Erfolg

Universität Paderborn: Klausur-Gerechtigkeit in Zeiten von Corona

Diese Petition war mit 1.494 Unterstützer*innen erfolgreich!


Aufgrund der Corona-Pandemie wurden besondere Regelungen seitens der Universität Paderborn getroffen. Unter anderem kam es zu folgendem Beschluss: Prüfungen, die im Sommersemester 2020 erstmals abgelegt und nicht bestanden werden, gelten als nicht unternommen. Dies erscheint schlüssig, geht in meinen Augen jedoch in der vorgesehenen Ausgestaltung nicht weit genug. So gilt diese Reglung eben nur für Personen, die sich im Erstversuch befinden. Nur sie sind es, die eine Klausur viermal wiederholen können. Studierende, die im Zweit- oder Drittversuch sind, haben hingegen nur dreimal die Chance, die gleiche Klausur zu schreiben.
Dies empfinde ich nicht als gerecht.
Der Aspekt der Chancengleichheit findet hier nämlich keine Beachtung. Schließlich sollten für alle Studierenden die gleichen Voraussetzungen gelten. Eine Frage drängt sich mir besonders auf: Warum sollten gerade diejenigen, für die diese Klausur deutlich wichtiger ist (weil sie sich zum Beispiel im Drittversuch befinden) benachteiligt werden? Dies erschließt sich mir nicht. Abgesehen davon leiden auch Studierende im Drittversuch unter der neuen, digitalen Form des Studierens. Eine noch nicht in allen Aspekten voll ausgereifte Methode des Lernens ist für sie nicht weniger als die allerletzte Chance, die Klausur zu bestehen und somit das gewählte Studium in Paderborn fortzusetzen. Der Druck ist also immens. Seitens der Universität Paderborn wurde stets betont, man wolle gleiche Voraussetzungen für alle schaffen. Diesen Gedanken finde ich bei diesem Beschluss jedoch nicht wieder. So erwarte ich, dass diese Regelung für alle Studierenden, unabhängig davon in welchem Versuch man sich befindet, gültig ist.



Heute: Tim verlässt sich auf Sie

Tim Haas benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Universität Paderborn: Universität Paderborn: Klausur-Gerechtigkeit in Zeiten von Corona”. Jetzt machen Sie Tim und 1.493 Unterstützer*innen mit.