Caféteria im GW1

Caféteria im GW1

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Fachschaft Jura Bremen hat diese Petition an Universität Bremen und gestartet.

Die Fachschaft Jura fordert im Namen der Studierenden des Fachbereichs 6 die Einrichtung einer Caféteria mit Aufenthaltsraum und Sitzgelegenheiten im GW1.

Seit der Schließung des Biobiss Ende 2018 mangelt es den Studierenden des Fachbereichs an einer angemessenen und zentralen Versorgung im GW1. Die Kaffee- und Snackautomaten im Foyer sind keine akzeptable Alternative und können keine Verpflegung des Fachbereichs gewährleisten oder ersetzen.

Auch die “gängigen Alternativen” wie die Mensa oder die Cafeteria im NW1 sind nicht ausreichend, um den Mangel an Verpflegung auszugleichen. Aufgrund der Entfernung des GW1 zum Boulevard reicht die Zeit zwischen zwei Veranstaltungen nicht aus, um in der Mensa zu essen; meist reicht sie nicht einmal, um sich bei dem nächsten Supermarkt mit einem “Mittagessen” einzudecken. Die Mensa im NW1 ist auch ohne die Studierenden und Mitarbeiter*innen des GW1 mittags sehr voll, wobei es hier oftmals zu langen Wartezeiten kommt oder es nicht genügend Sitzplätze für alle Gäste gibt. Für die zusätzliche Verpflegung des Fachbereichs 6 ist die Cafeteria im NW1 schlichtweg nicht ausgelegt.

Neben der bloßen Versorgung mit Lebensmitteln hat eine Caféteria eine weitere, wesentliche Funktion für Studierende: sie ist ein Ort des Austauschs mit Kommiliton*innen oder Professor*innen.
Ein Studium lebt nicht vom Besuch von Vorlesungen, sondern gerade auch von den sozialen Aspekten am Campus, also der Lernpause in der Caféteria, in der man sich bei einem Kaffee über die anstehenden Klausuren unterhält, oder dem spontanen Gespräch mit den Lehrenden in der Schlange zur Essensausgabe. Dieser Austausch mit Kommiliton*innen und Lehrenden des Fachbereichs ist es, was ein Studium ausmacht.

Mit der Schließung des Biobiss wurde dem Fachbereich ein wichtiger Raum für eben diesen Austausch genommen. Gerade jetzt, nach eineinhalb Jahren Pandemie, in denen ein Austausch insbesondere für jüngere Studierende kaum möglich war und auch nicht digital angemessen ersetzt werden konnte, benötigt der Fachbereich dringend einen neuen Ort der Begegnung in Form einer Cafeteria.

Ein weiterer Aspekt darf zudem nicht außer Acht gelassen werden: Neben der Caféteria mangelt es den Studierenden des Fachbereichs bis mindestestens Sommer 2023 (!) auch an einer voll ausgestatteten, frei zugänglichen Bibliothek. Es fehlen ausreichend Lernplätze und nun auch noch ein Ort, an dem Pause gemacht und sich ausgetauscht werden kann. Dem Jura-Studium mangelt es ohne diese Begegnungsorte zwangsläufig an dem, was das Studium vor Ort attraktiv macht und maßgeblich von einem Studium an einer Fernuniversität unterscheidet.

Hierdurch ist das Jura-Studium in Bremen qualitativ nicht mehr mit dem anderer Universitäten in Norddeutschland vergleichbar und konkurrenzfähig.
Jura in Bremen ohne einheitliche Bibliothek, ohne ernstzunehmende Verpflegung und ohne Gemeinschaftsräume - Warum sollten Studierende sich unter solchen Umständen nicht für eine andere Universität entscheiden?

Des Weiteren möchten wir noch einmal betonen, dass die Problematik der fehlenden Caféteria keineswegs neu ist. Bereits 2019 stand die Fachschaft im Kontakt mit dem Studierendenwerk und dem Rektorat, die uns die Einrichtung einer durch das Studierendenwerk betriebenen Caféteria versprachen. Es ist nicht akzeptabel und den Studierenden gegenüber unverschämt, dass sich das Rektorat einem solch wichtigen Versprechen nicht mehr verpflichtet fühlt.

Wir fordern daher im Namen der Studierenden eine Caféteria mit Aufenthaltsraum für das GW1!

Die Fachschaft Jura Bremen

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