Appell an UN-Generalsekretär: Sofortiger Hinrichtungsstopp im Iran

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Sehr geehrter Herr Generalsekretär,

die Todesstrafe ist eine grausame und unmenschliche Strafe, die gegen das Grundrecht des Menschen auf Leben und Würde verstößt. Das Teheraner Regime hat weltweit die schlimmste Hinrichtungsbilanz. Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl gibt es in keinem Land mehr Exekutionen als im Iran. Tausenden Gefangenen im Iran droht die Hinrichtung, darunter auch politischen Gefangenen und Angehörigen von Minderheiten.

Nach Aussagen von UN-Experten kommt die Hinrichtungspraxis im Iran willkürlichen Tötungen gleich. Die Gerichtsprozesse in dem Land entsprechen nie den internationalen rechtlichen Standards.

Im Iran werden auch Menschen hingerichtet, die zum Zeitpunkt der ihnen vorgeworfenen Tat noch minderjährig waren. Die Gesetze des Teheraner Regimes erlauben es, selbst neunjährige Mädchen und 15-jährige Jungen zum Tode zu verurteilen. Dies ist ein klarer Verstoß gegen das Völkerecht. Sowohl die UN-Konvention über die Rechte des Kindes als auch der Internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte – beide vom Iran ratifiziert – verbieten die Hinrichtung von Menschen, die zum Tatzeitpunkt minderjährig sind.

Wir appellieren an Sie, sich mit allem Nachdruck für den sofortigen Hinrichtungsstopp und die Abschaffung der Todesstrafe im Iran einzusetzen.

Wir rufen die Vereinten Nationen auf, in allen zuständigen Menschenrechtsgremien darauf hinzuwirken, dass die weltweit gültigen Menschenrechte auch im Iran respektiert werden.



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