Vermeidung von überflüssigen Plastikverpackungen durch Industrie und Landwirtschaft

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich fordere ein Gesetz, nach dem Industrie und Landwirtschaft  verpflichtet werden, unnötige Plastikverpackungen gegen Androhung von Strafe zu vermeiden und einzusparen bzw Verpackungen aus nachhaltigen Materialien zu verwenden.

2020 sollen per Gesetz Plastiktüten verboten werden, der Handel soll bei Ausgabe mit Strafen bis zu 100 000,- Euro belegt werden können.

Das begrüße ich grundsätzlich, wenn die Vermeidung von Plastik  konsequent in allen Ebenen der Gesellschaft durchgezogen werden würde.

Bei Obst und Gemüse in den Supermärkten zum Beispiel  bleiben die besonders klimaschädlichen Tütchen und Plastikgroßverpackungen bestehen, anstatt nur noch die  Obstnetze anzubieten. Aber genau Diese waren zum Beispiel bei meinem Stammdiscounter bis gestern leider nur sehr kurze Zeit verfügbar.

Auch die  Industrie bringt immer wieder neue Produkte für den Handel in allen Branchen heraus, die doppelt und dreifach in Plastik gehüllt sind, nicht nur in der Lebensmittelindustrie, insbesondere auch bei Elektronikartikeln, in der Autoindustrie, beim Spielzeug und  sehr vielen anderen Produkten. Die Liste dieser Waren in unnötiger Plastikverpackung ist leider endlos lang.

Das ärgert den Käufer und verschwendet wertvolle Rohstoffe.

Leider habe ich  von einem Gesetzesentwurf für  Industrie und Landwirtschaft bezüglich der Einsparung von Plastikverpackungen noch nie etwas gehört.

Ich binde schon seit Jahrzehnten den Klimaschutz in meinen Alltag ein, habe aber zunehmend das Gefühl, dass er auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen wird.

Deshalb fordere ich oben genanntes Gesetz, damit auch  Industrie und Landwirtschaft  anfangen das Klima zu schützen und Plastikverpackungen  einzusparen, denn Umweltschutz und Erhaltung der  Ressourcen gehen nicht nur den Endverbraucher etwas an, sondern Alle!!

Hochachtungsvoll

Sabine Schulze, Kempten