerechtigkeit in dieser Position gelandet sind. Wir sollten, wenn wir können, diesen Menschen helfen wieder aufzustehen! 
  

Danke für's lesen und für deine Unterstützung!

 

Bild: quinntheislander (pixabay.com)