Chile: Stoppt die Verstöße gegen Kinderrechte an den Mapuche!

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 500.


Español | English

Chile verstößt mit dem Einsatz von Polizei und Sicherheitskräften, welche die Mapuche-Gemeinschaft und ihre Kinder einschüchtern und ihnen gegenüber ungesetzliche Gewalt anwenden gegen die Grundprinzipien des Einsatzes von Gewalt und Schusswaffen durch Behörden, sowie gegen Kinderrechte. Es ist inakzeptabel Kinder bei Polizei Razzien zu verletzen, Kinder durch den Einsatz von Tränengas in Schulen einzuschüchtern oder dass Kinder gezwungen werden sich auszuziehen um eine Identitätskontrolle durchzuführen.

Die Mapuche sind die größte ethnische Gruppe in Chile und eine der größten indigenen Gemeinschaften Südamerikas. Sie befinden sich in einem anhaltenden Kampf mit dem Staat, für die Erhaltung ihres Heimatlandes und die Verteidigung ihrer traditionellen Lebensweisen. Der Staat unterstützt Großkonzerne dabei natürliche Ressourcen auf dem Gebiet der Mapuche zu fördern. Die örtliche Staatsanwaltschaft hat darauf bestanden das Anti-Terror-Gesetz auf verhaftete Mapuche anzuwenden, welches kein gerechtes und ordnungsgemäßes Verfahren garantiert und Terrorismus ausgesprochen weitläufig definiert. Polizeibeamte haben mit ungerechter und unverhältnismäßiger Gewalt Razzien durchgeführt, was zu Verletzungen des Rechts auf Leben, persönliche Integrität und die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen geführt hat. Laut Human Rights Watch ist die Wahrscheinlichkeit für Mapuche höher von chilenischen Sicherheitskräften getötet zu werden als für solche die keine Mapuche sind.

Die Gewalt gegen die Gemeinschaft der Mapuche ist vor allem für die betroffenen Kinder schädlich und hat schwerwiegende Auswirkungen auf ihre Zukunft. Die anhaltende Gewalt ist nicht auf einen Mangel an Mechanismen zur Bekämpfung der Straflosigkeit zurückzuführen, stattdessen auf das Fehlen tatsächlicher Implementierungen dieser Richtlinien, individueller Rechenschaftspflicht und Ermittlungen im Auftrag der chilenischen Regierung.

Das Nationale Institut für Menschenrechte in Chile hat gegenüber dem Ausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte des Kindes seine Besorgnis zum Ausdruck gebracht, welcher kürzlich den chilenischen Staat aufgefordert hat, die Gewaltsituation zu beenden. Leider ist noch kein Ende in Sicht.

Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes (UNCRC) ist ein rechtlich bindendes internationales Abkommen, das die zivilen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte jedes Kindes unabhängig von seiner ethnischen Herkunft, Religion oder Fähigkeiten festlegt. Chile bricht dieses Abkommen seit Jahrzehnten. Die Verletzung der Kinderrechte gegen die Mapuche-Kinder muss sofort eingestellt werden!

Wir werden nichts anderes akzeptieren als Null Toleranz gegenüber Gewalt an Kindern. Die Ursache für Armut ist fehlende Bildung und wenn die Mapuche-Kinder sich in Schulen und ihren Häusern nicht sicher fühlen, ist ihre Zukunft in Gefahr.

WIR WOLLEN Chile wissen lassen, dass es inakzeptabel ist, seine eigenen Kinder mit Gewalt und Diskriminierung zu behandeln. Wir wollen auch die Mapuche-Leute wissen lassen, dass sie nicht alleine für ihre Rechte kämpfen!

WIR WOLLEN diese Petition so weit wie möglich verbreiten damit Chile unverzüglich Maßnahmen ergreift.

WIR FORDERN, dass die Vereinten Nationen gemeinsam mit UNICEF einen Plan zum Schutz vor Diskriminierung, Missbrauch und Gewalt gegenüber Kindern aufstellen, einschließlich einer unabhängigen Instanz für Mapuche-Kinder, um Verletzungen der Kinderrechte zu melden.

Die Welt schaut zu, also unterschreibt bitte, um den Druck zu erhöhen!



Heute: Andrea verlässt sich auf Sie

Andrea Sarmiento benötigt Ihre Hilfe zur Petition „UNICEF: Chile: Stoppt die Verstöße gegen Kinderrechte an den Mapuche!”. Jetzt machen Sie Andrea und 234 Unterstützer/innen mit.