Knorr muss in Heilbronn bleiben!

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Wie ihr wahrscheinlich schon aus den Medien erfahren habt, droht Unilever mit dem Aus für das Heilbronner Knorr-Werk. Rund 700 Arbeitsplätze stehen auf der Kippe. Bei einer Belegschaftsversammlung am 21.10.2019 hat Marc Engel, der globale Unilever-Produktionsverantwortliche verkündet, dass die Schließungspläne auf dem Tisch liegen. Es gebe nur eine Zukunftschance bei einen „radikalen Umbau“ der Kostenstruktur.

Diese Ankündigungen kommen zu einem Zeitpunkt, in dem die Geltungsdauer des Ende 2017 abgeschlossenen „Zukunftstarifvertrags“, der Sicherungen und mit Beiträgen der Beschäftigten finanzierten Investitionen beinhaltet, gerade mal Halbzeit hat. Als Hintergrund sehen wir vor allem das Margenziel von 21%, dass Unilever verfolgt. Als Interessenvertretung der Beschäftigten in der Ernährungsindustrie stehen wir aber für nachhaltiges Wirtschaften statt Kurzfristökonomie für Aktionäre.

Reine Kostensenkungen auf dem Rücken der Belegschaft werden das Werk auch nicht sichern. Das Unternehmen steht vielmehr in der Pflicht, mit zukunftsfähigen Technologien neue zukunftsfähige Produkte an den Standort zu bringen.

Nach einer Betriebsversammlung kam es zu einem spontanen Protestmarsch rund um das Werksgelände:

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Mit einer Unterschriftenkampagne „Knorr muss in Heilbronn bleiben  – Mensch vor Marge!“ wollen wir - gemeinsam mit dem Knorr-Betriebsrat und den Beschäftigten – jetzt ein weitere starkes Zeichen für den Erhalt des Heilbronner Traditionswerkes setzen. Dafür haben wir bereits prominente Erstunterzeichner gewonnenan den Werkstoren die Kampagne begonnen.

Wir bitten euch deshalb um Unterstützung! Verbreitet die Kampagne in euren Betrieben und Netzwerken und lasst uns in den nächsten vier Wochen so viele Unterschriften wie möglich zukommen. Unilever muss merken, dass das Feuer, das der Konzern jetzt in Heilbronn gelegt hat, nicht regional bleibt, sondern ein bundesweites Lauffeuer wird!

Mensch vor Marge – Solidarität!