Aufhebung der Richtlinie zum Tragen eines Gesichtsschleiers an der CAU zu Kiel

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Anita Kanitz
Dec 2, 2020
Im Namen einer falschen Toleranz werden Zwangsverschleierung von Kindern, Mädchen und Frauen geduldet. Es handelt sich hier um einen Ausdruck männlicher islamischer Verachtung und Frauenhass und wir vergessen immer, wenn die Kinder, Mädchen und Frauen sich nicht bedecken, dürfen sie laut den Männern nicht aus dem Haus, Beruf und Schule nachgehen oder studieren. Natürlich behaupten die Betroffenen aus Scham, sie würden es freiwillig machen, es bleibt ihnen verdammt nochmal auch nichts anderes übrig!
Im Namen einer falschen Toleranz
werden Probleme mit dem politisierten Islam geleugnet !
Ich möchte anmerken, dass man bis heute nicht unterscheidet zwischen dem Islam als Glauben und dem Islamismus, der Ideologie!
Und dass Menschen wie ich, die den politischen Islam kritisieren, in meiner Welt von so manchen Linken und vor allem von „islamischen Feministinnen“ plus Sympathisantinnen und Sympathisanten als „Rassisten“ beschimpft werden.
Den Schuh ziehe ich mir aber nicht an, glauben Sie mir, so dumm sollte auch niemand sein!
Denn das ist ja der infame Trick der Islamisten seit der ersten Stunde: Sie setzen die Kritik an ihrer Ideologie gleich mit einer Kritik am Islam an sich, an allen Musliminnen und Muslimen. Und die westlichen Linken, von denen viele von Beginn an sympathisiert haben mit dem politischen Islam, machen das mit. So bejubelte zum Beispiel der französische Philosoph Michel Foucault die „iranische Revolution“ als „die modernste und verrückteste Form der Revolte“. Dass dabei von Anbeginn an die Frauen entrechtet waren, hat nicht nur ihn nicht sonderlich gestört.
Der Trick der Islamisten: Sie setzen die Kritik an der Ideologie gleich mit einer Kritik am Islam an sich.
„Die westliche Linke und uns verband der Hass auf den Schah, auf den Imperialismus und auf Amerika“, schreibt die iranische Schriftstellerin Chahla Chafiq, die sich bis heute als Linke und als Feministin versteht. Rückblickend analysiert die Soziologin: „Wir haben die Diktatur bekämpft, aber nicht begriffen, dass der neue Iran ein totalitäres Regime wurde. Auch ich habe die Gefahr nicht gleich erkannt.“ Chafiq flüchtet 1984 ins Exil nach Frankreich.
Irgendwann war es auch seinerzeit den ganz Dummen klar, denn dann kam der 8. März 1979 und das Dekret: „Die Frauen dürfen nicht mehr nackt in die Ministerien kommen. Sie können arbeiten, aber nur verschleiert.“ Was von nun an für alle Berufs- und Bildungsbereiche galt.
Seither ist das Kopftuch, die Verhüllung des „sündigen“ Haares und Körpers der Frau, das identitätsstiftende Symbol der Islamisten. In den ersten Jahrzehnten schlugen die Revolutionswächter so mancher Frau das verrutschte Kopftuch mit Nägeln in den Schädel. Das ist heute anders. Ganz anders? „Viel lockerer“, so heißt es. Anfang 2019 allerdings wurde in Teheran die international geachtete Menschenrechtlerin und Anwältin Nasrin Sotoudeh zu 38 Jahren Gefängnis und 148 Peitschenhieben verurteilt. Ihr Vergehen: Sie hatte es gewagt, vor Gericht Frauen zu verteidigen, die gegen den Kopftuchzwang und für Frauenrechte demonstrierten.
Das Kopftuch ist seit "iranischen Revolution" 1979 das identitätsstiftende Symbol der Islamisten! Und ich verstehe nicht, warum viele diesen Fakt einfach leugnen, sogar AkademikerInnen, was stimmt mit Ihnen nicht, muss ich hier fragen? Haben Sie das Denken verlernt?
Diese Frauen im Iran waren seinerzeit gut genug, für die Freiheit ihr Leben zu riskieren – sie werden zu keiner Zeit mehr gut genug sein, in Freiheit zu leben. solange Islamisten das Land beherrschen und das gilt weltweit, da hilft auch kein Kopf in den Sand stecken, um das Elend zu leugnen.
Wie war das eigentlich noch kurz zuvor, in den Siebzigerjahren in Deutschland? Da lebten schließlich schon über eine Million Türkinnen und Türken bei uns. Aber Kopftücher waren kein Thema. Mehr noch: Dass Türken Muslime waren, war kein Thema. Es war ihnen selber egal, oder aber sie betrachteten es als ihre Privatsache. Ihr Glaube existierte in der öffentlichen Wahrnehmung nicht.
Und ich lernte in den letzten muslimische Frauen kennen, die mit ihren Töchtern erst modern gelebt haben und dann unter der zunehmenden Radikalisierung und Brutalisierung ihrer Männer verdammt gelitten haben.
Und noch vor zehn Jahren ergab eine repräsentative Studie des Innenministeriums, dass sieben von zehn Musliminnen in Deutschland kein Kopftuch tragen. Sogar unter denjenigen, die sich selber als „stark gläubig“ einstuften, hatte jede Zweite noch nie ein Kopftuch getragen. Denn das Kopftuch ist kein religiöses Gebot. Nur für die islamischen Fundamentalisten ist die obsessive Verhüllung der Frauen so unverzichtbar wie für die christlichen Fundamentalisten das Abtreibungsverbot. Immer geht es dabei um die Kontrolle des weiblichen Körpers.

Bei der vom Innenministerium in Auftrag gegebenen Studie gab übrigens nur jede und jeder Dritte an, „stark gläubig“ zu sein. Nicht zuletzt darum ist es falsch, Menschen muslimischer Herkunft über den Islam zu definieren – so wie es falsch wäre, mich über das Christentum zu bestimmen.
Jüngst wurde Bundeskanzlerin Angela Merkel gefragt, was für sie Islamismus sei. Sie antwortete: Wenn Gewalt im Spiel ist. Hier irrt die Kanzlerin. Die Gewalt ist nur die Spitze des Eisberges, sozusagen der dramatische Endpunkt einer langen Indoktrinierung. Islamismus beginnt bei einer fundamentalistischen, wissenschaftsfeindlichen Weltsicht, die den im 7. Jahrhundert geschriebenen Koran auch im 21. Jahrhundert noch wörtlich nimmt. Er geht weiter mit der Geschlechter-Apartheid (Trennung schon im Kindergarten) sowie der Entrechtung des Individuums im Namen des Kollektivs. Und er gipfelt schließlich in der Propagierung der Verschleierung, die den Körper von Frauen zum Objekt macht – und die Männer zu deren Wächtern. Für die schriftgläubigen Islamisten bestimmt der Koran das Leben der Menschen ebenso wie die Regeln der Gesellschaft.

Bis heute wird dieser Propaganda der Islamisten in den muslimischen Communitys westlicher Metropolen leider kaum etwas entgegengesetzt. Im Gegenteil: Politik, Kirchen und Medien hofieren diese Ideologen, indem sie mit den überwiegend orthodoxen bis islamistischen Verbänden „dialogisieren“ – und die aufgeklärten Musliminnen und Muslime lange links liegen ließen. Entsprechend stieg das Unbehagen, bei den Muslimen wie auch bei uns, ihren Nachbarn. Aber das Klima ist polarisiert, und die Menschen sind eingeschüchtert.

Sie haben Angst, bei Kritik als „Rassisten“ gescholten zu werden. Da ist es gut, dass inzwischen auch immer mehr kritische Musliminnen und Muslime in die Offensive gehen. So wie etwa die in Deutschland lebende ägyptische Soziologin Hoda Salah. Sie führte eine Studie über „Feminismus und Islamismus“ durch und schreibt im Blick auf die Kopftuch-Debatte über „die mit den islamischen Aktivistinnen sympathisierenden Wissenschaftlerinnen“, die sich „um Verständnis und Nachsicht“ bemühten: Sie „blenden die sozialen und politischen Auswirkungen auf die Gesellschaft und die existierenden Menschenrechte aus“. Dabei seien diese „politischen Agitateurinnen ein sichtbares Zeichen des Islamismus sowie ein zentraler Marker der Grenzziehung zwischen dem 'islamischen Kollektiv' und dem davon zu unterscheidenden Außen“. Doch statt diese Strategie zu erkennen, wird die hochpolitische Kopftuch-Frage von der Politik wie von den Medien als Privatsache behandelt. In einer Endlosschleife debattiert man darüber, ob das einzelne Individuum das Kopftuch nun „freiwillig“ trage oder nicht.

Die hochpolitische Kopftuch-Frage wird von Politik wie Medien als Privatsache einer Frau behandelt.
Das ist es leider nicht, es geht hier um Menschenrechte, um ein Leben in Freiheit und Würde, ohne Angst und Terror!
So geht das nun seit den Neunzigerjahren. Schon vor einem Vierteljahrhundert gab es auch in Deutschland diese Fronten: Hier die Kulturrelativisten, für die die Fremden eben „anders“ sind und ihre Sitten bedingungslos zu respektieren sind (selbst wenn sie gegen elementare Menschenrechte verstoßen); und da die Universalisten, für die alle Menschen gleich(berechtigt) sind und die Menschenrechte universell gelten. Und schon damals lief bereits die Diffamierung der Kritikerinnen und Kritiker des Islamismus als „Rassisten“.
Also werde ich z.B. als Rassistin beschimpft, weil ich mich in Frauen-, Mädchen-, Kinder- und Menschenrechtsorganisationen engaiere und mich gegen Unrecht ausspreche. Halten Sie das für normal, dass in Menschenrechten engagierte Menschen als rassistisch und islamfeindlich beschimpft werden. Ich könnte ja auch sagen, ist mir doch scheißegal, ich muss ja nicht unter ständiger Angst leben, Kopftuch und Burka tragen, Ehrenmorde, Zwangsheiraten, FGM usw. befürchten. Es wäre mit Sicherheit der bequemere und auch feigere Weg.
Aber wir müssen an die Zukunft der Frauen und Mädchen denken, soll dieses Elend so weitergehen, es fängt im Kleinen an, nämlich, meine liebe Tochter, wenn du Kopftuch trägst, darfst du studieren und geht dann weiter, wenn du nicht deinen Vetter heiratest, werden wir dich umbringen.
Tolle Aussichten oder...
Und es betrifft vor allem die Universitäten: Da scheint die systematische islamistische Indoktrination – umgesetzt von Predigern, die in Saudi-Arabien oder Katar, in Pakistan, Kairo oder London geschult wurden – weltweit am stärksten gefruchtet zu haben. Ganze Generationen sind inzwischen auch in Deutschland durch und durch ideologisiert, mit einem Amalgam aus (berechtigter) Kritik am Imperialismus und Neokolonialismus, vermischt mit ethnischer Identitätspolitik plus diversen Denkverboten.
Es gab da den Fall an der Uni Frankfurt:
Dort hatte die Direktorin des Forschungszentrums Globaler Islam, Susanne Schröter, zu einer Konferenz über das Kopftuch geladen. Die Folgen sind bekannt: Unter dem Hashtag #schröter_raus folgte ein Shitstorm gegen die Professorin, ihre Entlassung wurde gefordert.
Nach einem kritischen Seminar über die Muslimbrüder bekam der Professor Morddrohungen

Die Universitätsleitung wies das in diesem Fall entschieden zurück, und auch der Asta hielt zu der Professorin. Vor dem Konferenzgebäude tauchte im Laufe des Tages ein Häuflein Demonstrantinnen und Demonstranten auf, angeführt von dem professionellen „Campaigner“ Zuher Jazmati, in Berlin geborener Sohn syrischer Eltern. Er gibt Kurse in „Critical Whiteness“ und befasst sich laut eigener Aussage mit „Dekolonialisation, Anti-Islamophobie und muslimischem Rassismus“.
Nach einem kritischen Seminar über die Muslimbrüder bekam der Professor Morddrohungen

Die Universitätsleitung wies das in diesem Fall entschieden zurück, und auch der Asta hielt zu der Professorin. Vor dem Konferenzgebäude tauchte im Laufe des Tages ein Häuflein Demonstrantinnen und Demonstranten auf, angeführt von dem professionellen „Campaigner“ Zuher Jazmati, in Berlin geborener Sohn syrischer Eltern. Er gibt Kurse in „Critical Whiteness“ und befasst sich laut eigener Aussage mit „Dekolonialisation, Anti-Islamophobie und muslimischem Rassismus“.
Haben Sie das schon einmal von einer Kritik am Christentum, dem Judentum oder anderen Religionen gehört, läuten da nicht alle Alarmglocken. Sie sollten auch in der Uni Kiel läuten und zwar verdammt laut.
Denn Frauen und Mädchen, egal welcher Religion haben ein Recht auf Würde und Freiheit und zwar weltweit und täglich und auch in Zukunft!

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Anke Moutaqui
2 years ago
Ich selber muslima bin mit Niqab und ich weis wie sich die Schwester fühlt , nur kann man von Europa nicht erwarten das sie das gut finden wenn es Islamische Länder selbst verbieten nur Hijab in Schulen zu tragen

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Rania Mokahel
2 years ago
Ich unterschreibe weil jeder Mensch ein Recht auf Bildung hat egal welcher Glaubensrichtung der Mensch sich gehörig fühlt .

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Barbara Homburg
2 years ago
Jede Frau sollte selbst entscheiden was sie trägt. Das Problem, was eigentlich keines sein sollte, wird vorgeschoben und dahinter verbirgt sich Angst, Unkenntnis und Ablehnung des Islam. Wir sind doch sonst so weltoffen und akzeptieren vieles was durch die Globalisierung näher an uns ranrückt.

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Pamela Kaeßner
2 years ago
Ich unterschreibe für die unverzügliche Aufhebung der Richtlinie zum Tragen des Gesichtsschleiers an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, bis gemeinsam mit Studierenden, Studierendenvertretung, Dozenten und Universitätsleitung ein Konsens gefunden wurde. Denn Personen auf Grund des Tragens eines Gesichtsschleiers den Zugang zu Bildung zu verwehren ist nicht mit einer liberalen und freiheitlichen Gesellschaft vereinbar.

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Hussein Abu Maliq
2 years ago
One Umma. Alhamduillah

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Betül Cifci-Sarrar
2 years ago
Jeder hat das recht studieren zu dürfen und jeder hat das recht die eigene Identität stolz zutragen

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Filiz Güder
2 years ago
Gehört zur Menschenrechte und Glaubensfreiheit. Keiner sollte dies und ähnliches verbieten dürfen!!!

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Muberra Erduugan
2 years ago
ich unterschreibe, weil ich für Religionsfreiheit bin

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Son Adams
2 years ago
Der Rechtsruck in der Gesellschaft muss ein Ende haben!